Beiträge aus Bereich Soziales

24-Stunden-Lauf für Kinderrechte

Aktuelles: nach zweijähriger corona-bedingter Pause gab es am Sa. 25. und So. 26. Juni 2022 wieder ein 24-Stunden-Lauf für Kinderrechte im Seepark ausgetragen; wie in den vergangenen Jahren veranstaltet von der FWTM und dem Deutschen Kinderhilfswerk. Laut Veranstalter waren 28 Teams beteiligt: Schulen, die VAG, Polizei, Kinder und Jugendzentren u.a. Natürlich wie bei jedem Mal auch mit Begleitprogramm in Form von Essen und Trinken, oder auch der Spielkiste Freiburg. Insgesamt 15.963 Runden wurden gezählt und so ergaben sich am Ende über 23.000 Euro an Spendengeldern. Einen herzlichen Dank an die Unterstützer an dieser Stelle!

Eine Besonderheit war in diesem Jahr die Beteiligung eine Gruppe von geflüchteten Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine. Alles Weitere im Bericht der BZ unter dem Titel Ein abenteuerliches Benefiz-Event (ggf. mit eingeschränktem Zugriff).


Hintergrund

© FWTM/Berthold-Krieger

Ziel des Freiburger 24hLauf ist es, auf die UNKinderrechtskonvention von 1989 aufmerksam zu machen und die zentralen Themen Kinderrechte und Kinderschutz in die Öffentlichkeit zu tragen. Daher fließen die in den 24 Stunden „erlaufenen“ Spendengelder zu 100 Prozent in lokale Kinder und Jugendprojekte (über die Verwendung entscheidet eine Jury): Auf der Webseite des 24h-Laufs unter www.24hlauf-freiburg.de/spenden gibt eine Übersicht mit den geförderten Projekten Projekten der letzten Jahre. Natürlich sind auch spontane Zuschauer-Spenden gern gesehen.

Es können 10- bis 50-köpfige Teams auf der 400-Meter-Bahn im Seepark-Stadion laufen, gehen oder Rollstuhlfahren. Teilnehmen können Firmen, Vereine, Hobbygruppen, Schulen, Kitas, Jugendtreffs und natürlich auch Gruppen von Einzelpersonen.

Der Kinderlauf wird organisert von der Freiburger FWTM GmbH & Co.KG, unterstützt durch das Deutsche Kinderhilfswerk und weitere Partner / Sponsoren. Üblicherweise gibt es auch ein schönes “Begleitprogramm”, mit dabei ist z.B. die Spielkiste Freiburg.

Den 24-Stunden-Lauf gibt es seit 2005 im Seepark: also auch dies schon eine beachtliche Tradition und über 500.000 Euro Spendengelder sind im Laufe der Jahre zusammengekommen.

Ablauf

© FWTM/Berthold-Krieger

Beim 24h-Lauf für Kinderrechte laufen die Teams in einer frei einteilbaren Staffel auf der 400m-Bahn im Freiburger Seeparkstadion ihre Runden und das Ganze 24 Stunden am Stück: also auch in der Nacht!

Die 10- bis 50-köpfige Teams können auf der 400-Meter-Bahn im Seepark-Stadion laufen, gehen oder Rollstuhlfahren. Ziel ist es, einen festen Spenden-Betrag pro Runde zu gewinnen.

Jedes Team sollte seine Unterstützer und Sponsoren selbst ansprechen: Diese können sich mit einem festen Betrag oder einer dynamischen Spende, wie z.B. 0,10 Euro pro Runde, beteiligen. Die Runden werden für jedes Team gezählt und somit die zurückgelegte Strecke und die entsprechenden Spendengelder ermittelt.

Je nach Anzahl der Läufer_innen kann hier gemeinsam oder auch einzeln gelaufen werden. Wichtig ist, dass der Staffelstab in Bewegung bleibt und somit die Runden und zurückgelegten Kilometer gesammelt werden können.

Natürlich können Firmen auch direkt eine Spende abgeben. Auch alle Zuschauerinnen und Zuschauer und sonstige Beteiligte sind dazu aufgerufen, zugunsten lokaler Projekte für die Stärkung der Kinderrechte Spenden zu sammeln und / oder selbst zu spenden.


Alles Weitere hier: www.24hlauf-freiburg.de

Hier eine Pressemitteilung mit Rückblick (pdf) auf die Veranstaltung im Jahr 2019.

75 Jahre VdK Freiburg West

Im Jahr 2022 kann der Ortsverband Freiburg-West des VdK (Mooswald, Landwasser, Stühlinger, Betzenhausen-Bischofslinde und Lehen) auf 75 Jahre zurückblicken, denn alles begann am 1. September 1947 im Bierhäusle in Lehen mit einer Gründungssitzung: dort trafen sich nach Ende des zweiten Weltkrieges und dem totalen Zusammenbruch einige Kriegsbeschädigte und Witwen mit der Absicht, die VdK-Ortsgruppe Freiburg-West ins Leben zu rufen.

