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Besser kicken am Seepark

Viele Kinder spielen auf dem neuen Fußballfeld gemeinsam Fußball Der Ball rollt wieder: Sanierter Bolzplatz am Seepark eingeweiht

Seit dem 2. Sept. 2021 ist der Bolzplatz wieder für alle geöffnet. Nach sechs Monaten Sanierung, rollt der Ball auf dem Bolzplatz im Seepark wieder: das großes Einweihungsfest gab es wegen Corona nicht. Aber rund 60 Kinder aus Freiburger Partnervereinen des Sport-Club waren mit Freude dabei. Sie konnten anlässlich der offiziellen Eröffnung in den Genuss eines eigen für sie zusammengestellten Bolzplatz-Turniers teilnehmen

Und auch Oliver Leki, Vorstand des SC Freiburg, freut sich über die Fertigstellung des aufgewerteten Bolzplatzes: „Eines der Ziele unseres Gesellschaftlichen Engagements ist es, die Sportbegeisterung bei den Menschen in Freiburg und der Region zu fördern. Sehr gern haben wir uns daher am gemeinsamen Projekt mit der Stadt Freiburg beteiligt.“

Mit der Sanierung des Bolzplatzes im Seepark wird ein Angebot geschaffen, um den Breitensport in Freiburg zu stärken. Deshalb werden weitere Investoren und Bolzplatzförderer gesucht, um unter dem Motto „elf Freunde, elf Bolzplätze“ zehn weitere Sanierungen folgen zu lassen. Gemeinsam mit weiteren Partnern hat sich der SC Freiburg bereit erklärt, den Bolzplatz am Kreuzsteinacker, einen Abschlag vom Dreisamstadion entfernt, federführend in Angriff zu nehmen.


Stand März 2021: Der Bolzplatz am Ost-Ufer des Seeparks in Richtung Mooswald wird saniert und umgestaltet. Aus dem bisher überbreiten Platz sollen drei Kickplätze mit neuen Toren und schattenspendenden Bäumen entstehen. Auch der Rasen wird erneuert in der Hoffnung, dass er in Zukunft besser durch den Sommer kommt.

Sanierung und Umbau sind ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Freiburg mit dem SC Freiburg, der als „Bolzplatz Förderer“ über die Hälfte der Kosten übernimmt.

Baubeginn ist am Mittwoch, 3. März. Die Arbeiten dauern etwa drei Wochen. Gespielt werden kann auf den neuen Plätzen aber wohl erst im Juni wieder. Damit ein dichtes Grün entsteht, braucht der Rasen Zeit, um neu anzuwachsen. Zudem muss er regelmäßig gemäht werden. Bis dahin bleibt der Platz gesperrt.

Hintergründe zum Bolzplatz

Der Platz am Seepark ist bei vielen Sportlerinnen und Sportlern sehr beliebt. Doch die intensive Nutzung und die trockenen Sommer hinterlassen ihre Spuren: Der Rasen ist stark strapaziert, der Platz zudem in die Jahre gekommen.

Das Garten- und Tiefbauamt wird den Bolzplatz in den kommenden Wochen deshalb grundlegend erneuern. Bei einem neuen Rasen wird es jedoch nicht bleiben – der ganze Platz wird aufgewertet: Der vorhandene Ballfangzaun wird erweitert, außerdem werden neue Tore aufgebaut. Die größte Veränderung wird allerdings eine neue Aufteilung sein, so dass in Zukunft drei Bolzplätze zum Kicken einladen. Der jetzige Bolzplatz ist groß, erinnert von den Proportionen aber nicht an einen Fußballplatz. Dafür ist er deutlich zu breit. Mit dem neuen Konzept ändert sich das. Er wird schmaler gemacht – und neben der neuen Außenlinie entstehen zwei kleinere eigene Bolzplätze. Heißt: Aus eins mach drei. So können mehr Gruppen gleichzeitig Spaß haben.

Neben der sportlichen gibt es auch eine klimatische Aufwertung. Die Umgestaltung trägt das Motto „11 neue Klimafreunde“, deshalb werden elf großkronige Bäume um den Platz gepflanzt. Sieben Linden bilden künftig die natürliche Grenze zwischen dem großen und den beiden kleineren Plätzen. Neben den kleinen Plätzen stehen bereits Ahornbäume, hier werden vier weitere gepflanzt. Die grüne Elf spendet Schatten, damit sich die Sporttreibenden künftig auf neuen Sitzbalken ausruhen können. Auch der Rasen bekommt durch die Bäume mehr Verschnaufpausen und kann länger grün bleiben. Denn er wird durch Sonneneinstrahlung und Hitze strapaziert, Schatten und verbessertes Kleinklima kommen ihm künftig zugute.

 „Bolzplatz-Förderer“ SC Freiburg

Beim Hinrundenspiel gegen den FSV Mainz 05 liefen die Bundesligaprofis dafür mit einem Sondertrikot und der Aufschrift „Bolzplatz-Förderer“ auf. Möglich war das Projekt, da SC-Hauptsponsor Schwarzwaldmilch und Ärmelpartner Rose Bikes bei diesem Spiel auf ihre Werbepräsenz verzichtet hatten. Zudem konnten sich Mitglieder des Fördervereins Freiburger Fußballschule auf dem Sondertrikot verewigen – ein Anreiz für viele Mitglieder und Fans, dieses besondere Trikot zu erwerben. Dessen Verkauf nutzte der SC Freiburg für die Sanierung und Aufwertung des Bolzplatzes am Seepark. Nun übernimmt er über die Hälfte der Gesamtkosten des Projekts, die sich auf 75.000 Euro belaufen.

„Wir wollen die Sportbegeisterung bei allen Menschen in Freiburg und der Region entwickeln und fördern. Hierzu passt die Sanierung des Bolzplatzes am Seepark. Wir freuen uns, dass wir so Jung und Alt bessere Möglichkeiten zum Kicken ermöglichen können“, sagt Tobias Rauber, Leiter Gesellschaftliches Engagement des SC Freiburg. Dabei bringt sich der Sport-Club auch inhaltlich ins Projekt ein.

Zur Eröffnung der neuen Bolzplätze ist (sofern es die Pandemie zulässt) ein Training mit dem SC Freiburg geplant. Zu den Details werden Sport-Club und Stadt Freiburg gesondert informieren.

„Die Zusammenarbeit von Stadt und Sport-Club schafft im Seepark einen tollen Ort für die großen und kleinen Fußballfreunde der Stadt. Ein großes sportliches Danke an den SC für sein Engagement”, so Baubürgermeister Martin Haag. Die Stadt ist weiter auf der Suche nach Freundinnen und Freunden von Bolzplätzen. Um möglichst viele Kickplätze aufzuwerten, sind Interessierte eingeladen, den Ball anzunehmen, den der SC Freiburg ins Rollen gebracht hat. So könnten aus den „11 Klimafreunden“ im Laufe der Jahre „11 Freiburger Bolzplätze“ werden.

Die Redaktion (mit Auszügen aus einer Pressemitteilung der Stadt Freiburg 1.3.2021)

Infos der Stadt Freiburg

Aktuell (Aug. 2021): Aus für Buckelpisten – Wurzelbehandlung für Radwege!

Ein Radweg soll keine Buckelpiste sein. Doch auch in Betzenhausen gibt es Abschnitte im Radnetz, auf denen Wurzeln den Bodenbelag anheben. Damit Radfahrende in Zukunft an diesen Stellen wieder schneller und sicherer vorankommen, startet die Stadt jetzt eine große Wurzelbehandlung für Fahrradwege. Alles weitere zur Aktion siehe www.freiburg.de

Online-Bürgerbeteiligung: Bitte Radwege mit Wurzelhebungen melden – ab Oktober werden Mängel behoben

Über eine Online-Plattform können die Stellen gemeldet werden, an denen Wurzeln an Radwegen Wellen schlagen. Seit Ende August können die Meldungen über die Seite mitmachen.freiburg.de/wurzelhebung abgegeben werden.


Im weiteren finden Sie hier allgemeine Infos der Stadt, die uns wichtig oder hilfreich erscheinen; z.B. Wohnungstauschbörse, Beteiligungshaushalt, Statistisches Jahrbuch, Stadtentwicklung, Sporthallen-Belegung, Bauprojekte mit Bürgerbeteiligung, Sportangebote, Dinge verloren? uvm.


Wohnfeldumfrage 2020 (Aug. 2021)

“Leben im Wohngebiet”. Alle zwei Jahre gibt es in Freiburg eine sog. Wohnfeldumfrage. Erfragt wird die Zufriedenheit in Themen wie Lage, Verkehrsanbindung, Nahversorgung, Infrastruktur, Umweltqualistät u.a. Auch zum Ergebnis für das Jahr 2020 gibt es einen zusammenfassenden Bericht (PDF). Hier ein Auszug aus dem Vorwort dort:

Noch nie haben so viele Menschen in Freiburg so gerne in ihrer Nachbarschaft gelebt – 87 Prozent der Einwohner_innen der Schwarzwaldmetropole gaben mitten in der Corona-Pandemie an, „sehr gerne“ oder „gerne“ in ihrem Wohngebiet zu wohnen… Besonders zufrieden sind die Bewohner_innen mit der (Lebens-mittel-)Nahversorgung und den kurzen Wegen in der Stadt. Im Vergleich zu den Vorjahren nochmals zulegen konnten die Themen „Spielplätze“, „Gehwege“ und „Lage zur Arbeitsstätte“. Letzteres könnte durchaus mit der Corona-bedingten Ausweitung des Homeoffice zu erklären sein. Am wenigsten zufrieden ist man mit dem Parkplatzangebot und der Lärmbelastung. In der Gunst der Freiburger_innen zurückgefallen sind „Sauberkeit“, „Gestaltung des Wohngebiets“ und „Kulturangebote“, letzteres wahrscheinlich ebenfalls durch die Pandemie-Situation zu erklären.

