Beiträge aus Bereich Soziales

Gedanken zu Zigarettenkippen

Beitrag aus Bürgerblättle 258 (Okt. 2019)


Während unseres Urlaubs wurde ich auf die Möglichkeit einer einfachen Entsorgung/Sammlung dieser lästigen und hochgiftigen Abfallprodukte unserer rauchenden Mitmenschen in einem Naturschutzgebiet hingewiesen.

Das hat mich veranlasst, über diese SONDERMÜLLBELASTUNG nachzulesen. Was ich da erfahren musste, hat mich sehr erschreckt. Als ehemalige Raucherin bin ich mir bewusst, welche Wirkung diese Glimmstängel auf die Gesundheit haben können. Vor fast 40 Jahren hat mich dieser gesundheitliche Aspekt dazu bewogen damit aufzuhören. Dass man als Raucher nicht nur sich selbst, sondern die Mitmenschen durch Passivrauchen schädigt ist mir bekannt.

Doch die toxischen Wirkungen der Zigarettenkippen auf das Grundwasser waren mir in diesem Ausmaß nicht geläufig. Täglich kann man sie x-fach an jeder Ecke und vor allem an den Haltestellen sehen. Achtlos weggeworfen und oft auch direkt in die Abflüsse, oder unsere geliebten Bächle, in denen die Kinder so gerne spielen. Damit werden die giftigen Substanzen noch schneller ausgewaschen. Jeder Regen spült die auf der Straße liegenden Kippen aus und so gelangen die Gifte in unseren Wasserkreislauf. Zigarettenfilter bauen sich sehr langsam über viele Jahre ab. Das bedeutet, dass über die Jahre viele toxische Stoffe an die Umwelt abgegeben werden.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden jährlich etwa 5,6 Billionen Zigaretten geraucht. Davon sollen 4,5 Billionen nicht im Aschenbecher oder in der Mülltonne landen. Ein 680.000 Tonnen großer Müllberg würde lt. WHO-Schätzung daraus entstehen. Dabei wäre es ein für alle vertretbarer Kompromiss, wenn die rauchenden Mitmenschen Ihre Zigarettenstummel in tragbaren Behältern (Taschenaschenbecher/kleine Schachtel) umweltgerecht zuhause entsorgen würden.

Helfen Sie mit auf diese Weise für sauberes Grundwasser und einen sauberen Stadtteil zu sorgen. DANKE!

Beate Diezemann

Achtsamkeit im Japanischer Garten

In den vergangenen Wochen wurde der Bürgerverein von verschiedenen Seiten wegen den unhaltbaren Zuständen im japanischen Garten angeschrieben. Kinder sollen auf den Steinen und Bäumen herumklettern und die Wasserläufe als Planschbecken benutzen. Auch würde rücksichtslos Abfall weggeworfen. Sogar mit Mountainbikes sollen Jugendliche auf den Steinen herumgefahren sein. Wir meinen, dass dieser kleine kostbare Garten von unserer Partnerstadt Matsuyama besseres verdient hat. Er sollte der Ruhe und Stille dienen. Der Seepark ist sicher groß genug, damit dort alle Kletter- und Bewegungshungrigen auf ihr Kosten kommen können. Auch gibt es zwei Spielplätze, auf denen nach Herzenslust getobt werden kann.

Diese Situation hat uns veranlasst, sowohl die Stadtverwaltung (Garten- und Tiefbauamt = GuT), wie auch den Polizeiposten West zu dem Thema anzuschreiben. Von Seiten der Polizei bekamen wir postwendend die Information, dass die Polizeistreifen zukünftig öfters auch in den japanischen Garten hineingehen würden, um nach Recht und Ordnung zu sehen. Von Seiten des GuT kam die Rückmeldung, dass der Japanische Garten täglich und am Wochenende durch die ASF gereinigt wird. Die Regelverstöße wurden leider auch während der Besichtigung durch das GuT und trotz der vorhandenen Verbotsschilder beobachtet. Das GuT hat den Gemeindevollzugsdienst ebenfalls gebeten, den Japanischen Garten bei den Kontrollgängen im Seepark verstärkt zu kontrollieren.

Der Japanische Garten wird vom GuT in Ehren gehalten und mit der aufwändigsten Pflege aller Parkanlagen in Freiburg bedacht. Es wäre schön, wenn auch alle Besucher und Besucherinnen dieses schöne Geschenk unserer Partnerstadt Matsuyama in Ehren halten würden.

