AK Bauen & Wohnen

Workshop Betzenhauser Torplatz

Bericht aus Bürgerblättle 227 Aug./Sept. 2014


Im Februar 2014 hatte die Verwaltung die Grobkonzepte zur Umgestaltung der Sundgauallee und des Betzenhauser Torplatzes einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Nun hat sie ihr damaliges Versprechen eingelöst, den Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit zu geben, an der künftigen Nutzung und Gestaltung des Torplatzes aktiv mitzuwirken: Beim Planungsworkshop zur Umgestaltung des Betzenhauser Torplatzes am Mittwochabend (25. Juni) stand die gemeinsame intensive und detaillierte Diskussion der Vorstellungen und Möglichkeiten zur Umgestaltung des Torplatzes im Mittelpunkt.

Der Workshop verlief dreigeteilt. Zum Einstieg gab die Stadtverwaltung neben der Erläuterung des bisherigen Planungsprozesses und der Zielsetzung einen Einblick in die Themen Kunst, speziell auch der Plastiken auf dem Torplatz, und der Gestaltung im öffentlichen Raum. Das Planungsbüro Henne und Korn zeigte Rahmenbedingungen und Vielfalt der Ansprüche an eine Platzgestaltung auf und vermittelte ihre Eindrücke aus Ortsbegehungen. Im Anschluss ging es in drei Workshop-Gruppen. Jede der Gruppen, besetzt aus Bürgerinnen und Bürgern, Stadtverwaltung und Planungsbüro, bearbeitete die drei gleichen Fragestellungen nach der zukünftigen Funktion und Gestaltung des Platzes sowie dem weiteren Umgang mit den auf dem Platz vorhandenen Kunstelementen.

Die Bürgerinnen und Bürger brachten ihr spezifisches Wissen aus dem Lebensumfeld des Torplatzes ein und erläuter-ten ihre Vorstellungen. Gemeinsam wurden die Anregungen diskutiert, teilweise skizzenhaft gezeichnet, und abgewogen. Zum Ende des Workshops blickte man in gesamter Runde auf die erarbeiteten Empfehlungen aus den Gruppen und fasste bei speziellen Fragestellungen noch einmal detailliert nach.

Die geäußerten Anregungen und Empfehlungen nimmt die Stadt in die weiteren Planungsschritte auf, indem diese nun zunächst geprüft und entsprechend berücksichtigt werden. Im September wird das Ergebnis noch einmal im Stadtteil vorgestellt, bevor es Anfang Oktober 2014 dem Gemeinderat vorgelegt wird.

Die TeilnehmerInnen waren sich insbesondere darüber einig, dass der Platz stärker belebt und der Verkehr zurückgenommen wird. Auch sollte die Straße weniger als trennendes Element wahrgenommen werden, sondern zum Beispiel durch einen einheitlichen Bodenbelag gestaltet werden. Über die Anzahl der zu entfernenden Kunstwerke gab es unterschiedliche Meinungen. Ebenso wurde unter anderem über Sitzmöglichkeiten und die Anbringung von Fahrradständern diskutiert.

„„Yves Strittmatter

Einweihung Platz am Bischofskreuz

Bericht Bürgerblättle Aug./Sep. 2013


Neuer Platz erfolgreich eingeweiht

Bis zuletzt waren die Bauarbeiter damit beschäftigt, den neuen Platz am Bischofskreuz fertig zu stellen. Und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen! »Es liegt nicht nur eine harte Phase der Bauzeit hinter uns, sondern auch eine lange und intensive Zeit der Vorbereitung, Planung und Abstimmung mit den Behörden, den Anwohnern und Gewerbetreibenden«, so Nicolai Bischler, Vorsitzender des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde. Bischler machte noch einmal deutlich, dass die Eröffnung des Platzes nicht das Ende der Aktivierungsmaßnahmen im Stadtteil bedeutet – im Gegenteil! Es geht fließend weiter mit den Planungen der Sundgauallee, des Betzenhauser Torplatzes und der Haltestellen- sowie Gleissanierung.

Baubürgermeister Prof. Dr. Martin Haag nahm diesen Gedanken auf: »Bei der Maßnahme Sundgauallee wird es noch viel Gesprächsbedarf geben«, sagte Haag. »Beteiligen Sie sich und gestalten Sie Ihr Lebensumfeld mit.«

Bürgerverein und die Interessensgemeinschaft SUBI sind mit dem Erreichten sehr zufrieden; das gilt für das Eröffnungsfest, aber auch für die abgeschlossene Baumaßnahme. »Wir konnten in den Abstimmungen mit der Stadtverwaltung unsere Vorstellungen und Anregungen mit einbringen, so dass uns die Bauarbeiten nicht zu extrem belastet haben«, so Claudia Blum, erste Vorsitzende der SUBI.

Die Vorstandsmitglieder des Bürgervereins empfanden die Zusammenarbeit mit SUBI und den Mitarbeitern der Stadtverwaltung ebenfalls als sehr konstruktiv, »auch wenn um bestimmte Punkte hart gerungen und verhandelt werden musste, so stand am Ende immer ein Ergebnis, das alle zufrieden stellte«, so Beate Diezemann, zweite Vorsitzende des Bürgervereins.


Namenssuche abgeschlossen

Anlässlich der Einweihung des neuen Platzes am Bischofskreuz hat der Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde um Vorschläge für die Namensgebung gebeten. Knapp einhundert Mitbürgerinnen und Mitbürger haben sich bei der Aktion aktiv beteiligt. Neben einigen Vorschlägen, die eher als Spaßnummer anzusehen waren, entfielen über 51 Prozent der Stimmen auf den Vorschlag des Bürgervereins, der als Namen »Platz am Bischofskreuz« vorgeschlagen hatte.

»Wir freuen uns, dass so viele sich ernsthaft Gedanken über den zukünftigen Platznamen gemacht und sich beteiligt haben «, so Nicolai Bischler.