AK Bauen & Wohnen

Umbenennung Lexerstraße

Umbenennung der Lexerstraße und Abstimmungsverhalten der Fraktionen

In unserem Stadtteil gehört die Lexerstraße zu den Straßen, die einen anderen Namen bekommen sollen. Der Gemeinderat hat bereits in seiner Sitzung am 15. November 2016 beschlossen, „den Empfehlungen der Kommission grundsätzlich zu folgen“. Nach dieser Vor-Festlegung des Gemeinderates wurde für jede Straße dennoch ein aufwendiges Anhörungsverfahren durchgeführt.

Hintergrund: die vom Gemeinderat eingesetzte Kommission hatte im März 2016 die Lexerstraße zusammen mit 11 weiteren Straßen zur Umbenennung vorschlagen. Unter der Verantwortung von Chirurgen Erich Lexer (1867 – 1944) waren mehr als 1000 Menschen zwangssterilisiert worden. Als neuer Namensgeber wurde Wilhelm von Möllendorf (1889 – 1944) vorgeschlagen, der als Rektor 1933 gegen die Entlassung jüdischer Kollegen protestiert hatte.

Der Bürgerschaft wurde von der Stadt und der Kommunalpolitik – in der Versammlung konkret von Bürgermeister Ulrich von Kirchbach und von einem Stadtrat – vermittelt, dass noch nichts entschieden sei und die Anhörung zu einer erneuten Beurteilung durch den Gemeinderat führen werde („Abschluss des Verfahrens ist noch offen“).

Die Anwohner haben diese Aussagen ernst genommen und sich sehr engagiert im Verfahren beteiligt. Bei der Lexerstraße haben sich 85 % der Anwohner schriftlich geäußert, davon haben sich 94 % klar gegen eine Umbenennung ausgesprochen. Stattdessen wurde ein Erläuterungsschild als Alternative vorgeschlagen.

Am 15. Mai 2018 hat der Gemeinderat aber die Umbenennung endgültig beschlossen und damit das eindeutige Ergebnis der Anhörung nicht berücksichtigt. Dieser Beschluss hat natürlich bei den Anwohnern zu erheblicher Unruhe geführt. Gegen die Allgemeinverfügung der Stadt (Amtsblatt vom 25.5.2018) haben mehrere Anwohnern Widerspruch eingelegt.

Der Bürgerverein hat daraufhin die Fraktionen zu ihrem Abstimmungsverhalten schriftlich befragt. Siehe auch Bürgerblättle Nr. 251 (August-September 2018, Seite 26). Hier nun das Ergebnis der Befragung und die zugehörigen Unterlagen (Anschreiben und Drucksachen der Stadt).

Drucksachen der Stadt: GRat 2018 (Drucksache G-17.222.1)    GRat 2017 (Drucksache G-17.222)   GRat 2016 (Drucksache G-16.212)

Brief des BVBB an die Fraktionen : Brief an Fraktionen (12.6.18)

Übersicht mit dem  Stand der bisherigen Rückmeldungen: Antworten der Fraktionen (Stand 1.8.18)

Zusätzliche Anlagen aus den Antworten der Fraktionen:  Anlage FW (14.6.18)  Anlage FL-FF (12.6.18)  Anlage SPD (26.6.18)


Stand März 2020

Entsprechend Meldung in der Badischen Zeitung vom 29.02.2020 hat das Verwaltungsgericht Freiburg die Klage der Anwohner abgewiesen. Die Umbenennung sein im Rahmen der Gestaltungsspielraums getroffen worden, der einer Gemeinde zukomme. Ein Erläuterungsschild als Alternative wäre nicht ausreichend.

Stand Juni 2020

Inzwischen hat der Gemeinderat am als zuständiges Gremium nochmal die Umbenennung der Lexerstraße. Mit Schreiben vom 22.06.2020 wurde die Anwohner darüber informiert. Hier Auszüge:

“Über das Ergebnis der am 07.02.2018 durchgeführten Bürgeranhörung und den Inhalt der schriftlichen Rückmeldungen der Betroffenen wurde der Gemeinderat ausführlich informiert. Die vorgebrachten Kritikpunkte und Gegenvorschläge wurden ebenfalls benannt. Dennoch folgte der Gemeinderat der Empfehlung der Kommission zur überprüfung Freiburger Straßennamen und der Empfehlung der Verwaltung, die Lexerstraße in Wilhelm-von-Möllendorff-Straße umzubenennen…

Die Montierung der neuen Straßenschilder wird voraussichtlich am Donnerstag, dem 30.07.2020, erfolgen.”

 

 

Lieferzonen Sundgauallee mit neuem Zeitfenster

Einen Parkplatz in der Sundgauallee zu finden ist nicht immer einfach, erst recht nicht für die Lieferanten und Paketdienste für die Gewerbetreibenden.