Beate Diezemann

Wie sich die Dinge wiederholen: auch zum 25 Jubiläum wurde Vandalismus schon beklagt. Siehe damaligen Bericht in der Badischen Zeitung (ggf. mit Einschränkung beim Zugriff).


Bei der Gelegenheit auch noch ein paar Hintergründe zu diesem besonderen Garten:

Der Japanische Garten im Seepark wurde vom japanischen Gartenarchitekten Yoshinori Tokumoto aus Matsuyama geplant. Es ist ein Partnerschaftsgeschenk von Matsuyama  an die Freiburger Bevölkerung. Neben Yoshinori Tokumoto arbeiteten ab Herbst 1989 drei japanische Gärtner zusammen mit 10  Freiburger Gärtnern, die bei der Gelegenheit auch die spezielle Pflege des Gartens erlernten (z.B. Schneiden, Schienen und Binden der Gehölze). Der Garten hat eine Größe von 3.500 m² und wurde am  05. Mai 1990 feierlich eröffnet (im Jahr 2020 haben wir also wieder einen runden “Geburtstag”, siehe Bericht “30 Jahre Japanischer Garten“).

Es ist typisch für einen  japanischen Garten, dass Szenen einer Landschaft zusammengefasst werden auf kleiner Fläche: in Freiburg ist es ein Wasserlauf, der sich von der Quelle in den Bergen über einen Wasserfall und Fluss im Meer endet (hier Flückingersee). Ein Japanische Garten lebt von den Formen der Steine, der Pflanzen und den Wasserstrukturen. Dazu gehört aber auch Ruhe und Beschaulichkeit als wesentliches Element.

Die “Deutsch-Japanischen Gesellschaft Freiburg Matsuyama e. V.” feiert jährlich im Mai ihr Frühlingsfest “Kodomonohi” am Garten bzw. im Bürgerhaus. Vorführungen, Ausstellungen und Workshops bieten dabei Gelegenheit, Einblick in die japanische Kultur zu nehmen. Für mehr Infos siehe: www.djg-freiburg.de

Einladung zur Wanderung auf dem Bundschuhpfad (Lehen)

Am 21. September 2019 findet eine geführte Wanderung auf dem Bundschuhpfad in Lehen statt. Dazu sind alle interessierten Mitglieder des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde (Mitglieder werden bevorzugt) und Gäste aus unserer Partnergemeinde Teningen eingeladen.

Die Wanderung dauert ca. 2 bis 2,5 Stunden. Treffpunkt ist 16:00 Uhr an der Haltestelle Paduaallee. Hier befindet sich auch ein Park & Ride Platz. Nach der Wanderung Einkehr im Schützen.

Zur Geschichte: Nach der blutigen Niederschlagung eines Bundschuhaufstandes (Bauernkrieg) 1502 bei Bruchsal konnte Jos Fritz, einer der Anführer, untertauchen. Um 1512 wurde er in Lehen als Bannwart angestellt und, da es auch hier den Bauern sehr schlecht ging, wurde er der Anführer einer weiteren Bundschuh Verschwörung.

Wie die Sache ausging, und warum die Bauern durch 2 Maler aus Freiburg verraten wurden, was das für Folgen hatte und warum es den Bundschuhpfad gibt, wird uns Herr Edgar Müller erzählen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb bitten wir um Anmeldungen durch eine Email an bund.schuh@web.de oder auch per Telefon 0761 892382

Helmut Schiemann

Stadtteiltreff in neuen Räumen

Eröffnung der neuen Räume des Stadtteiltreffs am Samstag, den 11. Mai 2019

Die Quartiersarbeit Betzenhausen-Bischofslinde des Caritasverbandes Freiburg Stadt e. V. ist umgezogen. In zentraler Lage, Am Bischofskreuz 4, bietet der Stadtteiltreff Bürgersprechstunden, Beratungs- und soziokulturelle Angebote und ist Treffpunkt von Selbsthilfegruppen. Eine Übersicht zur Quartiersarbeit Betzenhausen Bischofslinde ist zu finden unten www.quartiersarbeit-bb.de.

Die neuen Räumlichkeiten eigenen sich für Vorträge und Veranstaltungen, ein Stadtteil-Schaufenster informiert über Aktuelles im Quartier.

