Action(s)fläche vor Ort

Nächste Action(s)fläche mit dem Spielmobil am 13.10.26 auf dem Betzenhauser Torplatz

Kommt vorbei und besucht uns! 

 

 

 

 

 

Hip-Hop auf der Action(s)fläche am 05.05.26 auf dem Betzenhauser Torplatz

Das Organisationsteam aus Stadtteiltreff, Jugendzentrum Chummy und Bürgerverein hatten am Dienstag, 05.05.26 wieder zur beliebten Action(s)fläche eingeladen.
Der regnerische Nachmittag hielt dieses Mal leider viele Besucher fern – die Resonanz fiel diesmal etwas geringer aus als gewohnt.

       
Die Mutigen, die trotz des unbeständigen Wetters den Weg auf den Platz fanden, wurden jedoch belohnt: Unter dem Motto Spielen & Chillen sorgte das Team für eine gemütliche
Atmosphäre, und das Hip-Hop-Programm von Studio Pro Arte war ein echter Stimmungsaufheller – kurzweilig, mitreißend und begeisternd.
Wer kam, konnte sich zudem bei Kaffee u. Tee und köstlichen Waffeln stärken. Beim nächsten Mal hoffen wir auf besseres Wetter und viele Besucher! Die nächste Action(s)fläche findet
am Dienstag, 13. Oktober 2026 statt – gerne vormerken! 

Action(s)team Bürgerverein, Chummy und Stadtteilbüro

 

Kunterbuntes Treiben auf der Action(s)fläche auf dem Betzenhauser Torplatz am 20.05.25

Das Organisationsteam: Stadtteiltreff, Jugendzentrum Chummy und der Bürgerverein hatten erneut zur zweimal im Jahr stattfindenden Action(s)fläche eingeladen. Auch das Spielmobil war diesmal mit dabei, und die Kinder konnten an verschiedenen Stationen spielen. Besonderes Highlight war dieses Mal die Riesenmurmelbahn und auch die legendäre Rollenrutsche war mit dabei.

Außerdem konnte man an einer Station mit farbig-bemalten Murmeln bunte Bilder kreieren oder am Bürgervereinsstand selbstbemalte Buttons anfertigen. Es war eine Menge geboten und das fröhliche Lachen von rund 80 Kindern auf dem Platz war deutlich zu hören!

Für die Erwachsenen gab es frisch gebrühten Kaffee, und für alle, die wunderbar duftenden und leckeren Waffeln vom Chummy-Team sowie Getränke.

 Die Action(s)fläche bot die Möglichkeit, den Stadtteil aktiv zu erleben, Nachbarn zu treffen und gemeinsam eine schöne Zeit miteinander zu verbringen. Viele Besucherinnen und Besucher freuten sich über diese gelungene Aktion. Ein sonniger & schöner Nachmittag ging zu Ende.

 

 

Die nächste Action(s)fläche findet am Dienstag, 23.09.25 statt – gerne vormerken!

Action(s)team Bürgerverein, Chummy und Stadtteilbüro

 

 

 

17.09.24: Große und kleine Seifenblasen wehten fröhlich auf der Action(s)-fläche am Betzenhauser Torplatz

Viele, viele Kinder konnten es kaum erwarten, dass die Seifenblasenshow von Manuel Maier losging. Und dann war es endlich soweit! Seifenblasen in allen Variationen und Größen wehten über den Platz und ließen kleine und große Stadtteilbewohner staunen. Fröhlich tanzten die Seifenblasen über die Köpfe hinweg oder platzten manchmal einem vor der Nase. Es wurde gehüpft, getanzt und gekreischt vor Freude, was gibt es schöneres als Seifenblasen? Der Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde e.V., der Stadtteiltreff und das Jugendzentrum Chummy hatten wieder gemeinsam auf die Action(s)fläche am Betzenhauser Torplatz eingeladen, um sich zusammen mit den Stadtteilbewohnern auszutauschen und Begegnungen zu schaffen. Dazu machten Jugendliche vom Chummy frische Waffeln, der Stadtteiltreff schenkte Kaffee aus, der Bürgerverein Getränke. Auch der Nahkauf mit Mitarbeitern war mit einem Glücksrad vertreten und verschenkte Obst, Süßigkeiten, kleine Malbücher und Gutscheine. Wer es ab und an etwas ruhiger wollte, bastelte und malte sich einen bunten Ansteckbutton beim Stand vom Bürgerverein. Am Ende der Seifenblasenshow konnten alle selbst Seifenblasen ausprobieren und bestaunen, wie diese durch die Lüfte flogen. Es war ein wunderschöner Nachmittag im Stadtteil, denn auch das Wetter spielte mit.

Im Frühjahr ist die nächste Action(s)fläche geplant und wird rechtszeitig im Blättle bekannt gegeben.

 

 

Wir freuen uns, wenn Sie uns dann wieder besuchen kommen.

 

 

 

 

 

7.5.24: Ein voller Erfolg der Action(s)fläche beim Betzenhauser Torplatz 

 

Am Dienstag, 7.5.24 lud der Stadtteiltreff Betzenhausen-Bischofslinde, das Jugendzentrum Chummy

und der Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde gemeinsam zu einer Stadtteilbegegnung für Alt & Jung ein.

Das Spielmobil war ebenfalls an Board und so fanden über 100 Kinder ihren Spaß an den mitgebrachten Spielmöglichkeiten.

Auch für die vielen Erwachsenen war gesorgt,  denn  der Stadtteiltreff schenkte Kaffee aus, Chummy backte eifrig Waffeln

und beim Bürgerverein gab es ein Glücksrad mit Süßigkeiten. So war die Stimmung fröhlich und ausgelassen und die

Zeit für Gespräche da. Selbst ein Regenschauer konnte die Besucher/innen nicht abhalten.

Das macht Lust auf mehr – das Organisations-Trio hat bereits die nächste Action(s)fläche im Blick: Dienstag, 17.09.24. Einfach mal vormerken.

 

Das Organisations-Trio Action(s)team:

Von links nach rechts: Katharina Becker vom Stadtteilbüro, Michael Muschiol vom
Jugendzentrum Chummy, Anja Schulte-Roller vom Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde e.V.

 

Bürgerblättle Oktober / November 2026

Hier können Sie auf der Seite durch die aktuelle Ausgabe unseres Stadtteil-Magazins blättern.

Zum Lesen kompletter Artikel lohnt es sich aber, das PDF in unserem Archiv zu öffnen oder von dort direkt herunterzuladen.

 

10. Stadtteilrunde am 21. Oktober 2026

 

Zukunftsvisionen für Betzenhausen / Tischgespräche und Ideenwerkstatt

Am Mittwoch, 21. Oktober 2026 im Gemeindezentrum Matthäus, Sundgauallee 31
Ankommen mit Häppchen ab 18 Uhr, Beginn des Programms um 18:30 Uhr

Folgende Themen sind für den Abend vorgesehen:

  • Gemeinschaft und Begegnung
  • Markt
  • Mobilität
  • Einkaufen und Begegnen
  • Wohlfühlorte und Grün
  • Junge Menschen und Familien

Anmeldung hilfreich, aber nicht erforderlich:
Tel. (0761) 89 75 83 15 oder Mail: stadtteiltreff-bb@caritas-freiburg.de

Wir freuen uns, wenn viele Interessierte kommen!

 

 

 

40 Jahre Landesgartenschau 1986-2026: Der Seepark – eine grüne Perle Freiburgs

 

Der Seepark ist Freiburgs grünes Herzstück – doch wer sorgt dafür, dass er es bleibt?

Christoph Daub, kommissarischer Abteilungsleiter für Grünplanung und Bau beim Garten- und Tiefbauamt der Stadt Freiburg, gibt Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen und verrät, was er sich zum 40. Jubiläum des Parks wünscht.

 

 

Foto: Gerald M. Tautz

Christoph Daub, Kommissarischer Abteilungsleiter Abteilung
Grünflächen der Stadt Freiburg im Breisgau / Garten- und Tiefbauamt,
Foto: Patrick Seeger.

 

Der Seepark wurde 1986 für die Landesgartenschau angelegt und zog damals über zwei Millionen Besucher an. Was bedeutet dieses gartenkulturelle Erbe für Sie und Ihr Amt heute noch – wie merken Sie das in der täglichen Arbeit?