Am 4. April 2017 fand eine Besprechung mit Vertreter(innen) des Garten-und Tiefbauamtes, des Amtes für Stadterneuerung und Projektentwicklung, der SUBI und des Bürgervereins statt.

Zunächst wurden die Probleme vor Ort besprochen. Fakt ist, dass der Fahrradschutzstreifen nicht als Lieferzone genutzt werden darf. Im Laufe des Gesprächs einigte man sich darauf, die eingerichteten Lieferzonen bestehen zu lassen, die Zeiten aber anzupassen. Die neuen Lieferzeiten sind nun von 6:00 Uhr bis 12:00 Uhr. Dies soll zunächst als Problelauf gelten.


 

Freigabe Sundgauallee nach Umgestaltung 2016 (ZAK)

Freie Fahrt auf der Sundgauallee

Seit Montag, den 7. November 2016 heißt auf der Sundgauallee wieder freie Fahrt. Um 11.30 Uhr haben Baubürgermeister Prof. Martin Haag und Nicolai Bischler, der Vorsitzende des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde, diese Verkehrsader im feierlichen Rahmen wieder für den Verkehr freigeben. Rund sieben Monaten intensive Bauzeit finden damit einen Abschluss.

Die Verkehrsfreigabe

Die Umgestaltung der Sundgauallee zwischen Dietenbachstraße und Angelus-Silesius-Straße ist zentraler Bestandteil des Zentren-Aktivierungs-Konzepts Betzenhausen-Bischofslinde (ZAK) – gehen sie doch im Kern auf eine Idee des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde aus dem Jahre 2007 zurück, als der damalige Vorsitzende, Dr. Thomas Hammerich, die ersten Ideen dazu lieferte.

Hiermit sollen die Stadtteilzentren Am Bischofskreuz und Sundgauallee durch Um- und Neugestaltung gestärkt werden. Für die konkrete Planung seit 2012 hatte es auch vielfache Rückkopplung mit der Bevölkerung und mit den dort ansässigen Geschäften, Der Interessensygemeinschaft SUBI und dem Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde gegeben. Über diese Beteiligung konnte das federführende Amt für Projektentwicklung und Stadterneuerung (APS) erreichen, dass im vergangenen Dreivierteljahr der Bauarbeiten möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sowie der Einzelhandel gut informiert waren.

Dies war wichtig, weil drei große Projekte gebündelt wurden: Gleichzeitig zur Umgestaltung der Sundgauallee fand auch eine notwendige Erneuerung der Straßen einschließlich Sanierung der Sundgaubrücke sowie die Sanierung der Straßenbahngleise statt.

Prof. Dr. Martin Haag bei der Eröffnungsrede

Die größte Herausforderung, so Bürgermeister Haag, gab es in diesem Jahr zwischen dem 25. Juli und dem 11. September, als die Stadtbahn wegen der Gleiserneuerung nicht fuhr. Gute Koordination aller Gewerke sowie Arbeitszeiten bis in die späten Abendstunden und an Wochenenden ließen die Stadtbahnen ab Schulbeginn am 12. September wieder fahren. Wichtig für die Zeit der Umbauten war auch das begleitende Baustellenmarketing. Ein Geschäftsstraßenmanagement konnte die verschiedenen Beteiligten mit ihren speziellen Bedürfnissen und Anliegen immer wieder an einen Tisch bringen und gemeinsam Projekte wie die regelmäßige Informationen entwickeln und umsetzen. Bürgerverein, IG Subi, Stadt, Freiburger Verkehrs AG (VAG) entwickelten gemeinsam Informationsfaltblätter und Baustellenschilder.

Der verantwortliche Bürgermeister Haag zeigt sich zufrieden: „Der aufwendig betriebene Planungsprozess mit vielen Beteiligungs – und Informationsveranstaltungen hat sich gelohnt. Über die so hergestellte Transparenz konnte das Dreivierteljahr dauernder Bauarbeiten gut über die Bühne gehen!“

Haag dankt allen Beteiligten. Dies auch, weil durch den intensiven Austausch mit den Wohnungseigentümerinnen und -eigentümern die Umgestaltungsarbeiten über die öffentlichen Flächen hinaus bis an die Hausfassaden in einem einheitlichen Erscheinungsbild realisiert werden. Vor allem aber dankte Haag den Bürgerinnen und Bürgern, die mit viel Geduld die Bauzeit überstehen mussten.