Die Eröffnungsveranstaltung am Samstag, den 11. Mai 2019, ab 11 Uhr kamen viele Besuche (Einladung siehe hier).  Der Tag wurde eröffnet von Dr. Rainer Gantert, Vorstand des Caritasverbandes Freiburg-Stadt e. V., der die Geschichte und Erfolge in der Quartiersarbeit schilderte. Es folgten Grussworte von Boris Gourdial, dem Leiter des Amtes für Soziales und Senioren Freiburg, und Werner Hertleif als Vetreter des Bürgervereins.

Viel Sonne (es regente erst nach Ende der Feier), Zauberer, Kinderschminken und musikalische Beiträge rundeten das Rahmenprogramm der Eröffnungsfeier ab.

Jetzt ist das Stadtteilbüro also direkt am Platz am Bischofkreuz zu finden. Auch der Bürgerverein wird diese Räume zukünftig nutzen können für Treffen, zur Unterbringung des Archivs, aber auch ganz einfach als postalische Adresse.

Hier der ausführliche Bericht in der Badischen Zeitung.


Nachtrag Juli 2019:  Der Bauverein fördert Stadtteiltreff vom Caritasverband – Positives Zwischenfazit zwei Monate nach der Eröffnung des Stadtteiltreffs

Exakt zwei Monate nach der Eröffnung des Stadtteiltreffs Betzenhausen-Bischofslinde ziehen der Caritasverband Freiburg-Stadt e.V. und die Bauverein Breisgau eG ein positives Zwischenfazit. „Bereits seit den ersten Tagen nehmen die Bürgerinnen und Bürger den Stadtteiltreff an und beleben das Miteinander“ berichtet Dr. Rainer Gantert, Vorstand Caritasverband Freiburg-Stadt e.V.. Die Bauverein Breisgau eG hat die Räume des Stadtteiltreffs Am Bischofskreuz 4 an den Caritasverband Freiburg-Stadt e.V. vermietet. Die Genossenschaft fördert mit 500 Euro die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements.

Jörg Straub, Vorstand Bauverein Breisgau eG verdeutlicht: „Das Engagement des Caritasverbands ist vorbildlich und ermöglicht ein selbstbestimmtes Wohnen auch für Menschen mit Einschränkung. In Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein entsteht hier ein engmaschiges Netzwerk.“ … Hier die zugehörige Pressemitteilung vom 15. Juli auf Regiotrends.

 

 

 

Wetterhexen und Aufstellen Narrenbaum

Inzwischen ist es eine schöne Tradition: seit 2012 eröffnen die Wetterhexen e.V. Freiburg ihre heisse Phase der Fasnet mit einem Hexentanz und Hexentaufe auf dem Betzenhauser Torplatz. Und dabei natürlich auch das Aufstellen des Narrenbaums, der dann für kurze Zeit die Kunstwerke auf dem Torplatz überragt.

Zum diesjährigen Narrenbaumaufstellen am  20. Febr. 2020 ab 19:11 (Schmutzige Dunnschdig) möchten wir alle Bürger_innen von Betzenhausen-Bischofslinde ganz herzlich einladen. Der Bürgerverein ist mit einem kleinen Stand vertreten und schenkt gern ein Glas Sekt aus (oder auch Getränke ohne Alkohol).

Kurze Vorstellung der Wetterhexen

Die Narrenzunft der “Wetterhexen e.V. Freiburg” wurde im März 1988 gegründet im Gasthaus “Zur Armbrust” am Waldsee. Ein Jahr später zog es sie nach Betzenhausen ins damalige Vereinsheim der Eintracht Freiburg in der Tränkestrasse. In den Jahren darauf gab am Schmutzige Dunnschdig einen Fackelumzug und Hexentanz an der Gaststätte. Teilweise begleitet vom Musikverein Betzenhausen.

Nach Schließung der Eintracht-Gaststätte 2003 konnte zunächst kein Ersatz in Betzenhausen gefunden werden; also gingen die Wetterhexen für einige Jahre nach St. Georgen. Aber seit 2012 sind sie zurück: insbesondere zum Narrenbaumstellen am Schmutzige Dunnschdig (jeweils 19:11 Uhr), jetzt auf dem Betzenhauser Torplatz. Mit einem beeindruckenden Hexentanz wird üblicherweise eine Wetterhexe »ausgegraben«.

Eine Besonderheit ist sicher die Holzmaske mit echten Roßhaarsträhnen und das Häs, das mit seinen bunten Flicken ein Sinnbild für das Wetter sein soll. Die Wetterhexen haben es sich zur Aufgabe gemacht, das alemannische Fasnet-Brauchtum zu pflegen. Ganz besonders haben sie sich der Jugendarbeit verschrieben und sind dabei mit sonstigen gemeinsamen Unternehmungen über das ganze Jahr aktiv, nicht nur während der Fasnet.

