Beiträge aus Bereich Soziales

Spielplatz Wiechertstrasse

Einladung zum Projektstart am Dienstag, 29.09. 2020.

Es war schon vor einiger Zeit angekündigt worden: jetzt kann endlich die Umgestaltung des über 40 Jahre alten Spielplatzes “Wiechertstraße” beginnen. Die Fläche ist zwar nur klein und mit allerlei Zwangspunkten belegt, aber trotzdem möchte das Garten- und Tiefbauamt (GuT) eine Neugestaltung erreichen, in der sich möglichst viele Nutzer*innen positiv wiederfinden können.

Erstes Treffen ist am Dienstag, 29.09. 2020 um 15.30 Uhr auf dem Spielplatz, um den Spielplatz gemeinsam anzuschauen (unter Beachtung der aktuellen Coronaregeln).

Dabei wird auch ein Wunschbriefkasten montiert: wer keine Zeit hat am Dienstag, kann in aller Ruhe in den darauffolgenden 3 Wochen seine Anregungen und Wünsche dort hinterlassen. Die Mitarbeiter*innen vom Garten- und Tiefbauamt sind neugierig was das kommt und leeren den Kasten regelmäßig…

 

Jubiläumsspielplatz ‚Seekrater‘ im Seepark eröffnet

In Anwesenheit der Bürgermeister Ulrich von Kirchbach und Martin Haag wurde am 20. Aug. 2020 der neue Mehrgenerationen-Spielplatz mit Wasserspielplatz und Kletterparcour eröffnet. Auch wenn aktuell verschiedene Bäume und Sträucher noch fehlen: die kommen ab Herbst, also außerhalb der Vegetationszeit. Aber darauf wollte man nicht warten, denn so ergibt sich schon jetzt ein vielfältiges Angebot für Familien, die z.B. wegen Corona ihren Urlaub zu Hause verbringen.

Das Ergebnis des Umbaus kann sich sicher sehen lassen: um den Spielplatz wieder stärker mit dem Park zu verbinden, wurde der ehemals tiefe Krater zum Park hin geöffnet (barrierefrei). Der Aufbau hat Züge eines Amphitheaters mit Natursteinblöcken für Aufenthaltsbereiche und mit Holzdecks (z.B. für Picknick). Es gibt Sitzmauern und Stufen, und natürlich mehrere Spielbereiche wie Wasserspielplatz, Balancierhölzer, Naschgarten oder Kletterparcour. Als besonderes Inklusions-Element zählt eine Nestschaukel mit Fallschutz.

Der Kletterparcour soll in der Silhouette einige markante Freiburger Gebäude nachstellen und dürfte schon bald zum Erkennungsmerkmal des neuen Spielplatzes werden. Ein Highlight ist sicher der Wasserspielplatz mit einer Kombination aus Pumpen und Wasserleitrinnen. Auch früher gab es schon einen Bachlauf, der durch den angrenzenden Rhododendron-Busch verläuft: er konnte mit neuer Technik und Zuleitungen reaktiviert werden.

Bei der Eröffnungsveranstaltung anwesend war auch Renate Sick-Glaser als Vertreterin der “Renate und Waltraut Sick Stiftung“, die den Umbau des Spielplatzes mit einer großzügigen Spende von 100.000 Euro unterstützt hatte. Ihre Worte: “Mit meiner Jubiläumsspende für die Spielplätze im Dietenbachpark und Seepark möchte ich ganz im Sinne meiner Renate und Waltraut Sick Stiftung ein Zeichen für mehr Inklusion in Freiburg setzen. Menschen aller Altersgruppen und mit unterschiedlichen körperlichen Fähigkeiten können sich hier begegnen und sich entsprechend ihren Möglichkeiten bewegen. Ich wünsche uns allen, dass dieser inklusive Spielplatz hier im Seepark von Jung und Alt rege angenommen wird. Mein Jubiläumsgeschenk soll vielen Menschen hier in Freiburg viel Spaß und Freude an der Bewegung bringen”. Einen herzlichen Dank dafür auch von Seiten des Bürgervereins.

Nach den Erfahrungen des aktuellen Sommers müssen wir hier allerdings auch Befürchtungen von Anwohnern erwähnen, die den Seepark insbesondere in diesem Sommer häufig als Event-Location erlebt haben. Mit allen Begleiterscheinungen wie viel Unrat und Lärm bis tief in die Nacht. Es gibt Befürchtungen, dass der neue Platz auch dieses Nachtleben anzieht: darauf wird der Ordnungsdienst sehr achten müssen.