Nicolai Bischler konnte dem nur zustimmen: „Jetzt, wo der Verkehr wieder fließt, haben wir endlich wieder Normalität auf der Sundgauallee und den Umleitungsstraßen!“

Bischler dankte ebenso allen beteiligten Ämtern, der VAG, der Badenova und Firmen, insbesondere den Menschen, die an den Planungen und den Bauarbeiten mitgewirkt haben, für ihre gute Arbeit. Besonders erfreut zeigte sich Bischler darüber, dass der Zeit- und Kostenplan eingehalten wurde.

Nicolai Bischler bei der Eröffnungsrede

Laut Bischler muss aber die beste Planung den Test in der Realität bestehen. Und so bleibt es seiner Meinung nach nicht aus, dass man möglicherweise an verschiedenen Punkten nachbessern muss.

Ein solcher Punkt ist die Höhe der Bordsteine am Übergang der Haltestelle des Betzenhausertor Platzes. Hier hat sich gezeigt, dass die 3 cm für viele Menschen mit Handicap ein richtiges Problem darstellen.

„Da sich in direkter Nähe zur Haltestelle die Ernst-Winterer Wohnanlage des Rings für Körperbehinderte haben, in der viele Menschen mit Rollstuhl oder Rollatoren leben, sehen wir als Bürgerverein hier Handlungsbedarf!“, so der Vorsitzende des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde.

Radelnde Menschen haben nun einen 1,5 bis 1,75 Meter breiten Streifen auf der Fahrbahn. Personen, die zu Fuß gehen, finden mindestens 2,5 Meter breite Gehwege vor. An den Kreuzungen Hofacker- / Dietenbachstraße und Angelus-Silesius- / Aschenbrennerstraße sowie der Querungsstelle am Betzenhauser Torplatz können sie sicher über die Straßen gelangen. Da sich auf der Südseite der Sundgauallee viele Geschäfte für den täglichen Bedarf befinden, gab es die Forderung, das Radfahren auch auf dem neuen Gehweg zuzulassen. Die Beschilderung lautet deshalb „Fußgänger“ mit Zusatz „Radfahrer frei“. Diese Regelung ist aber in Absprache mit dem Bürgerverein ein einjähriger Probelauf. Bischler wünschte sich hier von den Radfahrern mehr Vorsicht und den Fußgängern mehr Toleranz!

Neu: die schlafende Bedarfsampel!

Die Haltestellen der Stadtbahn auf Höhe des Betzenhauser Torplatzes sind jetzt versetzt angeordnet und auseinander gezogen. Dazwischen können Menschen zu Fuß oder per Rad die Sundgauallee breitflächig queren. Auch die neue 20er-Zone für den Autoverkehr dient der sicheren Querung ohne Ampel. Für Blinde, Sehbehinderte und Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist eine Signalanlage für die Fahrbahnen eingerichtet, die im Regelzustand dunkel ist und auf Anforderung des Tasters den Individualverkehr anhält – eine sogenannte schlafende Bedarfsampel.

 Wie geht es weiter?

Mit dem jetzigen Abschluss des ersten Bauabschnittes ist das ZAK noch nicht gänzlich umgesetzt. Weitere Fördergelder hat das APS beim Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ bereits beantragt. Es sollen noch zwei weitere Bauabschnitte folgen:

Zunächst der Betzenhauser Torplatz, für den 2016/17 die Planung stehen und 2018 der Umbau folgen soll. Dann kommt der Abschnitt östlich des ersten Bauabschnitts, der 2017/18 geplant und 2019 umgebaut werden soll. Das APS will auch dank der bisherigen positiven Erfahrungen und aufgebauten Netzwerke im bisherigen Verlauf die noch ausstehenden Bauabschnitte beteiligungsintensiv planen, wie die Pressestelle der Stadt Freiburg mitteilte.

Es will die Öffentlichkeit wie die spezieller Zielgruppen gleichermaßen beteiligen. Die nächsten Informationsveranstaltungen sind für Anfang 2017 geplant.

Da die Verwirklichung der beiden Bauabschnitte unter dem Vorbehalt, dass die erforderlichen Mittel in den Beratungen zu den Doppelhaushalten 2017/18 sowie 2019/20 bereit gestellt werden forderte Bischler die anwesenden Gemeinderäte auf, sich tatkräftig für die Realisierung einzusetzen!

Quelle: Bericht im Bürgerblättle 241 (Dez. 2017 / Jan. 2018), Text: Redaktion, Fotos: Helmut Schieman


Zur weiteren Info:

Siehe auch Fotoreportage zum Umbau der Sundgaualle im Heft Facetten 01/2017 der VAG. Siehe hier  VAG Facetten Download


 

Fassaden-Sanierung St. Thomas 2015

Die schöne St. Thomas Kirche in Alt-Betzenhausen gehört zur Kirchengemeinde Hl. Familie, für die Erhaltung des Turm ist die Stadt Freiburg zuständig.