Kontakt: Narrenzunft Wetterhexen Freiburg e.V., Zunftvogt Uwe Stasch, www.wetterhexen-freiburg.de


Über einen früheren, gelungenen Abend hier der Bericht im Bürgerblättle 255 (April 2019): Hexentanz am Betzenhauser Torplatz

Wir kennen sie schon: Auf dem Titelbild des Bürgerblättles im März haben sich die Freiburger Wetterhexen in voller Pracht vorgestellt – mit Narrensamen im Vordergrund.

Am Schmutzige Dunschdig war nun großer Auflauf am Betzenhauser Torplatz: Wetterhexen mit der furchteinflößenden Hexenmaske und ihrem eindruckvollen schwarz-rot-ockerfarbigen Narrenhäs rücken mit Zunftvogt Uwe Stasch und dem schwarz gekleideten Teufel an, um in Betzenhausen die folgenden närrischen Tage „zünftig“ zu eröffnen. Aus Lehen sind einige Ammonshörner mit ihrem „Hörnletrunk“ dabei. Und der Bürgerverein hat einen Tisch mit Sekt und anderen Getränken aufgebaut. Auch Publikum aus dem Stadtteil in Fasnetsstimmung und teilweise närrisch gekleidet ist gekommen.

Pünktlich um 19:11 Uhr geht es los. Alle warten gespannt auf die 11 starken Wetterhexen mit dem 11 Meter hohen Narrenbaum. Sie haben im Seepark alles heimlich vorbereitet. Das ist professionelle Arbeit, wie die Wetterhexen den Baum unter lautem „Narri -“ und dem Wetterhexen-Ruf kerzengerade aufstellen. Oben an der Spitze ist unser Weihnachtsbaum aus der Advents- und Weihnachtszeit befestigt. Eine Wetterhexe hält sich am Tannenbaum fest und wird die nächsten Tage auf das Treiben da unten schauen. Dann kommt als Hexentanz ein kleines Theaterstück unter großem Beifall zur Vorführung, bevor vier Junghexen in die Gemeinschaft aufgenommen werden. Die Wetterhexen haben erkannt, dass es in Betzenhausen dieses Jahr ein närrisches Jubiläum gibt.

Seit 111 Jahren gehört Betzenhausen zur Stadt Freiburg. Dafür beschenken sie den Bürgerverein mit einem tollen Schmuckteller zum 111-Jubiläum und mit dem Jahresorden 2019 der Breisgauer Narrenzunft e.V.

Seit 1990 sind die Wetterhexen am Schmutzige Dunnschdig in unserem Stadtteil aktiv und seit 2012 auf dem Betzenhauser Torplatz. Ein großartiger Abend war das. Herzlichen Dank an alle Wetterhexen mit ihrem eifrigen Nachwuchs und mit dem Zunftvogt an der Spitze, und auch an die Ammonshörner für deren Besuch. Alle freuen sich auf das Wiedersehen beim Fasnetmendig-Umzug in der Freiburger Innenstadt.

Nach ausgiebigem Umtrieb mit viel Musik hört man zum Schluss erneut den Wetterhexen-Ruf: „Hagel, Blitz und Donnerschlag – d’ Wetterhex am liebschte mag!“

Rolf Baiker


Siehe auch Bericht Wetterhexen und Ammonshoerner in Ausgabe 164 des Bürgerblättle (März 2003).

Ergänzend ein paar Impressionen aus vergangenen Jahren:

 

Cafe und mehr

Das „Café und mehr“ ist ein offenes Angebot für den ganzen Stadtteil. Wir bieten Menschen im Stadtteil die Möglichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen zu treffen und auszutauschen. Lassen sie sich überraschen über das „MEHR“. Wir, das „Café und mehr”-Team freuen uns auf Sie!

Beate Diezemann, Arbeitskreis Soziales

Wann: Dienstags, jeweils von 15.00 – 17.30 Uhr, In den Schulferien bleibt das Café zu.
Wo: Offenes Wohnzimmer im Haus Albert, Sundgauallee 9 (Eingang neben der Kirche.)


Wir sind eine Kooperation zwischen der Pfarrgemeinde St. Albert und dem Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde.
Am Anfang ein leeres Wohnzimmer in der früheren Pfarrerswohnung und eine Vision von mehr Miteinander und Begegnung.