Ergänzend zum Bericht stehen die Umfrage-Ergebnisse iteraktiv im FR-ITZ Portal zur Verfügung: dort lassen sich die Ergebnis z.B. auch direkt nach den Bezirken von Betzenhausen eingrenzen. Hier der direkte Link zur Auswertung


Wohnungstauschbörse (Juni 2021)

Eine neue digitale Wohnungstauschbörse der Stadt Freiburg ist ab 10. Juni 2021 online;  gedacht insbesondere für Bürgerinnen und Bürger, die eine größere, kleinere oder anders gelegene Wohnung suchen und sich vernetzen wollen. Wer von einer größeren Wohnung mit mehreren Zimmern in eine kleinere Wohnung ziehen möchte erhält evtl. sogar eine Umzugskostenvergütung (2000 Euro). Die Tauschbörse für Wohnungen hat der Gemeinderat vergangenen Herbst als Pilotprojekt für ein Jahr beschlossen; dann wird der Erfolg geprüft. Alles weitere hier www.wohnungstausch.freiburg.de


GreenCity Freiburg (Febr. 2021)

Den Begriff GreenCity verbindet man gern mit unserer Stadt. Auch wir nehmen gelegentlich darauf Bezug, z.B. wenn wir auf den Naturpark Obergrün hinweisen und auch eine angemessene  Gestaltung für das neue Baugebiet Obergrün dort zum Thema machen.

Doch woran macht sich der Begriff überhaupt fest? Die Stadt versucht Klarheit zu schaffen mit einem neuen Portal, siehe www.greencity.freiburg.de.


Beteiligungshaushalt 2021/22.

Vom 4. bis 27. Jan. 2021 hattenn Bürger*innen von Freiburg die Möglickeit, Stellung zu nehmen zum Haushalt der Stadt. In Zeiten von Corona und dessen wirtschaftliche Auswirkungen eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe. So ist z.B. das Aussenbecken zum Freibad West im bisher vorgelegten Entwurf der Stadt nicht mehr vorgesehen: für uns im Westen ganz besonders schmerzlich!

Grundlegende Informationen und Hintergründe zum Doppelhaushalt stehen zur Verfügung unter www.freiburg.de/haushalt.


Freiburg Umfrage 2020 (Dez. 2020)

Etwa alle zwei Jahre seit 2007 fragt das Amt in der Freiburg-Umfrage (bis 2018 unter dem Namen Bürgerumfrage) die Bürgerschaft, welche Prioritäten sie beim Ausgeben und Einsparen im städtischen Haushalt setzen würde. Diese Ergebnisse sind Teil des Freiburger Beteiligungshaushalts und fließen in die Haushaltsberatungen des Gemeinderats ein.

Der 182-seitige Bericht mit zahlreichen weiteren Analysen kann kostenlos auf der Seite des Amts für Bürgerservice und Informationsmanagement heruntergeladen werden: www.freiburg.de/statistischeveroeffentlichungen.


Statistisches Jahrbuch 2020 (Nov. 2020)

Unter www.freiburg.de/statistischeveroeffentlichungen steht das Statistische Jahrbuch 2020 als Download zur Verfügung (pdf mit 256 Seiten). Die Daten gelten überwiegend zum 31.12.2019. Die Angaben erfolgen hier nach Bezirken (im pdf ggf. suchen nach “Betzh” um alle Fundstellen für Betzenhausen zu sehen).

Alternativ steht natürlich weiterhin das Online-Portal FR.ITZ zur Verfügung, um Tabellen und Grafiken für zahlreiche Themengebiete nach den eigenen Wünschen zusammenzustellen.


Zukunftsszenarien zur Stadtentwicklung (Nov. 2020)

Wie soll sich Freiburg weiter entwickeln bis zum Jahr 2040 ? Die Projektgruppe FNP 2040 im Stadtplanungsamt hat dies als Thema und hat ihr Projekt in vier Phasen unterteilt. Zum Auftakt ging es darum, weltweite Zukunftstrends zu betrachten und ihre Bedeutung für Freiburg zu diskutieren. Dazu gab es fünf sehr gut besuchte Veranstaltungen im Konzerthaus. Die Ergebnisse der ersten Phase wurden inzwischen in sechs Zukunftsszenarien gebündelt.

Für weitere Infos siehe www.freiburg.de/uebermorgen und www.mitmachen.freiburg.de. Ein Onlinebeteiligung, be der Bürgerinnen und Bürger die Szenarien kommentieren und bewerten konnten, leif bis zum 7. Dez. 2020.


Online Übersicht zur Sporthallen-Belegung (Sept. 2020)

An dieser Übersicht wurde lange gearbeitet. Jetzt ist es endlich soweit!

Hintergrund: das städtische Gebäudemanagement ist für die Vermietung und Überlassung von Schulräumen und Sporthallen für außerschulische Nutzungen verantwortlich. Auf der neuen Online-Plattform  www.freiburg.de/hallenbelegung können jetzt alle Vereine und Interessierte die aktuelle Belegungsplanung der städtischen Sporthallen einsehen: auf der genannten Seite bitte “Sportstättenverwaltung – Online Belegungsplan” anwählen um auf die eigentlich Seite mit einer grafischen Übersicht zu gelangen (siehe Beispiel im Bildschirmausschnitt rechts). Auf dieser Seite bitte Gebäude (z.B. Anne Frank Schule) auswählen und gewünschtes Datum rechts oben.

Zum einen ist zu sehen, zu welchen Zeiten die städtischen Sporthallen für den regelmäßigen Trainingsbetrieb und für Wochenendnutzungen zur Verfügung stehen. Zusätzlich kann man nach freien Hallenzeiten suchen (und ggf. auch gleich beantragen). Hinweis der Redaktion nach erster Suche im Sept. 2020: entweder ist grad wirklich alles belegt oder die Suche hat noch einen kleinen Softwarefehler.

Bitte auch die Hinweise beachten zur Nutzung oder Sperrung von Hallen. Bei der Belegung von Schulsporthallen werden vorrangig anerkannte Freiburger Sportvereine sowie gemeinnützige Vereine und Institutionen berücksichtigt. Für Informationen zu den Sporthallen, Tarifen und Belegungszeiten sind Tel.-Nummer und Mail-Adresse genannt.

Siehe auch unseren früheren Hinweis auf “Sportangebote in Freiburg suchen” weiter unten.


Zentrale Bauprojekte mit Bürgerbeteiligung (Sept 2020)

Die Internetseite mitmachen.freiburg.de informiert über die wichtigsten, aktuellen Bauvorhaben, um eine bessere Bürgerbeteiligung zu ermöglichen.  Es gibt Filter über Themen, Stadtteile und dem Stand der Beteiligung. Die Vorhabenliste gibt es seit 2017, ab Sept. 2020 neu im digitalen Beteiligungsportal (vorgestellt im Amtsblatt). Zu den Bauprojekten gibt es Infos über Ziele, Kosten und Beteiligungsmöglichkeiten (z.B. mit Hinweisen auf Beteiligungsveranstaltungen und Online-Mitmachgelegenheiten).


Freiburg hält zusammen (Mai 2020)

Die Stadt Freiburg hat das Portal www.freiburghaeltzusammen.de ins Leben gerufen und als neues Stadtnetzwerk #fhz. ins Leben gerufen. Es soll insbesondere in der Corona Nachbarschaftshilfe helfen und vermitteln: hier können Helfende und Hilfesuchende zueinander finden (gegliedert nach Stadtteilen, es liegt also insbesondere Priorität auf der lokalen Ebene).


Defekte Strassenlampen (Nov. 2019)

In den Wintermonaten fällt es besonders auf, wenn eine Strassenlampe ausgefallen ist: unter www.bnnetze.de/strassenlaterne-melden können Sie ausgefallene Lampen sehr einfach melden.
Dort sind alle Straßenleuchten Freiburgs auf einer Karte eingetragen.
Man kann in diesem Stadtplan einen Standort suchen und melden: das geht direkt an bnNETZE GmbH und eine Reparatur innerhalb einer Woche ist in Aussicht gestellt.
Staßenleuchten, die schon jemand anderes gemeldet hat, sind leicht zu erkennen.
Nebenbei:
der hinterlegte Stadtplan mit allen Straßenleuchten liefert auch mal eine ganz andere Sicht auf die Stadt bzw. den Stadtteil. Wie im Ausschnitt hier.
Wer den traditionellen Weg bevorzugt: ein Anruf geht natürlich auch (0800-276 77 67) und ist kostenlos.

Der neue Gemeinderat (Mai 2019)

Das ist der neu gewählte Gemeinderat: 21 Frauen und 25 Männer, Durchschnittsalter 46 Jahre, zwischen dem Jüngsten und der Ältesten liegen 50 Jahre.

Zwei Mitglieder des Gemeinderates – Jan Otto und Stefan Schillinger – wohnen in Betzenhausen.


Sportangebote in Freiburg suchen

Über das Sportportal unter www.sportportal.freiburg.de findet man Sportangebote der Freiburger Vereine gefiltert nach Sportart, Wochentag/Zeitbereich, Zielgruppe (Altersbereiche) und auch nach Stadtteil. Vorgeschlagen werden Angebote zum aktuellen Tagesdatum, ein Kalenderfunktion ermöglich Wechsel auf anderes Datum. Über den Bereich “Die nächsten Sportangebote” lässt sich die Liste auch komplett ohne Datumseinschränkung erzeugen.