Und unserer weiterer Wunsch: grundsätzlich notwendig wäre auch eine öffentliche Toiletten-Anlage am östlichen Ufer des Sees. Das nächste WC befindet sich hinter der Ökostation und ist so manchem Besucher wohl unbekannt oder zu weit weg (und der Weg ins nächste Gebüsch leider näher).

Siehe auch Bericht in der Bad. Zeitung vom 21.Aug.2020 (evtl. mit eingeschränktem Zugriff).


Rückblick auf die Sanierung „Spielkrater“ im Seepark

Im Jahr 2020 feiert die Stadt Freiburg ihr 900 jähriges Stadtjubiläum. Aus diesem Anlass entstand im Frühjahr 2019 der Plan, drei Spielplätze neu zu gestalten (zusätzlich zu den ohnehin vorgesehenen Sanierungen). Die Fertigstellung des Umbaus soll Mitte 2020 abgeschlossen sein. Das Garten- und Tiefbauamt, das für den Unterhalt von Spielplätzen zuständig ist, hat aus der Prioritätenliste die Spielplätze ausgewählt, die dafür in Frage kommen. Einer davon ist der Spielplatz „Spielkrater“ im Seepark (und auch der Spielplatz am Dietenbachpark).

Dieser Spielplatz liegt recht versteckt zwischen der östlichen Spitze des Sees und dem Schongauerweg und dürfte manchem Stadtteil-Bewochner deshalb gar nicht bekannt sein. Der Spielkrater ist darüber hinaus in die Jahre gekommen und soll im Rahmen des Sanierungsprojektes zu einem Mehrgenerationenplatz werden.

Mai 2019: erstes Bürgerbeteiligungsverfahren

Das GuT möchte alle Interessierten mit ihren Wünschen und Vorstellungen einbeziehen. Zu einem ersten Beteiligungs-Treffen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen hatte das GuT am Freitag, den 3. Mai 2019 eingeladen, siehe auch Details in Einladung_Seepark_Spielkrater.


Juli 2019: Bei herrlichem Wetter fand am 10. Juli 2019 ein 2. Beteilungsverfahren vor Ort statt.

Leider war die Beteilung sowohl von Kindern wie auch von Jugendlichen und Erwachsenen nicht sehr gut. Doch die Anwesenden waren von der Ausarbeitung des Entwurfs begeistert und können deren Umsetzung kaum erwarten. Es wird für jede Altersgruppe etwas dabei sein, um so einen Mehrgenerationenspielraum zu bieten. Die Öffnung des Spielkraters zur großen Liegewiese am Seepark, wird die jetzige versteckte unsichere Lage entschärfen und den Benutzern noch mehr Bewegungspielraum geben.

Beginn der Bauarbeiten ist für Beginn 2020 angedacht. Fertigstellung wird zum Sommer 2020 zugesagt. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) hat gemeinsam mit Herrn Braun vom Büro Ramboll Studio Dreiseitl aus Überlingen eine sehr innovative und schöne Lösung erarbeitet, die auch Kindern mit Behinderung Spielmöglichkeiten bieten wird.

Wenn jetzt die Stadt Freiburg sich noch überlegen würde, ob sie nicht doch eine Toilette in dem Bereich einrichten könnte, wäre vielen Anliegern und freizeitgenießenden Menschen geholfen. Schließlich muss für die Wasserspiele eine Trinkwasserleitung neu verlegt werden. Die nächsten öffentlichen Toiletten sind bei der Öko-Station und dem Bürgerhaus! Es wäre nett, wenn die Verwaltung darüber nachdenken würde. Die „Buschtoiletten“ der Seeparkbenutzer sind eine Zumutung.


Juli 2020: wie fast täglich zu sehen ist, herrscht inzwischen rege Bautätigkeit auf dem Gelände.

Aus dem bisher etwas versteckten Spielplatz wird eine Mehrgenerationenanlage entstehen. Wenn es so weiter geht, dürfte auch die Eröffnung noch im Sommer möglich sein.

Mit der Planung wurde das Ramboll Studio Dreiseitl aus Überlingen beauftragt. Die Ausführung übernahm das Team Grün Furtner GmbH aus Buchenbach bei Freiburg. Die Gesamtfläche umfasst eine Größe von etwa 1.500 Quadratmetern.

 

Besichtigung der Studentensiedlung

Bericht über die Besichtigung in Bürgerblättle 263, Okt./Nov. 2020 (Auszüge)


Eine beeindruckende Führung durch die StuSie

Die Resonanz auf die zweite StuSie-Führung ist sehr positiv. Der Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde hatte gemeinsam mit dem Studierendenwerk Freiburg-Schwarzwald und der StuSie e.V. eine interessante und aufschlussreiche Führung angeboten. Das Interesse war unerwartet hoch, so dass entsprechend der Corona-Verordnung in vier Gruppen geführt wurde. Der zuständige Architekt Herr Gerlach, Herr Hohwieler, Leiter der Technik und Wohnraumverwaltung und die StuSie e.V.  organisierten alles hervorragend. Es konnte der neue 11 Geschosser, die Technik, T.I.K. und die Außenanlagen besichtigt werden.