Ca. acht Jahre später ist der Raum jeden Dienstagnachmittag gefüllt mit Stimmen und Kaffeeduft. Mit Menschen, die spielen, reden, stricken … Die gerne leckeren Kuchen essen und die sich viel zu erzählen haben. Auch die Vision von mehr Kontakt und Begegnung ist Realität geworden.

Nicht immer so, wie wir es uns vorgestellt haben, aber gut. Und es entwickelt sich weiter.

Seit ca. einem Jahr kommen einmal im Monat Kinder der Anne-Frank-Schule. Manchmal bringen sie ein Spiel mit oder etwas zum Basteln. Oder sie nehmen an unserem Programm teil. Beim letzten Besuch saßen die Kinder und ihre Betreuerinnen und wir vom Café hoch konzentriert beim Origami und falteten Blumen und Schmetterlinge.

Wenn beim Spielen Alte und Junge gewinnen wollen, sind die Altersunterschiede wenig spürbar. Und wenn eine Besucherin eines der Kinder erkennt und sie feststellen, dass sie im gleichen Haus wohnen, dann ist neues Miteinander möglich.

Wir sind ein Team von neun Frauen, aus dem Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde, dem Stadtteil und der Gemeinde St. Albert. Wir arbeiten gerne zusammen und freuen uns auf die Begegnungen.

Schauen Sie ruhig einmal rein, genießen sie die netten Menschen und den guten Kuchen. Im Sommer sogar auf der schönen Terrasse.


Siehe auch Beitrag “5 Jahre Café und mehr” im Bürgerblättle 246 (im Okt 217): Interview mit Beate Diezemann (Bürgerverein) und Ulrike Stiebitz-Brünner (Pfarrgemeinde St. Albert).

Neujahrsempfang 2019

Gelungener Neujahrsempfang 2019 am 17. Jan. im Bürgerhaus mit unserem Ersten Bürgermeister Herrn von Kirchbach, dem Bürgermeister unserer Partnergemeinde Teningen Herrn Hagenacker, musikalischen Beiträgen der Orchestergemeinschaft Seepark und vielen Bürgerinnen und Bürgern feierten wir einen gelungenen Start in das neue Jahr. Bleiben Sie uns gewogen!

Bildrechte: BM Hagenacker
Bildrechte: BM Hagenacker
Bildrechte: BM Hagenacker

 

Zur Entstehung von Chummy

Beitrag aus Bürgerblättle 251 (Aug 2018).


In den 1960er Jahren wurde der Stadtteil Bischofslinde gegründet. Bereits damals gab es Bestrebungen, einen Treffpunkt für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Im Kellergeschoss des neugebauten Gemeindehauses von St. Albert waren großzügige Jugendräume angedacht. In den 1980er Jahren gab es beim Bau der Matthäuskirche einen zweiten Anlauf für ein Jugendzentrum. Beide Vorhaben kamen jedoch leider nicht zustande.

So gab es auch vor 20 Jahren noch keine Einrichtung für die Jugend im Stadtteil. Sebastian Hammerich machte damals als Jugendrat aus unserem Stadtteil gemeinsam mit der evangelischen Pfarrerin Monika Paetzholdt auf den großen Bedarf für ein Jugendzentrum aufmerksam.

Daraufhin machte der Bürgerverein die Einrichtung eines Jugendzentrums zu seinem Thema: Mit allen wichtigen Institutionen im Stadtteil wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um das Thema voranzubringen. Ein Trägerverein wurde gegründet und ein Name wurde über einen Wettbewerb gefunden: Chummy.

Der Chummy-Trägerverein unter seinem Vorsitzenden Thomas Hammerich organisierte in gemieteten Räumen der Kirchengemeinden (St. Albert und Matthäus) die ersten Anfänge einer nicht kirchlichen, nicht gebundenen Jugendarbeit im Stadtteil. Die angebotene Tanzgruppe und die Offene Jugendarbeit fanden regen Anklang. Die Stadt Freiburg hatte schon Jahre davor zugesagt, hier im Stadtteil ein Jugendzentrum zu errichten.

Dies sollte ursprünglich im Untergeschoss der Anne-Frank-Schule geschehen, scheiterte aber an der städtischen Sparpolitik. Erst als die Ältesten der Matthäusgemeinde sich dafür entschieden, die Kellerräume der Matthäuskirche langfristig an den Chummy-Trägerverein zu vermieten, konnte Chummy im Jahr 2009 dort einziehen. Seitdem wird dort qualifizierte Kinder- und Jugendarbeit betrieben.