Der Seepark ist einer unserer größeren Parks im Freiburger Westen und sicherlich der, welcher landschaftsarchitektonisch
am klarsten geplant und umgesetzt wurde. Er hat daher eine eindeutige und unverkennbare Identität. Die ersten Planungsschritte begannen mehrere Jahre vor der Eröffnung. Deshalb lässt sich in der Anlage der Zeitgeist der 80 Jahre erkennen. Die Ökostation, das Wäldchen neben dem Forsthaus oder der alte Solarspielplatz haben die ökologischen Themen bereits klar in der Landesgartenschau aufgezeigt. Das Landesamt für Denkmalpflege hat den Seepark dieses Frühjahr in die Liste der Kulturdenkmale aufgenommen. Dies sagt für mich sehr viel über den Wert und die Gestaltung des Parks aus und ist eine offizielle Würdigung des Parks. Mit der Aufnahme in die Liste der Kulturdenkmale ist unser übergeordnetes
Ziel nochmal klar definiert worden: Den Park zu pflegen und zu planen, damit er möglichst nahe an seiner ursprünglichen Gestaltung erhalten bleibt. Dennoch müssen wir den aktuellen Anforderungen gerecht werden und diese in den Park integrieren. Das ist in der Planung immer eine Gratwanderung.

Wenn Sie durch den Park gehen: Was ist bewusst so geblieben, wie es 1986 geplant wurde – und was hat sich im Laufe der Jahrzehnte verändert oder musste aufgrund neuer Anforderungen verändert werden?

Das Grundgerüst des Parks ist im Wesentlichen erhalten geblieben, sei es der Seeparkturm, die Pontonbrücke, das Forsthaus, das Tempelchen oder das Bürgerhaus. Zudem sind die
Wegeverbindungen und Platzsituationen nahezu identisch. Hier zeigen sich beispielhaft Konflikte, weil mittlerweile so viele Menschen im Park unterwegs sind. Viele Besucherinnen
und Besucher laufen neben den Wegen im Rasen. Daher haben wir zum Beispiel im Bereich zwischen Forsthaus und Stusiewiese den Weg verbreitert.
Auch die Baumpflanzungen und ihre thematischen Anordnungen sind in wesentlichen Teilen erhalten. Das sind die Kastanienallee, der Zierkirschenhain oder die prägende Säulenpappelreihe
an der Stusiewiese. Die markanteste Veränderung gab es sicherlich beim Mammutwald. Dieser war ursprünglich in einem streng formalen Raster gepflanzt, jetzt stehen die
Bäume locker angeordnet und die Bepflanzung orientiert sich eher am englischen Landschaftsgarten. Ansonsten fällt mir noch die neue Grillzone mit ihren Grillstellen
und Sitzgelegenheiten ein. Es freut uns, dass sie so gut angenommen wird. Dadurch hat sich das wilde Grillen im Park deutlich reduziert; das entlastet auch die Stusiewiese.

Der Japanische Garten ist ein Partnerschaftsgeschenk aus Matsuyama – seine Pflege erfordert Spezialtechniken, die Freiburger Gärtner seinerzeit direkt in Japan erlernt haben. Wie lebendig ist dieser Austausch heute noch – und wie sichern Sie dieses besondere Fachwissen, wenn erfahrene Kollegen
in Rente gehen?

Der Japanische Garten wurde erst 1989 erstellt und ist somit kein originärer Teil der Landesgartenschau. Die erfahrenen Kollegen, die beim Bau der Anlage beteiligt waren, sind mittlerweile
alle in Rente. Da entsteht natürlich eine Lücke in vielerlei Hinsicht. Erst vor kurzem ging ein Gärtnermeister in Rente, der als Lehrling noch Bäume der Landesgartenschau selbst
mit gepflanzt hat. Das praktische Wissen zur Pflege und zum Schnitt der Gehölze im Japangarten wurde über Jahre bestmöglich an die jungen Gärtnerinnen und Gärtner weitergegeben,
aber natürlich geht da trotzdem etwas verloren. Über die Städtepartnerschaft mit Matsuyama ist die Stadtverwaltung weiterhin in Kontakt und es gibt tatsächlich die Idee unsere
Fachleute für einen Austausch nach Japan zu senden.

Der Seepark wird von sehr unterschiedlichen Gruppen genutzt – ob zum Grillen, für Sport, mit Familien und Freunden oder von Naturliebhabern – wie gehen Sie mit den Konflikten zwischen intensiver Freizeitnutzung und dem ökologischen Anspruch an die Grünfläche um?

Unser Auftrag ist es den Park für die Allgemeinheit zu pflegen und zu planen. Wir versuchen auf aktuelle Bedürfnisse zu reagieren und zum Beispiel die Calisthenics-Anlage, zusätzliche
Fußballfelder oder die Grillzone sensibel in den Park zu integrieren. Jedoch pflegen wir den Park auch im Sinne des Ursprungsgedanken. Der ökologische Anspruch lässt sich vor
allem im Bereich des Wäldchens ablesen. Ein starkes Element sind natürlich die Langgraswiesen. Diese sind ökologisch besonders wertvoll. Unsere Gärtner pflegen ausgewogen
zwischen Rasenflächen, welche von den Parkbesuchenden genutzt werden und den Langgrasflächen. Hier gibt es aber häufig Konflikte, da Leute immer wieder in den Langgraswiesen
liegen. Ein absolutes Tabu ist die Magerwiese zwischen Biergarten und dem Röhrenspielplatz, welche im Zuge des Neubaus des SC-Stadions in den Seepark verpflanzt wurde.
Hier achten wir beispielsweise beim Seeparkfest darauf, dass die Wiese abgesperrt wird und keiner durchläuft oder die Fläche zum Fahrradstellplatz umfunktioniert wird. Ein weiterer
ökologischer Partner vor Ort ist natürlich die Ökostation, die mit ihrem Bildungsauftrag und ihrem Garten das ökologische Thema vertritt.
Grundsätzlich akzeptieren wir die Nutzung des Sees als Badegewässer. Da das immer mehr Freiburgerinnen und Freiburger für sich entdecken, gibt es aber auch hier Konflikte. Wenn
Menschen mit Stand-Up-Paddle oder Luftmatratzen auf dem See unterwegs sind, dringen sie häufiger in sensible und geschützte Uferbereiche vor.
Ein aktueller Ansatz ist die Bürgerinnen und Bürger über den ökologischen Wert zu informieren. Dafür haben wir beispielsweise kleine Schilder mit Insekten- oder Tierhabitaten im Seepark
aufgestellt.

Badegäste wünschen sich oft mehr Schatten, der Park lebt aber von seiner Weitläufigkeit und seinen Sichtachsen – wie gehen Sie mit dieser Herausforderung um?
Die Anforderungen verändern sich. Das spüren wir in der aktuellen Hitzephase. Da ist es verständlich, dass es mehr Bäume mit Schatten braucht. Hier haben wir in den vergangenen
Jahren sensibel an der Stusiewiese oder im Bereich der Hügellandschaft rund 50 Bäume nachgepflanzt. Die Standortwahl erfolgte im Sinne der Ursprungsgestaltung der Landesgartenschau.
So wurde beispielsweise darauf geachtet die starke Sichtbeziehung zwischen dem Rosengarten und dem Bürgerhaus freizuhalten.

Welche Baumarten setzen Sie bei Neupflanzungen heute bewusst ein – und was tut das Garten- und Tiefbauamt generell, um den Seepark klimaresilient zu halten?

Generell sehen wir alle unsere Freiburger Parks als Grünoasen und versuchen sie in diesem Sinne weiter zu entwickeln. Das naheliegendste Instrument hierfür sind natürlich Baumpflanzungen.  Das heißt wir ergänzen nach und nach unsere Parks mit zusätzlichen Bäumen. Eine Veränderung der Baumarten hat sich bereits vor 15- 20
Jahren angedeutet. Die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) testet bereits seit einigen Jahren die „Stadtbäume der Zukunft“. Die Straßenbaumliste der GALK
(Deutsche Gartenamtsleiterkonferenz) bietet zudem immer einen fachlichen Ansatz für die Baumauswahl. Daher ist es bei der Planung immer eine Mischung aus fachlichen Listen
und den Erfahrungen unsere Leute vor Ort, welche Bäume mit dem Freiburger Klima gut klarkommen – und welche nicht. Bei den 50 neu gepflanzten Bäume haben wir einen Schwerpunkt
auf einheimischen Bäumen gelegt wie zum Beispiel Ulmen, Eiche, Ahorn und Linde. Jedoch haben wir auch einen kleinen Anteil mit Bäumen aus dem neuen Sortiment
gepflanzt, hierzu gehört zum Beispiel der Kolchische Ahorn (Acer cappadocicum). Neben Sitzbänken im Schatten und zusätzlichen Baumpflanzungen werden nach und nach auch Trinkwasserspender in den Freiburger Parks kommen. Zudem werden wir Vernebler testen, um kleinräumige Abkühlungen anzubieten.