„Die Fassade des Turms der St. Thomas Kirche  ist schon seit vielen Jahren in einem sehr schlechten Zustand“, bemängelt Nicolai Bischler im Jahre 2014 als Vorsitzender des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde und freute sich, dass die Stadt Freiburg für 2015 die Zusage erteilte, den Turm zu sanieren (siehe Pressemitteilung weiter unten). Dass die Stadt Freiburg für die Erhaltung des Turmes zuständig ist, ergibt sich aus dem Eingemeindungsvertrag von 1908. Darin heißt es: „Die Gemeinde ist baupflichtig zum Kirchturm mit Uhr und Glocken und hat die Brandversicherungsbeiträge, sowie die erforderlichen Hand und Spanndienste sowohl zur Kirche, als auch zur Umfassungsmauer zu leisten.“ (Aktenzeichen: C3280/1 und C3 280/2, Stadtarchiv Freiburg).

Im Rahmen der Gespräche, die bereits 2014 zwischen dem Gebäudemanagement der Stadt Freiburg und dem Bürgerverein geführt wurden, wurde deutlich, dass auch das Kirchenschiff dringend saniert werden sollte, was in Zuständigkeit bei der Kirchengemein­de Hl. Familie ist. Der Stiftungsrat der Pfarrei Hl. Familie beschloss im Oktober 2014 der Sanierung des Kirchenschiffs trotz knapper Kassen zuzustimmen, war aber auf die finanzielle Unterstützung durch die Bevölkerung angewiesen.  So konnten Turm und Kirchenschiff gemeinsam saniert werden.

Da dies ja auch dem Ortsbild von Alt-Betzenhausen zugute kam, beschloss der Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde, die Kirchengemeinde bei diesem finanziellen Risiko mit verschiedenen Aktionen zu unterstützen. Der Bürgerverein warb um Spenden, es gab Konzerte, ein Kalender wurde gedruckt und eine Orgel-CD verkauft. Beim Neujahrsempfang 2015 konnten Besucher ein Stück St. Thomas mit nach Hause nehmen in Form eines Dachziegels (so kamen im ersten Schritt ca. 15.000 Euro zusammen).

Die “verpackte” Kirche während der Sanierung

Im Herbst 2015 begannen die Arbeiten zur Sanierung der Fassade von Kirchenschiff und Turm. Um alle sinnvollen Renovierungarbeiten auszuführen, gab es zwischenzeitlich noch zusätzlichen Finanzierungsbedarf, da bauliche Probleme vorher teilweise nicht erkannt werden konnten (z.B. Schäden an Sandstein unter alter Farbschicht verdeckt).

Letztendlich war aber alles gut und anfang 2016 wurde St. Thomas mit frischer Fassade zum Titelbild des Bürgerblättle.


Aus einer Pressemitteilung der Stadt Freiburg vom 11. September 2015:

Die Störche sind weg, jetzt kommen die Dachdecker und Maler, Städtisches Gemeindemanagement beginnt mit der Fassaden-Sanierung von Kirchenschiff und Turm von St. Thomas in Betzenhausen

In diesen Tagen beginnen Sanierungsarbeiten an der Fassade der Thomaskirche in Betzenhausen. Nach verschiedenen Vorarbeiten wird in dieser Woche das Baugerüst zunächst am Schiff und ab nächster Woche am Turm der Kirche aufgestellt. Nach Putz-, Dach- und Malerarbeiten soll die Kirche ab Mitte November wieder gerüstfrei sein.

Mit großer Unterstützung der Kirchengemeinde, des Erzbischöflichen Bauamtes und des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde geschieht die Sanierung unter Obhut des städtischen Gebäudemanagements (GMF). Diese Verpflichtung ergibt sich aus dem Eingemeindungsvertrag von 1908. Darin heißt es: „Die Gemeinde ist baupflichtig zum Kirchturm mit Uhr und Glocken und hat die Brandversicherungsbeiträge sowie die erforderlichen Hand- und Spanndienste sowohl zur Kirche als auch zur Umfassungsmauer zu leisten.“ (Aktenzeichen C3280, Stadtarchiv Freiburg).

In den Vorgesprächen zwischen GMF, Bürgerverein und Kirchengemeinde wurde deutlich, dass auch die Fassade des Kirchenschiffs samt dem Dach einer Sanierung bedarf. Hier liegt die Zuständigkeit aber bei der Kirchengemeinde. Daraufhin hat der Stiftungsrat der Pfarrei Hl. Familie die nötigen Mittel im Etat 2015 eingestellt, und der Bürgerverein hat Spenden gesammelt und einen Kalender mit Motiven von St. Thomas und dem Stadtteil erstellt, dessen Verkaufserlös der Sanierung zugute kommt. Nun können Turm und Kirchenschiff gleichzeitig angepackt werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 130.000 Euro, davon entfallen 46.000 Euro auf das Kirchenschiff.

