Beiträge aus Bereich Soziales

Neugestaltung Spielplatz Wiechertstrasse

Akueller Stand: Nov. 2021

Inzwischen sind die meisten Einfassungen fertig, das große Klettergerüst steht bereits, die restlichen Bereiche sind in Arbeit. Wenn das Wetter noch etwas mitspielt, werden die Arbeiten voraussichtlich Mitte Dezember abgeschlossen. Sieht also alles nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk aus für Kinder in Betzenhausen.

Herzlichen Dank schon jetzt an das Garten- und Tiefbauamt der Stadt Freiburg!

Mai 2021:  SO WIRD ES NUN

In den vergangenen Wochen gab es einige Rückmeldungen auf die Entwurfsvorstellung des Spielplatzes Wiechertstraße. Soweit möglich haben die Mitarbeiter_innen des Garten- und Tiefbauamtes  diese aufgegriffen und das Konzept in Teilen angepasst. Der grundsätzliche Planungsgedanke der Flächenentsiegelung mit Quartierskommunikation und Trampolinen wurde von den Nutzer_innen positiv bewertet und bleibt daher erhalten: siehe finaler Plan Spielplatz Wiechertstraße (pdf).

Nach intensiver Prüfung hat sich indes bestätigt, dass das über 40 Jahre alte Kletteroktogon trotz aller „Verteidigung“ aus sicherheitstechnischen Gründen nicht erhalten werden kann. Um den Forderungen nach Erhalt des Spielangebotes dennoch Rechnung zu tragen, wird es anstelle der ursprünglich angedachten Calisthenics-Kletteranlage durch eine gestalterisch ähnliche – jedoch sicherheitstechnisch aktuelle, deutlich modernere und vielfältigere – Kletterkugel ersetzt. Gebogene Rohre aus Edelstahl dienen zusätzlich zum Kletterkubus als „Geländer- Rutschen“, eine „Feuerwehrstange“ ermöglicht einen weiteren, kletterfreien Abgang. Zwischenpodeste aus Gummimatten ermöglichen bei Bedarf auch motorisch eingeschränkten Kindern das Spiel innerhalb des für sie sonst nur schwer wahrnehmbaren Seilkubus und bringen zusätzliche Abwechslung in die Kletterrunde.

Um auch generationsübergreifende Kommunikation zu ermöglichen, werden künftig 2 „richtige“ Bänke zum gemeinschaftlichen Verweilen einladen. Das platzsparende Konzept der Sitzbalken, die gleichzeitig die als gefährlich empfundenen Steinkanten der vorhandenen Hochbeete entschärfen werden, bleibt parallel dazu erhalten.

Im Anschluss an die nun anstehenden, technischen Detailplanung, Ausschreibung und Lieferzeit der Spielgeräte ist die Umsetzung für den kommenden Herbst/Winter vorgesehen.


Zusammenfassung

Der Spielplatz Wiechertstrasse liegt etwas unscheinbar im „im Hinterhof“ und ist deshalb auch eher wenig bekannt. Und er ist in die Jahre gekommen. Deshalb hat das Garten und Tiefbauamt (GuT) angeboten, diesen Spielplatz neu zu gestalten.

Nach einer ersten Termin zur Bürgerbeteiligung hat das GuT einen Gestaltungsvorschlag erarbeitet, der auch die gegebenen Rahmenbedingungen berücksichtigt (wie z.B. Feuerwehrzufahrt). Siehe auch Beitrag im Bürgerblättle April/Mai 2021.

Hier die zugehörige Projekt-Seite beim Garten und Tiefbauamt der Stadt Freiburg.


Stand März 2021: Vorstellung Gestaltungsentwurf

Nachfolgend die Ausführungen des GuT zu SPIELPLATZ WIECHERTSTRASSE – ENTWURFSVORSTELLUNG

Die anhaltenden Pandemiebeschränkungen erlauben es leider immer noch nicht, die bei Spielplatzumgestaltungen sonst üblichen Beteiligungstermine mit Treffen vor Ort stattfinden zu lassen. Doch allmählich muss es mit dem Spielplatzprojekt „Wiechertstraße“ weiter gehen – und Ihre Meinung ist uns dabei weiterhin wichtig! Daher wählen heute diesen Weg, um unseren Planungsprozess transparent zu machen.

Aufgrund der langen Lieferzeiten für Spielgeräte ist geplant, die Umbauarbeiten voraussichtlich im 4. Quartal des Jahres durchzuführen. Konstruktive Anmerkungen zum nachfolgend beschriebenen Gestaltungskonzept können Sie gerne bis zum 15. April 2021 per mail an das Garten und Tiefbauamt (GuT@stadt.freiburg.de) senden. Wir prüfen dann, inwiefern diese im Rahmen der fachlichen und verfügbaren Möglichkeiten berücksichtigt werden können.

AUSGANGSSITUATION

In den vergangenen 40 Jahren hat sich auf dem Spielplatz Wiechertstraße kaum etwas verändert. Die Fläche ist mit Betonpflaster und Fallschutzplatten aus Kunststoff fast vollständig versiegelt, ein grüner Rahmen aus Kastanienbäumen „verhockt“ in allzu kleinen, hochbeetartigen Baumscheiben. Das einzige Spielelement ist ein Oktogon aus Stahl mit integriertem Kletternetz, das nach all den Jahren jedoch abgespielt ist. Die alten Fallschutzplatten haben die erforderliche Elastizität verloren und biegen sich, so dass problematische Stolperstellen entstehen. Auch die vorhandenen Sitzbänke und der Abfallbehälter am Rand der Fläche haben schon bessere Zeiten gesehen.

Um auf dem Platz wieder eine zeitgemäße Gestaltung zu ermöglichen, wurde die Fläche in das Vorhaben „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier (SIQ) – Sanierungsgebiet Betzenhausen- Bischofslinde“ aufgenommen und wird nun von Bund und Land mit Städtebaufördermitteln unterstützt. Im Herbst 2020 fand vor Ort ein erster Bürgerbeteiligungstermin statt, zu dem mit mails, Plakaten und Wurfzetteln großräumig eingeladen wurde. Im Anschluss daran konnten noch einige Wochen lang Anregungen zur Umgestaltng im Wunschbriefkasten hinterlassen werden. Da der Platz eher unscheinbar „im Hinterhof“ liegt, wurde er aber im Viertel bisher offenbar kaum wahrgenommen, denn die Anzahl der Rückmeldungen war leider eher gering. Dennoch ließen sich Tendenzen ablesen. Neben einer Bemerkung wie „lassen Sie es wie es ist“ zeigte sich vor allem, dass im nahen Umfeld bereits ausreichend viele Angebote für kleine Kinder bestehen. Stattdessen wurden eher Bewegungsangebote für „Größere“ angefragt. Aber auch die Themen Kommunikation und Ökologie waren den Teilnehmer_innen wichtig.

KONZEPT

Die gestalterischen Möglichkeiten auf der eher kleinen Fläche sind dank einer frei zu haltenden Feuerwehrzufahrt und der vorhandenen Bäume begrenzt. Trotzdem haben die Planer_innen des Garten- und Tiefbauamtes ein Konzept entwickelt, in dem viele Anregungen des Beteiligungsverfahrens berücksichtigt werden konnten.

Die geometrische Formensprache des Platzes wurde beibehalten und mit Motorikangeboten für Nutzer_innen unterschiedlicher Altersgruppen ergänzt. Zahlreiche Balken aus Holz gliedern künftig die Flächen, „entschärfen“ die als problematisch empfundenen Steinkanten an den alten Baumscheiben und laden zum Verweilen oder zu nachbarschaftlichen Gesprächen ein. In Teilbereichen werden vorhandene Höhensprünge zwischen Gehweg und Platzfläche ausgeglichen, so dass ein künftig ein stufenloser  Zugang zur Fläche möglich sein wird.