In diesen Tagen wird der 11Geschosser von 130 Studierenden bezogen.  Die Einzelzimmer/Appartements ganz in weiß, jede Etage eine Farbe, die sich auch an den Briefkästen entsprechend wiederholt, Waschmaschinenzentrum im EG, Fahrradkeller, die Aussicht…

Viele Besucher*innen beneideten die Studierenden, ob der schönen Studienmöglichkeit.  Auch für das gesellige Wohl ist mit den Gemeinschaftsräumen im Haus 36 (T.I.K.) gesorgt. Die StuSie e.V. führte durch die unterschiedlichen Party-Räumlichkeiten, großen Saal, in dem verschiedene Veranstaltung auch Sport durchgeführt werden kann, ebenso wie durch die Holzwerkstatt, die bei Bedarf angemietet werden kann. Selbst ein Kraftraum steht zur Verfügung. Es wurde in der StuSie wirklich an alles gedacht, was wohl kaum Studierende auf dem freien Markt in dieser Form finden können. Eine echte Rundumversorgung zu einem unschlagbaren Preis.

Die beeindruckende Technikzentrale wurde den staunenden Besucher*innen durch den zuständigen Hausmeister, Herrn Huber, vollumfänglich erklärt.  Ebenso die Organisation bei Wechsel und Semesterbeginn beeindruckten die Besucher*innen, ob der vielen Verwaltungsarbeit, die in kürzester Zeit von den Hausmeistern erledigt werden muss.

Beate Diezemann (Fotos Bernd Wißler)


Ursprüngliche Einladung zu : Sa. 29. Aug. 2020, ab 16:00 Uhr (bitte anmelden bis 26. Aug.)

Wiederholt wurde im Bürgerblättle über die Nachverdichtung der Studentensiedlung berichtet und 2018 auch bereits eine Besichtigung der StuSie angeboten.

Wir möchten nun, nachdem die Nachverdichtung unüberseh- und hörbar ist, noch einmal eine Besichtigung anbieten. Bei dieser Besichtigung wird u. a. die Möglichkeit geboten, eines der neuen 11geschossigen Gebäude vor dem Einzug der Studierenden im September zu besichtigen.

„StuSie“ – Stadtteil im Stadtteil

Etwa 1.900 Studierende aus vielen Nationen lernen und leben in einer eigens für sie geschaffenen Siedlung, die über die reine Unterkunft hinaus zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitnutzung und der Kontaktaufnahme bietet.

In einer gemeinschaftlichen Aktion laden der Bürgerverein Betzenhausen- Bischofslinde e.V., der StuSie e.V. und das Studierendenwerk Freiburg die Bevölkerung zu einem begleiteten Spaziergang durch die StuSie ein. Dabei können verschiedene Orte und Räume besichtigt werden. Auch durch die parkähnlichen Außenanlagen wird geführt und wer möchte kann in die weitgehend regenerativ betriebene Energiezentrale schauen.

Treffpunkt ist vor dem Gemeinschaftshaus Sundgauallee 36. Der Spaziergang wird jeweils in kleineren Gruppen mit Mundschutz und den dann gültigen Corona Vorschriften durchgeführt. Der Rundgang wird ca. eine Stunde dauern. Anschließend sind alle Teilnehmer eingeladen zu einem Getränk mit Häppchen in die StuSie Lounge zu kommen.

Um planen zu können und aufgrund begrenzter Kapazitäten speziell in der jetzigen Coronazeit bitten wir um eine vorherige Anmeldung bis Mittwoch, den 26. August 2020 an:

Beate Diezemann
Erste Vorsitzende Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde
Tel.: 0761/ 8 22 40, E-Mail:  bvbb-fr@web.de

Vier Entwürfe für die Kugel

Update: seit dem 3. Aug. ist die Ausstellung im Stadtteiltreff geöffnet. Auch Baden-TV berichtete inzwischen darüber (der Beitrag vom 7.8.2020 ist auch online abrufbar).