Spielplätze

Wissen Sie, wo es Spielplätze in Betzenhausen oder gleich in ganz Freiburg gibt?


Dinge verloren? (Fundbüro)

Sie haben etwas verloren oder gefunden? Das Fundbüro ist inzwischen im Neuen Rathaus im Stühlinger. Ergänzend gibt es eine komfortable Online-Suche nach Fundstücken über Kategorien, Gebiet, Datum u.a.


Bürgerservice

Ämter, Formulare und vieles andere im Bürgerservicezentrum der Stadt Freiburg (Rathaus im Stühlinger, Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg).


Gestaltungsbeirat

Seit 2014 gibt es in Freiburg einen Gestaltungsbeirat, welcher der Stadt bei wichtigen Bau-Projekten beratend zur Seite steht: ausgewählt werden vor allem Projekte, die aus verschiedenen Gründen eine besondere Bedeutung für das Stadtbild haben. Der Gestaltungsbeirat besteht aus einem fünfköpfige Gremium mit Vertretern aus Architektur, Stadtplanung und Landschaftsarchitektur und soll eine offene Diskussionskultur über Architektur und Städtebau fördern.

Unter dem Link www.freiburg.de/gestaltungsbeirat findet man die aktuellen Mitglieder, bisherige Projekte und vor allem auch Termine für die nächsten Treffen. Die Sitzungen sind öffentlich und den Besuch möchten wir an dieser Stelle empfehlen.


Geo-Informationsportal Freiburg

FreiGis heisst das Geo-Informationsportal für Freiburg und damit auch für Betzenhausen; siehe geoportal.freiburg.de/freigis

In verschiedenen Rubriken sind viele unterschiedliche Informationen als Eintrag in Karten abrufbar;

Beispiele zu “Fachdaten”:

  • “Ponts of Intereset” von Ämtern der Stadtverwaltung, Krankenhäuser, Grillstellen bis hin zu Windkrafträdern.
  • “Planen und Bauen” zeigt u.a. aktuelle Bebauungspläne
  • “Natur und Umwelt” enthält z.B. eine Lärmkartierung; Wasserdaten und auch einfach Anzeige der Freiburger Bächle.

Von Interesse sind sicher auch die “Hintergrundkarten”:

  • Dort lassen sich verschiedenen Darstellungsformen übereinander legen (Stadtplan, Topografisch…)
  • Schön zu anzusehen sind auch historisches Karten, die über heutigen Plänen positioniert werden (z.B. inkl. Betzenhausen im Jahr 1937)

Statistische Daten Freiburg

Die Stadt Freiburg veröffentlicht regelmäßig statistische Grunddaten als Jahrbuch sowie einzelne Analysen und Dokumentationen zu aktuellen Themen der Stadt wie Soziales, Bürgerumfragen, Bevölkerungsprognosen etc.. Darüber hinaus wird zu jeder Wahl eine ausführliche Dokumentation und Wahlanalyse veröffentlicht.

Statistiken zu nahezu allen Bereichen des Lebens in Freiburg bietet darüber hinaus das Informationsportal FR.ITZ (von Arbeitsmarkt bis Veröffentlichungen). Beispiel: eine Zusammenfassung nach Bezirken (also z.B. Alt-Betzenhausen und Betzenhausen-Bischofslinde) gibt es unter “Stadtbezirksatlas – Strukturdaten im Überblick” (als PDF).

Alle zwei Jahre gibt es in Freiburg eine sog. Wohnfeldumfrage. Erfragt wird die Zufriedenheit mit Themen wie Lage, Verkehrsanbindung, Nahversorgung, Infrastruktur, Umweltqualistät u.a. Interaktiv lassen sich die Ergebnis nach Bezirk eingrenzen. Hier der direkte Link zur Auswertung in FR.ITZ-Portal.

Mehr als 700 Veröffentlichungen von 1905 bis heute mit Jahrbüchern, Wahlberichten, Analysen u.v.m bietet die FR.ITZ Bibliothek.


Stadtpolitik

Sitzungsinhalte und Protokolle des Gemeinderates sind heute im Ratsinformationssystem der Stadt abrufbar. Wann Themen aus unserem Stadtteil behandelt werden, lässt sich dort über die Recherche-Funktion ermitteln.

Manchmal hilfreich: wer sind die Mitglieder in den Fraktionen und in den Ausschüssen ?

Der Freiburger Haushalt und die jeweilige Vorbereitung (Bürgerbeteiligung etc.) siehe www.freiburg.de/haushalt.

Das Amtsblatt der Stadt Freiburg erscheint alle zwei Wochen und wird auf Wunsch kostenlos zugestellt (hier die aktuelle PDF Version).


Auch wenn es nicht spezifisch zu Freiburg gehört: eine gute Übersicht zu allgemeinen Notfallnummern findet sich nach wie vor bei der Telefonauskunft.

Storchenkamera/WebCam online

Unsere Störche auf dem Turm der St. Thomas Kirche in Freiburg-Betzenhausen live erleben!

Update 24. Aug. 2021: Jetzt gönnen wir unserer WebCam wieder eine längere Pause (also “Sendeschluss”, den es ja früher auch im Fernsehen gab). In den letzten Tagen war nur noch Vater-Storch gelegentlich im Nest zu sehen; den Rest der Familie hat es wohl schon in den Süden gezogen.

Herzlichen Dank an unsere Zuschauerinnen und Zuschauer, nah und fern, für Ihr Interesse. Bleiben Sie gesund und munter. Bis nächstes Jahr hoffentlich wieder!

Rückblick 2021: schon Anfang Febr. kamen unsere Störche aus dem Süden zurück, also sind auch die Küken früh geschlüpft. Nummer eins schaut seit dem 10. April in die Welt und traf damit gleich auf ein kleines Jubiläum: auf den Tag genau vor 111 Jahren – also am 10. April 1910 – wurde unser Lokal-/Bürgerverein Betzenhausen gegründet, der seit vielen Jahren das Nest der Störche betreut. Bis Juli haben sich die drei Jung-Störche bestens entwickelt: trotz viel Wind und Regen in dieser Zeit (auch in Freiburg scheint nicht immer die Sonne). Beringt wurde am 28. Mai. Leider hatte sich der dritte Jungstorch anfang Juli in einer Hochspannungsleitung verfangen und das dann am Ende nicht überlebt. Die beiden anderen zog es schon Mitte August in den Süden: vielleicht schaffen sie es ja bis zu den Elefanten in Afrika um ihre Jugendjahre dort zu verbringen.


Haufig gestellte Fragen (FAQ): siehe Hinweise weiter unten (Nachtaufnahmen, wer trägt den Ring? …)

Hier erscheint im Normalfall das Bild der WebCam.

Als Trost für die Herbst- und Wintermonate haben wir ein paar Impressionen und Geschichten aus den letzten Jahren zusammengestellt.

Der Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde arbeitet ehrenamtlich um das Nest der Weißstörche auf der St. Thomas Kirche instandzuhalten und die Kamera zu betreiben.

Wir freuen uns natürlich über jede Unterstützung, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf über E-mail: bvbb-fr@web.de . Wir bitten aber Verständnis dafür, dass wir nicht auf jede E-Mail individuell antworten können.

Natürlich freuen wir uns auch über Spenden, um die laufenden Kosten zu decken (Bankverbindung IBAN DE02 6809 0000 0005 4186 07, Bürgerverein Betzenhausen-Bischolfslinde). Bitte mit Verwendungszweck „Storchennest“ versehen. Herzlichen Dank!

Technische Anmerkungen

Es kann einen Moment dauern, bis das Bild aufgebaut wird.

Auch wenn sehr viele Besucher gleichzeitig schauen wollen, kann es sein, dass der Aufruf mal nicht gleich klappt. In diesem Fall bitten wir um etwas Geduld (also einfach etwas später noch einmal versuchen). Aus gleichem Grunde auch die Bitte, diese Seite mit unserem Storchen-TV nach angemessener Zeit wieder zu verlassen: damit auch viele andere ihre Freude daran haben.

Um die Bilder der Störche zu erhalten, mussten wir die Kamera im letzten Winter neu befestigen und mit einem stabilen Gehäuse versehen. Denn letztes Jahr hatten die Storch-Eltern unsere damalige Kamera-Befestigung bzw. das Regenschutzblech als Stehplatz entdeckt: so war am Ende alles verbogen.


Häufig gestellte Fragen

Nachtaufnahmen: der Restlicht-Verstärker in unserer Kamera ermöglicht ein gutes Bild sogar bei Dunkelheit (das Nest wird also keinesfalls beleuchtet, auch wenn es fast so scheint).

Wer von den Storch-Eltern trägt den Ring? Es ist der Storchenvater und er belebt unser Nest schon seit 2017 (wir nehmen an, die Partnerin ist seit 2018 dabei).

Warum haben die Küken den Ring am linken Bein? Im Normalfall erhalten die Jungstörche den Ring im Alter von 4 bis 6 Wochen. Üblich ist es, in geraden Jahren den rechten Fuß zu nehmen, in ungeraden den linken. Beringt wurde in diesem Jahr am 28. Mai.

Warum haben Störche manchmal weisse Beine? Sie besitzen keine Schweißdrüsen, können also nicht schwitzen, nur einwenig hecheln. Wenn es zu heiß wird, bespritzen sie zusätzlich ihr Beine mit nassem Kot (das bringt Verdunstungskälte und verbleibt als “Sonnencreme”).