Ein Erhalt der alten Kletteranlage ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Stattdessen bietet künftig eine Calisthenicsanlage mit (gewünschten) Holzpfosten vielfältige Bewegungs- und Sportanreize.  Ein langer Federwippbalken, eine Reckstange sowie ein verdrehtes Kletternetz ergänzen das Bewegungsangebot auch für die etwas jüngeren Besucher_innen, so dass das Thema Spiel bei aller Sportbegeisterung nicht zu kurz kommen wird. Ein großer Spaß für alle Altersklassen wird sicher die Reihe aus 3 kleinen Bodentrampolinen, die es so auf öffentlichen Spielplätzen in Freiburg bisher noch nicht gibt. Auf die Themen Kleinkindspiel und Sand wird wunschgemäß verzichtet, da dieser Schwerpunkt bereits auf den Spielplätzen im näheren Umfeld vielfältig vorhanden ist.

Im Bereich der Feuerwehrzufahrt bleibt die zum Inliner- oder Rollerfahren beliebte Pflasterfläche teilweise erhalten. Durch die Beseitigung von Unebenheiten im angrenzenden Gehwegbereich können künftig aber auch diese Flächen wieder problemlos für ähnliche Aktivitäten genutzt werden. Der Fallschutzbereich der Motorikkombination wird aus ökologischen Gründen entsiegelt. Künftig sorgen (wie auf den meisten Spielplätzen im Stadtgebiet) Holzhackschnitzel für die erforderliche Sicherheit.

Durch die großflächige Entsiegelung  werden nicht zuletzt die Standortbedingungen der vorhandenen Bäume nachhaltig verbessert. Eine zusätzliche Verbesserung bzw. ökologische Aufwertung der Fläche soll durch die deutliche Vergrößerung der bisher sehr beengenden Baumscheiben erfolgen. Auch das innerstädtische Kleinklima wird dadurch in diesem bisher „überhitzten“ Bereich nachhaltig verbessert. In den neu entstehenden Grünflächen bieten verschiedene, mittelhohe Blütenpflanzen wertvollen Lebensraum für zahlreiche Insekten und werten die Fläche zudem optisch auf.


Stand Sept. 2020: Einladung zum Projektstart am Dienstag, 29.09. 2020.

Es war schon vor einiger Zeit angekündigt worden: jetzt kann endlich die Umgestaltung des über 40 Jahre alten Spielplatzes “Wiechertstraße” beginnen. Die Fläche ist zwar nur klein und mit allerlei Zwangspunkten belegt, aber trotzdem möchte das Garten- und Tiefbauamt (GuT) eine Neugestaltung erreichen, in der sich möglichst viele Nutzer*innen positiv wiederfinden können.

Erstes Treffen ist am Dienstag, 29.09. 2020 um 15.30 Uhr auf dem Spielplatz, um den Spielplatz gemeinsam anzuschauen (unter Beachtung der aktuellen Coronaregeln).

Dabei wird auch ein Wunschbriefkasten montiert: wer keine Zeit hat am Dienstag, kann in aller Ruhe in den darauffolgenden 3 Wochen seine Anregungen und Wünsche dort hinterlassen. Die Mitarbeiter*innen vom Garten- und Tiefbauamt sind neugierig was das kommt und leeren den Kasten regelmäßig…

Hier die zugehörige Projekt-Seite bei der Stadt Freiburg.

 

 

 

Wie war Weihnachten 1850?

Um 1850 war Betzenhausen ein kleines Dorf mit etwa 450 Einwohnern. Wie auch immer Weihnachten hier gefeiert wurde: aus dem fernen Freiburg (damals immerhin schon ein Städtchen mit gut 15.000 Einwohnern) gab es ganz Besonderes zu vermelden: die Straßen dort wurden um die Weihnachtszeit erstmals mit Gaslampen beleuchtet. Passend dazu Auszüge aus dem Buch zum Gaskugel-Projekt.

Der Ruf nach „Gaslicht“ auch in Freiburg

Vor 170 Jahren, am 1. Dezember 1850, wurde auch in Freiburg erstmals eine Gasleuchte gezündet. Noch vor Weihnachten hatten alle Straßen das herbeigesehnte Gaslicht. Es war die Zeit, da die Eisenbahnen mit ihrem wachsenden Schienennetz schnelle Verbindungen zwischen der zunehmend industriellen Produktion und den Verbrauchszentren schufen, auch zwischen den Kohlerevieren und den schon bestehenden Gaswerken der größeren Städte. Es war auch die Zeit, in der die recht unzuverlässige Beleuchtung mit Öl nicht mehr der Forderung nach hellerem Licht entsprach…

Am 16. Dezember war es so weit. Alle Straßen im Zentrum der Stadt erstrahlten zum ersten Mal vollständig im Glanze der modernen Gasbeleuchtung. Am 21. Dezember gab es im Freiburger Theater zur Feier der Ankunft seiner großherzoglichen Hoheit eine Galavorstellung, bei der auch dieses Haus erstmals mit Gas beleuchtet wurde. Das Werk konnte nun dem dauernden Gebrauch übergeben werden. Man war sich einig: Freiburg war um eine schöne Einrichtung reicher geworden und den noch bevorstehenden Weihnachtseinkauf beging man mit zusätzlicher Freude. Nicht nur in den Geschäften war es heller, nach Abschaffung der düsteren Ölbeleuchtung fühlte man sich zudem auch sicherer in den Straßen…

In London hatte man schon seit 1812 Gasbeleuchtung, bald darauf folgten Paris (1815), Hannover (1825) und Berlin (1826)…

In Freiburg hatte man es mit der Einführung der Gasbeleuchtung zunächst nicht ganz so eilig. Zunehmend war man aber auch hier mit der Ölbeleuchtung, vor allem mit deren unzuverlässiger Wartung durch ortsansässige Handwerker, nicht mehr zufrieden. Das ergibt sich aus recht unerfreulichen Berichten der seinerzeit mit dieser Einrichtung befassten Amtsstuben. Nach den guten Erfahrungen mit dem Gaslicht, insbesondere im nicht allzu fernen Stuttgart, bemühte man sich ab 1848 auch in Freiburg um ein Gaswerk und eine neuzeitliche Gasbeleuchtung…

Zur Technik der Gaserzeugung um 1850

Dass man durch Erhitzen von Kohle unter Luftabschluss brennbares Gas erzeugen kann, ist schon seit über 200 Jahren bekannt. Mit dem Namen „Leuchtgas“ bezeichnet man allgemein ein Gemisch von Gasen, das durch eine solche „Trockene Destillation“ von Steinkohle entsteht.

Abschluss-Bemerkungen

Gas-Straßenlaternen gab es noch sehr lang in Freiburg (bis Mitte der 1990 Jahre). Um das Gas aus Kohle zu gewinnen, wurden im Laufe der Zeit drei Gaswerke in Freiburg betrieben: das letzte sogar noch bis 1965. Zu dem Zeitpunkt erfolgte der Anschluss Freiburgs an die überregionalen Ferngasversorgung und damit begann ja auch die Geschichte der Gaskugel in Betzenhausen.

Das Buch von Richard Funk ist erhältlich im Buchhandel und auch beim Verlag unter www.piceaverlag.de (112 Seiten, 14,80 Euro).

Die Redaktion

Weihnachtsbäume in Betzenhausen

Dez. 2021: natürlich dürfen unsere zwei großen Weihnachtsbäume auch in diesem Jahr nicht fehlen; auf dem Platz am Bischofskreuz und am Betzenhauser Torplatz (dort jetzt erstmals nach dem Umbau). Gern hätten wir auch wieder eine schöne Aktion dazu organisiert (z.B. wie schon einmal mit Schulkindern): die aktuelle Corona-Entwicklung macht das aber eher unwahrscheinlich.

An den Kosten beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder Familienheim Freiburg mit einer Spende: ganz herzlichen Dank dafür auch an dieser Stelle!