Was ist Ihr persönlicher Wunsch für dieses Jubiläum – was sollen die Freiburger über ihren Seepark neu entdecken oder schätzen lernen?

An dieser Stelle möchte zunächst den Gärtnerinnen und Gärtnern vor Ort einen großen Dank aussprechen, die sich in ihrer täglichen Arbeit sehr viel anhören müssen. Da wünsche ich
mir mehr Verständnis für die, die unseren schönen Park mit viel Einsatz erhalten und pflegen. Mein persönlicher Wunsch war zudem schon länger, dass sich
der BDLA (Bund Deutscher Landschaftsarchitekten), sich mit einer Publikation dem städtebaulichen Wert der LGS 1986 nähert. Weit über seine Grenzen hinaus hat der Park einen
hohen städtebaulichen Wert im gesamten Freiburger Westen. Ich wünsche mir, dass dieser Wert bei allen ankommt, die den Park nutzen. Hierin liegt auch die Hoffnung, dass die Besucherinnen und Besucher den Park respektvoll und würdevoll behandeln. Das hat er aus meiner Sicht wirklich verdient.

Wir danken Herrn Christoph Daub für das Interview. 

Freiburger Seefest feiert Rekordbesuch

Besucherrekord

Mit einem Besucherrekord ist das Seefest vom 24. bis 26. Juli 2026 zu Ende gegangen: Rund 34.000 Menschen strömten an den drei Festtagen in den Seepark, um gemeinsam das beliebte Stadtfest und zugleich den 40. Geburtstag des Parks zu feiern – so viele wie nie zuvor. Bei überwiegend freundlichem Sommerwetter erwartete die Gäste ein buntes Programm aus Live-Musik, Varieté, Fahrgeschäften, kulinarischen Ständen und Familienangeboten.

 

 

 

 

Wasser- und Lasershow

Für besonderes Aufsehen sorgte die erstmals gezeigte Wasserund Lasershow auf dem Flückigersee, die an beiden Abenden tausende Zuschauer:innen anzog. Auf einer Wasserleinwand wurde dabei auch ein eigens von der FWTM produzierter Jubiläumsfilm zur Geschichte des Seeparks gezeigt. Auch das jüngere Publikum kam nicht zu kurz: An der Kinder-Olympiade beteiligten sich rund 500 Kinder, wodurch am Ende etwa 2.000 Euro für einen guten Zweck zusammenkamen.

 

 

 

Bürgerverein mit Infostand

Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde mit eigenem Stand vertreten Da der Seepark zum Stadtteil Betzenhausen-Bischofslinde gehört, nutzte auch der Bürgerverein das Fest, um vor Ort präsent zu sein. Am Informationsstand vor dem Bürgerhaus konnten Besucher:innen an einer Gewinntrommel teilnehmen und sich dabei ein Eis sichern. Darüber hinaus informierte der Verein über sein wöchentliches Sportangebot im Seepark sowie über weitere Aktivitäten und Neuigkeiten aus dem Stadtteil.

 

 

 

Redaktion / Quelle: FWTM
Fotos: Helmut Schiemann, Anja Schulte-Roller

 

 


Hintergründe

Erstmals wurde ein Seenachtsfest im Jahr 1987 ausgerichtet, also ein Jahr nach der Landesgartenschau. Primär beteiligt waren die Badischen Zeitung, die Stadtverwaltung und der Bürgerverein Mooswald.

Im Laufe der Jahre wurde das Fest immer größer, das Festgelände umfasste den gesamten Seepark und so wurden zeitweise über 100.000 Besucher gezählt (z.B. im Jahr 2002); zu groß für die damaligen Veranstalter. Nach mehreren Jahren Pause dann 2009 ein Neustart als „Seefest“ und unter der Federführung der FWTM.

In dieser langen Geschichte gab es auch immer wieder besondere Ereignisse: z.B. das Jubiläum „50 Jahre Horex-Club Freiburg“ im Jahr 2003; siehe ausführlicher Bericht 26 Horex in einer alten Garage in der Badische Zeitung (ggf. mit eingeschränktem Zugriff).

 

Jahreshauptversammlung 2026

Am 25. März 2026 fand im Bürgerhaus Seepark die Jahreshauptversammlung des Bürgervereins statt. 38 Personen, darunter 27 Mitglieder und 3 Gäste, folgten der Einladung. Zu Beginn gedachte die Versammlung in einer Schweigeminute den im vergangenen Jahr verstorbenen Mitgliedern Irmgard Morath, Edelbert Weber, Mechthild Böttner, Peter Becker, Wolfgang Kraft und Dr. Helmut Rehmer sowie Ernst Lavori, der sich sehr um den Freiburger Westen verdient gemacht hat.

Im Anschluss wurden langjährige Mitglieder für 25-, 30-, 35- und 40-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Vereinsbericht: Der Bürgerverein zählt derzeit 374 Mitglieder.
Vorsitzender Stephan Schleith berichtete von neun Vorstandssitzungen, einer Klausurtagung sowie rund 1.000 ehrenamtlich geleisteten Stunden im vergangenen Jahr. Sechs Ausgaben
des Bürgerblättle und über 2.000 bearbeitete E-Mails zeigen die rege Vereinstätigkeit. Neben den bewährten Veranstaltungen wie Neujahrsempfang, Narrenbaum, Aktionsflächen und
Weihnachtsbaumaufstellung beteiligte sich der Verein am Stadtteilfest und feierte sein 115-jähriges Bestehen. Mit einer Spende von 1.000 € wurde der Lastenvelo e.V. unterstützt; das
mit dem Vereinslogo versehene Lastenrad steht den Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil zur Verfügung.

Finanzen: Schatzmeister Dr. Bodo-Wolfram Hager legte die Jahresabrechnung 2025 vor. Die Einnahmen stammen hauptsächlich aus Mitgliedsbeiträgen. Größte Einzelausgabe war
eine Spende von 6.000 € an den Lebensretterverein e.V. für einen Defibrillator, der künftig am Kiosk Ecke Dietenbachstraße/Sundgauallee angebracht wird. Für einen weiteren Defibrillator
am Bischofskreuz ist eine Spendenaktion geplant. Die Kassenprüfer Stefan Schillinger und Dr. Peter Haas bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung, Vorstand und Schatzmeister
wurden einstimmig entlastet.

Wahlen: Dr. Bodo-Wolfram Hager trat nach langjähriger,verdienstvoller Tätigkeit im Vorstand und vom Amt des Schatzmeisters zurück – der Vorstand dankte ihm herzlich. Als neue Schatzmeisterin wurde Anja Schulte-Roller einstimmig gewählt. Da sie damit das bisherige Amt der Schriftführerin abgibt, wurde Isabel Pérez García einstimmig zur neuen Schriftführerin gewählt. Die Kassenprüfer Stefan Schillinger und Dr. Peter Haas wurden ebenfalls einstimmig wiedergewählt.

Zum Abschluss der Versammlung kamen Fragen & Anregungen aus dem Publikum. Die Fragen konnten weitgehend direkt beantwortet werden; die übrigen Anregungen nimmt der Vorstand
mit in das Jahr. Ausblick 2026: Der Bürgerverein wird sich mit einem Stand am Freiburger Marathon sowie am Seefest beteiligen. Im Rahmen des Seefests findet zudem die 40-Jahr-Feier der Landesgartenschau statt – Mitglieder mit Exponaten oder Bildern aus dieser Zeit sind eingeladen, diese der Stadt zur Verfügung zu stellen. Auch die mögliche Sanierung des Türmle sowie eine Informationsstele am Dreisamuferradweg beschäftigen den Vorstand weiterhin.Ehrenmitglied Herr Hagenacker brachte am Ende stellvertretend für viele den Dank an den Vorstand zum Ausdruck: „So sehe echte Bürgerbeteiligung aus.“ Stephan Schleith dankte allen für ihre Wortmeldungen undschloss die Jahreshauptversammlung um 20:40 Uhr.

 

Fotos: Helmut Schiemann / oben links: Stephan Schleith mit Dr. Wolfram Hager, oben rechts: Stephan Schleith mit den Kassenprüfern Stefan Schillinger und Dr. Peter Haas

Fotos unten: Mitglieder/innen die für die langjährige Treue geehrt worden

Störche auf dem Turm der St. Thomas Kirche in Freiburg-Betzenhausen

Liebe Besucher/innen des Livestreams,

da unsere Storchenfamilie mittlerweile aus dem Nest ausgeflogen und gen Süden gezogen ist, schalten wir unseren Livestream nun aus.
Wir bedanken uns herzlich für Ihr Interesse und freuen uns, Sie 2027 wieder begrüßen zu dürfen.