Kein Ton? Wir haben 2021 eine neue Kamera installiert, aber leider keine Ton-Übertragung hinbekommen (wir hoffen, im nächste Jahr klappt das dann auch noch).

Noch mehr Fragen? Eine schöne Zusammenstellung von Häufig gestellten Weißstorch-Fragen gibt es beim Michael-Otto-Institut des NABU in Bergenhusen.


Mehr zum Thema Weißstorch in Betzenhausen

Das Storchennest auf der Turm der St. Thomas Kirche hat einen lange Historie, siehe hier.

Als Trost für die Herbst- und Wintermonate haben wir zusätzlich ein paar Impressionen und Geschichten aus den letzten Jahren zusammengestellt.

Haben Sie sich schon mal gefragt, wo die Störche eigentlich ihren “Winterurlaub” verbringen? Wie die weitere Zeit der Jungstörche aussieht und wie viele überleben? Wir haben versucht auch solche Themen anzusprechen im Beitrag zum Jahr der Störche.

Weiteren Informationen, speziell über die allgemeine Entwicklung der Weißstörche im Breisgau, sind zu finden bei Weissstorch Breisgau e.V.

Reizvoll ist ja vielleicht auch mal ein Blick auf andere Storchen-Nester der Umgebung mit WebCam, z.B: Hochdorf, Kirchzarten oder  Ebnet.

Baugebiet Zinklern in Lehen

Bald tut sich was in unserem Nachbar Stadtteil Lehen: nach vielen Jahren der Abstimmungen steht das Baugebiet Zinklern vor der Umsetzung. Und weil es so direkt in der Nachbarschaft liegt, wollen wir auch von Zeit zu Zeit über den aktuellen Stand berichten.

Siegerentwurf 2015 mit Umrissen

Zunächst die zugehörige Projekt-Seite der Stadt Freiburg für Bebauungsplan Im Zinklern Lehen​ mit vielen Hinweise über die Entwicklung des Baugebietes in den letzten Jahren.

Stand August 2021: Die Offenlage Baugebiet Zinklern wurde verlängert bis zum 24.09.2021  (siehe Unterlage in www.freiburg.de/5-100). Alle Unterlagen sind auch im EG des Rathauses im Stühlinger während der Dienststunden öffentlich ausgelegt (Altbau, Fehrenbachallee 12, Foyer des Beratungszentrum Bauen und Energie). Alternativ in Ortsverwaltung Lehen, Breisgauer Straße 61 (nur nach vorheriger Anmeldung).

Pressemitteilung vom Juni 2021 zum Baugebiet “Im Zinklern geht in die Offenlage”

  • circa 550 Wohnungen sollen entstehen
  • Wohnraum und Weiterentwicklung zwischen Lehen und Betzenhausen
  • Geplant sind Geschosswohnungen, Reihenhäuser und Doppelhaushälften
  • Verbesserung der Infrastruktur: Supermarkt, Kita und Pflegeeinrichtung sollen kommen

Auszüge aus der Pressemitteilung der Stadt Freiburg vom 10.6.2021

Der Bebauungsplan für das Gebiet Im Zinklern geht in die Offenlage. Das ist der nächste formale Schritt im Bebaungsplanverfahren – und damit die Grundlage dafür, dass auf 13,8 Hektar Fläche rund 550 neue Wohnungen für etwa 1400 Menschen entstehen können. Das Gebiet Im Zinklern ist eine der letzten großen innerstädtischen Flächen, die im Flächennutzungsplan als Wohnbaufläche ausgewiesen und noch nicht überplant ist.

Im städtebaulicher Vertrag … wird auch festgelegt, dass in dem Gebiet mindestens 100 geförderte Mietwohnungen entstehen sollen. Geplant ist, dass 515 Wohnungen im Geschossbau entstehen, dazu 35 Doppelhaushälften oder Reihenhäuser. Es soll eine Mischung aus Mietwohnungen und Eigentumswohnungen entstehen. Zudem sollen durchschnittlich größere Wohnflächen als üblich gebaut werden, da trotz der Urbanität familiengerechtes Wohnen angestrebt wird.

Außerdem wird sich die Nahversorgung für den Nord-Westen weiter verbessern. Dazu ist ein Vollsortimenter mit 800 Quadratmetern Verkaufsfläche geplant. Das bisherige Ortszentrum soll in das neue Quartier hinein erweitert werden. Es sollen Begegnungsmöglichkeiten geschaffen werden, neben dem Supermarkt soll auch ein Quartiersplatz entstehen. Geplant sind zudem zwei kleinere Plätze, ein großer Ballspielplatz und Flächen für neue Formen des Gärtnerns.

In dem Baugebiet sollen sowohl die Bedürfnisse von Familien und Kindern, als auch von älteren Menschen mitgedacht werden. So soll eine Pflegeeinrichtung gebaut werden und eine Kita mit fünf bis sechs Gruppen. Weitere Kita-Plätze werden voraussichtlich an der Johannes-Schwartz-Schule entstehen. Das ursprünglich geplante neue Feuerwehrgerätehaus befindet sich nicht mehr im Gebiet, sondern soll nun, nach dem Wunsch des Ortschaftsrats, in der Ortsmitte entstehen.

Auch bei der Erschließung wurde eine weiter optimierte Lösung gefunden. So ist ein Hauptanschluss vorgesehen, der über die Breisgauer Straße und Paduaallee an das bestehende Straßennetz anschließt. Darüber hinaus wird eine vorhandene Stichstraße, die allein dem Fuß- und Radverkehr vorbehalten ist, eine Vernetzung mit den gewachsenen Strukturen der bestehenden Ortschaft ermöglichen. Das Baugebiet liegt neben dem geplanten neuen Stadtteil Dietenbach. Ein Ringschluss der Straßenbahn wird möglich sein, die Trasse wird nicht verbaut.

Der Offenlagebeschluss wurde am 7. Juni zunächst im Haupt- und Finanzausschuss sowie am 9. Juni im Bau-, Umlegungs- und Stadtentwicklungsauschuss nichtöffentlich vorberaten, bevor er am heutigen 10. Juni öffentlich im Ortschaftsrat Lehen diskutiert wird.


Erste Ausgleichsmassnahmen hatte es ja schon 2019 in der Nähe der Gaskugel gegeben.

Eishalle / Eisstadion

Aktueller Stand Juli 2021:

In der letzten Sitzung des Gemeinderates vor der Sommerpause war auch das Eistadion wieder Thema. Eine Mehrheit der Vertreter spricht sich weiterhin für eine neue Eishalle aus:: die bisherigen Vorschläge von Investoren waren aber schon vorher aus unterschiedlichen Gründen auf Kritik gestossen. Gleichzeitig ist wohl auch der Eindruck aufgekommen, dass sich im Projekt kaum etwas bewegt, die Uhr zum endgültigen Aus für die heutige Halle aber weiter tickt (Betriebsgenehmigung nur bis Mitte 2024). Aktuell ist von der Verwaltung eine Entscheidung für Mitte 2022 geplant; eine überwiegende Mehrheit der Mitglieder im Gemeinderat fordert aber in einem gemeinsamen Antrag eine Enscheidung bis Ende 2021. Es bleibt also ein spannendes Thema. Hier geht es zur Informations-Vorlage auf Freiburg.de.

Siehe auch Beitrag in der Badischen Zeitung (evtl. mit eingeschänktem Zugriff).


Betrieb der Eishalle

Die Eishalle trägt heute (seit 2019) den offiziellen Namen “Echte-Helden-Arena” in Anlehnung an die bekannte Initiative zur Unterstützung der Kinder- und Jugendklinik Freiburg.

Es ist die Heimspielstätte des EHC Freiburg (den “Freiburger Wölfen”, siehe Spielplan), steht aber auch Breitensport also öffentliches Eislaufen zur Verfügung (seit 2019 sogar ganzjährig). Die Halle war anfangs eine der größten Hallen in Baden-Württemberg, ist aber aktuell nur noch für 3500 Zuschauer zugelassen. Auch Wikipedia widmet der Sporthalle einen eigenen Beitrag.

Zusammen mit Seepark, Westbad und Weststation ist die Eishalle ein Teil der “Sportmeile” im Freiburger Westen.

Zur Geschichte der der Eishalle

Die Eishalle an der Ensisheimer Strasse wurde Ende 1960-er Jahre vom ERC gebaut, dem Vorläufer des heutigen EHC. Vorsitzenden des ERC war damals Franz Siegel, dessen Namen die Halle auch bis 2018 trug. Anfangs war es eine offene Eisfläche, denn das Dach und damit die Umgestaltung zur Halle folgte erst in den 1970-er Jahren. Wegen finanzieller Probleme des ERC gelangte die Halle 1982 in die Hände der Stadt, die später Nutzungsrechte an den EHC vergab.

Nebenbei: etwa zeitgleich zum Bau der Eishalle entstand auch das Aussenbecken des Westbades, das leider heute leider nicht mehr in Betrieb ist (aber wir hoffen, das wird sich ändern, siehe Beitrag hier).

Seit 2009 beurteilen Statiker den Zustand der Halle kritisch, insbesondere für den Fall, dass Schneemassen auf dem Dach liegen. Schon 2013 sprach sich Gemeinderat für einen kompletten Neubau aus (siehe Diskussion hier).  Über temporäre Sanierungsmassnahmen konnte als Übergangslösung zumindest eine Betriebsgenehmigung bis Mitte 2024 erreicht werden.

Der geplante Neubau

Für die Zukunft angedacht ist ein Neubau mit 2 Eisflächen. Eine Machbarkeitsstudie ist Arbeit, der Ort für einen solchen Neubau scheint aber noch sehr unklar, oft priorisiert wird Nähe zum neuen SC-Stadion (also beim Messplatz). Das bisherige Gelände wäre damit frei z.B. für Wohnungsbau.

In unmittelbarer Nähe des bisherigen Eisstadions liegt das Weststadion der Sport-Freunde-Eintracht (SFE): nach Ansicht des Bürgervereins sollte Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit auch bei geänderter Bebauung die Nutzung des Stadions gesichert bleibt, insbesondere auch der notwendige Fussball-Trainingsbetrieb.

Laut Bericht der Zeitschrift “Chili” im Aug. 2020 ist inzwischen eine Machbarkeitsstudie fertig, die einen Standort auf dem Messplatz priorisiert (konzipiert als Multifunktionshalle).

Stand Okt. 2020

Insbesondere aufgrund der Corona-Auswirkungen geht die Stadt Freiburg inzwischen davon aus, dass ein Neubau einer Eishalle bis Ende der Betriebsgenehmigung (30. Juni 2024) nicht finanzierbar ist. Die bsiherige Kostenschätzung geht von 45 Millionen Euro aus. Zitat OB Horn: “Es tut uns allen wirklich weh. Aber angesichts der Kosten und der aktuell sehr angespannten Haushaltssituation ist ein Neubau im nächsten Doppelhaushalt nicht darstellbar. Doch wir wollen und werden nicht aufgeben, um den Eissport in Freiburg zu retten.” Siehe Details auf der Seite der Stadt Freiburg.

Als Alternative steht inzwischen ein Projekt mit Investoren im Raum: Ziel wäre dabei eine Multifunktionshalle, die auch für Veranstaltungen geöffnet werden könnte (wobei Eissport weiterhin Hauptnutzung bleiben soll). Nach wie vor erscheint das Messe-Gelände beste Standort.

Stand Juli 2021

In der letzten Sitzung des Gemeinderates vor der Sommerpause war auch das Eistadion wieder Thema. Eine Mehrheit der Vertreter wünscht sich eine baldige Lösung; die bisherigen Vorschläge von Investoren stossen aber bisher aus unterschiedlichen Gründen auf Kritik. Gleichzeitig ist wohl auch der Eindruck aufgekommen, dass sich im Projekt kaum etwas bewegt, die Uhr zum endgültigen Aus für die heutige Halle tickt (Betriebsgenehmigung nur bis Mitte 2024). Aktuell ist eine Entscheidung für Mitte 2022 geplant; eine überwiegende Mehrheit der Mitglieder im Gemeinderat fordert aber in einem gemeinsamen Antrag eine Enscheidung bis Ende 2021. Es bleibt also ein spannendes Thema. Hier geht es zur Informations-Vorlage auf Freiburg.de.

Quartiersarbeit in Betzenhausen

Was ist Quartiersarbeit?

Die Quartiersarbeiterinnen vor dem Stadtteiltreff, v.l.n.r. Hanna Brockmann und Katharina Becker

Die hauptamtlich Mitarbeitenden sammeln die Anliegen und Ideen der Bewohnerinnen und Bewohner, vernetzen bestehende Angebote und entwickeln sie gemeinsam mit den Ehrenamtlichen und sozialen Akteurinnen und Akteuren weiter. Dabei bietet das Quartiersbüro außerdem eine Anlaufstelle für allgemeine (Erst-)Beratung und Unterstützung mit einem besonderen Schwerpunkt auf niederschwelligen Beratungs- und Unterstützungsangeboten für Seniorinnen und Senioren und deren Angehörige.
Quartiersarbeit will im Grundsatz die Teilhabe und Beteiligung aller Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil sicherstellen und die Lebensbedingungen im Stadtteil verbessern.

Ihre Anlaufstelle im Quartier:

Stadtteiltreff Betzenhausen-Bischofslinde,  Am Bischofskreuz 4 (siehe Flyer)

Leitung: Katharina Becker, Telefon (07 61) 89 78 21 31,  stadtteiltreff-bb@caritas-freiburg.de

Sprechzeiten im Stadtteiltreff:

  • Montag 10–13 Uhr (mit Katharina Becker)
  • Dienstag 14–18 Uhr (mit Hanna Brockmann)
  • Donnerstag 9–12 Uhr (mit Katharina Becker)
  • oder nach Vereinbarung

Die Quartiersarbeiterinnen stellen sich vor

Katharina Becker

Seit Januar 2020 leite ich den Stadtteiltreff am Bischofskreuz. Meinen Start in der Quartiersarbeit hatte ich bereits im Studium. Während meines Studiums der Sozialen Arbeit an der Dualen Hochschule arbeitete ich in der Quartiersarbeit der Stadt Kehl. Meine Freude an diesem Tätigkeitsfeld behielt ich auch während meines Masterstudiums an der Evangelischen Hochschule in Freiburg, sodass ich im März 2019 als Quartiersarbeiterin im Nachbarschaftstreff Zehntsteinweg des Caritasverbands Freiburg-Stadt e.V. anfing. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem damaligen Quartiersarbeiter im Stadtteiltreff, war mir der Stadtteil Betzenhausen-Bischofslinde schon sehr vertraut.

Daher freue ich mich sehr, dass ich seit dem 01.01.2020 Ihre Ansprechperson hier im Stadtteil sein darf. Die Bewohnerinnen und Bewohner und der ganze Stadtteil Betzenhausen-Bischofslinde sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen.

Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen. Kommen Sie mich doch gerne mal in meinen Sprechzeiten am Montag 10-13 oder am Donnerstag 9-12 Uhr im Stadtteiltreff besuchen. Auch telefonisch oder per Mail bin ich natürlich gerne für Sie da.

Hanna Brockmann

Ich freue mich, dass ich seit dem 01.03.2021 im Stadtteiltreff am Bischofskreuz, des Caritasverbands Freiburg Stadt e.V. beschäftigt bin. Zusammen mit Katharina Becker bin ich dort ihre Ansprechpartnerin für alle Anliegen, Wünsche und Ideen, die Betzenhausen-Bischofslinde betreffen.

Ich bin ursprünglich Gymnasiallehrerin und habe sowohl mit Kindern und Jugendlichen als auch in der Betreuung von Seniorinnen und Senioren Berufserfahrung sammeln dürfen. Zuletzt habe ich in meiner Elternzeit ein längeres Praktikum in der Quartiersarbeit in Freiburg-Haslach absolviert. Berufsbegleitend studiere ich Soziale Arbeit.

Mir ist es besonders wichtig, dass es im Stadtteil ein Miteinander und ein füreinander Dasein gibt. Ich lade Sie herzlich ein, dienstags in meiner Sprechstunde zwischen 14 und 18 Uhr vorbeizukommen und auch telefonisch oder per Mail bin ich gerne für Sie da.

Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen!


Generelle Angebote im Stadtteiltreff

  • Erstberatung bei persönlichen Anliegen oder Problemen
  • Beratung zu ehrenamtlichem Engagement im Stadtteil
  • Suche-Biete Börse, z.B. gemeinsame Walking Gruppe, Nachhilfe etc.
  • Ausgabe der Freiburger Familien-Card
  • Ausgabe von Gelben Säcken
  • Ausgabe von diversem Infomaterial zu Unterstützungsangeboten
  • Notfalldosen gegen kleine Spende für den Stadtseniorenrat erhältlich
  • Annahme alter Handys, Brillen (ohne Etuis), Hörgeräte, Tintenpatronen, Tonerkartuschen, und Weinkorken aus Kork für einen guten Zweck
  • Anmeldestelle für „Kulturwunsch Freiburg“, der kostenfreie Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen für Menschen mit geringen Einkommen ermöglicht
  • Aktivitäten, Angebote, Termine werden regelmäßig im Bürgerblättle veröffentlicht und sind auch im Aushang beim Stadtteiltreff zu finden.

Besondere Angebote darüber hinaus im Stadtteiltreff

  • Sozialsprechstunde für Senioren und Angehörige
    • 1x im Monat bietet Frau Hasler von der Projektstelle „Älter werden im Nordwesten“ älteren Menschen und deren Angehörigen eine individuelle Informationsmöglichkeit über sämtliche Hilfen im Alter (ambulant, teilstationär, stationär)
    • Sie berät zu individuellen Lebenssituationen, über Finanzierungsmöglichkeiten (sozialrechtliche Leistungen) und bietet Begleitung durch Gesprächsangebote, Hilfe bei Antragsstellung und deren Durchsetzung.
    • Die Beratung ist kostenlos, konfessionsunabhängig, und unterliegt der Schweigepflicht
  • Begegnungscafé
    • Jeden Donnerstag von 15-17 Uhr im Stadtteiltreff
    • Es gibt Kaffee, Kuchen und Gespräche
  • Mittagstisch
    • Mittwochs von 12 – 14 Uhr
    • Das frisch gekochte Essen wird vom St. Anna Stift geliefert und kostet 5,50€. Anmeldung ist nicht erforderlich. Es gibt jedoch eine begrenzte Anzahl an Menüs.
    • Nähere Informationen werden im Schaufenster ausgehängt oder können telefonisch erfragt werden.
  • Nähwerkstatt des Mosaik-Netzwerks
    Jeden zweiten Montagnachmittag treffen sich die Teilnehmenden der Nähwerkstatt im Stadtteiltreff zum gemeinsamen Nähen und Miteinander ins Gespräch kommen.
  • Wechselnde Vortragsreihen
  • Gemeinschaftsgarten im Quartier Zehntsteinweg/Runzmattenweg
  • Mosaik-Netzwerk
    • Projekte zur Integration in den Stadtteil
    • Raum für Kontakt, Gespräche und Zeit um Deutsch zu lernen.
    • Mosaik am Mittwoch:
      Begegnungcafé  mit Geflüchteten, Mittwochs von 16-18 Uhr im Haus Albert, Sundgauallee 9. Zeit für Kontakt, Gespräch, Nachhilfe-Unterricht, Musik, Ausflüge planen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
    • Weitere Angebote und Projekte:
      Freizeitgruppe, Nähwerkstatt, Kulturpatenschaften und die Wandergruppe (in Kooperation mit den NaturFreunden Freiburg)
  • Runder Tisch Umwelt in Betzenhausen-Bischofslinde:
    • Austauschgremium zu Umwelt- und Naturfragen im direkten Wohnumfeld.
    • Es nehmen verschiedene Institutionen und Privatpersonen aus dem Stadtteil teil

Über wechselnde Angebote und Projekte informieren wir u.a. über unser Schaufenster oder im „Bürgerblättle“. Gerne können Sie sich auch immer persönlich oder telefonisch bei uns über aktuelle Angebote informieren.