Im Dez. 2020 gibt es wegen der Bauarbeiten am Betzenhauser Torplatz nur einen Weihnachtsbaum auf dem Platz am Bischofskreuz. Gern hätten wir auch wieder eine schöne Aktion gemacht mit Schulkindern wie im letzten Jahr: wegen der Corona-Situation werden wir aber wohl darauf verzichten.

In diesem Jahr unterstützen Familienheim Freiburg und die IG SuBi das Aufstellen des Weihnachtsbaums mit Spenden: ganz herzlichen Dank dafür auch an dieser Stelle!


Hintergrund: seit 2006 läst der Bürgerverein jedes Jahr zwei große Weihnachtsbäume am Betzenhauser Torplatz und auf dem Platz am Bischofskreuz aufstellen und beleuchten (Siehe unten Berichte aus vergangenen Jahren).

Natürlich sind diese beleuchteten Bäume auch mit nennenwerten Kosten versehen. Insofern freud sich der Bürgerverein immer über Spenden zu für diesen Zweck. Bei dieser Gelegenheit direkt einen herzlichen Dank an Familienverein Freiburg, Bauverein Freiburg, die IG SuBi und Frischemärkte DANNER (alles Organisationen, die sich in den vergangenen Jahren regelmäßig an den Kosten beteiligt haben).


Schulkinder schmückten unsere Weihnachtsbäume

Rückblick Dez. 2019: Die alljährlich vom Bürgerverein aufgestellten zwei Weihnachtsbäume wurden in diesem Jahr erstmalig von Schulkindern mit selbstgebasteltem Baumschmuck aus Gefundenem und Abfall verschönert. Wir trafen uns am

Mi. 04.Dez.2019 auf dem Platz am Bischofskreuz (Anne-Frank-Schule) und
Fr. 06.Dez.2019 auf dem Betzenhauser Torplatz (Gerhard-Hauptmann-Schule)

Die Kinder wollten mit diesem etwas ungewöhnlichen Baumschmuck zeigen, dass man auch aus diesen Dingen noch etwas machen kann.

Die schönen Weihnachtslieder, gesungen von den Schulkindern und umrahmt mit Gitarren, Flöten und Ziehharmonika, rundeten die kleinen Feierstunden ab.

Die IG SuBi (Interessengemeinschaft der Geschäfte Sundgauallee/Bischofskreuz) spendete zum Abschluss Weckmänner für die Kinder und übergaben sowohl für die Anne-Frank-Schule wie auch für die Gerhard-Hauptmann-Schule einen Scheck über jeweils € 150,00 für besondere Projekte der Schulen.

Auf dem Betzenhauser Torplatz wurden die Kinder vom Marktverein zusätzlich mit heißen Würstchen im Brot beschenkt, die Herr Metzgermeister Rückert eigenhändig verteilte. Herr Rückert betreibt den Stand auf dem Bauernmarkt.

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an die Sponsoren Familienheim Freiburg Baugenossenschaft eG und der Volksbank Freiburg, die das Aufstellen der Bäume wieder durch eine großzügige Spende unterstützt haben. Auch die SuBi beteiligte sich mit 500 € an der Aktion, und gab nochmal 150 € ja Schule für individuelle Projekte.

Herzlichen Dank auch an alle, die diese schöne Aktion vor Ort unterstützten: Das sind natürlich die beteiligten Schulen mit Lehrern und Kindern, denen es offensichtlich sehr viel Spaß gemacht hat.

 


Weihnachtsgeschenke für den Stadtteil

Rückblick Dez. 2018: Fast schon traditionell wurde der Weihnachtsbaum am Betzenhauser Torplatz erfreulicherweise wieder vom Familienheim Freiburg Baugenossenschaft eG gesponsert.

Der Weihnachtsbaum am Bischofskreuz wurde erstmalig vom Bauverein Breisgau eG gesponsert. Bei einem kleinen nachbarschaftlichen Treffen gemeinsam mit Mitgliedern des Bauvereins, den Herren Vorständen Ullrich und Straub sowie dem Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde wurde die Einweihung des beleuchteten Weihnachtsbaums mit einem kleinen Umtrunk gefeiert.

Frischemärkte DANNER sponserte hierzu einen heißen Glühwein, was die Gemütlichkeit bei netten Gesprächen vor dem erleuchteten Weihnachtsbaum abrundete. Der Bürgerverein bedankt sich ganz herzlich bei den Baugenossenschaften Familienheim und Bauverein Breisgau sowie bei Frischemärkte Danner für ihre Bereitschaft, den Bürgerverein bei der vorweihnachtlichen Einstimmung unseres Stadtteils finanziell zu unterstützen.


 

Stammtisch des Bürgervereins

Der Bürgerverein lädt ein!


Die aktuelle Corona-Dynamik macht die Terminplanung des Stammtisches schwieriger. Einerseits möglichst geringes Gesundheitsrisiko, andererseits den Stammtisch nicht zu lange nach hinten schieben …

Vor diesem Hintergrund findet folgender Kompromiss statt: Der erste Stammtisch des Bürgervereins wird am Dienstag, den 15. März 2022 um 19.30 Uhr im Gasthof Bären in der Hofackerstraße stattfinden. Fragen Sie nach dem Stammtisch vom Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde.

Bodo-Wolfram Hager
Mitglied im Vorstand Bürgerverein BB e.V.


Wikipedia: „Ein Stammtisch ist sowohl eine Gruppe von mehreren Personen, die sich regelmäßig in einem Lokal trifft, als auch der meist größere, runde Tisch, um den sich diese Gruppe versammelt. Im Mittelpunkt dieser Stammtischrunden stehen oft das gesellige Zusammensein, Kartenspiel und politische oder philosophische Diskussionen… Heute kann ein Stammtisch im weiteren Sinne ein Treffen von Gleichgesinnten mit oder ohne politischen Bezug sein …

Der Definition von Wikipedia können viele Gründe für einen neuen Stammtisch abgeleitet werden. Für mich als Privatperson bedeutet dieser Stammtisch besser im Quartier eingebunden zu sein was im Quartier „abläuft“ und Ideen sammeln für unsere Arbeit im Bürgerverein. Fragen wie „Was bewegt uns aktuell in Betzenhausen-Bischofslinde?“ „Welche Gerüchte und Tratsch sind im Umlauf?“ können so diskutiert und ausgetauscht werden. Jeder von uns kann sich so im Laufe der Zeit auf sehr unkomplizierte Art und Weise ein persönliches und v.a. lokales Netzwerk aufbauen. Neben allen Privatpersonen sind natürlich auch die Vertreter unserer Vereine und Gewerbetreibenden im Stadtteil herzlichst eingeladen sich in unserem schönen Quartier einzubringen.

Ist der Stammtisch ein Erfolg und wird zu einer „Institution“, so ist eine längerfristige Fortführung über das Jahr 2022 gesichert.

Wie wollen wir den Stammtisch organisieren? Geplant ist eine regelmäßige Runde 1x je Monat in wechselnden Lokalen (Ausnahme: Schulferien, Feiertage). Um eine Regelmäßigkeit zu bekommen, findet der Stammtisch jeden ersten Dienstag im Monat jeweils Beginn um 19:30 Uhr statt. Die konkreten Termine und Lokalität können Sie immer im Bürgerblättle und auf unserer Homepage finden.

Wir wollen mit der Stammtisch-Runde im Februar 2022 beginnen. Dies hier ist also zunächst nur eine Ankündigung: Die konkreten ersten Termine für Februar und März finden Sie hier und im nächsten Bürgerblättle.