Ausstellung “Dark Side of the Moon”: Vier Entwürfe für die Kugel, Kurator: Prof. Harald Roser, HfT Hochschule für Technik, Stuttgart

Die Gedanken sind frei – und studentische Entwürfe sowieso. Das zeigt eine sehr sehenswerte kleine Ausstellung, die gemeinsam mit Prof. Harald Roser von der Hochschule für Technik (HfT) in Stuttgart konzipiert wurde und ab dem 3. August im Stadtteiltreff Betzenhausen-Bischofslinde zu sehen ist. Vier Architekturstudenten haben sich in den vergangenen Monaten überlegt, wie man die stillgelegte Freiburger Gaskugel als Planetarium und Ausstellungshaus umnutzen und baulich erweitern könnte. Das war das Thema ihrer Masterarbeit, mit der sie ihr fünfjähriges Architekturstudium abschließen.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Ziel war nicht, eine Architektur für eine sanfte Nutzung des Industriedenkmals zu entwerfen, wie sie der Bürgerverein entwickelt hat (siehe www.betzenhausen-bischofslinde.de/gaskugel).

Schon aus didaktischen Gründen heraus hat Prof. Harald Roser die Aufgabe beträchtlich erweitert: Ein Planetarium mit 200 Sitzplätzen und einer Sternwarte sollte geplant werden, ein Café, ein Bürotrakt sowie Seminar-, Technik- und Lagerräume, außerdem ein ausgedehnter Ausstellungsraum mit einer Fläche von 1.000 m2. Es ist eine Aufgabenstellung, die es in sich hat und die zu vier unterschiedlichen Lösungen führte. Was allen gemeinsam ist: Alle vier Entwürfe lassen die Außenhaut des imposanten Industriedenkmals weitgehend unangetastet, wollen einen Eindruck von der Dimension des Kugelbauches vermitteln und beziehen den umgebenden Park mit ein.


Wie eine größere Zwillingskugel

Julian Kessler setzt neben die Gaskugel ein Gewölbe, das flach aus dem Boden ragt, als wäre dort eine zweite, viel größere Kugel vergraben. Entstanden ist ein weitläufiger Kuppelraum, der durch eine Aufzugsröhre mit der Gaskugel verbunden ist.

Ein anderer, direkter Zugang in die Gaskugel erfolgt von unten, von wo aus spiralförmig eine freihängende Treppe durch den freien Raum führt, begleitet von großen Projektionen, die auf die Innenwände der Gaskugel geworfen werden. Der Kugelbauch beherbergt zudem eine kleinere, dritte Kugel, in der sich ein Veranstaltungsraum und das Planetarium befinden. Ganz oben ist auf einer frei hängenden Plattform die Sternwarte untergebracht.


Drei ineinandergreifende Ringe

Markus Kienzler legt drei ineinandergreifende ringförmige Anbauten um den Fuß der Kugel, mit markanten Fassaden aus Stahl- und Glasbändern, die sich leicht schräg der Erde zuneigen. Der größte schiebt sich in leicht asymmetrischer Position direkt unter die Kugel, hier befindet sich der Ausstellungsbereich.

Im zweiten, kleineren Ring sind die Büros- und Nebenräume untergebracht, im dritten das Café. Das Foyer liegt ebenerdig unter der Kugel, ein heller Raum, umschlossen von einer Glasmanschette. Im Inneren der Kugel ist ein Veranstaltungsraum vorgesehen. Darüber befindet sich das Planetarium, das von einem breiten Gang umfasst wird, von dem aus man einen freien Blick auf das Gewölbe hat.


Ein Zylinder um die Kugel

Lukas Tritschler hat ein zylindrisches Außenskelett konstruiert, an dem sich Treppen um die Kugel herum nach oben schrauben, hin und wieder den Blick durch Fenster ins Innere der Kugel ermöglichen und schließlich zu einem über der Kugel „schwebenden“ Panorama-Ring führen.

Dort oben befinden sich eine Bar, die Sternwarte und ein exponierter Büroraum. Ebenerdig führen Treppen direkt in den Kugelbauch und zu den großen Ausstellungsflächen, die sich als Galerien über vier Etagen erstrecken. Sie sind nach innen offen, so dass man über die Brüstung in den freien Raum blicken kann. Das Planetarium ist in der obersten Ebene untergebracht. Das ebenerdige Gartencafé öffnet sich zum Park und zur Dreisam hin.


Ein Treppenturm wie ein Schornstein

Ronny Alber hat der Gaskugel einen vertikalen und einen horizontalen Baukörper zur Seite gestellt. Der schornsteinartig aufragende Aufzugsturm, der von einer Sternwarte bekrönt wird, betont den industriellen Charakter des Bauwerks. In dem langgestreckten Gebäuderiegel sind die Büros und das Café, das über eine breite Fensterfront und einen Balkon verfügt.