Wenn Sie unsere Jungstörche auf ihrer Flugroute mitverfolgen möchten, können Sie unter der App „Animal Tracker“ unter den Namen:
Paul 12659 ALH48 und Peter 12660 ALH49 /DER ALH 48.

Es grüßt Sie herzlich,

Ihr Storchenteam / Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde e.V.

 


Impressionen aus diesem Jahr:

Beringung: Am 5. Juni wurden die Störche beringt. Ein kurzes Video davon finden Sie auf YouTube: Beringung 2026

   

Nachwuchs: Drei Storchenküken sind Ende April geschlüpft.

 


Dankeschön!   

Wir möchten uns ganz herzlich für ihr großes Interesse an „unseren“ Störchen bedanken. Es ist immer wieder eine große Freude, ihre vielen Beiträge in Form von Mails oder Fotosdurchzuschauen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir mit unserer eigenfinanzierten Kamera ausschließlich unberührte Einblicke in die Schönheit der Natur, aber auch ihre ganze Härte, gewähren können. Wir können und dürfen nicht in den Lauf der natürlichen Dinge eingreifen. Wir können weder das Wetter, eventuelle Feinde, Unglücke auf dem Hort oder eine natürliche Auslese beeinflussen. Unsere Störche sind Wildtiere und können nicht vermenschlicht werden. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Für die Pflege des Storchennestes auf der Thomaskirche und den Betrieb der Webcam arbeiten wir gerne ehrenamtlich. Wir freuen uns aber auch über jede Unterstützung, damit insbesondere die Kosten für die Web-Cam gedeckt werden können. Gerne können Sie uns mit einer Spende unterstützen, die Bankverbindung lautet: IBAN DE02 6809 0000 0005 4186 07, Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde.

Bitte geben Sie im Verwendungszweck „Storchennest“ an.  Herzlichen Dank. Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an: storch@betzenhausen-bischofslinde.de.


Häufig gestellte Fragen

Nachtaufnahmen: der Restlicht-Verstärker in unserer Kamera ermöglicht ein gutes Bild sogar bei Dunkelheit (das Nest wird also keinesfalls beleuchtet, auch wenn es fast so scheint).

Ring: Der leichte Kunststoffring am Bein trägt eine individuelle Nummer; Störche können so über Fernglas oder Spektiv identifiziert werden. Der Ring ist stört die Tiere nach heutigem Stand der Kenntnisse nicht, hilft aber bei Forschungsarbeiten. Auf YouTube sind Mitschnitte der Beringungen aus den letzten Jahren zu sehen:

Warum haben alle Küken den Ring am gleichen Bein? Im Normalfall erhalten die Jungstörche den Ring im Alter von 4 bis 6 Wochen. Üblich ist es, in geraden Jahren den rechten Fuß zu nehmen, in ungeraden den linken.

Warum haben Störche manchmal weisse Beine? Sie besitzen keine Schweißdrüsen, können also nicht schwitzen, nur einwenig hecheln. Wenn es zu heiß wird, bespritzen sie zusätzlich ihr Beine mit nassem Kot (das bringt Verdunstungskälte und verbleibt als „Sonnencreme“).

Was ist zu sehen? Das Storchennest natürlich. Dahinter Häuser und Straßen von Alt-Betzenhausen; am Horizont ist es natürlich der Schwarzwald. Rechts die Hochhäuser gehören zum Nachbarstadtteil Weingarten. Die linke Seite zeigt in Richtung der Freiburger Innenstadt.

Müll im Nest? Ja, auch das kommt leider vor, insbesondere auch Plastikabfälle (z.B. Mülltüten, in Corona-Zeit auch Masken). Aber glücklicherweise haben es die Störche bisher nur zum Nestausbau verwendet und glücklicherweise hat sich der Abfall fast immer selbst wieder davon gemacht. Ab Brutzeit bis zum Beringen können wir ohnehin nicht hoch um Dinge zu entfernen.

Störche und Gaskugel: was hat das miteinander zu tun? Gute Frage, ist ja auch ungewöhnlich. Deshalb haben wir die Antwort in einem eigenen Beitrag zusammengefasst.

Noch mehr Fragen? Eine schöne Zusammenstellung von Häufig gestellten Weißstorch-Fragen gibt es beim Michael-Otto-Institut des NABU im norddeutschen Storchendorf Bergenhusen.


Mehr zum Thema Weißstorch in Betzenhausen

Das Storchennest auf dem Turm der St. Thomas Kirche hat eine lange Historie, siehe hier.

Am Jahresende 2021 haben wir erstmals die Familien-Monate zwischen März bis August in einem kleinen Video von 30 Minuten zusammengefasst.

Einfach mal schauen, wie das Leben im Storchen-Nest der letzten Jahre war: unsere Impressionen und Geschichten sind vielleicht auch kleiner Trost für die Herbst- und Wintermonate.

Haben Sie sich schon mal gefragt, wo die Störche eigentlich ihren „Winterurlaub“ verbringen? Wie die weitere Zeit der Jungstörche aussieht und wie viele überleben? Wir haben versucht auch solche Themen anzusprechen im Beitrag zum Jahr der Störche.

Weiteren Informationen, speziell über die allgemeine Entwicklung der Weißstörche im Breisgau, sind zu finden bei Weissstorch Breisgau e.V.

Reizvoll ist ja vielleicht auch mal ein Blick auf andere Storchen-Nester der Umgebung Freiburgs mit WebCam, z.B: Hochdorf, Kirchzarten oder  Ebnet.

Neujahrsempfang – Bürgerverein begrüßte das neue Jahr 2026

     

Rund 130 Gäste feierten den Start ins neue Jahr im Bürgerhaus am Seepark.

Der Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde e.V. lud am 22. Januar zu seinem traditionellen Neujahrsempfang ins Bürgerhaus am Seepark ein. Bei dieser gut besuchten Veranstaltung kamen Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils zusammen, um gemeinsam auf das neue Jahr anzustoßen und sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen. Der erste Vorsitzende Stephan Schleith begrüßte die knapp über 130 Gäste und blickte auf das vergangene Jahr zurück. Zugleich thematisierte er den turbulenten Jahresbeginn 2026, der weitere Krisen im Weltgeschehen mit sich brachte. Er warb in diesen besonders anstrengenden Zeiten für gemeinschaftliches Engagement im Stadtteil und ermutigte die Bürgerinnen und Bürger zur aktiven Teilnahme an den anstehenden Landtags- und Oberbürgermeisterwahlen.“ Der neu gewählte Bürgermeister der Stadt-Land-Patenschaft Teningen, Berthold Schuler, richtete ein Grußwort an die Anwesenden und warb für eine weitere Zusammenarbeit und einen verstärkten Austausch mit Teningen. Unter den vielen Gästen befanden sich die Landtagsabgeordnete Nadyne Saint-Cast, sowie weitere Kandidatinnen und Kandidaten für die Landtagswahl und die Oberbürgermeisterwahl und Vertreterinnen und Vertreter benachbarter Bürgervereine.“

Im Anschluss hielt Anja Berkmann, Pastoralreferentin der Seelsorgeeinheit Freiburg-Nordwest der Katholischen Kirche, eine Rede mit philosophischen Akzenten, die ebenfalls die anstrengende Weltlage aufgriff. Sie rief zum Zusammenhalt und demokratischem Miteinander auf und bezog sich dabei auf die biblische Losung „Gib mir ein hörendes Herz“ von König Salomo. Ihre Überzeugung: Nicht nur jede Stimme soll hörbar sein, auch die Ohren sind wichtig, um andere Stimmen zu hören – ein hörendes Herz, das die anderen hören und ihnen antworten will. Bürgermeisterin Christine Buchheit, zuständig für Umwelt, Jugend, Schule und Bildung in Freiburg, betonte in ihrer Rede die wichtige Rolle der Bürgervereine für das gesellschaftliche
Leben in den Stadtteilen und würdigte das ehrenamtliche Engagement. Mit einer Glaskugel symbolisierte sie anschaulich: Demokratie und Gemeinschaft seien transparent, aber zugleich zerbrechlich – und die Rundheit der Kugel symbolisiere, wie alle gesellschaftlichen Bereiche miteinander verwoben sind.“