Interesse? Dann freuen wir uns schon jetzt auf die Treffen. Wer mag, kann uns vorab auch schon eine kurze e-mail schicken als Rückmeldung (z.B. „Stammtisch, ich bin dabei“); am besten gleich an unsere neue Adresse: bv@betzenhausen-Bischofslinde.de

Quartiersarbeit Betzenhausen

Aktuelles 16.11.2021: Vortragsreihe „Rechtzeitig Vorsorgen“ ins Frühjahr 2022 verschoben

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens verschieben wir die für den Winter geplante Vortragsreihe rund um die Themen Sicherheit, Älter werden und Vorsorgen ins Frühjahr 2022. Die neuen Termine werden voraussichtlich im April starten und werden rechtzeitig vorher bekannt gegeben.

Wir bitten um Ihr Verständnis.


Hier noch die bisherige Ankündigung:

Am Mittwoch, den 10.11.2021, beginnt die neue Vortragsreihe „Rechtzeitig vorsorgen“ im Franz-Hermann-Haus (Sundgauallee 8).

Hier eine Übersicht (jeweils an einem Mittwoch, 18-19.30 Uhr):

  • 10.11.2021, Auf ewig online? Den digitalen Nachlass regeln (Online-Vortrag!), Birgit Aurelia Janetzky, Theologin, Social-Media-Managerin (Weitere Infos siehe hier).
    Anmeldung zum Erhalt der Zugangsdaten erforderlich unter stadtteiltreff-bb@caritas-freiburg.de oder unter (07 61) 89 75 83 15
  • 24.11.2021, Täuschen, lügen, tricksen – der Betrug am Telefon, Jörg Wagner, Kriminalhauptkommissar des Polizeipräsidiums Freiburg
  • 1.12.2021, Wie schreibe ich mein Testament?, Isabel Datz-Faulmann, Rechtsanwältin
  • 8.12.2021, Verständnis für und Umgang mit Menschen mit Demenz, Martin Frey, Heilpädagoge, Exam. Pflegefachkraft
  • 12.1.2022, Sterben als Teil des Lebens, Susanne Schmid, Sozialpädagogin, Koordinatorin der Hospizgruppe Freiburg
  • 19.1.2022, Immer wieder Abschiede…die heilende Kraft der Trauer, Hildegard Bargenda, Pastoralreferentin, Trauerbegleiterin, Leiterin Hospizgruppe
  • 2.2.2022, Pflegebedürftig – was nun?, Erika Bächle, Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt Freiburg
  • 9.2.2022, Heute schon für morgen sorgen – Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung, Christina Heine, Betreuungsverein des Sozialdienst katholischer Frauen (SkF)

Veranstaltungsort: Franz-Hermann-Haus, Sundgauallee 8  (Ausnahme Online-Veranstaltungen). Es steht eine barrierefreie Toilette zur Verfügung.

Der Eintritt ist kostenfrei. Anmeldung beim Stadtteiltreff ist aber erforderlich, denn die Anzahl der Plätze ist begrenzt: unter stadtteiltreff-bb@caritas-freiburg.de oder Tel. (07 61) 89 75 83 15).

Alle Termine stehen, aufgrund des Infektionsgeschehens, unter Vorbehalt und unter-liegen der aktuellen Coronaverordnung sowie den gültigen Hygienevorschriften.

Mehr Informationen erhalten Sie im Stadtteiltreff oder im Stadtteilschaufenster auf den separaten Aushängen zu den einzelnen Vorträgen.


Zu den Hintergründen: was ist Quartiersarbeit?

Die Quartiersarbeiterinnen vor dem Stadtteiltreff, v.l.n.r. Hanna Brockmann und Katharina Becker

Die hauptamtlich Mitarbeitenden sammeln die Anliegen und Ideen der Bewohnerinnen und Bewohner, vernetzen bestehende Angebote und entwickeln sie gemeinsam mit den Ehrenamtlichen und sozialen Akteurinnen und Akteuren weiter. Dabei bietet das Quartiersbüro außerdem eine Anlaufstelle für allgemeine (Erst-)Beratung und Unterstützung mit einem besonderen Schwerpunkt auf niederschwelligen Beratungs- und Unterstützungsangeboten für Seniorinnen und Senioren und deren Angehörige.
Quartiersarbeit will im Grundsatz die Teilhabe und Beteiligung aller Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil sicherstellen und die Lebensbedingungen im Stadtteil verbessern.

Ihre Anlaufstelle im Quartier:

Stadtteiltreff Betzenhausen-Bischofslinde,  Am Bischofskreuz 4 (siehe Flyer)

Leitung: Katharina Becker, Telefon Telefon (07 61) 89 75 83 15,  stadtteiltreff-bb@caritas-freiburg.de

Sprechzeiten im Stadtteiltreff:

  • Montag 10–13 Uhr (mit Katharina Becker)
  • Dienstag 14–18 Uhr (mit Hanna Brockmann)
  • Donnerstag 9–12 Uhr (mit Katharina Becker)
  • oder nach Vereinbarung

Die Quartiersarbeiterinnen stellen sich vor

Katharina Becker

Seit Januar 2020 leite ich den Stadtteiltreff am Bischofskreuz. Meinen Start in der Quartiersarbeit hatte ich bereits im Studium. Während meines Studiums der Sozialen Arbeit an der Dualen Hochschule arbeitete ich in der Quartiersarbeit der Stadt Kehl. Meine Freude an diesem Tätigkeitsfeld behielt ich auch während meines Masterstudiums an der Evangelischen Hochschule in Freiburg, sodass ich im März 2019 als Quartiersarbeiterin im Nachbarschaftstreff Zehntsteinweg des Caritasverbands Freiburg-Stadt e.V. anfing. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem damaligen Quartiersarbeiter im Stadtteiltreff, war mir der Stadtteil Betzenhausen-Bischofslinde schon sehr vertraut.

Daher freue ich mich sehr, dass ich seit dem 01.01.2020 Ihre Ansprechperson hier im Stadtteil sein darf. Die Bewohnerinnen und Bewohner und der ganze Stadtteil Betzenhausen-Bischofslinde sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen.

Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen. Kommen Sie mich doch gerne mal in meinen Sprechzeiten am Montag 10-13 oder am Donnerstag 9-12 Uhr im Stadtteiltreff besuchen. Auch telefonisch oder per Mail bin ich natürlich gerne für Sie da.

Hanna Brockmann

Ich freue mich, dass ich seit dem 01.03.2021 im Stadtteiltreff am Bischofskreuz, des Caritasverbands Freiburg Stadt e.V. beschäftigt bin. Zusammen mit Katharina Becker bin ich dort ihre Ansprechpartnerin für alle Anliegen, Wünsche und Ideen, die Betzenhausen-Bischofslinde betreffen.

Ich bin ursprünglich Gymnasiallehrerin und habe sowohl mit Kindern und Jugendlichen als auch in der Betreuung von Seniorinnen und Senioren Berufserfahrung sammeln dürfen. Zuletzt habe ich in meiner Elternzeit ein längeres Praktikum in der Quartiersarbeit in Freiburg-Haslach absolviert. Berufsbegleitend studiere ich Soziale Arbeit.

Mir ist es besonders wichtig, dass es im Stadtteil ein Miteinander und ein füreinander Dasein gibt. Ich lade Sie herzlich ein, dienstags in meiner Sprechstunde zwischen 14 und 18 Uhr vorbeizukommen und auch telefonisch oder per Mail bin ich gerne für Sie da.

Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen!


Generelle Angebote im Stadtteiltreff

  • Erstberatung bei persönlichen Anliegen oder Problemen
  • Beratung zu ehrenamtlichem Engagement im Stadtteil
  • Suche-Biete Börse, z.B. gemeinsame Walking Gruppe, Nachhilfe etc.
  • Ausgabe der Freiburger Familien-Card
  • Ausgabe von Gelben Säcken
  • Ausgabe von diversem Infomaterial zu Unterstützungsangeboten
  • Notfalldosen gegen kleine Spende für den Stadtseniorenrat erhältlich
  • Annahme alter Handys, Brillen (ohne Etuis), Hörgeräte, Tintenpatronen, Tonerkartuschen, und Weinkorken aus Kork für einen guten Zweck
  • Anmeldestelle für „Kulturwunsch Freiburg“, der kostenfreie Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen für Menschen mit geringen Einkommen ermöglicht
  • Aktivitäten, Angebote, Termine werden regelmäßig im Bürgerblättle veröffentlicht und sind auch im Aushang beim Stadtteiltreff zu finden.