Unterhalb der Kugel erstreckt sich ein großer unterirdischer Ausstellungsbereich. Auf diese Weise konnte die Kugel selbst weitgehend leer bleiben: Hier befinden sich das Planetarium und darüber eine Plattform, die den unverstellten Blick in das imposante Bauwerk freigibt. Den Fuß der Kugel umschließt eine Glasrotunde, die einen hellen Innenraum unter der Kugel schafft.


Ein reizvolles Thema für Architekten

„Dark Side of the Moon“ ist der Titel dieses ambitionierten Studienprojektes, eine Hommage an das gleichnamige Album der Rockgruppe Pink Floyd von 1973, das gegenwärtig von der Tribute Band Omma Gomma in verschiedenen Planetarien mit bildgewaltigen 360°-Visualisierungen aufgeführt wird. Dass sich an dem Projekt nur männliche Studenten beteiligt haben, ist Zufall, wie Professor Roser erläutert, denn im Architekturstudium hat der Frauenanteil über die letzten Jahrzehnte stark zugenommen und liegt jetzt bei fast 60 Prozent. „Der Umgang mit Bestandsbauten, insbesondere mit brachliegenden Industrie- und Infrastrukturbauten, ist ein wichtiges und reizvolles Thema für uns Architekten“, erklärt der Architekturprofessor, der schon über 40 Jahre in Freiburg lebt. „Ich kenne und schätze die an der Dreisam und dem Zubringer Mitte liegende markante Gaskugel und sehe im Erhalt ein riesiges Potential für die Stadt.“ Das komplexe Raumprogramm für die Masterarbeiten war den Studienanforderungen geschuldet, aber als Kunstfreund möchte er jede überzeugende künstlerische Konzeption unterstützen und hofft als Freiburger, eines Tages selbst den einmaligen Raum in der Kugel erleben zu dürfen. Wir auch!

Abbildungen: HfT Stuttgart

Dr. Heike Piehler

Ausstellung “Dark Side of the Moon”: Vier Entwürfe für die Kugel
Kurator: Prof. Harald Roser, HfT Hochschule für Technik, Stuttgart
Eine Veranstaltung des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde e.V.
Stadtteiltreff Betzenhausen-Bischofslinde, Am Bischofskreuz 4, Freiburg
Ausstellung 03.08. – 15.10.2020
geöffnet Mo. 10 – 13 Uhr, Di. 14 – 18 Uhr, Do. 9 – 12 Uhr und nach Vereinbarung unter Tel. 0761 / 89758315
(geschlossen 24.08. – 31.08. und 07.09.2020)

Weitere Informationen: siehe www.betzenhausen-bischofslinde.de/gaskugel


Quelle: Beitrag aus Bürgerblättle 262, Aug./Sept. 2020 (in Teilen hier erweitert).

Bänke streichen in Betzenhausen

Schleifen und Pinseln nach dem Motto „Schöne Bänke in Freiburg“

Das Garten- und Tiefbauamt stellt Mal-Utensilien bereit.

Das Team von „Freiburg packt an“ lädt Hobbymaler und Hobbymalerinnen dazu ein, die Sitzbänke auf öffentlichen Flächen mit einer neuen Lasur zu verschönern. Malutensilien wie Pinsel, Farbe oder Schleifpapier stellt „Freiburg packt an“ vom Garten- und Tiefbauamt (GuT) bereit.

Wenn Bretter an den Bänken fehlen oder marode sind, tauscht das Amt diese vor der Streichaktion aus. Die Lasur ist farbneutral und umweltverträglich.

Weitere Informationen zu dieser oder zu vielen anderen Aktionen gibt es beim Garten- und Tiefbauamt:

Telefonnummer 0761/201-4712 oder per Mail an fpa@stadt.freiburg.de.


Der Bürgerverein möchte Bürger*Innen im Stadtteil gern aufrufen, an dieser Aktion teilnehmen. Für eine größere Gemeinschaftsaktion ist das Malen in Zeiten von Corona sicher nicht geeignet, aber wenn zum Schluss einige Bänke eine Auffrischung erhalten, können sich später alle daran erfreuen.

Die Redaktion

Parkplatz für Schwerbehinderte

Beitrag “Zugeparkt” aus Bürgerblättle 262, Aug./Sept. 2020 (Ring der Körperbehinderten)


„Wenn Sie mir schon den Parkplatz für Schwerbehinderte wegnehmen, dann nehmen Sie bitte auch meine Behinderung.“

Es ist für Betroffene schwierig und ärgerlich, wenn Behindertenpark­plätze durch nicht berechtigte Verkehrsteilnehmer belegt sind, sei es aus Bequemlichkeit, Gedankenlosigkeit oder Dreistigkeit. Wir wollen hier nicht gleich nach den härtesten Mitteln Anzeigen oder Abschleppen greifen lassen, sondern ein entsprechendes Bewusstsein schaffen. Dafür haben wir eine Karte entwickelt, die mit einem Cartoon von Phil Hubbe und entsprechenden Informationen auf die Problema­tik aufmerksam macht. Diese Karte kann man einem Falschparker hinter den Scheibenwischer klemmen.

Parkkarte Vorderseite

Parkkarte Rückseite

 

Wer einen Schwerbehindertenausweis hat, darf damit nicht automatisch auf ausgewiesenen Behindertenparkplätzen parken. Um hier parken zu dürfen, benötigt man einen besonderen blauen Parkausweis, der durch die örtlichen Gemeinden und Städte ausgestellt wird. Grundsätzliche Voraussetzung zum Erhalt dieses blauen Parkausweises ist ein Schwerbehindertenausweis mit den Merkzeichen aG (außergewöhnlich gehbehindert) oder Bl (blind).

Von nichtbehinderten Verwandten oder Bekannten darf der Parkausweis nur benutzt werden, wenn die berechtigte Person als Beifahrer dabei ist, bzw. ein- oder ausgeladen wird.

Mehr Informationen erhalten Sie beim Ring der Körperbehinderten e.V., Meckelhof 1, 79110 Freiburg, Tel. 0761/88186-0, info@ring-freiburg.de.

Rainer Bernhard, Klemens Winter

Notfallbox vom Stadtseniorenrat

Beitrag aus Bürgerblättle 262, Aug./Sept. 2020 (Notfalldose)


Der Stadtseniorenrat informiert, dass ab sofort das Büro des Stadtseniorenrates in der Schusterstraße 19 wieder geöffnet ist.

Öffnungszeiten: Di, Mi, und Do jeweils von 9 – 12 Uhr

Der Stadtseniorenrat Freiburg e.V. ist ein von der Stadt Freiburg unterstützter, ehrenamtlich geführter Verein zur Stärkung des Wohlergehens und der Interessen älterer Menschen in unserer Stadt. Seine Mitglieder sind nahezu alle wichtigen Organisationen, die sich um soziale Probleme, Gesundheit, Kultur und Bildung, Politik, Religion, aber auch stadtteilspezifische Interessen für Seniorinnen und Senioren kümmern.

Nicht nur für allein lebende ältere Menschen ist es wichtig, im Notfall dem Helfenden schnell Auskunft/Information zu den medizinischen Sachverhalten geben zu können, oder auch, welche Personen kontaktiert werden sollten. Aus diesem Grund hat sich der Stadtseniorenrat entschlossen, gegen eine kleine Spende die „NOTFALLBOX“ zur Verfügung zu stellen.

In der Notfallbox, einem kleinen, auffälligen Kunststoffbehälter, werden alle medizinisch relevanten Informationen der Betroffenen, wie Vorerkrankungen, Allergien, erforderliche Medikamente usw. gesammelt und stehen somit im Ernstfall schnell zur Verfügung.

Diese Notfallbox sollte in der für jeden am schnellsten und einfachsten erreichbaren Stelle der Wohnung, nämlich im Kühlschrank, aufbewahrt werden. Ein spezieller Aufkleber an der Wohnungstür und am Kühlschrank macht den Notarzt/Helfenden auf die Notfallbox aufmerksam und ermöglicht so eine schnelle, fallgerechte Hilfe.

Die Notfallbox ist ab sofort außer in der Schusterstraße 19 auch bei uns im Stadtteiltreff Betzenhausen-Bischofslinde erhältlich (wünschenswert ist eine kleine Spende von 2,50 Euro je Stück).

Beate Diezemann

 

10 Jahre Jugendzentrum CHUMMY

Seit in den 1960er Jahren der Stadtteil Bischofslinde gegründet wurde, gab es Bestrebungen aus der Bürgerschaft auch einen Treffpunkt für die Kinder und Jugendlichen zu gestalten. Zu Beginn wurden Jugendräume im Kellergeschoß des neugebauten Gemeindehauses von St. Albert angedacht. Mitte/Ende der 1970er Jahre gab es beim Bau der Matthäuskirche einen zweiten Anlauf, Räume für ein Jugendzentrum zu schaffen. Beide Vorhaben kamen zum damaligen Zeitpunkt jedoch leider nicht zustande.

So gab es vor etwa 20 Jahren, zum Zeitpunkt des ersten Freiburger Jugendrates, keine Einrichtung für die Jugend des Freiburger Stadtteils Betzenhausen-Bischofslinde. Sebastian Hammerich machte, als damaliger Jugendrat aus dem Stadtteil, gemeinsam mit der evangelischen Pfarrerin Frau Petzold auf den großen Bedarf für ein Jugendzentrum aufmerksam.

Daraufhin machte der Bürgerverein die Einrichtung eines Jugendtreffs zu seinem Thema: Mit Vertreter_Innen aller für dieses Vorhaben relevanten Institutionen im Stadtteil wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, um einen geeigneten Standort zu finden und eine Konzeption zu entwickeln. Ende der 1990er Jahre wurde schließlich ein eigener Trägerverein gegründet und mittels eines Wettbewerbes an der Anne-Frank-Grundschule der Name „Chummy“ gefunden.

Der „Trägerverein von Chummy Jugendzentrum in Betzenhausen-Bischofslinde e.V.“, unter seinem damaligen Vorsitzenden Thomas Hammerich, organisierte in angemieteten Räumen der katholischen Kirchengemeinde St. Albert und der evangelischen Matthäus-Gemeinde die ersten Anfänge einer nicht kirchlichen, nicht gebundenen Jugendarbeit im Stadtteil. Die angebotene Tanzgruppe und die Offenen Treffs fanden rasch regen Anklang unter der jungen Zielgruppe. Diese „Übergangsphase“ dauerte schlussendlich jedoch fast 10 Jahre.

Einweihung Chummy am 23.07.2010

Erst als der Ältestenrat der Matthäusgemeinde sich dafür entschied, die Kellerräume der Matthäuskirche langfristig an den Chummy-Trägerverein zu vermieten, konnte das Chummy im Jahr 2009 dort einziehen und die Räume im Juli 2010 offiziell eröffnen (siehe Bild).

Spätestens seitdem ist das Chummy Jugendzentrum offizieller Teil der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Freiburg und bietet Kindern und Jugendlichen, aus dem Stadtteil aber auch stadtweit, an fünf Tagen in der Woche eine Anlaufstelle und einen Treffpunkt.

Neben der Offenen Tür und geschlechterspezifischen Gruppenangeboten werden Tagesausflüge gemacht, Ferienbetreuungen angeboten und Ferienfreizeiten bzw. Hüttenwochenenden durchgeführt. Längst lässt sich nicht alles was bisher an Projekten und Aktionen durchgeführt wurde hier in Kürze wiedergeben. Wichtig ist jedoch:

Kindertreff kreativ

Bei alldem sollte und soll weder der Spaß noch die (informelle) Bildung zu kurz kommen! Genau das macht die Offene Kinder- und Jugendarbeit und mit ihr das Chummy zu etwas besonderem. Denn das Jugendhaus bietet eine Lern- und Erfahrungswelt, wie sie Kinder und Jugendliche heutzutage nur noch selten finden. Es gibt wenig vorgegebenen Inhalt, Regeln und Pflichten werden mit den Besucherinnen und Besuchern gemeinsam ausgearbeitet. So werden selbstbestimmte Möglichkeiten für die Persönlichkeitsentwicklung geschaffen.

Wer sich genauer über die pädagogische Arbeit und die dahinterstehenden Konzepte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit informieren möchte, kann dies auf der Website der AG OKJA (Arbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit Freiburg) www.okja-freiburg.de  oder der AGJF (Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg) www.agjf.de  tun.

Nicht zuletzt bedarf es für eine gelingende Jugendarbeit oftmals einer Kooperation mit anderen Vereinen und Institutionen aber auch einzelnen Mitbürgern (aus dem Stadtteil). Daher möchten wir uns an dieser Stelle bei all denen bedanken, die uns in den vergangenen 10 Jahren in unterschiedlichster Art und Weise unterstützt haben und hoffen auch in den nächsten 10 Jahren auf so viele tolle Menschen zu treffen.

Michael Muschiol (Chummy Hausleitung)


Mehr über die Arbeit im Jugendzentrum ist auf der Homepage des Chummy zu finden, siehe www.chummy-jugendzentrum.de; oder einfach mal vorbeischauen in der Sundgauallee 31.

Hier zwei kleine Erinnerungen an die Umbau-Maßnahmen im Jahr 2010:

Gestaltung Aussenbereich

Streichaktion Thekenbereich

 

 

 

 

 

 

 

Und hier noch Eindrücke von den Räumen im Innenbereich heute.

Billiard-Raum

Hauptraum mit Theke

 

Corona-Virus

Die Entwicklungen zur Ausbreitung des Corona-Virus haben sich in den letzten Wochen überschlagen. Deshalb hier kurze Hinweise mit Bezug auf Betzenhausen.