Corona-Hinweis: Aufgrund des wechselnden Infektionsgeschehens bitten wir Sie, sich jeweils aktuell im Stadtteiltreff zu erkundigen, welche Angebote stattfinden können.

Historie des Stadtteiltreffs von Betzenhausen-Bischofslinde

Die Quartiersarbeit hat sich seit ihrem Start 2013 in Betzenhausen etabliert. Damals noch an einem anderen Standort. Denn bis 2019 hatte der Stadtteiltreff seinen Platz in den Räumlichkeiten der katholischen Pfarrgemeinde St. Albert an der Sundgauallee (siehe Bericht zur Eröffnung).

Seit Mitte 2019 ist der Stadtteiltreff in seinen neuen Räumlichkeiten, ganz zentral, am Bischofskreuz 4 zuhause und ist jetzt mittendrin – umgeben von Geschäften und Wohnungen!(siehe Bericht zum Umzug).

Seit Januar 2020 sind wir außerdem, dank eines höheren Stellendeputats, nun zu zweit im Stadtteiltreff und freuen uns, jetzt noch mehr Zeit für Sie zu haben!

Bürgerblättle: neueste Ausgabe lesen

Unten auf dieser Seite können Sie durch die aktuelle Ausgabe unseres Stadtteil-Magazins blättern; zum Lesen kompletter Artikel eignet aber eher unser PDF-Download mit Anzeige der der Seiten im Browser (dort stehen auch frühere Ausgaben zur Verfügung).


Vorwort von Beate Diezemann

Anfang des Jahres haben wir Sie über die Verschiebung unserer Mitgliederversammlung, die im Frühjahr geplant war, informiert und angekündigt, dass wir diese nachholen, sobald die Corona-Einschränkungen es zulassen. Momentan planen wir eine Mitgliederversammlung für Freitag, den 08.10.2021 im Bürgerhaus und hoffen, dass uns keine 4. Welle diesen Plan durchquert. Die Mitglieder werden zur gegebenen Zeit rechtzeitig informiert.

Die kommende Mitgliederversammlung wird verbunden sein mit den turnusmäßigen Vorstandswahlen. Hierzu werden einige Neubesetzungen notwendig sein.
Unter anderem wird es auch mir durch meine private Situation nicht möglich sein, für eine weitere Amtszeit zu kandidieren. Das bedeutet, dass auch die Stelle des ersten Vorsitzes neu besetzt werden muss.

Über direkte Gespräche haben wir in den letzten Monaten noch keine erfolgsversprechende Lösung gefunden. Allerdings war die Kontaktpflege und das neu Kennenlernen coronabedingt ja auch nur eingeschränkt möglich.

Wir – der Vorstand – bitten Sie deshalb dringend um aktive Mitarbeit bei der Besetzung. Es wäre erfreulich, wenn es in unserem einwohnerstarken Stadtteil jemanden gäbe, der sich diese Mitarbeit im Vorstand vorstellen kann.

Die vielfältigen Bereiche, mit denen sich der Vorstand beschäftigt, können Sie wieder dem informativen „BÜRGERBLÄTTLE“ entnehmen, welches Sie druckfrisch in den Händen halten.

Aus meiner fast 12jährigen aktiven Arbeit im Vorstand des Bürgervereins kann ich bestätigen, dass diese Tätigkeit sehr schön und in vielerlei Hinsicht bereichernd war und ist.

Vielleicht kennen Sie jemanden, oder haben selbst Interesse sich ehrenamtlich für den Stadtteil zu engagieren?

Gerne steht der Vorstand für Informationsgespräche zur Verfügung. Schreiben Sie uns, oder rufen Sie uns an.

Beate Diezemann



Hier geht es alternativ zum PDF-Download (auch ältere Versionen im Archiv).

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie geht es weiter mit der Gaskugel?

Viel Interesse am 12. August bei einem Informations- und Diskussionsabend direkt an der Gaskugel mit Vertretern des Arbeitskreises. Aktuelle Infos wie immer unter www.gaskugel-freiburg.de/blog.

Die Arbeitsgruppe zur Weiternutzung der Gaskugel hat die spannende Geschichte der Freiburger Gas-Nutzung aufgearbeitet und in einem Buch zusammengefasst (erhältlich ab 1.7.2021 erhältlich). Siehe Beitrag in unserem Stadtteil-Magazin “Bürgerblättle”, Ausgabe 267 (Juni 2021).

Aktueller Stand und kurze Zusammenfassung:

Die Gaskugel in Betzenhausen

Der „Arbeitskreis Gaskugel“ hat jetzt auch fachkundige Unterstützung durch Dipl. Ing. Richard Funk, den ehemaligen Technischen Vorstand der FEW – Freiburger Energie- und Wasserversorgung AG.

Die Stiftung BauKulturerbe gGmbH in Freiburg hat Interesse, die Gaskugel zu übernehmen. Eine entsprechende Anfrage liegt inzwischen bei der Badenova (bzw. bnNETZE) und der Stadt Freiburg. Erklärtes Ziel der gemeinnützigen Stiftung ist es, historische Gebäude und die besonders schützens- und erhaltenswerte Bausubstanz in Freiburg und darüber hinaus zu bewahren.

Seit Sept. 2020 ist die Arbeitsgruppe zur Erhaltung der Gaskugel unter einer eigenen Web-Adresse zu finden; siehe www.gaskugel-freiburg.de . Dort führen Links zahlreichen Presse- und TV-Beiträgen; aktuellen Meldungen sind chronologisch in einem eigenen Blog versammelt.

Das Landesamt für Denkmalpflege hat das Industriewahrzeichen von Betzenhausen unter Denkmalschutz gestellt. So konnte es Martin Horn als “OB vor Ort” am 16. Dez. 2019 im Bürgerhaus am Seepark verkünden. Die vielen anwesenden Bürger von Betzenhausen hat es gefreut. Denn das war eine wichtige Weichenstellung.

Im Juli 2019 wurde die Gaskugel – ein Erkennungszeichen von Betzenhausen und ganz Freiburg – außer Betrieb genommen. Hier gibt es Hintergründe zur Geschichte der Gaskugel.

Ein Arbeitskreis für das Wahrzeichen von Betzenhausen.

Schon im August 2019, also kurz nach Betriebsende, hat sich in Betzenhausen eine Initiative gegründet, die sich für den Erhalt der Gaskugel als Wahrzeichen des Freiburger Westens einsetzt. Beteiligt sind der Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde e.V., der Kultur- und Geschichtskreis Betzenhausen-Bischofslinde e.V. und die Arbeitsgemeinschaft Freiburger Stadtbild e.V.

„Wir wollen die Gaskugel als Industriedenkmal erhalten, sie aber nicht einfach leer stehen lassen, sondern neu nutzen“, sagt die Vorsitzende des Bürgervereins, Beate Diezemann. Die drei Institutionen haben im Arbeitskreis ein „sanftes“ Nutzungskonzept entwickelt. Es sieht vor, dass die Gaskugel als solche erhalten bleibt, ebenso der Park mit dem alten Baumbestand. „Wir wünschen uns hier einen lebendigen Treffpunkt für alle Freiburger/innen, mit einem Gartencafé, das an die Kugel angedockt werden könnte.“ Ein solcher Treffpunkt fehlt bislang im Freiburger Westen, obwohl die Gaskugel inmitten des beliebten Naherholungsgebietes an der Dreisam und gegenüber dem Dietenbachsee liegt. Hier führen gleich drei überregionale Radwege vorbei.

Dr. Heike Piehler, Projektleiterin

Die Arbeitsgemeinschaft wünscht sich ein niedrigschwelliges und familienfreundliches Gartencafé, das zur Dreisam hin ausgerichtet ist und v. a. Spaziergänger/innen und Fahrradfahrer/innen anlocken soll. Schließlich befindet sich die Gaskugel an der Schnittstelle von vier Stadtteilen und ist von diesen fußläufig zu erreichen: Sie steht im Stadtteil Betzenhausen-Bischofslinde, grenzt im Norden an Lehen, im Westen an Rieselfeld bzw. den neuen Stadtteil Dietenbach und im Süden an Weingarten.

Weitere Informationen und Newsletter-Abonnement unter www.gaskugel-freiburg.de.

Kontakt:


Nachfolgenden die wichtigsten Schritte seit Sommer 2019 in zeitlicher Reihenfolge.