Die Gründung als eingetragener Verein erfolgte aber erst im Jahr 1950 unter dem Namen „Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands e.V.“. Seit Mitte der 90er Jahren ist der VdK als „Sozialverband VdK Deutschland e. V.„ bekannt: es ist mit über zwei Millionen Mitgliedern der grösste Sozialverband Deutschlands und vertritt sozialpolitische Interessen, setzt sich ein für einen starken Sozialstaat sowie für soziale Gerechtigkeit (aktuelle Mitgliederzahl VdK Freiburg-West: 910). Jede Person die unsere Hilfe benötigt oder sich auch sozial engagieren möchte kann hier Mitglied werden und mitwirken.

Aus den Aufgaben-Schwerpunkten:

  • Besuch von Mitgliedern in Heimen und Krankenhäuser oder einfach als Geburtstagsbesuch
  • Hilfestellung beim Ausfüllen von Formularen
  • Telefonische Anfragen, teils mit Überleitung an erfahrene Spezialisten

Immer gut besucht sind Tagesreisen, die natürlich auch Vorschläge der Mitglieder berücksichtigen. Erwähnt sei hier noch der Stammtisch des VdK (siehe Veranstaltungs-Hinweise auf der Homepage des VdK Freiburg West). Zeitweise unterhielt der VdK Ortsverband Partnerschaften mit Besancon (F), Innsbruck und Dornbirn (A) und Padua (I).

Alles weiter zum Aufgabengebiet siehe www.vdk.de/ov-freiburg-west-mooswald

Doris Reichenauer, Anja Duda, Christian Lietz Vorsitzender, Maria Sobolewska stellv. Vorsitzende.

Erster Vorsitzende vom Ortsverband Freiburg-West ist heute Christian Lietz.

Traditionell gibt es vom Vdk Freiburg-West am Dreikönigstag im Bürgerhaus am Seepark eine “Jahresabschlussfeier”: in den beiden letzten Jahren war die Veranstaltung Corona-bedingt natürlich ausgefallen. Jetzt aber traf sich VdK-Familie zur Jubiläumsfeier am 22. Mai 2022 und das natürlich wieder im Bürgerhaus am Seepark.

Für musikalische Unterhaltung sorgte am Nachmittag die Sternensee Band mit Johann und Sven. Doris Reichenauer vom Duo „Dui do on de Sell“ überzeugte mit ihrem Soloprogramm, den als tempramentvolle und wortgewaltige Powerfrau zeigte sie charmant und ehrlich den alltäglichen Wahnsinn.

Erwähnt sei auch der Besuch von Gabi Rolland MdL, die von Berlin kommend direkt in den Seepark kam. Parallel verlor der SC Freiburg leider das Pokol-Endspiel.

Kontakt: Christian Lietz Tel.: 0761 – 2908 7800

E-Mail: ov-freiburg-west-mooswald@vdk.de

www.vdk.de/ov-freiburg-west-mooswald

Stammtisch des Bürgervereins

Der Bürgerverein lädt ein!


Die nächsten Termine zum monatlichen Stammtisch:

  • Dienstag, 12. Juli, Restaurant Syrtaki, Sundgauallee 45
  • Danach folgt eine kleine Sommerpause: Im Oktober sehen wir uns dann hoffentlich wieder (Termine folgen wieder hier und im Bürgerblättle)

Beginn aktuell jeweils 19.00 Uhr .

Seit Anfang 2022 bieten wir einmal im Monat einen Stammtisch in einem Lokal bei uns in Betzenhausen. Es soll eine offene Gesprächsrunde sein für Alle im Stadtteil, insbesondere insbesondere auch Menschen, die nicht Mitglied im Bürgerverein sind. Termine gibt es im Bürgerblättle bzw. hier auf der Homepage.

Ansprechpartner: Bodo-Wolfram Hager, Mitglied im Vorstand des Bürgervereins, bodo-wolfram.hager@bischoff-hager.de


Wikipedia: „Ein Stammtisch ist sowohl eine Gruppe von mehreren Personen, die sich regelmäßig in einem Lokal trifft, als auch der meist größere, runde Tisch, um den sich diese Gruppe versammelt. Im Mittelpunkt dieser Stammtischrunden stehen oft das gesellige Zusammensein, Kartenspiel und politische oder philosophische Diskussionen… Heute kann ein Stammtisch im weiteren Sinne ein Treffen von Gleichgesinnten mit oder ohne politischen Bezug sein …

Der Definition von Wikipedia können viele Gründe für einen neuen Stammtisch abgeleitet werden. Für mich als Privatperson bedeutet dieser Stammtisch besser im Quartier eingebunden zu sein was im Quartier „abläuft“ und Ideen sammeln für unsere Arbeit im Bürgerverein. Fragen wie „Was bewegt uns aktuell in Betzenhausen-Bischofslinde?“ „Welche Gerüchte und Tratsch sind im Umlauf?“ können so diskutiert und ausgetauscht werden. Jeder von uns kann sich so im Laufe der Zeit auf sehr unkomplizierte Art und Weise ein persönliches und v.a. lokales Netzwerk aufbauen. Neben allen Privatpersonen sind natürlich auch die Vertreter unserer Vereine und Gewerbetreibenden im Stadtteil herzlichst eingeladen sich in unserem schönen Quartier einzubringen.

Ist der Stammtisch ein Erfolg und wird zu einer „Institution“, so ist eine längerfristige Fortführung über das Jahr 2022 gesichert.

Wie wollen wir den Stammtisch organisieren? Geplant ist eine regelmäßige Runde 1x je Monat in wechselnden Lokalen (Ausnahme: Schulferien, Feiertage). Um eine Regelmäßigkeit zu bekommen, findet der Stammtisch jeden ersten Dienstag im Monat jeweils Beginn um 19:30 Uhr statt. Die konkreten Termine und Lokalität können Sie immer im Bürgerblättle und auf unserer Homepage finden.

Wir wollen mit der Stammtisch-Runde im Februar 2022 beginnen. Dies hier ist also zunächst nur eine Ankündigung: Die konkreten ersten Termine für Februar und März finden Sie hier und im nächsten Bürgerblättle.

Interesse? Dann freuen wir uns schon jetzt auf die Treffen. Wer mag, kann uns vorab auch schon eine kurze e-mail schicken als Rückmeldung (z.B. „Stammtisch, ich bin dabei“); am besten gleich an unsere neue Adresse: bv@betzenhausen-Bischofslinde.de

Störche und die Gaskugel

Diesen kurzen Beitrag haben wir vor allem für Besucher erstellt, die über die Storchen-WebCam zu uns gekommen sind. Wir vermuten überwiegend überregionale Gäste, die mit Betzenhausen, einem Stadtteil von Freiburg im Breisgau, nicht ganz so viel anfangen können. Und deshalb auch kaum wissen können, dass es hier eine ganz besondere Gaskugel gibt!

Aber was hat eine solche Gaskugel mit Störchen zu tun ?

Eine erste Gemeinsamkeit ist der Anklang in den letzten Jahren:

  • Zeitgleich mit dem Corona-Virus kam ein verstärktes Interesse an unserer WebCam; vor allem auch ein Vielfaches an Zuschauern (wobei verbesserte Technik vielleicht auch Wert geschätzt wird). Insbesondere ist es inzwischen ein überregionales Interesse.
  • Im Jahr 2019 wurde die Gaskugel von Betzenhausen stillgelegt. Für Viele in Freiburg ein besonderes Wahrzeichen: natürlich erkennen wir an, dass unser Münster immer noch weit davor steht in der Rangliste! Zusätzlich ist dieses Wahrzeichen inzwischen das erste Industriedenkmal in Freiburg geworden. Eine Vielzahl an Gruppen engagieren sich für eine weitere kulturelle Nutzung, z.B. auf Basis der einmaligen Akustik darin: organisiert werden die Ideen in einer lebendigen Gaskugel-Initiative. Dort ist z.B. ein Buch erschienen über die “Freiburger Gasgeschichte(n)”: Wie es bei uns historisch zur Verwendung von Gas kam, dürfte auch auf andere Städte übertragbar sein.

Also haben wir in unserem Stadtteil zwei Projekte mit großer Ausstrahlung. Aber es gibt mindestens noch eine weitere Verbindung, etwas Naheliegendes im urspünglichen Sinne des Wortes:

  • Die St. Thomas Kirche mit dem Storchennest und die Gaskugel stehen nur wenige Hundert Meter auseinander. Würde man die WebCam nach rechts schwenken, wäre die imposante Gaskugel im Bild (aber dann natürlich kaum noch etwas vom Nest). Google-Maps mit Eingabe “Gaskugel Betzenhausen” gibt die passende Orientierung und die St. Thomas Kirche ist dort im Plan auch gleich erwähnt.
  • Wenn im Sommer die Jungstörche so groß werden, dass es eng wird im Nest, dann zieht es die Eltern nicht selten auf die Gaskugel. Von dort haben sie einen wunderbaren Blick auf die Dreisam, an dessen Ufern die Störche gern nach Kleintieren suchen, aber sie können auch das Nest und das Treiben dort beobachten. Im Grunde die ideale Kombination aus Distanz und Nähe: Wir haben dann also eine Art von Helicopter-Eltern…

Speziell zur Gaskugel und dem Projekt gibt es viel zu berichten: Wenn wir auch nur etwas Interesse daran geweckt haben, würde uns das sehr freuen! In unserem Beitrag zur Gaskugel beschreiben wir Einiges zur Geschichte der Gaskugel und zu den Entwicklungen der letzten Jahre. Noch spannender für Aussenstehende ist vermutlich die Seite des Gaskugel-Projektes, insbesondere wenn es um kreative Ideen und Perspektiven für die Zukunft geht: siehe www.gaskugel-freiburg.de .

 

50 Jahre Wentzinger-Schulen

Die Wentzinger-Schulen, bestehend aus Realschule und Gymnasium, feiern am 24. September 2022 das runde Jubiläum mit einem großen Festtag. Darauf wollen wir an dieser Stelle schon mal hinweisen.  Die Schulen wenden sich insbesondere an ehemalige Klassenkamerad*innen, Kolleg*innen und Eltern mit der Bitte, sich vorab schon mal zu melden (auch Fotos sind gesucht). Alles Weitere auf den der WebSeiten von Realschule und Gymnasium.

Soweit ein erster Hinweis zum Fest. Für uns soll es aber auch ein Anlass sein, auf die Geschichte der Schulen im Nachbarstadtteil Mooswald zurückzublicken. Denn auch viele Menschen in Betzenhausen haben an einer dieser beiden weiterführenden Schulen einen grossen Teil der Kindheit verbracht oder besuchen die Schulen gerade.


Namensgeber ist Johann Christian Wentzinger, der als Bildhauer, Maler und Architekt hauptsächlich im Breisgau und insbesondere auch in Freiburg tätig war (1710 – 1797). Nach ihm benannt ist auch ein Wohn- und Atelierhaus am Freiburger Münsterplatz, das heute einfach als Wentzingerhaus bezeichnet wird. Dort ist seit 1994 das Freiburger Museum für Stadtgeschichte untergebracht. Wentzinger wurde schon zu Lebzeiten zum Ehrenbürger und Ehrenstadtrat Freiburgs ernannt. Mehr zum Namensgeber ist wie so häufig auf Wikipedia nachzulesen.

Schule und Umgebung in openstreetmap.org

Für die heutigen Schulen begann also alles im Jahr 1972 mit einem ersten Bauabschnitt (anfangs auch als “Schulzentrum West” bezeichnet); zwei Jahre später war der heutige Gesamtkomplex fertiggestellt: Markant ist der Grundriß. Heute ist es die größte Realschule und das zweitgrößte Gymnasium in Freiburg. Die beiden Schulen haben getrennte Organisationen und eigene Leitung, aber sie benutzen auch viele Einrichten gemeinsam: z.B. naturwissenschaftliche, musische und technische Fachräume, aber auch Sporthalle und Freisportanlagen.

Zu erwähnen ist natürlich auch das Westbad in direkter Nachbarschaft und auch die Nähe zum Seepark mit Ökostation. Die Schulen sind bestens zu erreichen: Radwege führen in Richtung Betzenhausen, Lehen, Rieselfeld, oder auch Landwasser und Innenstadt. Schul- und Linienbusse sorgen zusätlich für gute Anbindung an weiter entfernte westliche Stadtteile und auch Umkirch, Hochdorf, Tuniberg und March.

Als “historisch” könnte man auch eine Entscheidung am Wentzinger-Gymnasiumzum im Schuljahr 2013/2014 bezeichnen: seither bietet es als erstes öffentliches Gymnasium Freiburgs wieder G9-Klassen.

Im Jahr 2007 beschloss die Stadt Freiburg das Gebäude grundlegend zu sanieren (energetische Erneuerung, Brandschutz, Schadstoffbeseitigungen). Die Arbeiten erfolgten im laufenden Schulbetrieb; gleichzeitig galt es, eine moderne und zukunftsfähige Raumkonzeption zu entwickeln.

Natürlich stehen die Sporthallen der Wenzingerschule auch für ausserschulische Veranstaltungen zur Verfügung. Beispielhaft als Austragungsort des Freiburger Jonglierfestivals, das hier seit vielen Jahren über mehrere Tage an einem Wochende im Frühjahr stattfindet (ggf. auch im Seepark); organisiert von Jonglierbegeisterten für Jonglierbegeisterte. Ziel ist der der Austausch untereinander, mit anderen Kleinkünstlern und allen Interessierten (mehr unter www.jonglieren-in-freiburg.de).

Soweit ein erster Überblick. Es gibt sicher noch eine Fortsetzung…


Hier die WebSeiten des Wentzinger Gymnasiums www.wentz-gym.de  und der Realschule www.wentzinger-rs.de

Im Gebäude integriert ist seit 1981 auch die Stadtteilbibliothek Mooswald, die ihr aktuelles Angebot auch regelmäßig bei uns im Bürgerblättle beschreibt. Hier unser Beitrag zum 40 jährigen Bestehen.

Aktuelles aus dem Stadtteiltreff

April 2022: Sammelstelle Sachspenden für die Ukraine

Wir sammeln im Stadtteiltreff Sachspenden für die Ukraine-Nothilfe der ev. Stadtmission Freiburg e.V. und des S’Einlädele und leiten diese weiter. Wenn Ihnen also der Weg in die Oltmannstraße zu weit ist, können Sie Ihre Sachspenden für die Ukraine-Nothilfe der ev. Stadtmission und des S’Einlädele in den Sprechzeiten bei uns abgeben.

Bitte beachten Sie:

  • Abgabe nur möglich: Montag 10-13 Uhr, Dienstag 14-18 Uhr, Donnerstag 9-12 Uhr.
  • Keine Kleidung, Schuhe oder Möbel! Bei uns auch keine Matratzen, Rollstühle, Fahrräder, Generatoren.
  • Aktuelle Bedarfsliste siehe www.seinlaedele.de/bedarfsliste

Alles weitere hier im Aushang Sammelstelle Ukraine-Hilfe (PDF).


Zu aktuellen Themen im Stadtteiltreff gibt es in einem monatlichen News-Letter. Bei Interesse einfach anmelden über email an stadtteiltreff-bb@caritas-freiburg.de


Was ist Quartiersarbeit?

Die Quartiersarbeiterinnen vor dem Stadtteiltreff, v.l.n.r. Hanna Brockmann und Katharina Becker

Die hauptamtlich Mitarbeitenden sammeln die Anliegen und Ideen der Bewohnerinnen und Bewohner, vernetzen bestehende Angebote und entwickeln sie gemeinsam mit den Ehrenamtlichen und sozialen Akteurinnen und Akteuren weiter. Dabei bietet das Quartiersbüro außerdem eine Anlaufstelle für allgemeine (Erst-)Beratung und Unterstützung mit einem besonderen Schwerpunkt auf niederschwelligen Beratungs- und Unterstützungsangeboten für Seniorinnen und Senioren und deren Angehörige.

Quartiersarbeit will im Grundsatz die Teilhabe und Beteiligung aller Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil sicherstellen und die Lebensbedingungen im Stadtteil verbessern.

Ihre Anlaufstelle im Quartier:  Stadtteiltreff Betzenhausen-Bischofslinde,  Am Bischofskreuz 4

Leitung: Katharina Becker, Telefon (07 61) 89 75 83 15,  stadtteiltreff-bb@caritas-freiburg.de

Sprechzeiten im Stadtteiltreff:

  • Montag 10–13 Uhr (mit Katharina Becker)
  • Dienstag 14–18 Uhr (mit Hanna Brockmann)
  • Donnerstag 9–12 Uhr (mit Katharina Becker)
  • oder nach Vereinbarung

Für alles Weitere siehe unsere generelle Vorstellung der Quartiersarbeit.

Graffiti in Betzenhausen

In Ausgabe 341 (Febr. 2022) unseres Stadtteil-Magazins hatten wir Graffiti mit Christian Streich als Titelseite genommen: Pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum des Trainers beim SC Freiburg. Das Ergebnis war wirklich aufgefallen und viele Bewohner haben uns darauf angesprochen. Ins Archiv des SC hat es unser Magazin damit auch erstmals geschafft. Also gute Gründe, das Thema Graffiti in Betzenhausen in einem eigenen Beitrag zusammenzufassen.

Zugegeben: Graffiti ist ein Phänomen unserer Zeit, das durchaus kontrovers diskutiert werden kann. Für die einen ist es eine moderne, junge Kunstform und auch Ausdruck urbanen Lebens; für andere geht es hier einfach nur um Schmierereien. So unterschiedlich die soziale und künstlerische Bewertung ist, so unterschiedlich ist auch die rechtliche: es gibt legale Flächen für Graffiti und es gibt illegale Graffiti auf privaten oder öffentlichen Gebäuden oder auch auf Fahrzeugen wie z.B. Straßenbahnen oder Zügen der Bundesbahn. Die Beseitigung illegaler Graffiti verursacht große Kosten, die am Ende leider häufig die Gesellschaft zu tragen hat, zugehörige Verursacher werden zwar strafrechtlich verfolgt, sind aber eher selten zu ermitteln. Graffiti als Kunst oder Vandalismus? Ein ziemlicher Spagat auf jeden Fall.

Kunst oder Vandalismus?

Andere Aspekte: das Grau in Grau unserer “modernen” Architektur stört viele Menschen; auch dies ist ein Sozial-Faktor und die zugehörige Tristesse geht sicher auch manchmal auf unsere Laune. Aber Architekten lieben offensichtlich die “dezente” Farbgestaltung: lebensfrohe Farben könnten ja am Ende irgendjemandem nicht gefallen (z.B. bei nächsten Gebäudeverkauf). Also bleibt man lieber “zurückhaltend”. Auch dagegen wollte die Graffiti-Szene immer angehen und phantasievoll Farbe zurück bringen in unser Umfeld.

Graffiti in Freiburg-Betzenhausen

Teilweise haben ganze Städte wie Linz oder die chilenische Hafenstadt Valparaiso auf den Trend zu Street-Art gesetzt und wurden nicht zuletzt über entsprechende Kunstprojekte sogar zu Touristenattraktionen. Auch Hundertwasser als Architekt und Künstler hat Farbe für unsere Städte eingefordert: zum Wohle ihrer Bewohner.

Eine fundierte Unterscheidung zwischen Street-Art und Graffiti wollen wir garnicht erst versuchen, aber vielleicht ein paar Anhaltspunkte nennen. Üblicherweise trifft man bei Straßen-Graffiti auf verfremdete Buchstabenkombinationen, denn der Ursprung liegt hier im Schreiben. Es geht also mehr um die kreative Gestaltung/Verfremdung von Schrift als um Malen oder Zeichnen. Die Buchstabenkombinationen als Leitthema zu wählen ist auch wieder ein Punkt, an dem sich die Geister des Gefallens oder Nicht-Gefallens scheiden. Zur Verfremdung dienen häufig geometrische Grundformen wie Kreise, Rechtecken, Rauten, Dreiecken oder Linien, natürlich auch Punkte. Der jeweilige Style bzw. das Design stehen im Mittelpunkt, aber am Ende bleiben die Buchstaben doch noch erkennbar. Häufigstes Werkzeug zur Gestaltung ist immer die Spraydose. Nicht zu vergessen: Straßen-Graffiti sind temporäre Kunstwerke, die nach gewisser Zeit durch andere Künstler wieder übermalt werden.

Von Street-Art könnte man immer sprechen, wenn eine Kunstform den Innenraum verlässt: auf die öffentliche Straße geht und dann auch ganz andere Inhalte und Motive haben kann als den Bezug auf Buchstaben. Insofern wäre Graffiti eigentlich eine Untergruppe von Steet-Art.


Street-Art Projekte

Auch in Freiburg gab es in den letzten Jahren einige prominente Street-Art Projekte. Allen voran die über 300 Meter lange Wand an der neuen Haltestelle zum SC Stadion. Ganz starke Diskussionen hatte in 2016 ein Haus in der Wiehre (Kirchstrasse) ausgelöst, das komplett mit einem Wandgemälde versehen wurde: neben schön oder nicht hatte hier vor allem der Denkmalschutz argumentiert (siehe Beitrag in Wikipedia). In beiden Fällen war der Freiburger Künstler Tom Brane aktiv (siehe www.tombrane.de).

Ein breites und ähnlich imposantes Kunstwerk hat seit 2019 auch die Gerhart-Hauptmann-Schule an einer Aussenwand zu bieten. Es ist eine Arbeit von Kindern mit dem Künstler Fabian Bielefeld (hier etwas verzerrt, denn es war gar nicht so leicht, das Bild hier in voller Breite wiederzugeben):

Siehe mehr dazu im Beitrag Kunstwerke im öffentlichen Raum.

Natürlich geht es auch kleiner, wenn z.B. Ameise, Biene und Co einen Stromkasten schmücken (hier Beispiel an der Ecke Runzmattenweg/ Zehntsteinweg). Dies war eine Ferienaktion für Jugendliche im Jahr 2020 als Kooperation zwischen Ökostation und Nachbarschaftstreff Zehntsteinweg. Eingerahmt wurde die Aktion mit einem Workshop zu Insektensterben und Artenvielfalt.

Auch ein schönes Projekt ganz in der Nähe bot eine graue Garagenwand im Jahr 2019: zusammen mit Graffiti-Künstler Andreas Ernst (www.inzoolo.de) wurde sie nach Ideen vieler Kinder mit bunten Phantasie-Bildern neu gestaltet. Das ganze erfolgte mit Unterstützung der Freiburger Stadtbau als Vermieter der Häuser hier.

An dieser Stelle auch noch ein Hinweis auf den Verein Achtung Frisch Gestrichen in Freiburg mit dem Ziel, “gemeinsam mit Künstlern, An- und Bewohnern öffentliche Kunst zu schaffen, um zur Stadtverschönerung beizutragen und die Kommuniktion des Umfeldes zu fördern”.

Öffentliche Flächen

In keinem Stadtteil von Freiburg wurden so viele öffentlicher Flächen freigegeben für Graffiti, wie in Betzenhausen: Das sind vor allem die Unterführungen der Sundgauallee und Berliner Straße. Intensiv genutzt wird auch die Fläche bei der Brücke der Paduaallee über die Dreisam. Auf www.freiburg.de/graffiti sind alle Freiflächen für Graffiti-Kunst aufgeführt und welche Regeln dabei zu beachten sind. Gefördert werden legale Street-Art- und Kunstprojekte vom Verein “Sicheres Freiburg e. V.” (www.sicheres-freiburg.de). Sogar die Telekom unterstützt Graffiti auf ihren Verteilungskästen (siehe dortige Aktion “Aus Grau wird Bunt”).

Aber der Verein “Sicheres Freiburg e. V.” geht mit Unterstützung der Stadt auch regelmäßig gegen illegale Graffiti vor (wie andere Kommunen auch): Laut einer Studie des Deutschen Städtetags summieren sich die Schäden bundesweit alljährlich auf 200 Millionen Euro (das sind vor allem Kosten für Beseitigung). Als Beispiel wurde im Jahr 2018 von der Stadt Freiburg rund 238.000 Euro für die Beseitigung der Schäden allein auf eigenen Objekten ausgegeben. Auch der Bürgerverein von Betzenhausen hat in den vergangenen Jahren mehrmals Aktionen zur Entfernung illegaler Graffiti unterstützt (siehe unser Beitrag Entfernen von Graffiti).


Weitere Quellen zum Thema Graffiti

Siehe auch weitere Hintergründe zum Thema auf Wikipedia, erläutert sind insbesondere auch unterschiedliche künstlerische Graffiti-Techniken zur Wandgestaltung.

Bekannt in Freiburg ist Graffiti-Künstler Andreas Ernst (aka Zoolo); er berichtete schon 2009 in zwei Videos über die Hintergründe.

Ein Tipp, der einfach sein muss: Kunst in Katakomben, das Street-Art-Museum in Neuf-Brisach. Bei Interesse hier einfach die Vorstellung im Magazin Chilli. Zitat von dort: “Das Museum MAUSA Vauban präsentiert Street-Art auf Weltniveau“. Und das auch noch ganz in der Nähe (muss man schon sagen).

Wir sprachen hier häufiger von Graffiti als Alternative zur neuzeitlichen GrauInGrau-Architektur: Auch Aussenbegrünung ist ein Versuch, Tristesse zu vertreiben. Siehe unseren Beitrag Das grüne Gebäude zur Freiburger Initiative “Stadtgrün statt grau”.

Graffiti-Beispiele in Freiburg-Betzenhausen

Nachfolgend eine Sammlung mit Graffiti, die an verschiedenen Plätzen in Betzenhausen gefunden wurden.