Quartiersarbeit: Besonders Menschen, die zu einer der Corona-Risikogruppen gehören, müssen geschützt werden. Deshalb haben die Mitarbeiterinnen im Stadtteiltreff Angebote der Nachbarschaftshilfe zusammengestellt, die z.B. Einkäufe und weitere Besorgungen für diese Personengruppen übernehmen. Auch Einzelhändler aus Betzenhausen-Bischofslinde, die Lieferdienste anbieten, werden dort geführt. Bitte auf das Schaufenster des Stadtteiltreffs achten oder telefonisch nach dem aktuellen Stand fragen (Tel. 0761/89 75 83 15).

Die Evangelische Pfarrgemeinde West hat eine Telefon-Nummer eingerichtet für Mitbürger, die Unterstützung benötigen (z.B. ältere Menschen oder Menschen in Quarantäne), Telefon 0761/276642.

Die Sprechstunden des Stadtteiltreffs Betzenhausen-Bischofslinde finden seit Juli 2020 wieder statt.  Selbstverständlich können Sie sich jedoch auch weiterhin telefonisch oder per Mail beraten lassen. Weitere Informationen werden im Schaufenster des Stadtteiltreffs ausgehängt (Am Bischofskreuz 4).

Der Mittagstisch findet allerdings bis auf weiteres nicht statt.

Persönliche Sprechzeiten: Mo 10-13 Uhr, Di 14-18 Uhr, Do 9-12 Uhr., Tel. 0761/89 75 83 15, stadtteiltreff-bb@caritas-freiburg.de

Bürgerverein: Einladung zum Gespräch am 1. Samstag eines Monats im Stadtteiltreff entfällt bis auf weiteres.

Cafe und mehr” am Dienstagnachmittag findet vorerst nicht mehr statt.

Das Spielmobil ist seit Juni mit einem angepassten Programm unterwegs, z.B. am Mi. 29. Juli 15:00-18:00 bei der Anne-Frank-Schule. Siehe weitere Planung hier.


Generelle Informationen

Die Stadt Freiburg hat das Portal www.freiburghaeltzusammen.de ins Leben gerufen als neues Stadtnetzwerk #fhz. ins Leben gerufen. Es soll insbesondere in der Corona Nachbarschaftshilfe helfen und vermitteln: hier können Helfende und Hilfesuchende zueinander finden (gegliedert nach Stadtteilen, es liegt also insbesondere Priorität auf der lokalen Ebene).

Aktuelle Informationen zur Gesamt-Situation in Freiburg (z.B. zu Verhaltensregeln, Absage von Veranstaltungen, Schulschliessungen) gibt es auf der Homepage der Stadt-Freiburg. Die Badische Zeitung hat einen frei zugänglichen Newsblog eingerichtet, in dem neuesten Nachrichten zu Corona verfügbar sind. Und hier gibt es die aktuellen Informationen der Bundesregierung. Die häufigsten Fragen zum Coronavirus (COVID-19) und zugehörige Anworten finden sich beim Robert Koch Institut.

Der AGJ-Freiburg hat ein gutes Papier zum Thema Elternwissen in Zeiten von Corona veröffentlich; im folgenden link gibt es mehr dazu.

Warnung der Polizei

Die Corona Krise bringt es leider mit sich, dass auch Betrüger versuchen werden, hilfsbedürftige und schwache Menschen im „Windschatten“ der Krise zu betrügen. Aus diesem Grunde hier im Anhang einige Hinweise der Polzei für Hilfesuchende: Nachbarschaftshilfe, Hilfe annehmen? Aber sicher!

 

 

 

 

 

 

 

Generationen im Gespräch

Wir möchten an dieser Stelle auf eine Veranstaltung hinweise, die es jetzt zum zweiten Mal in Freiburg gibt.


Bei “Generationen im Gespräch” treffen ca. 30 Jugendliche zwischen 16 – 24 Jahren auf 30 Menschen ab circa 65 Jahren, um zu aktuellen Themen und Herausforderungen zu diskutieren und gemeinsam neue Ideen für ein zukunftsfähiges Miteinander zu entwickeln. Die Veranstaltung findet statt am:

Donnerstag, den 26.03.2020, 09.30 Uhr bis 16.30 Uhr, Im Humboldtsaal in Freiburg      

Eine telefonische Anmeldung ist unter 030 610 81 44 68 möglich. Ansprechpartnerin bei der Stadt Freiburg ist Gerhard Rieger, telefonisch erreichbar unter 0761 201 30 52. Eine Anmeldung ist bis zum 18. März möglich. Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.wirmuessenreden.net/freiburg

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und für Verpflegung ist gesorgt.

Hier geht es zum Programmblauf_am Freiburg_26.März.