2019 Juli: Die Gaskugel wird stillgelegt

Im Juli 2019 wurde die Gaskugel – ein Erkennungszeichen von Betzenhausen – außer Betrieb genommen: nach 54 Jahren Betrieb als Reservespeicher für Freiburg und die Region. Siehe Pressemitteilung Badenova . Herzlichen Dank auch ans “Friburger Bobbele” für das nette Video zum Ruhestand der Gaskugel. Das Betriebsende war inzwischen auch mehrfach Thema in der Badischen Zeitung; siehe z.B. Berichte am 28. Juni, 26. Aug., 7. Sept. und 18.Dez.2019. Den Denkmalschutz nahm auch das Magazin Chili zum Anlass für einen Bericht im Dez. 2019.

Kurz nach Ende der Nutzung als Gas-Vorratsbehälter gründet sich eine Projektgruppe zur Erhaltung des Wahrzeichens.

2019 Nov.: Konzept zur weiteren Nutzung der Gaskugel

Unsere ausführliches Konzept zur weiteren Nutzung der Gaskugel ist jetzt verfügbar.

Innerhalb kürzester Zeit fanden sich viele Unterstützer für die Initiative. Eine Auswahl: adfc Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V. (Kreisverband Freiburg / Emmendingen / Breisgau-Hochschwarzwald),  AFB Arbeitsgemeinschaft Freiburger Bürgervereine, Architekturforum Freiburg e.V., Ingenieurkammer Baden-Württemberg, Institut für Neue Musik, Hochschule für Musik Freiburg, O.-Studio – KlangObjekt-Studio Freiburg, mehrklang Gesellschaft für Neue Musik Freiburg e.V., NaturFreunde Freiburg e.V., Obertonchor Freiburg & Experimentalchor Freiburg, Partnergemeinde Teningen, VDI Verein Deutscher Ingenieure (Bezirksverein Schwarzwald e.V.), und andere.

Dass eine solche Nutzung sorgfältige Planungen, Investitionen und viel Rückhalt erfordert, ist dem sechsköpfigen Arbeitskreis bewusst. Neben Beate Diezemann und Dr. Heike Piehler arbeiten hier auch Jürgen Schmitteckert (Vorstand Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde e.V.), Dr. Diana Wiedemann (ARGE Freiburger Stadtbild e.V.) sowie Dr. Stefan und Renate Grugel (Kultur- und Geschichtskreis Betzenhausen-Bischofslinde e.V.) mit. „Wir wollen etwas anschieben – wohl wissend, dass ein solches Vorhaben Zeit, Geduld und Energie braucht. Es gibt wenige Projekte im Freiburger Westen und vielleicht auch in ganz Freiburg, die spontan so große Unterstützung finden“, erklärt Beate Diezemann, die für Ideen und Rückmeldungen immer ein offenes Ohr hat.

Weitere Details siehe www.gaskugel-freiburg.de/nutzungskonzept.


2019 Dez.: Die Gaskugel steht jetzt unter Denkmalschutz!

Bei seinem Besuch am 16.Dez. in Betzenhausen als “OB vor Ort” konnte Martin Horn die gute Nachricht verkünden: das Landesamt für Denkmalpflege hat das Industriewahrzeichen von Betzenhausen unter Denkmalschutz gestellt. Die Besucher beim Bürgergespräch hat es sehr gefreut. Nach dieser wichtigen Weichenstellung ist ein Abriß keine Option mehr. Welche weiteren Rahmenbedingungen sich ansonsten ergeben, will die Badenova im Januar abklären. Auf die Zukunft der Gaskugeln angesprochen, erklärt OB Martin Horn, auch er würde sich freuen, “wenn wir da perspektivisch etwas hinbekommen. Wir sind erst am Anfang eines Prozesses.”

Es ist nebenbei das erste Industriedenkmal, das in Freiburg unter Denkmalschutz gestellt wurde. Weitere Details siehe hier: Die Gaskugel steht unter Denkmalschutz.


2020 Febr.: Fernsehbeitrag Baden TV

ein schöner Fernsehbeitrag von Baden TV zum aktuellen Stand der Gaskugel (Ausstrahlung war 21. Febr. 2020); der Beitrag wird vermutlich 3 Monate online verfügbar sein.

In Lahr ist es anders gekommen, denn dort wird die Gaskugel (Baujahr 1974) bald verschwunden sein: sie ging schon 2018 ausser Betrieb und wird aktuell zurück gebaut bzw. zerlegt. Hier der Bericht in der Lahrer Zeitung.


2020 Aug. – Okt.: Ausstellung

Seit dem 3. Aug. ist die Ausstellung “Dark Side of the Moon” (Vier Entwürfe für die Kugel) im Stadtteiltreff geöffnet. Gezeigt werden Ideen von vier Architekturstudenten der Hochschule für Technik Stuttgart, die sie im Rahmen ihrer Masterabschlüsse entwickelten.

Auch Baden-TV berichtete am 7.Aug.2020 über die Ausstellung. Der Fernsehbeitrag ist online verfügbar.


2020 Sept.: Eigene Web-Adresse

Die Projektgruppe zur Gaskugel ist jetzt unter einer eigenen Web-Adresse erreichbar, siehe www.gaskugel-freiburg.de

2020 Nov.: Stiftung BauKulturerbe möchte die Gaskugel übernehmen

Siehe Bericht im Bürgerblättle 264 Dez. 2020 / Jan. 2021

Klaus Grundmann, Geschäftsführer der Stiftung

Die Stiftung BauKulturerbe wurde 2019 als gemeinnützige GmbH in Freiburg gegründet mit dem Ziel, historische Gebäude und die besonders schützens- und erhaltenswerte Bausubstanz in Freiburg und darüber hinaus zu bewahren. Dabei möchte sie sich nicht nur ideell, sondern auch konkret praktisch für unser Baukulturerbe einsetzen. Als Nonprofit-Unternehmen versteht sie sich als unabhängige Plattform zur Vernetzung von Akteuren und Organisationen. Die Stiftung verfolgt satzungsgemäß die Zielsetzung, unser Baukulturerbe zu erhalten, das allgemeine Bewusstsein für dieses Baukulturerbe zu schärfen, einen adäquaten Umgang mit alter Bausubstanz zu vermitteln und das gesellschaftliche und bürgerliche Engagement für Baukultur zu stärken.

Die Stiftung BauKulturerbe ist im Sommer dem „Arbeitskreis Gaskugel“ beigetreten, der sich 2019 um den Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde e.V. formiert hat. Die Stiftung hat unser bürgerschaftliches Engagement und die Entwicklung unseres Nutzungskonzepts von Beginn an mitverfolgt und mitgeprägt. Nun geht es um dessen Umsetzung: Wir wollen, wie berichtet, die Gaskugel als Kulturdenkmal würdigen, sie begehbar machen und mit dem sie umgebenden Areal einer „sanften“ Nutzung zuführen. Wir wünschen uns hier einen lebendigen Treffpunkt mit einem Gartencafé, das an die Kugel angedockt und zur Dreisam hin ausgerichtet sein könnte, niedrigschwellig und familienfreundlich, vor allem für die vielen Spaziergänger/innen und Fahrradfahrer/innen.

Die entsprechenden Anfragen der Stiftung liegen der Badenova bzw. bnNETZE und der Stadt Freiburg vor. Nun geht es darum, ob und zu welchen Konditionen eine Übernahme der Gaskugel und eine nachhaltige zukünftige Betreiberschaft möglich und sinnvoll wäre. Es könnte alles passen! (Dr. Heike Piehler)


2021 Jan.: neuer Seniorpartner im Gaskugel-Team

Dipl. Ing. Richard Funk

Der „Arbeitskreis Gaskugel“ bekommt fachkundige Unterstützung durch Dipl. Ing. Richard Funk, den ehemaligen Technischen Vorstand der FEW – Freiburger Energie- und Wasserversorgung AG. Der Wahl-Freiburger, der in Zähringen zuhause ist, begleitet unsere Initiative für den Erhalt und eine neue Nutzung der Gaskugel mit großem Interesse und stellt uns dankenswerterweise sein Wissen zur Verfügung.

Richard Funk war von 1964 bis zu seinem Ruhestand 1994 für die Freiburger Gasversorgung und Wasserversorgung verantwortlich und damit auch für die Umstellung von der Gaseigenerzeugung aus Kohle auf den Bezug von Ferngas / Erdgas, was auch den Bau der Freiburger Gaskugel 1964/65 umfasste.

Siehe Bericht im Bürgerblättle 265 Febr./März 2021


2021 Juni: Das Buch zur Kugel; “Freiburger Gasgeschichte(n)”

Die Arbeitsgruppe zur Weiternutzung der Gaskugel hat die spannende Geschichte der Freiburger Gas-Nutzung aufgearbeitet und in einem Buch zusammengefasst (erhältlich ab 1.7.2021 erhältlich). Siehe Beitrag in unserem Stadtteil-Magazin “Bürgerblättle”, Ausgabe 267 (Juni 2021).


 

Die Dreisam-Esche ist Naturdenkmal

Seit vielen Jahren gab es Bemühungen, die markante Esche am Dreisam-Ufer in der Nähe der Gaskugel unter Naturschutz zu stellen. Im Juni 2021 war es soweit: die Untere Naturschutzbehörde im Umweltschutzamt der Stadt Freiburg hatte die Esche in die Liste vorgesehenen Naturdenkmale aufgenommen und der Gemeinderat stimmte zu. Darüber freuen wir uns sehr!