 

 

Wege zum demenzfreundlichen Quartier

In Betzenhausen-Bischofslinde lässt es sich gut leben – eine große Auswahl an leicht erreichbaren und gut sortierten Geschäften, eine vielfältige Gastronomie, eine rege und aktive Vereinslandschaft, eine breitgefächerte ärztliche Versorgung, die komfortable Anbindung in die Innenstadt und zahlreiche Möglichkeiten zur Naherholung machen das Leben hier so lebenswert für Jung und Alt. Im Quartier leben auch viele ältere Menschen und mit steigendem Lebensalter steigt auch das Risiko, von einer Demenz betroffen zu sein:

  • Aber was ist überhaupt eine Demenz?
  • Wie entsteht sie?
  • Was bedeutet die Diagnose für den Alltag von Betroffenen und Angehörigen?

Antworten auf diese und andere Fragen bietet das Projekt „Inklusives Betzenhausen-Bischofslinde – Wege in ein demenzfreundliches Quartier“, organisiert vom Stadtteiltreff Betzenhausen-Bischofslinde. Ziel des Projekts ist es, das Leben von Menschen mit Demenz ganz konkret vor Ort zu verbessern, so dass Betroffene und ihre Angehörigen so lange wie möglich selbständig zurechtkommen und auch weiterhin in der gewohnten Umgebung leben können.


Vergangene, laufende und zukünftige Aktionen

Info-Ecke zum Thema Demenz

Quartiersspaziergänge: Im Sommer 2021 startete das Projekt mit Quartiersspaziergängen. Betroffene, Angehörige, Ehrenamtliche und Fachkräfte erkundeten gemeinsam Hürden und Hilfreiches im Quartier und entwickelten Ideen für Neues.

Info-Ecke: Seit Ende 2021 gibt es in der Info-Ecke zu Demenz viele Informationsbroschüren, Literatur und Medien zum Ausleihen – auch Hörbücher, Comics, Kinderbücher, DVDs –, Informationen zu Unterstützungsangeboten sowie technische Hilfsmittel zur Ansicht und zum Ausprobieren. Bitte informieren Sie sich zu unseren üblichen Öffnungszeiten (Mo 10–13 Uhr, Di 14–18 Uhr, Do 9–12 Uhr)

Beratung: Seit Anfang 2022 bieten wir Beratung rund um das Thema Demenz mit vielen Informationen, Medien und Materialien. Wir beraten auch zu Anlaufstellen für Diagnostik, Behandlung und Hilfsangeboten in Freiburg. Beratungstermine: Di 11–13 Uhr (nach vorheriger Anmeldung)

Vortrag: „Verständnis für und Umgang mit Menschen mit Demenz“ am 20.4.2022 von 18–19.30 Uhr im Franz-Hermann-Haus, Sundgauallee 8. Es informiert Martin Frey, Heilpädagoge und examinierte Pflegefachkraft. Im Anschluss ist Zeit für Austausch und Gespräche.

Sich begegnen: Voraussichtlich ab April 2022 öffnet wieder unser wöchentliches Begegnungscafé im Stadtteiltreff.  Es gibt Kaffee, Kuchen und nette Gespräche. Alle Menschen sind willkommen. Wir verfügen über einen barrierefreien Zugang und ein behindertengerechtes WC (Do 15–17.30 Uhr).


Zu allen Aktionen und Angeboten sind Sie herzlich eingeladen! Für Informationen, bei Fragen oder wenn Sie Ideen mit uns teilen möchten, wenden Sie sich gerne an uns unter:

Stadtteiltreff Betzenhausen-Bischofslinde

Ansprechpersonen: Katharina Becker und Hanna Brockmann
Am Bischofskreuz 4, 79114 Freiburg, Tel. (07 61) 89 75 83 15

stadtteiltreff-bb@caritas-freiburg.de

Siehe auch unsere allgemeine Vorstellung Quartiersarbeit (Stadtteiltreff) in Betzenhausen

 

Müllsammel-Aktion im Obergrün

Wie jedes Jahr: “Freiburg packt an” mit Frühjahrs-Aktion im Obergrün

Am Samstag, den 26.2.2022, 11 bis ca. 14 Uhr gibt es wieder der Frühjahrsputz im Obergrün als Mitmach-Aktion, zu der JEDER ganz herzlich eingeladen ist. Ausreichend Mülltüten sind vorhanden, alles Weitere siehe Web-Seite von IG Obergrün. Die beteiligten Gruppen freuen sich auf rege Beteiligung bei hoffentlich schönem Wetter!


Frühere Veranstaltungen:

“Freiburg putzt sich raus” / “Freiburg packt an”

Bei einer gemeinsamen Herbstaktion des „Runden Tisch Umwelt“ wurden am 23. Oktober 2021 im Stadtteil Betzenhausen-Bischofslinde Müll gesammelt und Nistkästen aufgehängt. Organisiert wurde die Aktion vom Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde, vom Jugendzentrum Chummy, von den Pfadfindern St. Albert, von der Quartiersarbeit Betzenhauen-Bischofslinde des Caritasverbandes Freiburg-Stadt e.V. sowie von Privatpersonen des „Runden Tisch Umwelt“.