Besondere Angebote darüber hinaus im Stadtteiltreff

  • Sozialsprechstunde für Senioren und Angehörige
    • 1x im Monat bietet Frau Hasler von der Projektstelle „Älter werden im Nordwesten“ älteren Menschen und deren Angehörigen eine individuelle Informationsmöglichkeit über sämtliche Hilfen im Alter (ambulant, teilstationär, stationär)
    • Sie berät zu individuellen Lebenssituationen, über Finanzierungsmöglichkeiten (sozialrechtliche Leistungen) und bietet Begleitung durch Gesprächsangebote, Hilfe bei Antragsstellung und deren Durchsetzung.
    • Die Beratung ist kostenlos, konfessionsunabhängig, und unterliegt der Schweigepflicht
  • Begegnungscafé
    • Jeden Donnerstag von 15-17 Uhr im Stadtteiltreff
    • Es gibt Kaffee, Kuchen und Gespräche
  • Mittagstisch
    • Mittwochs von 12 – 14 Uhr
    • Das frisch gekochte Essen wird vom St. Anna Stift geliefert und kostet 5,50€. Anmeldung ist nicht erforderlich. Es gibt jedoch eine begrenzte Anzahl an Menüs.
    • Nähere Informationen werden im Schaufenster ausgehängt oder können telefonisch erfragt werden.
  • Nähwerkstatt des Mosaik-Netzwerks
    Jeden zweiten Montagnachmittag treffen sich die Teilnehmenden der Nähwerkstatt im Stadtteiltreff zum gemeinsamen Nähen und Miteinander ins Gespräch kommen.
  • Wechselnde Vortragsreihen
  • Gemeinschaftsgarten im Quartier Zehntsteinweg/Runzmattenweg
  • Mosaik-Netzwerk
    • Projekte zur Integration in den Stadtteil
    • Raum für Kontakt, Gespräche und Zeit um Deutsch zu lernen.
    • Mosaik am Mittwoch:
      Begegnungcafé  mit Geflüchteten, Mittwochs von 16-18 Uhr im Haus Albert, Sundgauallee 9. Zeit für Kontakt, Gespräch, Nachhilfe-Unterricht, Musik, Ausflüge planen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
    • Weitere Angebote und Projekte:
      Freizeitgruppe, Nähwerkstatt, Kulturpatenschaften und die Wandergruppe (in Kooperation mit den NaturFreunden Freiburg)
  • Runder Tisch Umwelt in Betzenhausen-Bischofslinde:
    • Austauschgremium zu Umwelt- und Naturfragen im direkten Wohnumfeld.
    • Es nehmen verschiedene Institutionen und Privatpersonen aus dem Stadtteil teil

Über wechselnde Angebote und Projekte informieren wir u.a. über unser Schaufenster oder im „Bürgerblättle“. Gerne können Sie sich auch immer persönlich oder telefonisch bei uns über aktuelle Angebote informieren.

Corona-Hinweis: Aufgrund des wechselnden Infektionsgeschehens bitten wir Sie, sich jeweils aktuell im Stadtteiltreff zu erkundigen, welche Angebote stattfinden können.

Historie des Stadtteiltreffs von Betzenhausen-Bischofslinde

Die Quartiersarbeit hat sich seit ihrem Start 2013 in Betzenhausen etabliert. Damals noch an einem anderen Standort. Denn bis 2019 hatte der Stadtteiltreff seinen Platz in den Räumlichkeiten der katholischen Pfarrgemeinde St. Albert an der Sundgauallee (siehe Bericht zur Eröffnung).

Seit Mitte 2019 ist der Stadtteiltreff in seinen neuen Räumlichkeiten, ganz zentral, am Bischofskreuz 4 zuhause und ist jetzt mittendrin – umgeben von Geschäften und Wohnungen!(siehe Bericht zum Umzug).

Seit Januar 2020 sind wir außerdem, dank eines höheren Stellendeputats, nun zu zweit im Stadtteiltreff und freuen uns, jetzt noch mehr Zeit für Sie zu haben!

Lehen: 50 Jahre Eingemeindung

Es gibt viel Gemeinsames in der Geschichte von Lehen und Betzenhausen: zwei Dörfer, die nach früheren Verhältnissen nah beieinander lagen aber weit weg waren von Freiburg. So gab es z.B. über lange Zeit eine gemeinsame Schule und auch an den Bundschuh-Aufstand im Jahr 1513 wurde 500 Jahre später gemeinsam erinnert (siehe Beitrag hier).

Betzenhausen wurde schon 1908 ein Stadteil von Freiburg und ermöglichte dadurch der Stadt eine weite Ausdehnung in Richtung Westen. Am 1. Sept. 1971 folgte die selbstständige Ortschaft Lehen, die seither zu Freiburg gehört. Heinz Scherer als damalige Lehener Bürgermeister und Freiburgs Oberbürgermeister Eugen Keidel unterzeichneten im neuen Ratssaal der Stadt den Eingemeindungsvertrag. Die Ortschaftsverfassung schrieb fest, dass wichtige Teile der Verwaltung in der Gemeinde verbleiben und der Ortsvorsteher im Freiburger Gemeinderat ein Mitspracherecht hat.

Lehen ist gleichzeitig Stadtteil und Bezirk, hat einen zwölfköpfigen Ortschaftsrat und eine eigene Ortsverwaltung. Und Lehen konnte sich bis heute als Randbezirk der Stadt seinen dörflichen Charakter bewahren:  Einfamilien- und Reihenhäuser mit Gärten prägen den Ortsteil. Sport und Freizeitmöglichkeiten bieten das Hallenbad Lehen, die Naherholungsgebiete Lehener Bergle und Bereiche des Stadtwalds sowie zahlreiche Vereine – einer der bekanntesten davon ist der Bundschuh zu Lehen e. V.

Heute (2021) hat Lehen ca. 2500 Einwohnerinnen und Einwohner. Bald dürften es mehr werden, denn nach langer Vorbereitungszeit wird in den nächsten Jahren das Baugebiet Zinklern realisiert (siehe unseren Beitrag dazu).

Siehe ausführlichen Bericht in der Ausgabe Nummer 798 des Freiburger Amtsblattes.

Naturnaher Park Obergrün

Der Erfolg bisheriger Bemühungen um den Naturschutz i Obergrün zeigt sich u.A. über Beobachtungen zur Artenvielfalt Mitte 2021 (Kerstin Geigenbauer, Diplom-Biologin):

Artenvielfalt im Obergrün

Das Artensterben beschäftigt Biologen und andere Wissenschaftler schon seit vielen Jahrzehnten. Endlich ist es in den gesamtgesellschaftlichen Fokus gerückt. Deshalb möchte ich als Ornithologin allein auf die weitere Vogelvielfalt eingehen (Fledermäuse und Insekten wären ebenso interessant), die ich bei unseren Aktivitäten nebenher im Gewann Obergrün beobachte (wohlgemerkt nur im überplanten Bereich, drumherum gibt es noch andere Reviere).

Ich sehe sowohl das Männchen als auch das Weibchen des Neuntöters regelmäßig aber nicht täglich beim Schafe auf die Weide stellen, sie sind gerade sehr heimlich. Gestern waren beide Elterntiere futtertragend. Der vermutete Neststandort liegt wie schon in den vergangenen Jahren in der Brombeer- und Haselnusshecke gegenüber der neuen Bank innerhalb der überplanten Fläche. Wir haben in dem Bereich ein Info-Schild aufgestellt.