Gleich vorab möchten wir dabei einen besonderen Dank an Helmut Königer richten, Gartenbauexperte und lange Jahre selbst als Baumschutzbeauftragter der Stadt Freiburg tätig. Er hatte schon 2018 im Auftrag weiterer Baum-/und Naturfreunde den Antrag gestellt, diesen Baum als Naturdenkmal unter Schutz zu stellen. Auch danach hat er immer wieder auf den Wert der Esche hingewiesen.

Foto Stadt FreiburgDie Esche wurde im Jahr 1870 gepflanzt, also vor recht genau 150 Jahren: sie hat folglich schon viel erlebt und überstanden. Die Anerkennung als Naturdenkmal passt so auch bestens zu ihrem runden Geburtstag im letzten Jahr. In Anbetracht des aktuellen Eschesterbens auch im Mooswald wird die Einstufung als Naturdenkmal vielleicht auch einen kleine Lebensversicherung.

Auszug aus der Begründung:

ND-Nr.: 151 1 Esche – Fraxinus excelsior

Betzenhausen an der Dreisam, Höhe Hermann-Zens-Brücke Flst.-Nr.: neben 12125_1

Ausweisungsgrund: Alter, besonderes Erscheinungsbild, Größe, Seltenheit, Standort Dreisamufer, Sicherung der vom Aussterben der durch das Eschentriebsterben bedrohten Laubbaumart, Biotopverbundfunktion.

Stammumfang: 457 cm | Höhe: 20 | Pflanzjahr: 1870 | Eigentum: Land BW


Hintergrund: Gemäß § 28 Bundesnaturschutzgesetz (BNatschG) und § 30 Naturschutzgesetz Baden-Württemberg (NatschG) können Einzelbildungen der Natur – hier Bäume – als Naturdenkmal ausgewiesen werden und so unter besonderen naturschutzrechtlichen Schutz gestellt werden.

Titelbild Bürgerblättle Dez. 2018

Auszug (§1,3) aus dem Entwurf der Naturdenkmalverordnung Freiburg von 2020:

Der wesentliche Schutzzweck der Verordnung ist der Erhalt und die nachhaltige Sicherung der Bäume und ihrer Umgebung aus wissenschaftlichen, ökologischen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen oder wegen ihrer Schönheit, Seltenheit oder Eigenart oder ihres das Ortsbild bzw. den Stadtteil prägenden Charakters und wegen ihres mannigfachem Symbolcharakters als ehrwürdiges Naturgebilde sowie zur nachhaltigen Sicherung und Entwicklung von Lebensgemeinschaften oder von Lebensstätten bestimmter dort wild lebender Tierarten.

Zudem erfährt das jeweilige Baumindividuum eine besondere Würdigung und Wertschätzung als gesellschaftsrelevantes Naturobjekt, welches auch symbolisch als besonderer Stellvertreter für Bäume generell damit einen beachtlichen Beitrag für den Erhalt der Biodiversität, den Klimaschutz und die Klimawandelanpassung, und das menschliche Wohlbefinden in der Stadt leistet und förmlich, mit dem grünen Dreiecksschild versehen, diese Qualitäten damit öffentlich ausweist.


Bisher ausgewiesene Naturdenkmale in Freiburg

Auf öffentlichen Flächen innerhalb der Stadt Freiburg stehen etwa 50.000 Bäume; etwa zur Hälfte in Parks, die anderen vor allem an Straßenrändern.  Der aktuelle Bestand beläuft sich auf ca. 100 Naturdenkmale bestehend aus Einzelbäumen oder Baumgruppen, womit über 200 Bäume besonders gewürdigt sind (überwiegend ausgezeichnet in den Jahren 1998 bis 2011).

Vorschläge für Naturdenkmäler kommen im Normalfall von Naturschutzverbänden oder Fachleute der Stadt, oder direkt von Bürger*Innnen. Unter diesen Vorschlägen trifft die Naturschutzbehörde ein Auswahl: aktuell sind es 34 Vorschläge im ganzen Stadtgebiet, wobei die Hälfte davon auf privatem Grund stehen. Jetzt werden Träger öffentlicher Belange und natürlich die Eigentümer der Bäume um Stellungnahme gebeten. Nach Auswertung der Rückmeldungen entscheidet im letzten Schritt der Gemeinderat. Am Ende erhält jedes Naturdenkmal erhält ein grünes Dreieckschildchen zur Kennzeichnung.

Mit der Ausweisung möchte die Stadt nicht nur die jeweiligen einzigartigen Bäume besonders schützen, sondern die Öffentlichkeit gerade in Zeiten des Artenschwundes, lnsektensterbens und Klimawandels auf die besondere ökologisch und stadtbild-prägende wertvolle Rolle von Bäumen (Naturdenkmale als repräsentative Vertreter von Bäumen) aufmerksam machen und die essentiellen Leistungen von besonderen Baumexemplaren für uns Menschen in der Stadt aufzeigen.

Ist ein Baum als Naturdenkmal klassifiziert, so gilt ein weitgehendes Veränderungsverbot. Experten kontrollieren regelmäßig den Zustand, ggf. unterstützt die Stadt notwendige Erhaltungsmaßnahmen. Nebenbei auch eine Aufforderung hier: Schäden bitte melden bei der Naturschutzbehörde melden.


Der Bürgerverein unterstützt die Bemühungen, die Esche unter Naturschutz zu stellen. Wir hoffen, dass der Gemeinderat dem Antrag am Ende zustimmt. Die Esche wurde wohl im Jahr 1870 gepflanzt und ist damit 150 Jahre alt. Die Anerkennung als Naturdenkmal würde also bestens zum 150-er Jubiläum passen.


Weitere Informationen:

Anhörung Naturdenkmale im Dez. 2020 (Online Version) mit Lageplan und weiteren Hintergründen

Bericht in der Badischen Zeitung vom 1.Jan.2021.

Wikipedia mit Liste der bisherigen Naturdenkmale in Freiburg

Bericht im Bürgerblättle 265, Febr./März 2021.

 

Taucher holt Müll aus dem Flückigersee

Seit mehreren Jahren ist Alexander Jaffke als Taucher im Flückiger See unterwegs und dabei sucht er vor allem nach Müll. Hier ein Bild von der Ausbeute Mitte Juli 2021.

Getaucht wird überwiegend ohne Atemgerät (das sog. „Freitauchen“, „Apnoetauchen“ oder neudeutsch als „Freediver“): darin haben er und seine Tauchpartnerin viel Erfahrung. Um noch effizienter zu sein, und auch um in tiefere Bereiche zu gelangen, werden die beiden aber in nächster Zeit auch gelegentlich mit Atemgerät unterwegs sein.

Nach den bisherigen Erfolgen wollen beide die Aktionen gern vergrößern und suchen für ihre Initiative Tidywater aktiv nach Tauchern, die sich langfristig am Schutz der Gewässer  beteiligen möchten. Für die Aktivitäten gibt es natürlich auch immer wieder Unterstützung von der Stadt.

Gedacht ist auch an einen ‘Lost and found’ Service: wer Dinge im See verloren hat, kann sich gern unter Info@tidywater.org oder Instagram (tidy.water) melden. Die erste Version einer eigene Website gibt es auch bereits (www.tidywater.org).

Wir möchten uns vom Bürgerverein ganz herzlich für dieses ehrenamtliche Engagement bedanken. Das gilt auch für andere Initiativen gegen Müll, die sich darum bemühen, dass der Seepark als wirklicher Erholungsbereich erhalten bleibt.

Bericht aus Bürgerblättle 268, Aug./Sept. 2021


Bereits im Sommer 2019 berichteten verschiedene Medien über Taucher (Freediver) Alex Jaffke, der regelmäßig im Flückinger See taucht, um dort Müll herauszuholen (herzlichen Dank an dieser Stelle an Alex Jaffke für den Einsatz!):

Fudder: Der Flückigersee in Freiburg verspricht im Sommer Abkühlung. Sauber ist er aber lange nicht mehr. Alex Jaffke will das ändern. Bei Freediving-Runden räumt er auf dem Grund des Sees auf. Unser fudder-Autor hat ihn unter die Wasseroberfläche begleitet.

Langsam wird es dunkel. Im Dämmerschein der Abendröte entfaltet der Flückigersee, von manchen liebevoll als “Flücki” bezeichnet, erst seine wahre Pracht – das ist heute jedoch nicht der Fall. Mehrere Wolken nehmen der Sonne die Sicht auf den Seepark; es wird später wohl noch regnen.

Hier geht es weiter mit dem Bericht

SWR Aktuell: Regelmäßig geht Alex Jaffke im Freiburger Flückigersee tauchen – um Müll wegzuräumen. Der innerstädtische See ist eine Freizeit-Oase, er verdreckt deshalb vor allem im Sommer.

Müll im See nervt Jaffke, deshalb geht er drei bis vier Mal die Woche früh morgens oder abends zum Mülltauchen. Neben dem “Klassischen Müll”, findet er auch schon mal Handys, Taschen, Schmuckstücke, sogar ein Tischtelefon mit W-Lan-Router war schon dabei.

Hier geht es weiter mit dem Bericht

StadtBESTEN.de: Seit knapp einem Jahr taucht Alexander Jaffke eigenständig durch den Flückiger See im Seepark, um dort Müll, Flaschen und alles, was sich in dem Gewässer noch so verbirgt, zu sammeln. Das Ganze macht er ohne jegliche Taucherausrüstung – als Freediver also, und das nur mit der eigenen Atemluft. Doch wer denkt, das können nur eingeschweißte Profis, liegt falsch: Alex hat sich das Freediving selbst beigebracht.

Hier geht es weiter mit dem Bericht