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Eishalle / Eisstadion

Aktueller Stand Okt. 2020: Insbesondere aufgrund der Corona-Auswirkungen geht die Stadt Freiburg inzwischen davon aus, dass ein Neubau einer Eishalle bis Ende der Betriebsgenehmigung (30. Juni 2024) nicht finanzierbar ist. Die bsiherige Kostenschätzung geht von 45 Millionen Euro aus. Zitat OB Horn: “Es tut uns allen wirklich weh. Aber angesichts der Kosten und der aktuell sehr angespannten Haushaltssituation ist ein Neubau im nächsten Doppelhaushalt nicht darstellbar. Doch wir wollen und werden nicht aufgeben, um den Eissport in Freiburg zu retten.” Siehe Details auf der Seite der Stadt Freiburg.

Als Alternative steht inzwischen ein Projekt mit Investoren im Raum: Ziel wäre dabei eine Multifunktionshalle, die auch für Veranstaltungen geöffnet werden könnte (wobei Eissport weiterhin Hauptnutzung bleiben soll). Nach wie vor erscheint das Messe-Gelände beste Standort.


Betrieb der Eishalle

Die Eishalle trägt heute (seit 2019) den offiziellen Namen “Echte-Helden-Arena” in Anlehnung an die bekannte Initiative zur Unterstützung der Kinder- und Jugendklinik Freiburg.

Es ist die Heimspielstätte des EHC Freiburg (den “Freiburger Wölfen”, siehe Spielplan), steht aber auch Breitensport also öffentliches Eislaufen zur Verfügung (seit 2019 sogar ganzjährig). Die Halle war anfangs eine der größten Hallen in Baden-Württemberg, ist aber aktuell nur noch für 3500 Zuschauer zugelassen. Auch Wikipedia widmet der Sporthalle einen eigenen Beitrag.

Zusammen mit Seepark, Westbad und Weststation ist die Eishalle ein Teil der “Sportmeile” im Freiburger Westen.

Zur Geschichte der der Eishalle

Die Eishalle an der Ensisheimer Strasse wurde Ende 1960-er Jahre vom ERC gebaut, dem Vorläufer des heutigen EHC. Vorsitzenden des ERC war damals Franz Siegel, dessen Namen die Halle auch bis 2018 trug. Anfangs war es eine offene Eisfläche, denn das Dach und damit die Umgestaltung zur Halle folgte erst in den 1970-er Jahren. Wegen finanzieller Probleme des ERC gelangte die Halle 1982 in die Hände der Stadt, die später Nutzungsrechte an den EHC vergab.

Nebenbei: etwa zeitgleich zum Bau der Eishalle entstand auch das Aussenbecken des Westbades, das leider heute leider nicht mehr in Betrieb ist (aber wir hoffen, das wird sich ändern, siehe Beitrag hier).

Seit 2009 beurteilen Statiker den Zustand der Halle kritisch, insbesondere für den Fall, dass Schneemassen auf dem Dach liegen. Schon 2013 sprach sich Gemeinderat für einen kompletten Neubau aus (siehe Diskussion hier).  Über temporäre Sanierungsmassnahmen konnte als Übergangslösung zumindest eine Betriebsgenehmigung bis Mitte 2024 erreicht werden.

Der geplante Neubau

Für die Zukunft angedacht ist ein Neubau mit 2 Eisflächen. Eine Machbarkeitsstudie ist Arbeit, der Ort für einen solchen Neubau scheint aber noch sehr unklar, oft priorisiert wird Nähe zum neuen SC-Stadion (also beim Messplatz). Das bisherige Gelände wäre damit frei z.B. für Wohnungsbau.

In unmittelbarer Nähe des bisherigen Eisstadions liegt das Weststadion der Sport-Freunde-Eintracht (SFE): nach Ansicht des Bürgervereins sollte Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit auch bei geänderter Bebauung die Nutzung des Stadions gesichert bleibt, insbesondere auch der notwendige Fussball-Trainingsbetrieb.

Laut Bericht der Zeitschrift “Chili” im Aug. 2020 ist inzwischen eine Machbarkeitsstudie fertig, die einen Standort auf dem Messplatz priorisiert (konzipiert als Multifunktionshalle).

Stand Okt. 2020:

Insbesondere aufgrund der Corona-Auswirkungen geht die Stadt Freiburg inzwischen davon aus, dass ein Neubau einer Eishalle bis Ende der Betriebsgenehmigung (30. Juni 2024) nicht finanzierbar ist. Die bsiherige Kostenschätzung geht von 45 Millionen Euro aus. Zitat OB Horn: “Es tut uns allen wirklich weh. Aber angesichts der Kosten und der aktuell sehr angespannten Haushaltssituation ist ein Neubau im nächsten Doppelhaushalt nicht darstellbar. Doch wir wollen und werden nicht aufgeben, um den Eissport in Freiburg zu retten.” Siehe Details auf der Seite der Stadt Freiburg.

Als Alternative steht inzwischen ein Projekt mit Investoren im Raum: Ziel wäre dabei eine Multifunktionshalle, die auch für Veranstaltungen geöffnet werden könnte (wobei Eissport weiterhin Hauptnutzung bleiben soll). Nach wie vor erscheint das Messe-Gelände beste Standort.

Corona-Virus

Update 22. Okt. 2020: im Laufe des Sommers hatten wir sicher alle auf etwas Entspannung gehofft, auch für den Rest des Jahres. Doch nun verschärft sich die Lage wieder und es gelten neue Einschränkungen. Deshalb hier der Link auf die aktuellsten Infos zum Coronavirus der Stadt Freiburg mit den zugehörigen Einschränkungen und erforderlichen Verhaltensweisen.


Hier kurze Hinweise mit Bezug auf Betzenhausen.

Quartiersarbeit: Besonders Menschen, die zu einer der Corona-Risikogruppen gehören, müssen geschützt werden. Deshalb haben die Mitarbeiterinnen im Stadtteiltreff Angebote der Nachbarschaftshilfe zusammengestellt, die z.B. Einkäufe und weitere Besorgungen für diese Personengruppen übernehmen. Auch Einzelhändler aus Betzenhausen-Bischofslinde, die Lieferdienste anbieten, werden dort geführt. Bitte auf das Schaufenster des Stadtteiltreffs achten oder telefonisch nach dem aktuellen Stand fragen (Tel. 0761/89 75 83 15).