Freiwillige starteten um 14 Uhr am Zehntsteinweg, um auf dem Weg zum Betzenhauser Torplatz Müll zu sammeln. Gleichzeitig wurden auf dem Betzenhauser Torplatz Nistkästen aufgehängt und Waffeln verkauft. Freiwillige waren außerdem eingeladen, sich dort Müllsammelsets abzuholen und mitzuhelfen den Stadtteil von Müll zu befreien.

Das Ergebnis konnte sich “leider” sehen lassen: sechs volle Müllsäcke, ein Eimer voll Glasmüll. Neben noch Zigarettenreste, die mit viel Mühe gesammelt wurden. Natürlich auch Einwegmasken und To-Go-Behältern.

Hier ein ausführlicher Bericht von den Mitarbeiterinnen des Stadtteiltreffs.

 

 


Hintergrund

Beim Programm von „Freiburg packt an“ mit bürgerschaftlichen Engagement und Stadtökologie engagierten sich seit 2004 zahlreiche Freiwillige und Gruppen auf den Grünflächen und auf den Spielplätzen.

Ausgestattet mit pfiffigen Putzsets (eine Tasche mit Müllzangen, Handschuhen und Säcken) sammelten Hunderte von Menschen bei ihren Spaziergängen oder Joggingtouren Müll von öffentlichen Flächen. Die enorme Anfrage war überwältigend und zeigte, dass es gute corona-konforme Alternativen zu Gruppenangeboten wie “Freiburg putzt sich raus“ gibt. Diese Aktion findet am Samstag, 23. Oktober, mit über 20 Gruppen und vielen Beteiligten in allen Stadtteilen statt.


 

Corona-Virus

Januar 2022: Unser Freiburg – zusammen gegen Corona. Eine Unterschriftenaktion initiiert von der Stadt Freiburg für Vernunft, Verantwortung und Solidarität. Wir sind dabei und würden uns über eine breite Unterstützung im Stadtteil freuen. Siehe www.unserfreiburg.de .


Hinweise mit Bezug auf Betzenhausen.

Quartiersarbeit: Besonders Menschen, die zu einer der Corona-Risikogruppen gehören, müssen geschützt werden. Deshalb haben die Mitarbeiterinnen im Stadtteiltreff Angebote der Nachbarschaftshilfe zusammengestellt, die z.B. Einkäufe und weitere Besorgungen für diese Personengruppen übernehmen. Auch Einzelhändler aus Betzenhausen-Bischofslinde, die Lieferdienste anbieten, werden dort geführt. Bitte auf das Schaufenster des Stadtteiltreffs achten oder telefonisch nach dem aktuellen Stand fragen (Tel. 0761/89 75 83 15).

Die Evangelische Pfarrgemeinde West hat eine Telefon-Nummer eingerichtet für Mitbürger, die Unterstützung benötigen (z.B. ältere Menschen oder Menschen in Quarantäne), Telefon 0761/276642.

Die Sprechstunden des Stadtteiltreffs Betzenhausen-Bischofslinde finden seit Juli 2020 wieder statt.  Selbstverständlich können Sie sich jedoch auch weiterhin telefonisch oder per Mail beraten lassen. Weitere Informationen werden im Schaufenster des Stadtteiltreffs ausgehängt (Am Bischofskreuz 4).

Der Mittagstisch findet allerdings bis auf weiteres nicht statt.

Persönliche Sprechzeiten: Mo 10-13 Uhr, Di 14-18 Uhr, Do 9-12 Uhr., Tel. 0761/89 75 83 15, stadtteiltreff-bb@caritas-freiburg.de

Bürgerverein: Einladung zum Gespräch am 1. Samstag eines Monats im Stadtteiltreff entfällt bis auf weiteres.

Cafe und mehr” am Dienstagnachmittag findet vorerst nicht mehr statt.


Generelle Informationen

Die Stadt Freiburg hat das Portal www.freiburghaeltzusammen.de ins Leben gerufen als neues Stadtnetzwerk #fhz. ins Leben gerufen. Es soll insbesondere in der Corona Nachbarschaftshilfe helfen und vermitteln: hier können Helfende und Hilfesuchende zueinander finden (gegliedert nach Stadtteilen, es liegt also insbesondere Priorität auf der lokalen Ebene).

Aktuelle Informationen zur Gesamt-Situation in Freiburg (z.B. zu Verhaltensregeln, Absage von Veranstaltungen, Schulschliessungen) gibt es auf der Homepage der Stadt-Freiburg. Die Badische Zeitung hat einen frei zugänglichen Newsblog eingerichtet, in dem neuesten Nachrichten zu Corona verfügbar sind. Und hier gibt es die aktuellen Informationen der Bundesregierung. Die häufigsten Fragen zum Coronavirus (COVID-19) und zugehörige Anworten finden sich beim Robert Koch Institut.

Der AGJ-Freiburg hat ein gutes Papier zum Thema Elternwissen in Zeiten von Corona veröffentlich; im folgenden link gibt es mehr dazu.

Warnung der Polizei

Die Corona Krise bringt es leider mit sich, dass auch Betrüger versuchen werden, hilfsbedürftige und schwache Menschen im „Windschatten“ der Krise zu betrügen. Aus diesem Grunde hier im Anhang einige Hinweise der Polzei für Hilfesuchende: Nachbarschaftshilfe, Hilfe annehmen? Aber sicher!