Mehr über die Arbeit im Jugendzentrum ist auf der Homepage des Chummy zu finden, siehe www.chummy-jugendzentrum.de; oder einfach mal vorbeischauen in der Sundgauallee 31.

Sommerfest 2018 am Bischofskreuz

Auch dieses Jahr war es wieder ein schönes Sommerfest am Bischofskreuz. Wir danken allen beteiligten Gruppen für ihre Unterstützung. Hier gibt Bilder mit Impressionen vom Sommerfest 2018

Die “StuSie” – Stadtteil im Stadtteil

Bericht aus Bürgerblättle 249 (April 2018).


In den vorausgegangenen Folgen des Bürgerblättles wurde bereits zweimal über die StuSie berichtet, jeweils im Zusammenhang mit der anstehenden Erweiterung.

Die bestehende StuSie kennen viele Bürger nur vom Vorbeifahren entlang der Sundgauallee oder aus einem Spaziergang durch die Außenanlagen der Siedlung. Dabei wohnen, lernen und leben ca. 1.560 Studierende aus vielen Nationen in einer eigens für sie geschaffenen Siedlung, die über die reine Unterkunft hinaus zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitnutzung und der Kontaktaufnahme bietet.

Kernpunkt der Siedlung ist das Gemeinschaftshaus 36. Es bildet den sozialen und kulturellen Mittelpunkt der StuSie. Hier erwartet die Bewohner ein großes Angebot an Räumlichkeiten wie den großen Saal, die StuSie-Lounge, die SansiBar und verschiedene weitere Räume für Musik, Handwerk und Bewegung. Betrieben wird das Gemeinschaftshaus vom Verein StuSie e.V., dessen ehrenamtliche Mitglieder ein vielfältiges Angebot an Veranstaltungen auf die Beine stellen.

Der Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde wird in diesem Jahr zum zweiten Mal gemeinsam mit dem StuSie e.V. eine „80er Party“ in der StuSie-Bar (jetzt T.I.K) veranstalten. Die gute Kooperation zwischen der StuSie und dem Bürgerverein zeigt sich auch beim Sommerfest auf dem Platz „Am Bischofskreuz“, bei dem sich der StuSie e.V. mit der Bewirtung und der Bestuhlung einbringt.

Auch außerhalb des Gemeinschaftshauses sind verschiedene Sportmöglichkeiten vorhanden, beispielsweise ein Volleyballfeld, ein kleiner Fußballplatz und ein Kraftraum. Eine kleine Kita für die Kinder studierender Eltern ist auf dem Areal ebenfalls vorhanden. Die meisten Gebäude stammen noch aus der Gründungszeit der Siedlung in den 60er Jahren. In den Häusern wurden damals Stockwerksgemeinschaften gebaut, in denen sich alle 12 Bewohner eines Stockwerks eine Küche, zwei WCs und zwei Duschen teilten. Dafür erhielten die jeweils 11 m2 großen Zimmer ein Waschbecken, wohlgemerkt nur mit kaltem Wasser.

Über die Jahrzehnte kamen weitere Häuser hinzu, in denen das Stockwerksprinzip aufgegeben wurde zugunsten kleinerer Wohngemeinschaften. Heute baut das Studierendenwerk überwiegend Wohngemeinschaften, in denen sich vier Personen eine Küche mit Essbereich und zwei kleine Bäder mit Dusche teilen. Dazu hat jeder WG-Bewohner ein Zimmer mit 13 m2
Fläche. In untergeordneter Zahl werden auch Ein-Zimmer-Apartments und Zweier-WGs gebaut.

In den 70er bis 90er Jahren kamen Häuser hinzu, die mit Familienwohnungen ausgestattet studierenden Eltern ein Zuhause bieten in der Umgebung mit vielen anderen Familien.

In einer gemeinschaftlichen Aktion laden der Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde, der StuSie e.V. und das Studierendenwerk Freiburg alle interessierten Bürger zu einem begleiteten Spaziergang durch die StuSie ein. Dabei können verschiedene Orte und Räume besichtigt werden: Das Gemeinschaftshaus, exemplarisch eine Stockwerks-WG aus den 60er Jahren, eine 4er WG aus einem neueren Gebäude und ein Apartment. Ebenfalls wird durch die parkähnliche Außenanlage geführt und wer möchte, kann in die weitgehend regenerativ betriebene Energiezentrale schauen.