Das Grünland und weitere Brombeerhecken und Obstbäume innerhalb des im Flächennutzungsplan als mögliche Baufläche aufgestellten Bereichs werden aktuell von dutzenden Haussperlingen und Staren mit ihren Jungvögeln als Nahrungshabitat und Schlafplatz genutzt. Gestern waren es ca. 60 Stare, die sich erst zur Futtersuche auf den Weiden sammelten und dann in die Gehölze flogen. Der Haussperling und der Star sind wegen Lebensraumverlust sowohl auf der Roten Liste Deutschlands (Star als gefährdet, Haussperling auf der Vorwarnliste) als auch in Baden-Württemberg geführt (Haussperling Vorwarnliste). Schlafplätze werden in Planungen oft nicht aufgenommen bzw. übersehen, da die Kartierungen meist tagsüber durchgeführt werden. Diese Strukturen sind jedoch besonders wichtig und auch geschützt.

Auch das Thema Nahrungsflächen wird oft zu wenig berücksichtigt. Dieses Jahr hat wieder mindestens eine Waldohreule im Gebiet gebrütet (die nach BNatG wie alle Eulen streng geschützt ist), vermutlich ein Brutpaar in der Lichtenbergstraße und eines im Sportpark Sonnland. Das Gewann Obergrün ist für deren Futtersuche essentiell. Die lauten Bettelrufe haben die Bürger in den letzten Wochen ordentlich auf Trab gehalten. Schon in den letzten Jahren habe ich darauf hingewiesen, dass das Gewann Obergrün im Bereich des geplanten Baugebiets darüber hinaus ein wichtiges Nahrungshabitat für die Mehlschwalben (Rote Liste Deutschland 3 und Baden-Württemberg Vorwarnliste) und Mauersegler (RL BW Vorwarnliste) ist, die erfreulicherweise in der Bischofslinde brüten, ebenso für den  Turmfalken (Vorwarnliste Baden-Württemberg).

Nicht zu vergessen ist die Bedeutung des Winterschlafplatzes des Bluthänflings in den Hecken innerhalb der aktuell überplanten Fläche. Ich habe die Beobachtung letztes Jahr auch dem Umweltschutzamts mitgeteilt. Vor dem Schneefall waren es zeitweise über hundert Tiere, die sich in der Dämmerung in den Hecken niedergelassen haben, danach weniger, ca. 20-40 Tiere bis zum Ende des Winters. Der Bluthänfling ist wegen Lebensraumverlust auf der Roten Liste Deutschlands als gefährdet (3) und in Baden-Württemberg als stark gefährdet (2) geführt. Als Gründe werden Siedlungstätigkeiten in strukturreichen Ortsrändern und die intensive Landwirtschaft angegeben.

Dies sind nur die planungsrelevanten Arten. Es brüten darüber hinaus im Planungsbereich Girlitze, Stieglitze, Blaumeisen, Kohlmeisen, Amseln, Rotkehlchen, Zaunkönige, Mönchsgrasmücken, Gartengrasmücke, Rabenkrähen, Elstern, ohne Anspruch auf Vollständigkeit….

Bei Umsetzung des geplanten Baugebiets wird also mit nur der Neuntöter Lebensraum verlieren. Das Gewann Obergrün ist ein Beispiel dafür, wie durch die ungebremste Bautätigkeiten die Lebensraum-Mosaiksteinchen, die die verschiedenen Vogelpopulationen zum Überleben brauchen (Rastplätze, Winterhabitate, Schlafplätze, Bruthabitate, Nahrungshabitate) schwinden, oft unbemerkt. Wenn das Gewann Obergrün bebaut wird, verschwindet für alle oben genannten (Wohlgemerkt nur Vogel-) Arten entweder ein ganzes Revier oder überlebensnotwendige Bestandteile davon bzw. essentielle Habitate zur Zugzeit.

Die Stadt Freiburg hat sich nun höhere Ziele beim Biodiversitätsschutz gesetzt! Es ist löblich und dringend notwendig, dass bisher gemulchte Rasenflächen in Blühwiesen umgewandelt werden. Aber- ist es dabei nicht am sinnvollsten diejenigen Flächen, die ohnehin schon artenreich sind, als solche zu erhalten und zu entwickeln?

Wir laden erneut alle Interessierten herzlich zu einem biologischen Rundgang ins Gewann-Obergrün ein.

Kerstin Geigenbauer im Namen des Teams von Bauernhoftiere für Stadtkinder e.V. (Kerstin Geigenbauer)

Bewertung durch die angrenzenden Anne-Frank-Schule im Juni 2021 (Karoline Schiafone, Schulleiterin):

Pädagogische Aspekte zu Obergrün

Wir als zukünftige gebundene Ganztagesschule (Anne-Frank-Grundschule) schließen uns dem Anliegen des Vereins für Bauernhoftiere mit Nachdruck an! Die Flächen im Gewann Obergrün sind nicht nur aus naturschutzrechtlichen Gründen absolut schützens – und erhaltenswert, sondern auch aus pädagogischen Gründen.

Gerade jetzt – da die Schulen wieder Stück für Stück öffnen – merken wir, wie sehr den Kindern die Erfahrungen und Erlebnisse aus „erster Hand“ fehlen und wie das Naturerleben eine Basis für alles andere Lernen bildet. In der Natur können die Kinder Selbstvertrauen, Gleichgewichtssinn, Geschicklichkeit und eine Forscherhaltung entwickeln. Außerdem kann nur über die direkte Naturerfahrung ein Verständnis für Nachhaltigkeit angelegt werden. Dieses Anliegen  kann weder über Filme, noch  über  sonstige – noch so ansprechende  – Lernmaterial oder Projekte erreicht werden.

Aus vielen Gründen machen wir uns im Moment nicht nur über die Lernlücken der Kinder Sorgen, die Corona bedingt entstanden sind, sondern ganz stark auch über die Gesundheit – sowohl die körperliche als auch die seelische Gesundheit der Kinder. Wie können wir die Gesundheit der Kinder besser stärken, als indem wir hinaus in die Flächen hinter der Schule gehen, mit den Bauernhoftieren arbeiten, einen Schulgarten und einen Schulacker anlegen, oder im Biotop forschen und klettern?

Die Fläche des „Gewann Obergrün“ und die Kooperation mit dem Verein Bauernhoftiere e.V. sind zwei ganz zentrale Standbeine unserer zukünftigen Ganztagesschule. Und nur wenn die Flächen bestehen bleiben und der Verein genug Raum behält, können unsere pädagogischen Ziele umgesetzt werden.

Insofern schließen wir uns dem Anliegen des Vereins Bauernhoftiere mit Nachdruck an und hoffen, dass Sie alle uns in diesem Anliegen nachhaltig unterstützen!

Karoline Schiafone


Ein Bericht aus der Anfangszeit (Bürgerblättle 211, Dez. 2011):

Ein »Naturnaher Park Obergrün« für Mensch und Natur in Betzenhausen-Bischofslinde.

Der Verein Bauernhoftiere für Stadtkinder e.V. möchte gemeinsam mit dem Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde an die Stadtplaner der Stadt Freiburg appellieren, die Grünfläche Obergrün hinter der Anne-Frank-Grundschule in ihrer derzeitigen Größe mit ihrem Rundlaufweg als offiziellen Park auszuweisen, um sie damit für die BürgerInnen von Betzenhausen-Bischofslinde und die nachfolgenden Generationen zu erhalten. Konkret wird vorgeschlagen, das Gelände, welches momentan einen weißen Fleck in der Stadtkarte darstellt, mit dem Namen »Naturnaher Park Obergrün« zu versehen und im Stadtplan zu kennzeichnen.