Im Zuge der Sanierung werden auch die Glocken gewartet. Beginnen können die Arbeiten erst jetzt, weil die brütenden Störche auf dem Kirchturm Vorrang hatten.

St. Thomas ist eine Filialkirche der katholischen Pfarrgemeinde Heilige Familie im Stadtteil Mooswald. Sie wurde 1767/68 durch den Barockbaumeister Johann Baptist Häring erbaut und ist dem Heiligen Thomas geweiht, dem zweifelnden Apostel.

Zentren-Aktivierungs-Konzept (ZAK)

Hintergründe:

Handel und Dienstleistung sind wichtig für Stadtteilzentren; bei fehlender Nahversorgung besteht die Gefahr, dass auch die Wertigkeit eines Stadtteils insgesamt verloren geht. Auch für die Stadtteilzentrum von Betzenhausen-Bischofslinde mit den Bereichen Obere Sundgauallee und Bischofslinde ist ein Strukturwandel zu befürchen.

Diese Gedanken führten in den vergangenen Jahren immer wieder dazu, sich über Fragen wie diese Gedanken zu machen:

  • Wie bleibt unser Stadtteil als Wohngebiet attraktiv?
  • Wie kann die Nahversorgung im Stadtteil erhalten und sogar gestärkt werden?
  • Wie können wir den öffentlichen Raum attraktiver und funktionaler gestalten ?
  • Ist die Straßenraumgestaltung noch zeitgemäß im Bezug auf den aktuellen Verkehr und umweltfreundlichere Lösungen in der Zukunft?
  • Wie lässt sich private Engagement stärken werden?

Als im Jahr 2007 die Planungen für ein neues Einkaufszentrum auf dem Brielmanngelände an der Berliner Allee konkreter (die heutigen “Westarkaden”), sahen viele Bewohner von Betzenhausen-Bischofslinde darin auch eine Bedrohung für die Attraktivität der Nahversorgung im eigenen Stadtteil. Das zeigte sich spätestens im Rahmen eines Bürgergesprächs im März 2007, das gemeinsam mit dem Bürgerverein Mooswald veranstaltet wurde. Der Bürgerverein teilte diese Bedenken und drängte die Stadt Freiburg zu handeln.

Als ein Ergebnis entstand das sog. “Zentren-Aktivierungs-Konzept (ZAK)” für Betzenhausen-Bischofslinde: ein Handlungskonzept für Umgestaltungen im Stadtteil, dessen konzeptionelle Ideen im Endbericht (PDF) zusammengefasst sind. Die Ausarbeitung war auch Voraussetzung für eine Teilnahme am Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ war. Diese Förderantrag wurde im Oktober 2009 vom Gemeinderat beschlossen. Mit Realisierung des ZAG gründete sich 2012 auch die Interessengemeinschaft SuBi “Sundgauallee – Am Bischofskreuz” mit Gewerbetreibenden, Dienstleister und Gastronomen, um den Umgestaltungsprozess zu begleiten.

Umgestaltungen

Die vorgesehene Umgestaltung gliedert sich in mehrere Bauabschnitte (hier jeweils mit einem Link auf die zugehörige Projekt-Seite beim Amt für Projektentwicklung und Stadterneuerung, APS):

Neugestaltung ‘Platz am Bischofskreuz’ (2013)

Die Umbauarbeiten wurden nach rund dreimonatiger Bauzeit im Juni 2013 abgeschlossen. Der neues gestaltete Platz wurde am 20. 6. 2013 mit einem Fest eingeweiht, bei dem auch Bürgermeister Prof. Dr. Haag anwesend war. Anlässlich der Einweihung des neuen Platzes hatte der Bürgerverein auch um Vorschläge für die Namensgebung gebeten: letztendlich entfielen die meisten Stimmen auf »Platz am Bischofskreuz« als Vorschlag des Bürgervereins.

Umgestaltung der oberen Sundgauallee mit Erneuerung VAG Haltestelle Betzenhauser Torplatz (2016)

Hier dominierte über Jahrzehnte der Eindruck einer breiten Verkehrsschneise, die selbst an der Haltestelle nur schwer und unter Gefahren zu überqueren war. Überhaupt zeigten sich Teile der Sundgauallee in einem unattraktiven und verwahrlosten Zustand. Dazu Unrat, Matschflächen bei Regen und defekte Betonumrandungen von Pflanzen. Nicht unbedingt eine Einladung zum Verweilen. Eine ausführliche Beschreibung vom früheren, teilweise verwahrlosten Zustand der Haltestelle ist z.B. im Bürgerblättle 194 (Febr. 2009)  zu finden. Es gab immer wieder Unfälle; im Okt. 2009 verunglückte dort ein 16-jähriges Mädchen tödlich: auch das eine Mahnung, endlich etwas zu unternehmen  (siehe Bürgerblättle 199 vom Dez. 2009).

Nach einem gelungenen Abstimmungsprozess und Vorstellung der Planungen im Bürgerhaus 2014, konnten die Umbauarbeiten für diesen Bauabschnitt im Nov. 2016 fertiggestellt werden. Die Arbeiten dauerten über ein halbes Jahr, zwischenzeitlich war die Sundgauallee sogar komplett gesperrt (siehe ausführlichen Bericht zur Freigabe).

Die Haltestellen der Stadtbahn auf Höhe des Betzenhauser Torplatzes sind jetzt versetzt angeordnet und auseinander gezogen. Dazwischen können Menschen zu Fuß oder per Rad die Sundgauallee breitflächig queren. Im Haltestellenbereich gilt eine neue 20er-Zone für den Autoverkehr um die sichere Querung ohne Ampel für Fußgänger zu erlauben. Für Blinde, Sehbehinderte und Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist eine Signalanlage für die Fahrbahnen eingerichtet; sie ist im Regelzustand dunkel und nur auf Anforderung aktiv – eine sogenannte schlafende Bedarfsampel.

Platzgestaltung Betzenhauser Torplatz  (ab Herbst 2020)

Vor der Landesgartenschau 1986 hatten sich die Organisatoren überlegt, wie der Haupteingang zu diesem Großereignis zu gestalten wäre. Man entschied sich für einen Entwurf des Ulmer Künstlers und Architekten Hans Dieter Schaal mit 4 symbolischen, großen Torelementen aus Holz. An denen zwischenzeitlich der Zahn der Zeit seine Spuren hinterlassen hat. Schon im Bürgerblättle März/Juni 2004 stellte der Bürgerverein fest: “Einst war dies … ein ansehnliches Kunstwerk… Doch heute, und dies schon seit einigen Jahren, ist es eher ein Schandfleck geworden.”

Heute wird der Betzenhauser Torplatz kaum noch als Platz wahrgenommen und ist erst recht kein attraktiver Aufenthaltsbereich. Das neue Gestaltungskonzept ohne Holzkunstwerke versucht den Betzenhauser Torplatz mit der gegenüberliegenden Straßenseite gestalterisch zu verknüpfen und damit auch die trennende Wirkung der Sundgauallee zu mindern. Der Künstler Hans Dieter Schaal hatte seine Installation ohnehin nur als temporäres Werk gesehen.

Leider konnten die Neugestaltung nicht so schnell erfolgen wie anfangs geplant: der Platz ist zu etwa einem Drittel auf nicht-öffentlicher Fläche und die zugehörigen Wohnungseigentümer wollten den Plänen der Stadt nicht gesamthaft zustimmen. Aus diesem Grunde musste es zu einer eingeschränkten Lösung kommen (Beginn der Bauarbeiten ist jetzt Ende 2020 mit geplanter Fertigstellung im Frühjahr 2021, siehe Bericht zum aktueller Stand der Neugestaltung).

Umgestaltung untere Sundgauallee / Bischofslinde

Vermutlich ist 2024/2025 mit VAG-Maßnahmen zur Erneuerung der Haltestelle “Platz am Bischofskreuz” zu rechnen; abhängig wohl auch vom Baufortschritt bei der StuSie. Vorher ist nach aktuellem Stand auch nicht mit einem signalgesteuerten Fußgängerübergang an bei der Esso-Tankstelle zu rechnen. Weitere Einzelmaßnahmen dürften die Verbesserung der Radwege betreffen als Radschutzstreifen auf der Sundgauallee.

Offenes Thema ich auch die durchgängige Radverbindung ab Rathaus im Stühlinger in Richtung Betzenhausen: heute ist die Radverbindung auf der Südseite ausgeschildert, denn auf der nördlichen Seite (eigentlich verkehrstechnisch die korrekte Seite) endet der Radweg an einer Fußgängerbrücke zur Unterführung Berliner Allee. Eine ebenerdige Verbindung über die Berliner Allee als sinnvolle Alternative ist im Radverkehrskonzept Freiburg 2020 vorgesehen als Teil der Route “BIO” (Betzenhausen – Innenstadt – Oberau): eine Umsetzung dürfte erst mit dem Baugebiet Kleinescholz bzw. dem zweiten Bauabschnitt zum Rathaus im Stühlinger erfolgen.


Abstimmungen im Entwicklungsprozess

In viele Details und Gestaltungsschritte zum ZAK war der Bürgerverein und auch die Händlergemeinschaft SuBi eingebunden. Aber viele Schritte zur Realisierung erfolgten in breiter und aktiver Bürger-Beteiligung im Stadtteil; einige Beispiele:

  • Bürgerveranstaltung Mai 2012 mit Vorstellung des Stadträumlichen Gestaltungskonzeptes und  Ideen zur Umgestaltung der Sundgauallee und VAG Haltestelle.
  • Informationsveranstaltung und Bürgerbeteiligung Febr. 2014 mit Stand zum Verkehrs- und Freiraumkonzept sowie Stand der Planungen.
  • Torplatz: erste Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung im Juni 2014 mit Präsentation und Workshop.
  • Sundgauallee – VAG Haltestelle: Informationsveranstaltung April 2015 mit Themen Verkehrsplanung und Stand im Planungsprozess
  • Sundgauallee – VAG Haltestelle: Bürgerveranstaltung März 2016 zum Stand der Umbaumaßnahmen und Bauablauf.
  • Torplatz: Bürgerveranstaltung Sept. 2017 zur Umgestaltung Betzenhauser Torplatz insbesondere mit Zusammenfassung der Workshop-Ergebnisse.
  • Torplatz: Rundgang zusammen mit Mitarbeitern des Stadt im Mai 2020 muss wegen Corona-Virus leider entfallen; die geänderte Planung entspricht aber in großen Bereichen dem Stand, der 2017 schon für den Gesamtplatz vorgestellt wurde.

Alle weiteren, öffentlich zugänglichen Unterlagen sind auf der zugehörigen Projekt-Seite der Stadt Freiburg zum ZAK zu finden, inklusive Beschlüssen des Gemeinderats bzw. beteiligter Ausschüsse, u.a.  siehe hier ...


Nov. 2016: Freigabe der Sundgauallee nach monatelangen Baumaßnahmen, in denen die Strasse teilweise sogar komplett gesperrt war. Zentrale Punkte:

  • Der eigentlichen Baubeginn war am 4. April 2016, aber zuvor wurde schon viele Wasser- und Engergie-Leitungen verlegt. Es folgten die Straßen- und Gleisbauarbeiten in drei Phasen.
  • Bis zu den Sommerferien wurden Randbereiche mit Privatflächen umgestaltet; es folgten Parkstreifen, Gleisbau sowie die VAG Straßenbahnhaltestellen.
  • Ab 12.September konnte die Straßenbahn wieder fahren, danach folgten Fahrbahn und Gehwege.
  • Es wurden die Gleise samt Anlagen zwischen Paduaallee und Angelus-Silesius-Straße auf einer Länge von 530 Metern erneuert.
  • Bürgerverein, IG Subi, Stadt,Freiburger Verkehrs AG (VAG) entwickelten gemeinsam Informationsfaltblätter und Baustellenschilder.

Ein paar technische Daten: 6.300 Meter Kabelleerrohre, 2.000 Meter Bordsteine, 4.300 Quadratmeter Pflasterbeläge neu verlegt, 1020 Meter Doppelgleis, 280 Schienenschweißungen, 3.550 Quadratmeter erneuerter Rasenbahnkörper…

Juni 2018:  Neugestaltung Betzenhauser Torplatz verzögert sich, da Wohnungseigentümer (Bewohner einer WEG) der Lösung für den privaten Platzbereich nicht zugestimmt haben (etwas ein drittel des Platzes ist auf nicht-öffentlicher Fläche).

Juni 2020:  Der Gemeinderat hat Neugestaltung des Torplatzes zugestimmt; die Bauarbeiten beginnen Oktober 2020.

Workshop Betzenhauser Torplatz

Bericht aus Bürgerblättle 227 Aug./Sept. 2014


Im Februar 2014 hatte die Verwaltung die Grobkonzepte zur Umgestaltung der Sundgauallee und des Betzenhauser Torplatzes einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Nun hat sie ihr damaliges Versprechen eingelöst, den Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit zu geben, an der künftigen Nutzung und Gestaltung des Torplatzes aktiv mitzuwirken: Beim Planungsworkshop zur Umgestaltung des Betzenhauser Torplatzes am Mittwochabend (25. Juni) stand die gemeinsame intensive und detaillierte Diskussion der Vorstellungen und Möglichkeiten zur Umgestaltung des Torplatzes im Mittelpunkt.

Der Workshop verlief dreigeteilt. Zum Einstieg gab die Stadtverwaltung neben der Erläuterung des bisherigen Planungsprozesses und der Zielsetzung einen Einblick in die Themen Kunst, speziell auch der Plastiken auf dem Torplatz, und der Gestaltung im öffentlichen Raum. Das Planungsbüro Henne und Korn zeigte Rahmenbedingungen und Vielfalt der Ansprüche an eine Platzgestaltung auf und vermittelte ihre Eindrücke aus Ortsbegehungen. Im Anschluss ging es in drei Workshop-Gruppen. Jede der Gruppen, besetzt aus Bürgerinnen und Bürgern, Stadtverwaltung und Planungsbüro, bearbeitete die drei gleichen Fragestellungen nach der zukünftigen Funktion und Gestaltung des Platzes sowie dem weiteren Umgang mit den auf dem Platz vorhandenen Kunstelementen.

Die Bürgerinnen und Bürger brachten ihr spezifisches Wissen aus dem Lebensumfeld des Torplatzes ein und erläuter-ten ihre Vorstellungen. Gemeinsam wurden die Anregungen diskutiert, teilweise skizzenhaft gezeichnet, und abgewogen. Zum Ende des Workshops blickte man in gesamter Runde auf die erarbeiteten Empfehlungen aus den Gruppen und fasste bei speziellen Fragestellungen noch einmal detailliert nach.

Die geäußerten Anregungen und Empfehlungen nimmt die Stadt in die weiteren Planungsschritte auf, indem diese nun zunächst geprüft und entsprechend berücksichtigt werden. Im September wird das Ergebnis noch einmal im Stadtteil vorgestellt, bevor es Anfang Oktober 2014 dem Gemeinderat vorgelegt wird.

Die TeilnehmerInnen waren sich insbesondere darüber einig, dass der Platz stärker belebt und der Verkehr zurückgenommen wird. Auch sollte die Straße weniger als trennendes Element wahrgenommen werden, sondern zum Beispiel durch einen einheitlichen Bodenbelag gestaltet werden. Über die Anzahl der zu entfernenden Kunstwerke gab es unterschiedliche Meinungen. Ebenso wurde unter anderem über Sitzmöglichkeiten und die Anbringung von Fahrradständern diskutiert.

„„Yves Strittmatter

Einweihung Platz am Bischofskreuz

Bericht Bürgerblättle Aug./Sep. 2013


Neuer Platz erfolgreich eingeweiht

Bis zuletzt waren die Bauarbeiter damit beschäftigt, den neuen Platz am Bischofskreuz fertig zu stellen. Und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen! »Es liegt nicht nur eine harte Phase der Bauzeit hinter uns, sondern auch eine lange und intensive Zeit der Vorbereitung, Planung und Abstimmung mit den Behörden, den Anwohnern und Gewerbetreibenden«, so Nicolai Bischler, Vorsitzender des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde. Bischler machte noch einmal deutlich, dass die Eröffnung des Platzes nicht das Ende der Aktivierungsmaßnahmen im Stadtteil bedeutet – im Gegenteil! Es geht fließend weiter mit den Planungen der Sundgauallee, des Betzenhauser Torplatzes und der Haltestellen- sowie Gleissanierung.

Baubürgermeister Prof. Dr. Martin Haag nahm diesen Gedanken auf: »Bei der Maßnahme Sundgauallee wird es noch viel Gesprächsbedarf geben«, sagte Haag. »Beteiligen Sie sich und gestalten Sie Ihr Lebensumfeld mit.«

Bürgerverein und die Interessensgemeinschaft SUBI sind mit dem Erreichten sehr zufrieden; das gilt für das Eröffnungsfest, aber auch für die abgeschlossene Baumaßnahme. »Wir konnten in den Abstimmungen mit der Stadtverwaltung unsere Vorstellungen und Anregungen mit einbringen, so dass uns die Bauarbeiten nicht zu extrem belastet haben«, so Claudia Blum, erste Vorsitzende der SUBI.

Die Vorstandsmitglieder des Bürgervereins empfanden die Zusammenarbeit mit SUBI und den Mitarbeitern der Stadtverwaltung ebenfalls als sehr konstruktiv, »auch wenn um bestimmte Punkte hart gerungen und verhandelt werden musste, so stand am Ende immer ein Ergebnis, das alle zufrieden stellte«, so Beate Diezemann, zweite Vorsitzende des Bürgervereins.


Namenssuche abgeschlossen

Anlässlich der Einweihung des neuen Platzes am Bischofskreuz hat der Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde um Vorschläge für die Namensgebung gebeten. Knapp einhundert Mitbürgerinnen und Mitbürger haben sich bei der Aktion aktiv beteiligt. Neben einigen Vorschlägen, die eher als Spaßnummer anzusehen waren, entfielen über 51 Prozent der Stimmen auf den Vorschlag des Bürgervereins, der als Namen »Platz am Bischofskreuz« vorgeschlagen hatte.

»Wir freuen uns, dass so viele sich ernsthaft Gedanken über den zukünftigen Platznamen gemacht und sich beteiligt haben «, so Nicolai Bischler.