Einen besonderen Schwerpunkt des Abends bildete das Gespräch über die Bildungslandschaft im Stadtteil. Stephan Schleith interviewte die Schulleiterinnen Silke Nitz von der Wentzinger Realschule und Katharina Schiafone von der Anne-Frank-Grundschule gemeinsam mit Bürgermeisterin Christine Buchheit. Katharina Schiafone berichtete begeistert über den großen Umbau der Anne-Frank-Schule zur gebundenen Ganztagsschule für Grundschüler. Die neuen Räumlichkeiten seien hervorragend gelungen, und die Kinder hätten nach dem Unterricht eine Vielzahl an Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten sowie Ruheräume zur Verfügung. Silke Nitz stellte die vielfältigen Entwicklungen auf dem Wentzinger Campus vor: Die Realschule wird zur Gemeinschaftsschule, und das Gymnasium kehrt zu G9 zurück. Innerhalb der großen Schulgemeinschaft mit etwa 2000 Schülerinnen und Schülern auf dem Campus stünden Zusammenhalt, Toleranz, Kommunikation und Demokratieerziehung im Mittelpunkt. Beiden Schulleiterinnen liegen gute Arbeitsbedingungen im Ganztagsbereich für alle Mitarbeitenden besonders am Herzen. Auch die Verbesserung der Sprachförderung durch Sprach-Fit-Gruppen und deren organisatorische Umsetzung stelle eine wichtige Herausforderung dar. Bürgermeisterin Buchheit versprach, die Schulen mit ihren Anliegen nicht allein zu lassen und gemeinsam an tragfähigen Lösungen zu arbeiten.

Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgte der Projektchor CHORart unter der Leitung von Beata Veres-Nonnenmacher mit schwungvollen Darbietungen, darunter „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens sowie „We will rock you“ und „We are the champions“ von Queen. Das Publikum war begeistert und dankte den Sängerinnen und Sängern mit anhaltendem Applaus.

Im Anschluss an den offiziellen Teil nutzten die Gäste die Gelegenheit zum persönlichen Austausch bei Partybrezeln und Backwaren der Bäckerei Grossmann sowie Weinen vom Weinhof
Erwin Mick aus Teningen-Nimburg.

Der Bürgerverein bedankt sich bei allen Gästen, Mitwirkenden und Unterstützern für den gelungenen Abend und freut sich darauf, auch 2026 wieder aktiv für den Stadtteil unterwegs zu sein.

 

 

Fotos: Helmut Schiemann

Weihnachtsbaumschmücken: Ein voller Erfolg!

An zwei wunderschönen Nachmittagen im Dezember verwandelten sich der Betzenhauser Torplatz und der Platz am Bischofskreuz in lebendige Begegnungsorte für Jung und Alt. Das gemeinsame Weihnachtsbaumschmücken des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde e.V. war auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg!

Bunter Schmuck für unsere Weihnachtsbäume

Mit Begeisterung und großem Eifer schmückten zahlreiche Kinder die beiden großen Weihnachtsbäume. Selbstgebastelte Sterne, Herzen und Kugeln sowie viele weitere kreative Schmuckstücke verwandelten die Bäume in leuchtende Kunstwerke. Tatkräftig unterstützt von den Erwachsenen entstanden so zwei prächtig geschmückte Weihnachtsbäume, die unseren Stadtteil in der Adventszeit erstrahlt haben.

Leckereien für alle

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Am Betzenhauser Torplatz backte das Jugendzentrum Chummy frische Waffeln, während der Stadtteiltreff alkoholfreien Kinderpunsch ausschenkte. Der Bürgerverein verteilte gebackene Nikoläuse an die strahlenden Kinder. Am Bischofskreuz verwöhnte das Gemeindeteam von St. Albert die Gäste mit selbstgemachtem, leckerem Kinderpunsch.                             Der Bürgerverein sorgte mit Crêpes und selbstgebackenen Nikoläusen für zusätzliche Gaumenfreuden.

Viele Hände, viele Helfer
Hinter einer solchen Aktion steckt weit mehr als nur das gemeinsame Schmücken: Umfangreiche Vorbereitungen, die Organisation von Sach- und Geldspenden sowie die Koordination vieler helfender Hände machten diese Veranstaltung erst möglich.  Unser besonderer Dank gilt allen großzügigen Unterstützern: Edeka Danner finanzierte den Kinderpunsch und stellte Strom sowie Glühweinkocher zur Verfügung, letzteres ebenso auch die FWTM.

Die Bäckerei Großmann spendete die Nikoläuse am Betzenhauser Torplatz, die Bäckerei Heizmann die Nikoläuse am Bischofskreuz. Um die Kosten für die Weihnachtsbäume – Anschaffung, Auf- und Abbau sowie Beleuchtung – finanzieren, haben uns verschiedene Firmen und Geschäfte aus dem Stadtteil mit Geldspenden unterstützt: Familienheim, Sparkasse und Volksbank spendeten höhere Beträge. Weitere wertvolle Beiträge kamen vom Reiseparadies Freiburg, Sehpark Optik, Blumen Gnädinger, Restaurant LAM, Groba Friseursalon und der Sundgau Apotheke sowie Einzelspenden.

     

Herzlichen Dank!
All diese Unterstützung zeigt, wie lebendig unser Stadtteil ist und wie viele Menschen sich für ein gutes Miteinander engagieren.
Ein großes Dankeschön geht an alle Spenderinnen und Spender, an alle fleißigen Helferinnen und Helfer, an das Jugendzentrum Chummy, den Stadtteiltreff, das Gemeindeteam
von St. Albert und natürlich an alle Kinder. Familien, Kindergärten und Schulen, die mit ihrer Kreativität und Begeisterung diese Aktion zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!
Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde e.V.

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Weihnachtsbäume im Stadteil

Seit 2006 lässt der Bürgerverein jedes Jahr zwei große Weihnachtsbäume am Betzenhauser Torplatz und auf dem Platz am Bischofskreuz aufstellen und beleuchten (Siehe unten Berichte aus vergangenen Jahren).

Natürlich sind diese beleuchteten Bäume auch mit nennenwerten Kosten versehen. Insofern freud sich der Bürgerverein immer über Spenden zu für diesen Zweck. Bei dieser Gelegenheit direkt einen herzlichen Dank an Organisationen wie z.B. Familienverein Freiburg, Bauverein Freiburg, die IG SuBi und Frischemärkte Danner, die sich in den vergangenen Jahren regelmäßig an den Kosten beteiligt haben.

Rückblick 2023: Ein großes Dankeschön an alle Schul- und Kindergartenkinder, die unsere beiden Weihnachtsbäume geschmückt haben!

Der Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde beauftragte die Stadt Freiburg auch in 2023 mit dem Aufstellen zweier Weihnachtsbäume inkl. Beleuchtung auf dem Platz am Bischofskreuz und auf dem Betzenhauser Torplatz.

Damit die Weihnachtsbäume für Kinder sichtbarer sind, veranstaltete der Bürgerverein am 08. und 12. Dezember eine Weihnachtsbaum-Schmück-Aktion. So kamen an beiden Tagen jeweils zahlreiche Kinder aus unserem Stadtteil, Kindergärten und Grundschulen und gestalteten die Weihnachtsbäume. Am Bischofskreuz eröffnete die Anne-Frank-Schule die Aktion mit einem Adventslied und brachte anschließend den Schmuck am Baum an. Am Betzenhauser Torplatz engagierte sich eine große Kindergruppe der Gerhart-Hauptmann- Schule. Der Dank geht auch an die Nachmittagsbetreuer der beiden Schulen. In diesem Jahr konnten sich die Kinder auf dem Platz am Bischofskreuz noch zusätzlich mit Kinderpunsch (Eltern mit Glühwein), Weckmann und Waffeln stärken und so dem nasskalten Wetter besser trotzen.

Die Weihnachtsbaum-Aktion gelang nur so gut durch aktive Mitarbeit von Mitbürgern aus unserem Stadtteil. Insbesondere gilt unser Dankesgruß dem Gemeindeteam der katholischen Kirche St. Albert (Kinderpunsch), Pfadfinder St. Albert (Feuerschale um sich aufzuwärmen) und dem Jugendzentrum Chummy (Waffeln). Sachspenden haben wir für das Gelingen dieser Veranstaltung erhalten von folgenden Unternehmen aus unserem Stadtteil: Bäckerei Heitzmann (Weckmänner), Bäckerei Grossmann (Weckmänner) und Frischemärkte Danner (Glühwein).

Da die jährliche Weihnachtsbaum-Aktion ein großer finanzieller Kraftakt für den Bürgerverein darstellt, sind wir vor diesem Hintergrund auch für die finanzielle Unterstützung dankbar und auch angewiesen.  In diesem Jahr haben uns unterstützt: Familienheim Freiburg, Volksbank Freiburg, Sparkasse Freiburg und das Reiseparadies Freiburg.

Bereits heute suchen wir Mitbürger für die aktive Mitarbeit und Unternehmen für Sach- und Geldspenden für die Weihnachtsbaum-Aktion 2024. Unterstützen Sie den Bürgerverein unseren schönen Stadtteil aktiv zu gestalten und das Miteinander zu beleben. Durch eine Mitgliedschaft im Bürgerverein und/oder Mitarbeit helfen Sie diese Ziele zu erreichen. Vielen Dank!

Bodo-Wolfram Hager


Schulkinder schmückten unsere Weihnachtsbäume

Rückblick Dez. 2019: Die alljährlich vom Bürgerverein aufgestellten zwei Weihnachtsbäume wurden in diesem Jahr erstmalig von Schulkindern mit selbstgebasteltem Baumschmuck aus Gefundenem und Abfall verschönert. Wir trafen uns am

Mi. 04.Dez.2019 auf dem Platz am Bischofskreuz (Anne-Frank-Schule) und
Fr. 06.Dez.2019 auf dem Betzenhauser Torplatz (Gerhard-Hauptmann-Schule)

Die Kinder wollten mit diesem etwas ungewöhnlichen Baumschmuck zeigen, dass man auch aus diesen Dingen noch etwas machen kann.

Die schönen Weihnachtslieder, gesungen von den Schulkindern und umrahmt mit Gitarren, Flöten und Ziehharmonika, rundeten die kleinen Feierstunden ab.

Die IG SuBi (Interessengemeinschaft der Geschäfte Sundgauallee/Bischofskreuz) spendete zum Abschluss Weckmänner für die Kinder und übergaben sowohl für die Anne-Frank-Schule wie auch für die Gerhard-Hauptmann-Schule einen Scheck über jeweils € 150,00 für besondere Projekte der Schulen.

Auf dem Betzenhauser Torplatz wurden die Kinder vom Marktverein zusätzlich mit heißen Würstchen im Brot beschenkt, die Herr Metzgermeister Rückert eigenhändig verteilte. Herr Rückert betreibt den Stand auf dem Bauernmarkt.

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an die Sponsoren Familienheim Freiburg Baugenossenschaft eG und der Volksbank Freiburg, die das Aufstellen der Bäume wieder durch eine großzügige Spende unterstützt haben. Auch die SuBi beteiligte sich mit 500 € an der Aktion, und gab nochmal 150 € ja Schule für individuelle Projekte.

Herzlichen Dank auch an alle, die diese schöne Aktion vor Ort unterstützten: Das sind natürlich die beteiligten Schulen mit Lehrern und Kindern, denen es offensichtlich sehr viel Spaß gemacht hat.

 


Weihnachtsgeschenke für den Stadtteil

Rückblick Dez. 2018: Fast schon traditionell wurde der Weihnachtsbaum am Betzenhauser Torplatz erfreulicherweise wieder vom Familienheim Freiburg Baugenossenschaft eG gesponsert.

Der Weihnachtsbaum am Bischofskreuz wurde erstmalig vom Bauverein Breisgau eG gesponsert. Bei einem kleinen nachbarschaftlichen Treffen gemeinsam mit Mitgliedern des Bauvereins, den Herren Vorständen Ullrich und Straub sowie dem Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde wurde die Einweihung des beleuchteten Weihnachtsbaums mit einem kleinen Umtrunk gefeiert.

Frischemärkte DANNER sponserte hierzu einen heißen Glühwein, was die Gemütlichkeit bei netten Gesprächen vor dem erleuchteten Weihnachtsbaum abrundete. Der Bürgerverein bedankt sich ganz herzlich bei den Baugenossenschaften Familienheim und Bauverein Breisgau sowie bei Frischemärkte Danner für ihre Bereitschaft, den Bürgerverein bei der vorweihnachtlichen Einstimmung unseres Stadtteils finanziell zu unterstützen.


 

 

Jubiläumsveranstaltung „115 Jahre Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde e.V.“

Am 02.10.25 feierten rund 100 Besucher 115 Jahre Bestehen des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde e.V. im Bürgerhaus.

Als der Bürgerverein 1908 „zur Wahrung und Förderung örtlicher Interessen“ gegründet wurde, und man hätte schon damals hinzufügen sollen, dass auch das gesellschaftliche Miteinander
zu fördern sei. Denn mit diesem Fest haben wir nicht nur die 115-jährige Institution Bürgerverein gefeiert, sondern auch das Miteinander im Stadtteil. Was wäre so ein Verein wert, ohne die vielen
Menschen, die über die Jahre in den Gremien mitarbeiteten, die immer wieder zu den vielen Veranstaltungen kommen oder ihre Ideen und Themen in den Bürgerverein hineintragen?
Es funktioniert immer nur gemeinsam und ihr Besuch und die wunderbare Stimmung auf unsrer Jubiläumsfeier zeigte, wie präsent und verankert der Bürgerverein in Betzenhausen-
Bischoflinde ist.
Bei der Gründung des Bürgervereins hatte Betzenhausen 600 Einwohner:innen. Erste Themen waren Straßenlampen auf Erdölbasis und Wasserleitungen. Strom gabs ab 1917 und
die Bischofslinde existierte noch nicht. Die Zeiten waren auch geprägt durch zwei Kriege. Während des 2. Weltkrieges existierte der Verein nicht und wurde erst 1952 wieder gegründet.
Schon immer prägten Verkehrsthemen die Arbeit des Bürgervereins. Es sollte zum Beispiel die Autobahn nach Basel dort entlang gebaut werden, wo heute die Paduaallee verläuft. Die
Westrandstraße, die heute nach allen unsren Partnerstädten benannt ist, sollte auf einem bis zu 8m hohen Wall errichtet werden.

Noch in den 1980ern durchfuhren die schmale Dietenbachstraße bis zu 12.300 Autos und LKWs täglich. Und wo heute nur noch Fahrräder und Spaziergänger:innen unterwegs sind,
stand an der Dreisam auf Höhe der Gaskugel eine Ampel, die den Verkehr nach Weingarten regelte.

Bereits ab 1926 gabs eine Busverbindung in die Stadt, doch erst seit 1983 fährt die Straßenbahn über den „Boulevard des Westens“, wie die Sundgauallee genannt wurde, als sie in den
1960ern angelegt wurde. Heute fahren auf der Linie 1 täglich bis zu 58.000 Menschen – was sie zur meistgenutzten Straßenbahnlinie der Freiburger VAG macht.
Ohne den Seepark wäre Betzenhausen-Bischofslinde nicht mit dem vergleichbar, was wir heute so an unsrem Stadtteil kennen und lieben. Namesgeber des Sees war die Kies-Firma
Flückiger. Doch nachdem das Geschäft aufgegeben wurde, nutzte die Stadt das Gelände des Seeparks um es im Rahmen der Landesgartenschau 1986 komplett zu erneuern.

Wir alle genießen noch heute zur Erholung und Entspannung dieses wunderbare innerstädtische Naturgebiet. Das Interview mit unsrem Ehrenvorsitzenden Nicolai Bischler
und Ehrenmitglied Heinz-Rudolf Hagenacker zeigte, wie auch Ideen über die Stadtgrenzen hinaus gedeihen können. Wie es überhaupt ohne die beharrliche Arbeit der Vertreter:innen
des Bürgervereins vieles nicht so gut gelaufen wäre.

Seit 1908 hatte der Bürgerverein 13 Vorsitzende, darunter leider nur eine Frau. Wir sprechen und schreiben mit ihrer Stimme an die Stadträt:innen, Stadtverwaltung und Bürgermeister:
innen. Und sind dabei gemeinnützig, überparteilich, konfessionslos und mit ca. 2.000 h im Jahr ehrenamtlich für Sie unterwegs. Sie erreichen uns jederzeit übers Telefon, per Mail oder in direktem
Kontakt und wir unterrichten Sie seit 1994 über unser in Freiburg herausragendes Bürgerblättle. Wir freuen uns seit jeher über Ihre Fragen und Anregungen und wünschen uns, dass das nie nachlassen wird.

Hier ein paar Impressionen von dem gelungenen Abend, musikalisch begleitet von der Orchestergemeinschaft Seepark unter der Leitung von Michael Kott.

 

Seit nunmehr 115 Jahren sind Bürger und Bürgerinnen aus Betzenhausen-Bischofslinde ehrenamtlich zum Wohle des Stadtteils in diesem unterwegs.