Das für die Lebensqualität im Stadtteil bedeutende Obergrün muss aus allen baulichen Nutzungsplänen gestrichen werden. Das Gewann Obergrün liegt südwestlich der Kinder- und Jugendeinrichtungen Anne-Frank-Grundschule, Kinderhaus Fang die Maus und dem Verein Bauernhoftiere für Stadtkinder e.V. und ist eine der letzten unverbauten und frei zugänglichen Grünflächen. Natürliche Erlebnisräume sind elementar für die kindliche Entwicklung und schwinden in allen Städten rasant. Das reizvolle Gewann stellt mit den Pleuger-Wiesen den letzten Rest des ländlichen Dreisamvorlandes in der Bischofslinde dar und ist eine grüne Insel zwischen dem Zubringer West und der dichten Bebauung. Zudem beherbergt das Obergrün seltene und geschützte Tierarten wie Zauneidechse und Gottesanbeterin.

Insgesamt ist das Gewann Obergrün nicht einfach nur eine Baulücke, sondern birgt ein hohes sozio-ökologisches Potential und ist für die pädagogische Arbeit von Bauernhoftiere für Stadtkinder e.V. und die Lebensqualität der BürgerInnen von Betzenhausen-Bischofslinde von großer Bedeutung. In Zeiten der  Klimaerwärmung kann der stark nachverdichtete Stadtteil Betzenhausen-Bischofslinde auf seine »grüne Lunge« am Ortsrand nicht verzichten!

Die Idee des »Naturnahen Parks Obergrün« stellt ein innovatives Projekt dar, welches der »Green-City« Freiburg wie auf den Leib geschneidert ist. Die Idee in Kürze: „„

  • Ein naturnaher Park mit ländlichem Charme, großem Artenreichtum und hohem Erholungswert, in dem Naturpädagogik und tiergestützte Pädagogik mit Landschaftspflege und Artenschutz verbunden werden.
  • Die halboffene Wiesenlandschaft wird für die Stadt und andere Eigentümer kostenneutral sowohl durch die Beweidung mit Ziegen und Schafen offengehalten als auch durch pädagogisch begleitete Landschaftspflegemaßnahmen gepflegt. „„
  • Sowohl ein wertvoller Erlebnisraum für Kinder und Erwachsene als auch ein artenreicher Lebensraum bleiben erhalten.
  • „Auf Schautafeln werden ökologische Zusammenhänge erläutert und Lebensräume im Obergrün beschrieben (Bedeutung der Beweidung, Lebensraum Feuchtbiotop, Bachlauf, Viehweide, Magere Flachlandmähwiese, Grasbrache, Gebüsche, Vorwaldstadien etc.). „„
  • Bänke und Mülleimer werden wieder aufgestellt (aktuell blieben eine Bank und ein privater, ehrenamtlich(!) geleerter Mülleimer stehen).

Es werden keinesfalls Pflanzungen oder die Anlage eines Parkes im normalen Sinne mit Rasen etc. gefordert. Der ländliche, wilde Charme des Geländes soll vielmehr innerhalb pädagogischer Projekte des Vereins Bauernhoftiere für Stadtkinder e.V. mit Kindern des Stadtteils erhalten und entwickelt werden. Es entstehen so gut wie keine Kosten für die Stadt Freiburg.

Auch die Anne-Frank-Grundschule, das Kinderhaus Fang die Maus und der St.-Albert-Kindergarten wollen den Naturnahen Park Obergrün.

Unterstützen auch Sie den Naturnahen Park Obergrün mit ihrer Unterschrift! Es wird Infostände jeweils an den Einkaufzentren Am Bischofskreuz (10.12.) und am Betzenhausener Torplatz (17.12.) geben. Kommen Sie vorbei, informieren Sie sich und setzen Sie Ihr Zeichen für den Naturnahen Park Obergrün. Setzen Sie sich ein für die Lebenqualität in Betzenhausen-Bischofslinde!

Cora Geigenbauer


Für weitere Infos siehe auch www.bauernhoftiere-fuer-stadtkinder.de .

Im Herbst 2021 gründete sich eine Interessengemeinschaft für den Erhalt von Obergrün, siehe www.igobergruen.de.

Entfernen von Graffiti

Juni 2021 Update: Leider gab es nur wenig Rückmeldungen bezüglich Graffiti auf Hauswänden.

Glücklicherweise wurde vom Verein Sicheres Freiburg e. V. trotz des Haushaltbeschlusses des Gemeinderates beschlossen, das Solidarmodell auch zukünftig stattfinden zu lassen, da die Arbeit als solches durch die Maler/innen ehrenamtlich durchgeführt wird, und der Verein lediglich die Kosten für die Farbe übernimmt.


Mai 2021: Aufgrund des Haushaltbeschlusses Ende April wird es dieses Jahr zum letzten Mal die Möglichkeit geben, dass private Eigentümer illegales Graffiti kostenlos von ihren Häusern entfernen lassen.

Illegale Graffiti stellen eine Sachbeschädigung dar, schädigen das Image der Stadt und verursachen hohe Kosten.  Durch das Entfernen von illegalen Graffiti kann das Erscheinungsbild des Stadtteiles verbessert werden. Deswegen organisiert der Verein Sicheres Freiburg e.V. seit 2007 zusammen mit verschiedenen Betrieben der Malerinnung Freiburg-Müllheim das Entfernen von Graffiti: Gefördert durch den „Fördertopf legale und illegale Graffiti“ der Stadt wird die Farbe bezahlt mit der die Maler*innen ehrenamtlich und deswegen für die Hausbesitzer kostenlos illegale Graffiti überstreichen.

Leider hat der Gemeinderat Ende April mit dem Beschluss des Doppelhaushalt 2021/22 entschieden die Förderung zu streichen, um Geld zu sparen. Private Eigentümer, die kostenlos illegale Graffiti von ihren Häusern entfernt haben möchten, sollen sich deshalb zur Koordination der Aktion bis zum 15. Juni beim Bürgerverein melden.

Weitere Informationen über die Aktion können unter www.sicheres-freiburg.de gefunden werden.

 


Rückblick 2019

Anti-Graffiti Aktion in Betzenhausen-Bischofslinde: Am 11.05.2019 fand zum 15.ten Mal der Aktionstag  Solidarmodell „Anti-Graffiti“ in Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde statt.

An 15 Objekten wurden bei der diesjährigen Aktion Illegale Graffiti im Stadtteil Betzenhausen-Bischofslinde durch ehrenamtliches Engagement der Malerbetriebe entfernt. Die Federführung hatte wieder der Verein Sicheres Freiburg e. V. der den Aktionstag gemeinsam mit dem Bürgerverein Betzenhausen – Bischofslinde, der Malerinnung Freiburg/ Müllheim, der Polizei, der Jugendhilfe im Strafverfahren, der VAG und vielen weiteren Akteuren organisierte.

Farbschmierereien verursachen nicht nur einen hohen wirtschaftlichen Schaden, sie sind auch ein Straftatbestand. Sie verärgern ebenso Hauseigentümer, Mieter und häufig auch Besucher, die ihr Bedauern ausdrücken über die negative Veränderung des Stadtbildes. Die Folge: Man fühlt sich im eigenen Stadtteil zunehmend unwohl und im schlimmsten Fall sogar bedroht, da das subjektive Sicherheitsgefühl dann oftmals beeinträchtigt ist. Nach der Reinigung und dem neuen Anstrich wirken die Zu- und Abgänge freundlicher und heller.

Dank der guten Zusammenarbeit aller Kooperationspartner konnten nach der Begrüßung und Eröffnung der Aktion durch den Ersten Bürgermeister Herrn von Kirchbach in diesem Jahr wieder viele Objekte, deren Eigentümer der Reinigung zugestimmt haben, in diesem Stadtteil gereinigt werden.

Auch die VAG, die den Aktionstag seit Anbeginn unterstützt, beteiligte sich mit der Reinigung ihrer Haltestellen in dem Stadtteil.