Die Evangelische Pfarrgemeinde West hat eine Telefon-Nummer eingerichtet für Mitbürger, die Unterstützung benötigen (z.B. ältere Menschen oder Menschen in Quarantäne), Telefon 0761/276642.

Die Sprechstunden des Stadtteiltreffs Betzenhausen-Bischofslinde finden seit Juli 2020 wieder statt.  Selbstverständlich können Sie sich jedoch auch weiterhin telefonisch oder per Mail beraten lassen. Weitere Informationen werden im Schaufenster des Stadtteiltreffs ausgehängt (Am Bischofskreuz 4).

Der Mittagstisch findet allerdings bis auf weiteres nicht statt.

Persönliche Sprechzeiten: Mo 10-13 Uhr, Di 14-18 Uhr, Do 9-12 Uhr., Tel. 0761/89 75 83 15, stadtteiltreff-bb@caritas-freiburg.de

Bürgerverein: Einladung zum Gespräch am 1. Samstag eines Monats im Stadtteiltreff entfällt bis auf weiteres.

Cafe und mehr” am Dienstagnachmittag findet vorerst nicht mehr statt.


Generelle Informationen

Die Stadt Freiburg hat das Portal www.freiburghaeltzusammen.de ins Leben gerufen als neues Stadtnetzwerk #fhz. ins Leben gerufen. Es soll insbesondere in der Corona Nachbarschaftshilfe helfen und vermitteln: hier können Helfende und Hilfesuchende zueinander finden (gegliedert nach Stadtteilen, es liegt also insbesondere Priorität auf der lokalen Ebene).

Aktuelle Informationen zur Gesamt-Situation in Freiburg (z.B. zu Verhaltensregeln, Absage von Veranstaltungen, Schulschliessungen) gibt es auf der Homepage der Stadt-Freiburg. Die Badische Zeitung hat einen frei zugänglichen Newsblog eingerichtet, in dem neuesten Nachrichten zu Corona verfügbar sind. Und hier gibt es die aktuellen Informationen der Bundesregierung. Die häufigsten Fragen zum Coronavirus (COVID-19) und zugehörige Anworten finden sich beim Robert Koch Institut.

Der AGJ-Freiburg hat ein gutes Papier zum Thema Elternwissen in Zeiten von Corona veröffentlich; im folgenden link gibt es mehr dazu.

Warnung der Polizei

Die Corona Krise bringt es leider mit sich, dass auch Betrüger versuchen werden, hilfsbedürftige und schwache Menschen im „Windschatten“ der Krise zu betrügen. Aus diesem Grunde hier im Anhang einige Hinweise der Polzei für Hilfesuchende: Nachbarschaftshilfe, Hilfe annehmen? Aber sicher!

 

 

 

 

 

 

 

Enthüllung Gallus-Bär bei Heimbach

Enthüllung des Gallus-Bären auf dem Blumberg bei Heimbach

Um der Enthüllung des neuen Gallus-Bären beizuwohnen  trafen sich am 17. Oktober 2020 um 15:00 Uhr Bürger aus Heimbach, Besucher aus der Umgebung und aus Betzenhausen.

Frau Götz, Vorsitzende vom Heimbacher Geschichtsverein begrüßte die Gäste und bedauerte, dass in diesem Jahr die Kilwi nicht in gewohnter Weise stattfinden kann. Maske tragen und Abstand halten, lassen normalerweise keine richtige Feierstimmung aufkommen, trotz dem hatte das Gallus-Fest auch wegen des schönen Herbstwetters etwas besonders feierliches.

Frau Götz bedankte sich bei Markus Mößner, Forstwirt und Holzkünstler, der den Bären im letzten Jahr bei der Kilwi geschnitten hatte.

Zwei Jungen aus Heimbach, Sebastian und Matti, enthüllten den neuen Bären.

Pfarrer Joachim Greulich nahm die Segnung des Bären vor und wünschte, dass viele Wanderer sich an diesem gelungenen Bären erfreuen. Außerdem wies er auf die gemeinsame Schöpfung von Mensch und Tier hin und hob die Verantwortung die wir Menschen gegenüber der Tierwelt haben hervor. Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker sprach über den in die Jahre gekommenen alten Gallus-Bären und betonte die Notwendigkeit, ihn zu erneuern.

Ortsvorsteher Ulrich Lutz trug die Legende vom Gallus-Bär vor und erinnerte an die Eröffnung des Gallus-Weges im Jahr 2009.

Zum Schluss bedankte sich Frau Götz bei den Rednern, den beiden Jungen und bei allen, die geholfen hatten das Gallus-Fest mitzugestalten und lud die Anwesenden zu einem Umtrunk ein.


Die Legende vom Gallus-Bär

(St. Gallus, * um 550 in Irland oder im Raum Vogesen-Elsass; † 16. Oktober 640)

Die Legende: St. Gallus hatte bei einer Wanderung mit dem Diakon Hiltibold ein Nachtlager errichtet und während Hiltibold schon schlief, kam ein Bär vorbei. Der Bär war wohl sehr hungrig und deshalb bat St.Gallus ihn, für sein Essen zu arbeiten und Holz für das Lagerfeuer zu holen. Der Bär trottete los und kam nach einiger Zeit mit Holz zurück und legte es ins Feuer. Daraufhin gab St.Gallus dem Bären Brot und sagte ihm, dass er jetzt gehen soll, und dass er nie wieder ins Tal zurückkehren soll. Hiltibold, der erwacht war und Zeuge dieser Geschichte wurde, war sehr erstaunt, dass St.Gallus Macht über die Tiere besaß.

Das Tier ist auch Gallus’ wichtigstes Insignium, er wird fast immer mit einem Bären an seiner Seite dargestellt.

Helmut Schiemann


Bericht aus Bürgerblättle 264 (Dez. 2020)

Das Bürgerblättle vor 40 Jahren (1980)

Vor 40 Jahren: das Bürgerblättle erschien in den ersten Jahren monatlich und hatte meistens 8 Seiten (siehe Details zur Geschichte des Bürgerblättle hier). Im Jahr 2020 haben wir dann in einer Serie 40 Jahre zurück geschaut, und die wichtigsten Themen des Jahres 1980 in Stichworten zusammengefasst (denn PDF gab es zu der Zeit ja wirklich noch nicht).

Ja, unser kleines Stadtteil-Magazin gibt es wirklich schon so lange. Um es exakt zu sagen: Januar 1976 gabe es die Erstausgabe.


Es gab also auch zwei Ausgaben an der Jahreswende 1979/1980.

Der Bürgerverein hatte einen langjährigen Vorsitzenden: er hieß Willy Kapp und war schon damals für die einleitenden Worte im Bürgerblättle verantwortlich. Seine zeitlosen Wünsche zum Jahreswechsel möchten wir direkt an unsere heutigen Leser weitergeben (siehe Abdruck der damaligen Titelseite). Spannend sind aber auch die weiteren Themen, die angesprochen wurden. Hier eine Auswahl:

Es gab kurzzeitig die Idee für einen Wochenmarkt im Stadtteil Bischofslinde. In der Ausgabe zuvor hatte es schon eine Umfrage im Bürgerblättle gegeben. Ergebnis: „Die Resonanz war sehr gering. Der Vorstand des Bürgervereins hat deshalb … beschlossen, das Projekt nicht weiter zu verfolgen“. Ein paar Monate später kam das Thema dann doch wieder auf und es wurde sogar ein Antrag bei der Stadt gestellt. Das fand aber dort erst recht keinen Gefallen, weil es ja auch in Weingarten nicht funktionieren würde…

Auch Gewann Obergrün war ein Thema: „Im Zusammenhang mit einer öffentlichen Fraktionssitzung der CDU… hatte auch der Bürgerverein … Gelegenheit, sich zu der Absicht zu äußern, inwieweit das Gewann Obergrün bebaut werden soll. Der Bürgerverein hat keine Einwendungen dagegen, daß das Obergrün nicht voll verbaut wird, damit auch ausreichende Grünflächen erhalten bleiben“. Kaum zu glauben, dass es
grad heute wieder aktuell ist.

Aus den Neujahrswünschen in der Ausgabe zum Januar 1980: „… den allumfassenden Frieden zu erstreben: diesen Frieden, der noch nie so notwendig war wie in dieser durch die heutigen Vernichtungswaffen gefährdeten Zeit. Wir müssen auch an die Zukunft der nach uns kommenden Generationen denken und ihnen einen lebenswerten Lebensraum überlassen.“ Den Worten von Herrn Kapp ist wohl kaum etwas hinzuzufügen.

Zum Abschluss aber doch noch etwa aus dem Humor-Kästchen. Überschrift „So etwas…“: „Vorhin hat ein Bettler bei uns geklingelt. Ich habe ihm einen Teller Suppe und eine Mark gegeben. – Hat er die Suppe gegessen? – Natürlich! – Dann hat er sich die Mark auch verdient!“


Themen der Ausgabe Febr. und März 1980

Schon zu diesem Zeitpunkt gab es erste Sitzungen zur Idee einer Landesgartenschau: „Die Chancen sind … günstig, daß Freiburg 1986 bzw. innerhalb des Zeitraums von 1986 bis 1990 von der Landesregierung den Zuschlag erhält“ – „Das Gelände der LGS soll als Gebrauchs- und Volkspark konzipiert werden und überwiegend der Erholung, des Sports und der Freizeitgestaltung des Bürgers dienen“.
Es folgte eine äußerst detaillierte Beschreibung von Ideen, die zum großen Teil später auch realisiert wurden. Und es hat auch geklappt mit dem Jahr 1986: die LGS wurde Grundlage für den Seepark, wie wir ihn heute kennen.

Die Padua-Allee war in Bau, aber eine Fußgängerunterführung an der Brücke über die Dreisam war anfangs nicht vorgesehen: „Der Bürgerverein setze sich für eine Fußgängerunterführung im Bereich Padua-Allee/Zinklern ein. Der Bauausschuß des Stadtrats stimmte diesem Wunsch zu, wie die Stadt mit Schreiben vom 4.12.79 mitteilte“. Ausdrückliches Ziel dahinter: „… dass die Padua-Allee Betzenhausen und das Gewann Zinklern nach Fertigstellung des Ausbaus nicht zu stark abtrennt.“

Mit Bezug auf das Gründungsdatum 20. April 1910 wurde an 70 Jahre Bürgerverein Betzenhausen Bischofslinde erinnert: „Im Stadtarchiv Freiburg befindet sich nämlich unter der Nummer C 4 VII/3412 die offizielle Mitteilung der Gründung als Lokalverein, wie der Bürgerverein ursprünglich hieß“. Es folgte der Text des Briefes, den man heute auch auf unserer Homepage nachlesen kann. Die 70 Jahre von damals erinnern auch daran, dass der Bürgerverein heute bei 110 Jahren angekommen ist.

Zum Abschluss wieder etwas aus dem damaligen Humor-Kästchen; Überschrift So etwas…: Was ist der Unterschied zwischen Geiz und Sparsamkeit? fragt der Sohn den Vater.„Wenn ich meinen Wintermantel schone, um ihn nächstes Jahr noch tragen zu können, dann bin ich sparsam, aber wenn ich deine Mutter bitte, ihren Wintermantel noch ein weiteres Jahr zu tragen, dann bin ich geizig.“


Themen der Ausgabe April und Mai 1980

Der Titel lässt es schon anklingen: im Zentrum der April Ausgabe stand ein Rückblick auf die Jahreshauptversammlung 1980 des Bürgervereins; damals abgehalten in der Gaststätte der „Eintracht“ (gibt es heute nicht mehr). Erwähnt wurde ein “zügig vorgetragener Rückblick” und (schon damals) ein “Vortrag zur Energieeinsparung”.

Dann im Mai ging es wieder um den Verkehr in der Dietenbachstrasse: Sperrschilder für Lkw und Omnibusse waren auf Drängen des Bürgervereins aufgestellt worden, aber das Fahrverbot wurde nicht ausreichend eingehalten. Zur Erinnerung: die Westrandstrasse war noch im Bau und die Dietenbachstr. fungierte als Durchgangs-Strasse (1970 wurden 4.700 Fahrzeuge am Tag gezählt, 1980 dann schon unglaubliche 12.300).

Dann direkt danach die zeitlose Überschrift Radfahren ist „in mit dem Hinweis: “Die Stadtverwaltung ist an die Bürgervereine herangetreten, Vorschläge zu machen, wo Radwege ausgebaut werden sollten”. Enttäuscht zeigte man sich aber an anderer Stelle darüber, dass es “bei den innerstädtischen Verkehrsstraßen keine Hinweisschilder auf Betzenhausen  gäbe”.

Mit den Ausgaben im Frühjahr 1980 begann eine Serie von Beiträgen zur Entwicklung der „Stadtbahn in den Westen“, die wir heute als Linie 1 kennen (eingeweiht 1983). Enthalten ist einiges, was heute skurril wirkt, insbesondere wenn es um die Querung des Bahnhofs geht: Favorit war für einige Zeit eine Lösung in Hochlage („Stelzenlösung“) über den Bahnhof und auch gleich über die Escholzstraße bis zur Fehrenbachallee. Dieses Vorhaben stieß aber im Stühlinger auf wenig Gegenliebe. So kam die Idee auf, den Bahnhof auf einer Länge von ca. 1 km zu untertunneln (von der Universitätskirche bis Escholzstrasse). Letztendlich waren es dann vor allem finanzielle Gründe, die zum Kompromiß in Form der heutigen Stadtbahnbrücke geführt haben (zum Glück möchte man sagen). Wer mehr wissen möchte: die Beitrags-Serie zur Stadtbahn in den Westen im Bürgerblättle 1980 ist zum Nachlesen hier abgelegt.


Themen der Ausgabe Juni bis Sept. 1980

Auf dem Titelbild der Juli Ausgabe findet man ein Bild von Störchen auf dem Turm der St. Thomas Kirche. Also absolut passend zu unserem heutigen Bericht an anderer Stelle. Bemerkenswert aber auch der Text dazu: „Nach vielen Jahren nisten wieder einmal Störche auf dem Betzenhauser Kirchturm. Hoffentlich fühlen sie sich auf dem Hock als „Ehrengäste“ und überstehen ihn, wie sie das Unwetter am 21. Juni überstanden haben.“ Gleichzeitig im Heft natürlich die Einladung zum jährlichen Hock, der von diversen Vereinen aus dem Stadtteil organisiert wurde (später auf dem Betzenhauser Torplatz).

In der Sept. Ausgabe dann der Bericht über den Hock, der gelungen und besonders gut besucht war, aber leider nicht mit bestem Wetter gesegnet. Ob die Störche es ertragen haben, ist leider nicht dokumentiert. Aber dass es überhaupt in diesem Jahr Störche gab, war Initial-Zündung für weitere Aktivitäten und letztendlich Basis für die erfolgreiche Rückkehr.

Auch bemerkenswert: der Sportpark Sonnland erhielt in diesem Jahr 1980 erstmalig einen Sonderpreis beim Landeswettbewerb „Vorbildliche Campingplätze in der Landschaft“.

Hinweis: diese Zusammenfassung haben wir in Ausgabe 262 von Aug./Sept. 2020 gedruckt und passende dazu ein Titelbild mit St. Thomas Turm erstellt, das aus der gleichen Position wir vor 40 aufgenommen wurde.


Themen der Ausgabe Okt. bis Dez. 1980

Ein letztes Mal schauen wir zurück.

Zentrales Thema im Okt. 1980 waren aufkommende Zweifel, ob die Westrandstrasse wirklich fertiggestellt wird (z.B. fehlte überhaupt noch die Anbindung an den Zubringer). Es gab Kompetenzstreitigkeiten zur weiteren Finanzierung und die Bedenken beim waren so stark, dass man sich zusammen mit anderen Bürgervereinen aus dem Westen über eine Resolution an die zuständigen Stellen wandte, um dem Weiterbau Nachdruck zu verleihen (Landesministerium Verkehr, Regierungspräsidium und Stadt Freiburg).

Parallel wurde endlich die Sperrung der Dietenbachstrasse für LKWs von der Stadt bestätigt. Dafür hatte sich der Bürgerverein längere Zeit eingesetzt. Man erinnere sich: diese schmale Strasse wurde genutzt, um über die Dreisam zu kommen (und das waren dann teilweise über 12.000 Kfz am Tag).

Berichtet wurde auch vom Fortschritt bei Renovierungsarbeiten in der St. Thomas Kirche, wobei u.a. Verzierungen aus der Barockzeit freigelegt wurden. Die Orgel wurde abgebaut und in die Werkstatt eines Orgelbaumeisters gebracht.

Im November berichtete die SV Eintracht von der Übergabe des neuen Hartplatzes in der Tränkestrasse an den Verein (heute gibt es den Platz ja nicht mehr). Gleichzeitig wurde der Rasenplatz an der Gaskugel in das Rekultivierungsprogramm 1981 aufgenommen. Mit Dank wurde registriert, dass die Stadt “ein offenes Ohr für die Probleme des Vereins” zeigte.

Das Titelbild der Dez. Ausgabe des Bürgerblättle zierte “Der neue Barockaltar aus der St. Thomas-Kirche” als ein “künstlerisches Kleinod Betzenhausens”: das ist glücklicherweise auch heute noch so.

 

Sie leben gern in Betzenhausen?

Sie leben gern in Betzenhausen?

Dann haben Sie vielleicht auch Lust, sich für Ihren Stadtteil einzusetzen. Das tut der Bürgerverein seit nunmehr 110 Jahren, denn schon 2 Jahre nach der Eingemeindungsfeier mit Freiburg hatten die Bürger erkannt, wie wichtig eine solche Vertretung ist. So kam es 1910 zur Gründung des Lokalvereins von Betzenhausen (übrigens einer der ersten in Freiburg).

Also ein ordentliches Alter des Bürgervereins, kann man sagen. Und doch sind es junge (= aktuelle) Themen, um die wir uns heute kümmern: im Bürgerblättle finde Sie regelmäßig Berichte, auf unserer Homepage sind die Themen häufig noch aktueller und ausführlicher.

Es gibt schöne, wiederkehrende Ereignisse für uns, wie z.B. die Organisation der Weihnachsbäume, Sektausschank beim Aufstellen Narrenbaum oder der jährliche Neujahrsempfang (wobei Corona-bedingt noch unklar ist, was im nächsten Jahr passiert). Wiederkehrend ist auch die Erstellung des Bürgerblättle, wo wir uns auch immer über Beiträge von Bewohnern freuen; die Betreuung von Storchennest und -kamera; die Kontaktpflege zu Vereinen und Institutionen im Stadtteil u.v.m.

Oder es sind einmalige Projekte, wobei wir die kleinen Themen hier gar nicht aufführen wollen. Grosse gibt es aber auch: dazu gehört aktuell z.B. die Weiterentwicklung der Gaskugel oder im gesamten letzten Jahrzehnt das Zentren-Aktivierungs-Konzept (wobei mit Umgestaltung vom Betzenhauser Torplatz bald der dritte, große Schritt passiert).

Im Intro unserer Homepage schreiben wir seit vielen Jahren: “Ein Stadtteil lebt vom Engagement seiner Mitbürgerinnen und Mitbürger. Aus diesem Grund freuen wir uns über Anregungen und Ideen zu allen Lebensbereichen.” Das möchte wir mit dem Beitrag hier unterstreichen.

Wenn Sie sich jetzt angesprochen fühlen und es reizvoll finden, ehrenamtlich an der weiteren Entwicklung von Betzenhausen mitzuwirken, dann freuen wir uns sehr auf den Kontakt mit Ihnen. Schreiben Sie uns doch einfach mal eine email an bvbb-fr@web.de.

Nebenbei: diese “Arbeit” im Bürgerverein kann auch Freude machen!

Mitglied zu werden im Bürgerverein ist übrigens auch immer eine gute Idee!

Historische Schätze im Keller?

Wir haben wir ein Projekt vor Augen, für das weitere historische Fotos von Betzenhausen hilfreich wäre. Für dieses Projekt sind es insbesondere Bilder/Fotos von Alt-Betzenhausen und die Zeit vor der Sundgauallee. Deshalb heute unsere Bitte, falls sie noch solche historischen Schätze besitzen: melden Sie sich einfach bei uns!

Natürlich sind uns auch sonstige Unterlagen zum gesamten Stadtteil (Bilder, Berichte, Zeitungsausschnitte…) jederzeit willkommen.

Beate Diezemann (E-Mail bvbb-fr@web.de).


Dazu passend ein Beitrag aus Bürgerblättle 263, Okt./Nov. 2020 (Dr. Heike Piehler) zur Rettung von Kulturdenkmalen


Die Arbeitsgemeinschaft Freiburger Stadtbild e.V. hat eine Initiative gestartet, um gemeinsam mit den Bürgervereinen Gebäude und städtebauliche Situationen in den Stadtteilen zu identifizieren, die als besonders schützenswert angesehen werden. „Rettung von Kulturdenkmalen“ heißt das nach allen Seiten vernetzte Projekt, das auch die Zusammenarbeit zwischen Organisationen, Einzelpersonen, dem Verein, der Stadt und dem Denkmalschutz voranbringen möchte.

In der Vergangenheit gelang es dem 1967 gegründeten Verein bereits, zahlreiche Gebäude in Freiburg vor dem Abriss zu bewahren und die Verantwortlichen ebenso wie die Bürger*innen für diese Problematik zu sensibilisieren. Es geht darum, historische und kulturell bedeutsame Orte zu erhalten, die eine besondere Atmosphäre ausstrahlen und den städtebaulichen Charakter eines Stadtteils prägen. Das können Baudenkmäler sein, aber auch Bauten, die nicht unter den Denkmalschutz fallen, Grünanlagen oder Plätze, die den großen Modernisierungsmaßnahmen der letzten Jahrzehnte trotzen konnten. Für die Bürger*innen sind solche Orte identitätsstiftend, und sie werden immer rarer.

Projektleiter Joachim Scheck baut systematisch eine Datenbank auf, die Informationen über potenziell gefährdete Gebäude bündelt. Auch in der Vergangenheit abgebrochene Objekte werden darin erfasst. „Wir wollen nicht erst recherchieren, wenn es schon zu spät und der Abriss schon beschlossen ist, sondern schon im Vorfeld“, erläutert er. „Zusammen mit den Bürgervereinen wollen wir frühzeitig Wissen vermitteln.“ Dank Zuschüssen der Paul-Mathis-Stiftung konnte für zwei Jahre eine Mitarbeiterstelle für die Datenerfassung eingerichtet werden. Mit im Boot ist die Stadt, die die ARGE bei ihrer Arbeit mit Plänen und sonstigen Materialien im Bereich möglicher städtebaulicher Erhaltungssatzungen unterstützt. Im Gegenzug stellt die ARGE der Stadt die Ergebnisse ihrer Recherchen für die weitere Diskussion und rechtliche Umsetzung zur Verfügung. Auch das Stadtarchiv und das Vermessungsamt unterstützen die Arbeit.

Abbildungen: Blick in die Sundgauallee, 1929 (aus Sammlung Hans-Jürgen Oehler) und heute (von Joachim Scheck)

So können Sie mitmachen: Welche Orte machen den Charme von Betzenhausen-Bischofslinde aus? Bürger*innen können Vorschläge für besonders schützenswerte Gebäude und das Stadtbild prägende Orte einreichen, gern zusammen mit näheren Informationen, falls vorhanden:

ARGE Freiburger Stadtbild e.V., Stichwort „Rettung von Kulturdenkmalen“, Lugostraße 5, 79100 Freiburg
Ansprechpartner bei Rückfragen: Joachim Scheck, scheck@arge-stadtbild.de, Tel. 0179 / 649 4116, www.arge-stadtbild.de


Passend dazu: im Rahmen der 900 Jahr Feier von Freiburg gibt es ab. 23. Sept.  2020 etwa einmal monatlich eine Bildershow zu “Verschwundenes Freiburg” im Schwarzen Kloster, VHS Theatersaal (siehe Terminübersicht  auf 2020.freiburg.de – Anmeldung erforderlich).


 

Jubiläumsspielplatz ‚Seekrater‘ im Seepark

In Anwesenheit der Bürgermeister Ulrich von Kirchbach und Martin Haag wurde am 20. Aug. 2020 der neue Mehrgenerationen-Spielplatz mit Wasserspielplatz und Kletterparcour eröffnet. Auch wenn aktuell verschiedene Bäume und Sträucher noch fehlen: die kommen ab Herbst, also außerhalb der Vegetationszeit. Aber darauf wollte man nicht warten, denn so ergibt sich schon jetzt ein vielfältiges Angebot für Familien, die z.B. wegen Corona ihren Urlaub zu Hause verbringen.

Das Ergebnis des Umbaus kann sich sicher sehen lassen: um den Spielplatz wieder stärker mit dem Park zu verbinden, wurde der ehemals tiefe Krater zum Park hin geöffnet (barrierefrei). Der Aufbau hat Züge eines Amphitheaters mit Natursteinblöcken für Aufenthaltsbereiche und mit Holzdecks (z.B. für Picknick). Es gibt Sitzmauern und Stufen, und natürlich mehrere Spielbereiche wie Wasserspielplatz, Balancierhölzer, Naschgarten oder Kletterparcour. Als besonderes Inklusions-Element zählt eine Nestschaukel mit Fallschutz.

Der Kletterparcour soll in der Silhouette einige markante Freiburger Gebäude nachstellen und dürfte schon bald zum Erkennungsmerkmal des neuen Spielplatzes werden. Ein Highlight ist sicher der Wasserspielplatz mit einer Kombination aus Pumpen und Wasserleitrinnen. Auch früher gab es schon einen Bachlauf, der durch den angrenzenden Rhododendron-Busch verläuft: er konnte mit neuer Technik und Zuleitungen reaktiviert werden.

Bei der Eröffnungsveranstaltung anwesend war auch Renate Sick-Glaser als Vertreterin der “Renate und Waltraut Sick Stiftung“, die den Umbau des Spielplatzes mit einer großzügigen Spende von 100.000 Euro unterstützt hatte. Ihre Worte: “Mit meiner Jubiläumsspende für die Spielplätze im Dietenbachpark und Seepark möchte ich ganz im Sinne meiner Renate und Waltraut Sick Stiftung ein Zeichen für mehr Inklusion in Freiburg setzen. Menschen aller Altersgruppen und mit unterschiedlichen körperlichen Fähigkeiten können sich hier begegnen und sich entsprechend ihren Möglichkeiten bewegen. Ich wünsche uns allen, dass dieser inklusive Spielplatz hier im Seepark von Jung und Alt rege angenommen wird. Mein Jubiläumsgeschenk soll vielen Menschen hier in Freiburg viel Spaß und Freude an der Bewegung bringen”. Einen herzlichen Dank dafür auch von Seiten des Bürgervereins.

Nach den Erfahrungen des aktuellen Sommers müssen wir hier allerdings auch Befürchtungen von Anwohnern erwähnen, die den Seepark insbesondere in diesem Sommer häufig als Event-Location erlebt haben. Mit allen Begleiterscheinungen wie viel Unrat und Lärm bis tief in die Nacht. Es gibt Befürchtungen, dass der neue Platz auch dieses Nachtleben anzieht: darauf wird der Ordnungsdienst sehr achten müssen.

Und unserer weiterer Wunsch: grundsätzlich notwendig wäre auch eine öffentliche Toiletten-Anlage am östlichen Ufer des Sees. Das nächste WC befindet sich hinter der Ökostation und ist so manchem Besucher wohl unbekannt oder zu weit weg (und der Weg ins nächste Gebüsch leider näher).

Siehe auch Bericht in der Bad. Zeitung vom 21.Aug.2020 (evtl. mit eingeschränktem Zugriff).


Rückblick auf die Sanierung „Spielkrater“ im Seepark

Im Jahr 2020 feiert die Stadt Freiburg ihr 900 jähriges Stadtjubiläum. Aus diesem Anlass entstand im Frühjahr 2019 der Plan, drei Spielplätze neu zu gestalten (zusätzlich zu den ohnehin vorgesehenen Sanierungen). Die Fertigstellung des Umbaus soll Mitte 2020 abgeschlossen sein. Das Garten- und Tiefbauamt, das für den Unterhalt von Spielplätzen zuständig ist, hat aus der Prioritätenliste die Spielplätze ausgewählt, die dafür in Frage kommen. Einer davon ist der Spielplatz „Spielkrater“ im Seepark (und auch der Spielplatz am Dietenbachpark).

Dieser Spielplatz liegt recht versteckt zwischen der östlichen Spitze des Sees und dem Schongauerweg und dürfte manchem Stadtteil-Bewochner deshalb gar nicht bekannt sein. Der Spielkrater ist darüber hinaus in die Jahre gekommen und soll im Rahmen des Sanierungsprojektes zu einem Mehrgenerationenplatz werden.

Mai 2019: erstes Bürgerbeteiligungsverfahren

Das GuT möchte alle Interessierten mit ihren Wünschen und Vorstellungen einbeziehen. Zu einem ersten Beteiligungs-Treffen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen hatte das GuT am Freitag, den 3. Mai 2019 eingeladen, siehe auch Details in Einladung_Seepark_Spielkrater.


Juli 2019: Bei herrlichem Wetter fand am 10. Juli 2019 ein 2. Beteilungsverfahren vor Ort statt.

Leider war die Beteilung sowohl von Kindern wie auch von Jugendlichen und Erwachsenen nicht sehr gut. Doch die Anwesenden waren von der Ausarbeitung des Entwurfs begeistert und können deren Umsetzung kaum erwarten. Es wird für jede Altersgruppe etwas dabei sein, um so einen Mehrgenerationenspielraum zu bieten. Die Öffnung des Spielkraters zur großen Liegewiese am Seepark, wird die jetzige versteckte unsichere Lage entschärfen und den Benutzern noch mehr Bewegungspielraum geben.

Beginn der Bauarbeiten ist für Beginn 2020 angedacht. Fertigstellung wird zum Sommer 2020 zugesagt. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) hat gemeinsam mit Herrn Braun vom Büro Ramboll Studio Dreiseitl aus Überlingen eine sehr innovative und schöne Lösung erarbeitet, die auch Kindern mit Behinderung Spielmöglichkeiten bieten wird.

Wenn jetzt die Stadt Freiburg sich noch überlegen würde, ob sie nicht doch eine Toilette in dem Bereich einrichten könnte, wäre vielen Anliegern und freizeitgenießenden Menschen geholfen. Schließlich muss für die Wasserspiele eine Trinkwasserleitung neu verlegt werden. Die nächsten öffentlichen Toiletten sind bei der Öko-Station und dem Bürgerhaus! Es wäre nett, wenn die Verwaltung darüber nachdenken würde. Die „Buschtoiletten“ der Seeparkbenutzer sind eine Zumutung.


Juli 2020: wie fast täglich zu sehen ist, herrscht inzwischen rege Bautätigkeit auf dem Gelände.

Aus dem bisher etwas versteckten Spielplatz wird eine Mehrgenerationenanlage entstehen. Wenn es so weiter geht, dürfte auch die Eröffnung noch im Sommer möglich sein.

Mit der Planung wurde das Ramboll Studio Dreiseitl aus Überlingen beauftragt. Die Ausführung übernahm das Team Grün Furtner GmbH aus Buchenbach bei Freiburg. Die Gesamtfläche umfasst eine Größe von etwa 1.500 Quadratmetern.

 

Figurentheater Gregor Schwank

“Magische Figuren und Fantasie-Welten”: es war eine einmalige Ausstellung,  die Gregor Schwank im Sept. 2020 zeigte. Eine phantastische Welt der Marionetten: einmalig im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Werke aus 30 Jahren mit eigenen Bühnen-Auftritten hat Gregor Schwank so noch nie zusammengestellt.

Es ist inzwischen ein seltenes Kunsthandwerk, das der Freiburger Figurenspieler Gregor Schwank beherrscht: angefangen hat es mit einem Engagement bei der „Augsburger Puppenkiste“ und das merkt man seinen fantastischen Geschöpfen auch an.

Nahezu alle Figuren sind selbst geschnitzt (überwiegend aus Lindenholz). Grosse (bis zu 1.50 m)  und kleine Figuren sind es: der Drache aus dem Höllental, die zarte Elfe Däumelinchen, der Blütenvogel uvm. Für die Ausstellung arrangiert in liebevoll gestalteten Szenarien.

Zur Ausstellung gibt es feste Einlasszeiten, zu denen Gregor Schwank dann auch anwesend ist und ein paar Geschichten erzählt. Er beantwortet auch gern Fragen zum Figurenbau und -spiel, Beruf, zu TV-Arbeit und Theatertricks!

Zum Schluss gibt es üblicherwiese noch eine kleine Aufführung, die seine Marionetten lebendig werden lassen.

Wer in seiner Kindheit “Der Löwe ist los” erlebt hat von der Augsburger Puppenkiste (oder anderes) wird begeistert sein. Und falls nicht, gibt ja vielleicht noch eine neue Welt zu entdecken: auf jeden Fall ein bezauberndes Erlebnis für die ganze Familie, Kinder und Erwachsene.


Ort: Gemeindehaus Heilige Familie in die Hofackerstrasse 29.

Der große Saal mit viel Platz, ausreichender Belüftung und erfüllt die aktuellen Hygiene-Auflagen und Abstandsregeln (max. 20 Pers. gleichzeitig).

Zeit: Freitag, dem 28. August bis Sonntag, 13. September, Einlass täglich um 17 Uhr, 19 Uhr und 20.30 Uhr (außer montags, sonntags auch um 11 Uhr).

Alle Veranstaltungen kosten für Kinder 5 Euro Eintritt, für Erwachsene 7 Euro. Bei der Ausstellung gibt es einen Familienpreis, mit Freiburger Familiencard Eintritt frei. Es sind auch Sondertermine für Gruppen möglich.

Info und Anmeldemöglichkeit gibt es unter www.figurentheater-freiburg.de, Tel.  0761/ 800024 (werktags von 10 bis 12 Uhr).

Aufgrund begrenzter Platzzahl wird eine Reservierung empfohlen: info@figurentheater-freiburg.de


Veranstaltungen vorab (im August 2020):

  • Samstag, 15. August, 19.30 Uhr, und Sonntag, 16. August, 11 und 19.30 Uhr,
    Georg Schwank mit dem Stück “Hokusdipokus – Zauberei an Fäden”.
  • Freitag, 21. und Samstag, 22. August, je 19.30 Uhr,
    Günter Fortmeiers “Theater Figuren & Hände” mit dem Stück “Die große Tierschau”
  • Samstag, 22.8., 20 Uhr: Echt sauber – Schwarzer Humor, der sich gewaschen hat,
    Theater Figuren & Hände, G. Fortmeier (auf der Wiese)
  • Sonntag, 23. August, 11 und 19.30 Uhr;
    Theater Kolibri mit dem Stück “Das kleinste Theater der Welt”.

 


Siehe auch Hinweis im Bürgerblättle Aug./Sept. 2020

 

900 Jahre Freiburg

Hier wollen wir auf ausgewählte Veranstaltungen im Rahmen des Stadtjubiläums hinweisen.

Mai 2021: Die Falko Traber Hochseilshow war ursprünglich geplant für Mai 2020 und wurde dann aber verschoben.

Jetzt geplant für  13.-22. Mai 2021  (Seepark Freiburg): von Montag bis Donnerstag zwei ca. 45 minütige Shows geplant, an Samstag und Sonntag wird es eine zusätzliche Nachtvorstellung mit „feurigen“ Momenten geben.


Bild: Gottfried Haufe

März 2021: ein Hinweis aus unserem aktuellen Bürgerblättle April/Mai 2021

Corona hat auch ganz neue Formate gefördert, ein Beispiel ist die Mini-Filmserie „900“ von Kulturmanager und Moderator Gottfried Haufe, die zum 1. März vorgestellt wurden. „Eine Abenteuerliche Reise durch Jahrhunderte“ von Freiburg; leicht und humorvoll erzählt in sieben kleinen Episoden mit Unterstützung diverser Playmobil-Figuren.

Zu sehen auf YouTube, also auch „Corona-konform“: dort einfach nach „Gottfried Haufe  900“ suchen. Natürlich auch als Gesamtfilm mit 40 Minuten verfügbar.


Okt. 2020: Ausstellung zur Dreisam als Lebensader

Die Veranstaltung ist leider ausgefallen und wir nachgeholt sobald die Corona-Lage es erlaubt.

Über Jahrhunderte hat die Dreisam das Leben in Betzenhausen geprägt in einer Form, die heute kaum noch vorstellbar ist: z.B. durch ihren Fischreichtum und diverse Mühlen (der Mühlbach ist davon ein stiller Zeuge). Aber auch regelmäßige Überschwemmungen haben das Leben geprägt. Eine Ausstellung im Rahmen von Freiburg 2020 zeigt Hintergründe zur Entwicklung Freiburg durch die Dreisam und dies sind vielmals auch Hintergründe zur Entwicklung von Betzenhausen.

Zentrum Oberwiehre (ZO): 19. bis 24. Oktober, siehe auch Hinweis bei 2020.freiburg.de .


Sept. 2020: Verschwundenes Freiburg (Bildershow)

Ab. 23. Sept. 2020 gibt es regelmäßig eine Bildershow zu “Verschwundenes Freiburg” im Schwarzen Kloster, VHS Theatersaal (siehe Terminübersicht  auf 2020.freiburg.de – Anmeldung erforderlich). Auszug aus Text zur Bildershow:

Selbst “alteingesessene” Freiburger_innen können sich manchmal nur mit Mühe erinnern, wie ein bestimmtes Gebiet noch vor 30 Jahren ausgesehen hat. Bei der Bildershow werden historische und aktuelle Perspektiven gegenübergestellt.

Siehe auch Beitrag zur Rettung von Kulturdenkmalen im Bürgerblätte 263 (Okt./Nov.2020).


Aug. 2020: Jubiläumsspielplatz “Seekrater” im Seepark

Aus Anlass der 900-Jahr Feier entstand im Frühjahr 2019 der Plan, drei Spielplätze neu zu gestalten (zusätzlich zu den ohnehin vorgesehenen Sanierungen). Das Garten- und Tiefbauamt, das für den Unterhalt von Spielplätzen zuständig ist, hat aus der Prioritätenliste die Spielplätze ausgewählt, die dafür in Frage kommen. Einer davon ist der Spielplatz „Spielkrater“ im Seepark (und auch der Spielplatz am Dietenbachpark). Siehe Bericht zur Eröffnung im August 2020.


Mai 2020: 900 Jahre Freiburg – 900 blühende Baumbeete

Mit einigen Monaten Verzug laden die Freiburger Bürgerstiftung und die Ökostation jetzt dazu dazu ein, Baumscheiben aufblühen zu lassen für das Stadtjubiläum. Lassen Sie sich begeistern und werden Sie Baumpatin/Baumpate bei uns im Stadtteil. Alles weitere bei 900 Jahre – 900 blühende Baumbeete bzw. hier ein der der zugehörigen Flyer von Freiburg packt an. Siehe auch Hinweis im Amtsblatt vom 22. Mai:

“Viele Baumbeete oder Baumscheiben können mit blühenden Samenmischungen und duftenden Kräutern bepflanzt werden. Bereits bestehende Baumscheiben werden aufgefrischt und mit neuen Sorten bereichert. Angemeldet sind in Freiburg etwa 500 Baumscheiben – weitere können noch dazu kommen.Die Baumpatenschaften können ab sofort bei „Freiburg packt an“ per E-Mail an fpa@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 201-4712 angemeldet werden. Ein passendes Starterset zur Bepflanzung bietet die Ökostation in der Falkenbergstraße 21b kostenlos an.”


März 2020

Die ursprüngliche Idee der Seite hier: eigentlich sollte 2020 mit dem Stadtjübiläum ein besonderes Jahr werden mit vielen Festen. Doch durch den Corona-Virus kam es erst mal ganz anders. Die vielen geplanten Veranstaltungen wurden abgesagt, oder werden sich vielleicht nachholen lassen (siehe zugehörige Seite der Stadt Freiburg). An dieser Stelle wollten wir eigentlich Themen des Jubiläums hervorheben, insbesondere wenn sie Bezug zu unserem Stadtteil haben.

Sonderausstellung ab November 2019 : freiburg.archäologie – 900 Jahre Leben in der Stadt

Die Falko Traber Hochseilshow war ursprünglich geplant für Mai 2020, sie wurde verschoben auf 13.-22. Mai 2021  (Seepark Freiburg)

Der SC Freiburg veranstaltet am Sonntag, den 24. Mai 2020, ein Fußball-Turnier für Mannschaften aus den Freiburger Stadtteilen. Rund um den Rasen wird es ein buntes Rahmenprogramm für Familien geben. Wer Lust hat, im „Team Betzenhausen“ mitzuspielen, möge sich bitte melden. Siehe Details hier. (inzwischen abgesagt)

Das Spielmobil wird 40

Das Spielmobil ist regelmäßig in unserem Stadtteil zu erleben, z.B. im Seepark oder an den Schulen. Sogar in diesem Corona-Jahr 2020 war das Spielmobil unterwegs (natürlich mit angepasstem Programm).

Aus diesem Grunde möchten wir an dieser Stelle auf das 40-jährige Jubiläum des Spielmobils hinweisen und ganz herzlich gratulieren !

Im Mai sollte es eigentlich ein Jubiläums-Wochenende mit großem Spielfest geben, aber das musste leider ausfallen.

Kurz zur Geschichte: offiziell angefangen hat alles im Jahr 1980 mit Gründung des Vereins “Spielmobil Freiburg e.V.” als eine studentische Initiative und mit dem Wunsch, dass Kinder spielend die Welt entdecken können. Erste Anschaffung war ein alter Bus, der den passenden Namen “Rumpelkiste” trug: thematisch fortgeführt gab es Ende der 1980-ger Jahre dann einen Wanderzirkus “Rappelvoll”. Um 1989 kam ein Traktor mit Bauwagen dazu: also einwenig wie bei “Löwenzahn” im Fernsehen.

Soweit die Anfänge: über die vielen Aktivitäten und Ereignisse in der Zeit danach zur berichten, dazu braucht es schon eine ausführliche “40-Jahre-Jubiäums-Dokumentation” (PDF).

Natürlich hat sich über die Jahre auch vieles verändert: anfangs waren Sommerspielaktionen der Schwerpunkt, inzwischen sind es weitere Themen in Bereichen wie Umweltpädagogik, Spielraumgestaltung /Kinderbeteiligung, Kinderkulturpädagogik dazugekommen. Lager und Büro sind heute auf dem Gelände der Stadtgärtnerei (Mundenhof).

Ein Spielmobil gibt es übrigens nicht nur in Freiburg, sondern auch in etwa 500 anderen Städten, die sich teilweise auch in ihren Konzepten unterscheiden.

Alles Weitere gibt es unter www.spielmobil-freiburg.de