WIE ALLES BEGANN: Betzenhausen wurde zum ersten Mal im Jahr 972 unter dem Dorfnamen „Bezenhusa“ genannt und gehört seit dem 1. Januar
1908 als Stadtteil zu Freiburg. Zu diesem Zeitpunkt zählte Betzenhausen ca. 600 Einwohner. Es wurde nach kurzer Zugehörigkeit zur Stadt bereits am 10.04.1910 ein Lokalverein
zur Wahrung und Förderung örtlicher Interessen durch den Stadtrat und Mühlenbesitzer Ludwig Kiesel gegründet. Der Verein startete bereits mit 30 Mitgliedern, die sich natürlich
für die Interessen des Stadtteils einbrachten um gemäß Eingemeindungsvertrag versprochene Leistungen auch zu erhalten. So entstanden die ersten Straßenlampen auf Erdölbasis, eine
Wasserleitung und der Bau einer Volksschule, der heutigen Gerhard Hauptmann Schule. Andere versprochene Leistungen ließen jedoch länger auf sich warten, so dass Strom erst
ab 1917 und die Gasversorgung ab 1932 ebenfalls durch gewisse Hartnäckigkeit des Lokalvereins verfügbar wurde. Der Wunsch zur Anbindung an die Straßenbahn ließ lange auf sich
warten aber durch die Bemühungen des Lokalvereins fuhr zumindest ab dem 6.Sept.1926 ein Omnibus zwischen Freiburg und Betzenhausen. Die Straßenbahn Linie 1 fuhr dann erst ab
1983 auch als Vorbereitung für die Landesgartenschau 1986 bis zur Paduaallee. Es gab leider auch dunkle Zeiten in der Geschichte des heutigen Bürgervereins. Durch die Veränderung der politischen Situation in Nazi-Deutschland war eine unabhängige Arbeit des Lokalvereins unmöglich geworden, so dass dieser sich 1936 auflöste. Erst 1952 gründete sich der „Ortsverein Betzenhausen“ neu.

Im Stadtteil Betzenhausen siedelten sich immer mehr Menschen an und es entstand eine Erweiterungsfläche im Bezirk Bischofslinde, die ab 1963 bebaut wurde. Der Name dieses
Bezirks ergab sich aus einer alten Bischofslinde, die neben dem Bischofskreuz stand und in den 1940-er Jahren durch einen Blitzeinschlag zerstört wurde. Eine neue Linde wurde im
Mai 1963 durch OB Dr. Keidel neu gepflanzt und ist somit das Synonym des Stadtteils. Im Jahr 1973 wurde dann der Name von „Ortsverein Betzenhausen“ in „Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde“ umgewandelt, da man sich auch für die neuen Bewohner in Bischofslinde verantwortlich fühlte. Unser Stadtteil heißt „Betzenhausen“ bestehend aus den Bezirken Alt-Betzenhausen
und Betzenhausen-Bischofslinde. Der Bevölkerungszuwachs in Betzenhausen-Bischofslinde der vergangenen Jahre war schlicht atemberaubend und zählt heute über 15.000 Einwohner.
Wenn Sie sich noch mehr für die Geschichte rund um Betzenhausen-Bischofslinde interessieren schauen Sie doch auf unsere Homepage https://betzenhausen-bischofslinde.de/
geschichte-des-buergervereins/. Hier hat unser ehemaliger Vorstandskollege Werner Hertleif erstaunlich viele Informationen aus der Geschichte des Stadtteils zusammengestellt.

UM WAS KÜMMERT SICH DER BÜRGERVEREIN: Der Bürgerverein kümmert sich um die Anliegen der Stadtteilbewohner. Jeder kann sich mit seinen Wünschen und Belangen
an uns wenden. Wir versuchen Antworten zu finden, schalten die zuständigen städtischen Organisationen ein und beobachten Entwicklungen in der Stadt, die Einfluss auf Betzenhausen-
Bischofslinde haben können. In solchen Fällen versuchen wir rechtzeitig die Dinge auf den richtigen Pfad zu bringen. Dies beschäftigt den Vorstand in vielfältiger Weise.
Dazu haben wir Arbeitsgruppen gebildet, die sich z.B. mit Verkehr, Bauprojekten oder sozialen Aspekten beschäftigen. Gerne können Sie sich bei uns melden, wenn Sie auch zum Wohle
des Stadtteils beitragen möchten.

WAS IST NOCH WICHTIG: Der Bürgerverein-Vorstand plant das 115-jährige Jubiläum mit den Bewohnern des Stadtteils Betzenhausen-Bischoflinde
bei einem Empfang im Herbst zu feiern. Wir werden Sie in einem der nächsten Bürgerblättle dazu einladen und freuen uns jetzt schon auf Ihre Teilnahme.

Jürgen vom Berg, 2. Vorsitzende

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Geschichtliches zum Lokal-/Bürgerverein

Das Dorf „Betzenhausen“ wird erstmalig 972 als „Bezenhusa“ urkundlich erwähnt und ist seit dem ersten Januar 1908 ein Stadtteil von Freiburg (siehe unsere Übersicht zur Geschichte von Betzenhausen).

Der Lokalverein

Der Lokalverein als Vorläufer des Bürgerverein wurde schon zwei Jahre nach der Eingemeindung gegründet. „Zur Wahrung und Förderung örtlicher Interessen des Vorortes Betzenhausen unter Ausschluss von Politik und Religion“ (aus der ersten Satzung vom 10.4.1910). Im Stadtarchiv Freiburg befindet sich die offizielle Mitteilung der Gründung als Lokalverein durch Ludwig Kiesel (Stadtrat und Mühlenbesitzer):

Lokalverein des Vorortes Betzenhausen, Freiburg i.Br.-Betzenhausen, 20. April 1910
Hochverehrter Stadtrat Freiburg i. Br.
Ganz ergebenst teilen wir mit, daß am 10. April ein Lokalverein Betzenhausen zur Förderung der Interessen des Vorortes gegründet wurde. Vorläufig zählt der Verein 30 Mitarbeiter. Erster Vorstand des Vereins ist Herr Ludwig Kiesel, Mühlenbesitzer. Nach Drucklegung der Statuten werden wir uns gestatten, ein Exemplar zur gütigen Kenntnisnahme einzusenden.
Ganz ergebenst
Lokalverein Freiburg i.Br.-Betzenhausen, Der I. Vorstand: L. Kiesel, Der Schriftführer: J.R. Müller

Mit dem Eingemeindungsvertrag hatte Freiburg einige Leistungen versprochen und die kamen auch schnell, z.B. eine Straßenbeleuchtung mit 15 Erdöllampen, dem Bau einer Wasserleitung und dem Bau einer eigenen Schule (heutige Gerhard Hauptmann Schule). Bei anderen Themen sollte es länger dauern:

  • Elektrischen Strom und das elektrische Licht kam 1917
  • Im Jahr 1932 erfolgte der Anschluss an die Freiburger Gasversorgung: ebenfalls ein Anliegen, für das sich der Lokalverein eingesetzt hatte (die ganze Geschichte der Freiburger Gasversorgung hat ja das heutige Gaskugel-Projekt dokumentiert);
  • Wichtig für Betzenhausen war schon immer die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Eine erste Buslinie fuhr ab 1926 durch Betzenhausen und sie wurde viel genutzt. Auf die Strassenbahn mussten man dann doch etwas länger warten, wie wir heute wissen: erst 1983 wurde auch die jahrzehntelang geforderte Straßenbahnlinie 1 bis zur Paduaallee fertiggestellt. In der Folge mahnte der Bürgerverein sofort die Schaffung von „Park and Ride”-Plätzen an.
  • Jahrelanges Thema für den Lokalverein war auch ein Schülerbad im Schulhaus.

Im Jahr 1933, dem 25-ten Jahr nach der Eingemeindung, dann ein erstes Jubiläumsfest. Eine entsprechende Feier zum 25-jährigen Jubiläum des Lokalverein kam aber nicht mehr zustande, denn die politischen Verhältnisse hatten sich geändert und ließen eine unabhängige Arbeit nicht mehr zu: stattdessen löste sich der Lokalverein 1936 auf.

Neugründung Orts-/Bürgerverein

Erst 1952 kam es zur Neugründung als „Ortsverein Betzenhausen“; die Gründungsversammlung war im „Bierhäusle“ in Lehen (siehe Rückblick 50 Jahre später im Bürgerblättle 161). Der anfängliche Jahresbeitrag betrug eine DM !

Die Errichtung der Gedenkstätte auf dem Betzenhausener Friedhof zur Erinnerung an die Opfer war eines der ersten grossen Themen (eingeweiht 1959). Der Bau der Autobahn nach Basel war ein anderes wichtiges Thema: gab es doch anfangs Planungen, welche die Trasse noch viel dichter an Freiburg sahen (etwa bei der heutigen Paduaallee). Glücklicherweise drängte der Ortsverein zusammen mit anderen Bürgervereinen im Freibuger Westen auf eine Lösung hinter dem Lehener Bergle, wie sie heute ist. Und die 50 Jahre Zugehörigkeit zu Freiburg konnte man dann auch wieder feiern.

Seit 1965 steht in Betzenhausen Gaskugel als Gas-Reservespeicher der Badenova für Freiburg und die Region. Heute sicher das Erkennungszeichen für Betzenhausen: der damalige Bürgerverein war wenig begeistert und protestierte (Landschaftsschutzgebiet). Im Jahr 2019 war dann Betriebsende und heute steht die Gaskugel unter Denkmalschutz.

Ansonsten waren Verkehrsprojekte auch immer wieder Thema ab den 1960-ger Jahren; zentral z.B. der Ausbau von Padua- und Sundgauallee. Zu erwähnen sind insbesondere die anfänglichen Pläne der Stadt, die Paduaallee als Teil der sog. Westrandstrasse auf einem Wall mit bis zu 8 Metern Höhe laufen zu lassen. Glücklicherweise konnten die Bürgervereine im Westen dort rechtzeitig mit Gegenvorschlägen eingreifen und diese „Mauer“ verhindern. Bis Anfang der 1980 Jahre war die Dietenbachstrasse eine Durchgangsstrasse mit sehr grossen Verkehrsaufkommen: dass sie gesperrt wurde, lag am Baufortschritt bei der Paduaallee, aber sicher auch an den Bemühungen des Bürgervereins. 1983 kam endlich auch die Staßenbahn nach Betzenhausen.

Auf tausend Jahre Betzenhausen wurde im Jahr 1973 zurückgeschaut (also ein Jahr nach dem eigentlichen Jubiläum). Am 14./15. Juli wurde die Dietenbachstrasse gesperrt um auf dem Platz vor der St. Thomas Kirche die 1000 Jahre von Betzenhausen angemessen zu feiern. An der Kirchenmauer wurde ein Gedenkstein mit dem Wappen von Betzenhausen enthüllt. Einen schönen Bericht über das Fest findet man in den damaligen Lokalnachrichten vom Herbst 1973.  Es war auch das erste gemeinsames Fest für den Doppelstadtteil Betzenhausen-Bischofslinde. Eine schön gestaltete Festschrift enthielt viele Beiträge zur Geschichte von Betzenhausen und eine Vorstellung damaliger Vereine (wer mag, kann die Festschrift im Archiv des Bürgervereins einsehen).

Im diesem Jahr wurde auch der Vereinsname geändert: da der Begriff „Ortsverein“ nicht mehr zeitgemäß erschien, entschied man sich für „Bürgerverein“. Und man wollte auch nach aussen zeigen, dass man sicher verantwortlich fühlte für die neuen Bewohner in Bischofslinde. So entstand also der heutige Name „Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde“. Das hat nachhinein leider auch zu etwas Verwirrung geführt, denn unser Stadtteil heisst nunmal Betzenhausen (bestehend aus den beiden Bezirken Alt-Betzenhausen und Betzenhausen-Bischofslinde).

In den Folgejahren organisierte der Bürgerverein zusammen mit anderen Vereinen jährlich einen Hock, der zeitwiese über ein komplettes Wochenende ging: bis 2001 wurde auf dem Platz vor der St. Thomaskirche gefeiert (dem ältesten Bauwerk von Betzenhausen); bis zum Ende 2012 dann auf dem Betzenhauser Torplatz (siehe Bericht vom letzten Bürgerhock).

Im Jahr 1983 wurde die jahrzehntelang geforderte Straßenbahnlinie 1 bis zur Paduaallee fertiggestellt: In der Folge mahnte der Bürgerverein sofort die Schaffung von „Park and Ride”-Plätzen an.

Im Januar 1976 erschien das erste Bürgerblättle: vorher hatte der Bürgerverein seine Beiträge in den „Lokalnachrichten aus Freiburg-West und Betzenhausen“ veröffentlicht. Das eigene Stadtteil-Magazin wurde eine Erfolgsgeschichte mit inzwischen weit über 300 Ausgaben.

Im Januar 1987 lud der Bürgerverein zum ersten Neujahrsempfang, damals noch im Haus der Vereine in den Tränkematten (heutige Ricarda-Huch-Str.): seither ist dies eine gut gepflegte Tradition. Heute trifft man sich natürlich im Bürgerhaus am Seepark.

Wichtiges Thema in den 1970/80-ger Jahren waren die Entwicklungen am Flückigersee bzw. dem heutigen Seepark, der mit der Landesgartenschau 1986 entstand (und dem ersten Seenachtsfest). Damals wurde auch das heutige Bürgerhaus gebaut: anfangs aber verbunden mit vielen Diskussionen zur Nutzung, denn es sollte ja nicht nur große Veranstaltungen ermöglichen, sondern auch den Vereinen die Möglichkeit bieten für Treffen.

Die jüngste Vergangenheit

Der Bürgerverein (mit Dr. Thomas Hammerich als Vorsitzendem) kämpfte viele Jahre um ein Jugendzentrum in Betzenhausen-Bischofslinde, das wir heute als Chummy kennen. Seit 2006 läst der Bürgerverein jedes Jahr zwei große Weihnachtsbäume am Betzenhauser Torplatz und auf dem Platz am Bischofskreuz aufstellen und beleuchten.

Seit vielen Jahren kümmert sich der Bürgerverein auch um das Nest der Weißstörche auf dem Turm der St. Thomas Kirche. Das Familienleben der Störche im Frühjahr und Sommer zeigt dort seit 2011 eine Storchenkamera/WebCam mit weltweiten Zuschauern.

Ebenfalls seit 2006 ist der Bürgerverein mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten als Ergänzung zum Bürgerblättle: hier ist natürlich höhere Aktualität möglich als bei einem Magazin, dass „nur“ alle zwei Monate erscheint. Die Homepage soll aber auch ein Platz sein für „Dinge, die es wert sind, längerfristig in der Öffentlichkeit gehalten zu werden“ (so haben wir es gleich bei der ersten Vorstellung 2006 beschrieben). Folglich sind auch viele Beiträge aus früheren Ausgaben des Bürgerblättle auf unsere Homepage zu finden (bitte Volltext-Suche nutzen).

Ab den 2010-Jahren (mit Vorsitz von Nico Bischler) begann die Umsetzung eines Zentrenaktivierungskonzeptes (ZAK) mit Neugestaltung des Platzes am Bischofskreuz und der Oberen Sundgauallee mit Staßenbahnhaltestelle Betzenhauser Torplatz.

Und auch gefeiert wurde immer wieder, z.B. bei den jährlichen Neujahrsempfängen, aber vor allem auch das Jubiläum zum 100-ten Jahr der Zugehörigkeit zu Freiburg.

Amtszeit der bisherigen Vorsitzenden

Ab 1910  Ludwig Kiesel, Mühlenbesitzer
Ab 1919  Josef Raimund Müller, Hauptlehrer und Schulleiter
Ab 1929  Herr Kunzelmann, Bahninspektor
Ab 1933  Otto Ritt, Bäckermeister

1936 Auflösung des Lokalvereins
1952 Wiedergründung mit Otto Ritt

Ab 1952  Karl Unmüßig, Zimmermeister, Unternehmer
Ab 1967  Walter Kiefer, Stadtrat und ÖTV- Vorsitzender
Ab 1975  Willy Kapp, Installateurmeister
Ab 1987  Rolf Abendschein, Architekt, Projektleiter
Ab 2005 Dr. Thomas Hammerich, Hals-,Nasen-Ohrenarzt
Ab 2011 Nicolai Bischler
Ab 2018 Rolf Baiker
Ab 2019 Beate Diezemann
Ab 2021 Stephan Schleith


Viele weitere Details zur Geschichte des Lokal-/Bürgervereins sind in einem Sonderheft zu finden, das zum 100 jährigen Bestehen veröffentlich wurde (also im Jahr 2008, siehe Zusammenfassung hier).

An dieser Stelle darf natürlich auch ein Hinweis auf die Geschichte unseres Stadtteils bzw. des früheren Bauerndorfs Betzenhausen nicht fehlen (siehe unseren Beitrag dazu). Für Interessierte zusätzlich ein Verweis auf den “Kultur- und Geschichtskreis Betzenhausen-Bischofslinde e.V.”, der sich seit 1998 um Themen in der Geschichte von Betzenhausen-Bischofslinde kümmert (siehe www.kuge-freiburg.de).