Es wurden auch umfangreiche Reinigungen in Abstimmung mit dem Garten- und Tiefbauamt durch die gemeinnützige Freiburger Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft mbH unter anderem im Seepark durchgeführt. Auch hier wirkt alles viel heller, gepflegter und freundlicher. Das subjektive Sicherheitsgefühl wir dadurch gestärkt und es entsteht eine positive Wahrnehmung aller Besucher, sei es aus Freiburg oder dem Ausland.

Trotz schlechter Wetterprognose konnten alle Arbeiten im Trockenen erledigt werden. Unser Dank gilt allen Akteuren, die durch ihr großes, ehrenamtliches Engagement diesen Aktionstag ermöglichten.

Für alle an diesem Aktionstag gereinigten Flächen gibt der Verein Sicheres Freiburg e.V. eine 3-monatige Nachstreich Garantie: Sollte in den nächsten drei Monaten an den gereinigten Flächen Sachbeschädigungen durch Beschmierungen auftreten, werden diese umgehend beseitigt. Dazu bitte einfach eine formlose Meldung, am besten per Mail an diese Adresse:

Kontakt: Sicheres Freiburg e.V., Mark Bottke, Rathausplatz 2-4, 79098 Freiburg, Tel.: 0761 2927 2098, eMail: info@sicheres-freiburg.de

Hier die ausführliche Pressemitteilung zum Solidarmodell von Sicheres Freiburg mit Bildern aus unserem Stadtteil. Konzept und Fotos der letzten Aktionstage finden Sie auf der Homepage des Vereins unter www.sicheres-freiburg.de.


Grundsätzliches zur Beseitigung illegaler Graffiti

Private Eigentümer/innen, die Graffiti an ihren Gebäuden fachmännisch durch Ansprechpartner der Malerinnung entfernen lassen, erhalten die Absicherung, dass innerhalb eines halben Jahres die Kosten zur Beseitigung einer erneuten Sachbeschädigung durch Graffiti bis zu zwei Mal durch die Stadt Freiburg übernommen werden. Seit 2018 hilft der Verein Sicheres Freiburg im Auftrag der Stadt Freiburg den betroffenen, privaten Eigentümern.

Hierbei übernimmt der Verein unter bestimmten Bedingungen die Kosten zur Beseitigung illegaler Graffiti. Weitere Informationen finden Sie hier: Anti-Graffiti-Kostenübernahme


Legale Graffiti

Der Verein “Sicheres Freiburg e. V.”  fördert auch legale Street-Art- und Kunstprojekte. Auf der Homepage unter www.freiburg.de/graffiti sind diejenigen Orte in Freiburg aufgeführt, an denen Farbe erlaubt ist, und welche Regeln dabei zu beachten sind. Freigegebene Flächen sind in Betzenhausen z.B. die Unterführung Berliner Allee bei den Schrebergärten, aber auch die drei Unterführungen unterhalb der Sundgaualle.


Juli 2019: Neue Initiative „Graffiti-Alarm – Für ein schönes Stadtbild“.

Hintergrund: Viele Kommunen kämpfen mit illegalen Graffiti, laut einer Studie des Deutschen Städtetags summieren sie sich bundesweit alljährlich auf 200 Millionen Euro. In Freiburg hat die Stadt 2018 rund 238.000 Euro für die Beseitigung der Schäden allein auf eigenen Objekten ausgegeben.

Bei einer Info-Veranstalltung der Stadtverwaltung zur illegalen Graffiti haben sich sich 15 Freiburger Institutionen zur neuen Initiative „Graffiti-Alarm – Für ein schönes Stadtbild“ zusammengeschlossen, um verstärkt gegen illegale Graffiti vorzugehen und sich künftig mit Erfahrungs- und Fachwissen gegenseitig zu unterstützen. Ziel der Initiative: Das Stadtbild soll verbessert werden. Aktuell beteiligt sind u.a.: Justiz, Polizei, FWTM, Verband Haus & Grund Freiburg, Wohnungsunternehmen (z.B. Bauverein Breisgau eG, Freiburger Stadtbau GmbH, Heimbau Breisgau eG, Vonovia), VAG, Stiftungen der Erzdiözese Freiburg, Evangelische Kirche, Amt für Vermögen- und Bau BW (Universitäts- und Landesgebäude).

Hier ist die vollständige Pressemitteilung “Graffiti Alarm” zu finden.

2. Rainforest Run Freiburg

Seepark 11.06.2021- 20.06.2021: Der Leichtathletik Club Freiburg veranstaltet zusammen mit Studierenden der Universität Freiburg im Juni einen Spendenlauf für den Amazonas-Regenwald. Oberbürgermeister Martin Horn ist Schirmherr des 2. Rainforest Run Freiburg. Alles weitere unter : www.rainforestrun-freiburg.de


Laufen und die artenreichsten Wälder dieser Erde schützen?

Unter dem Motto „Running for future“ lädt der Rainforest Run Freiburg zum Laufen, Walken und zum Engagement für den Regenwald- und Klimaschutz ein.

Zurzeit fallen viele Sportveranstaltungen aus. Eine Abwechslung im Alltag und einen Anreiz zum Sporttreiben bietet der coronakonforme Freiburger Spendenlauf im Seepark.

Bereits im vergangenen Jahr sind über 370 Läuferinnen und Läufer für die Erhaltung des Regenwaldes in Sumatra an den Start gegangen. Dieses Jahr sollen Startgelder und Spenden nach Bolivien gehen. Der Wald in der Region Bajo Paragua, Lebensraum zahlreicher Tierarten sowie der indigenen Guarasug‘we-Gemeinde, ist zunehmend von Abholzung und Feuer bedroht. Um weitere Zerstörung zu verhindern, will die Regenwaldstiftung Rainforest Trust, gemeinsam mit lokalen Organisationen und indigenen Gemeinden, Schutzgebiete schaffen, damit der Wald erhalten werden kann. Das Team des Rainforest Run Freiburg möchte ebenfalls einen Beitrag leisten und freut sich über zahlreiche Teilnehmer/innen.

Die Strecke verläuft einmal um den Flückigersee. Läuferinnen und Läufer können selbst wählen, ob sie nur eine halbe Runde (1,1 km) laufen oder den See mehrmals umrunden möchten – bis zu 8,8 km sind möglich. Auf der Strecke sind feste Zeitnahmepunkte installiert. Die Zeiten werden automatisch erfasst und direkt in die Online-Ergebnisliste hochgeladen, wo sie live mitverfolgt werden können.

Wer nicht in Freiburg ist, kann trotzdem teilnehmen. Bei der Option „Lieblingsstrecke“ erfolgt der Upload der Zeiten selbstständig und manuell. Der Lauf kann einfach mit der Smartwatch, dem Smartphone oder per Hand getrackt werden. Die Ergebnisse werden dann über einen Link, den die Läuferinnen und Läufer bei der Anmeldung erhalten, hochgeladen.

Ob alleine oder als Team, ob walken, gehen oder laufen – für alle ist etwas dabei. Das Anmeldeportal ist bis zum 18. Juni geöffnet. (Anmeldungen unter https://www.rainforestrun-freiburg.de/) Die Startgelder kommen dem Schutz des Amazonas-Regenwaldes zugute. Zusätzliche Spenden sind ebenfalls möglich. Mit nur 2,40 € kann ein Hektar Tropenwald geschützt werden!

Rebecca Roßberg und das Team vom Rainforest Run Freiburg,E-mail: rainforestrun-freiburg@gmx.de


Ein Beitrag aus Bürgerblättle 267 Juni/Juli 2021

Siehe auch Beitrag bei fudder.de: der Rainforest Run sammelt dieses Jahr Spenden für Bolivien

Nachbarschaftspost

Ein Aktion vom Stadtteiltreff, die wir unbedingt weiter empfehlen möchten. Schicken Sie einen netten Gruß (Karte, Brief, Selbstgebasteltes oder Selbstgemaltes) bis Montag den 24. Mai an den Stadtteiltreff am Bischofskreuz oder geben Sie einfach den Briefumschlag dort ab. Alles weitere hier im Plakat: