Beiträge aus Bereich Soziales

Max-Mayer-Haus

Bericht im Bürgerblättle 260 (Febr. 2020).


Kennen Sie das Max-Mayer-Haus in der Thannhauserstraße 16?

Die ockerbraune Fassade fällt einem vielleicht ins Auge, wenn man die Thannhausertraße entlanggeht. Ein ganz normales sechsstöckiges Wohnhaus in der Bischofslinde, denkt man sich.

Bei näherem Hinsehen steckt jedoch mehr dahinter. Ein Haus, das 70 älteren Menschen günstige, öffentlich geförderte Wohnungen mit Betreuung bietet.  Träger des „Wohnens mit Betreuung für ältere Menschen“ ist seit über 30 Jahren die Heiliggeistspitalstiftung Freiburg, die mit ihren Diensten und Angeboten 1.000 ältere Menschen in Freiburg täglich versorgt und betreut. Seit dem 13. Jahrhundert verfolgt die Heiliggeistspitalstiftung ihren Stiftungszweck, sich um ältere Menschen in Freiburg zu kümmern.

Die Mieter/innen im Max-Mayer-Haus wohnen selbständig und bekommen bei Bedarf Unterstützung und Hilfe. Veranstaltungen wie Kaffeenachmittage oder Feiern wie das Oktoberfest (siehe Foto) können die Hausbewohner/innen Gemeinschaft erleben und nachbarschaftliche Kontakte knüpfen. Dieses Gemeinschaftsprogramm gestaltet der Hausleiter Jörg Buchholz (Diplom-Sozial-arbeiter/FH) in Zusammenarbeit mit seinem Kollegen und Haustechniker Gerd Neumann.

Ein weiterer Baustein der Betreuung ist die Sozialberatung durch Herrn Buchholz, wenn es um Wohngeldanträge oder Beantragung von Pflegegraden geht. Haustechniker Neumann sorgt nicht nur für eine innen und außen gepflegte Wohnanlage, sondern hilft auch bei den kleinen und großen Problemen im Alltag zu Hause. Die Ausstattung jeder Wohnung mit einem Hausnotrufgerät runden das Betreuungspaket im Max-Mayer-Haus in puncto Sicherheit ab.

Seit 1995 hat das Haus auch einen Namen. Mit dem Namen „Max-Mayer-Haus“ gedenkt die Heiliggeistspitalstiftung des jüdischen Kaufmanns und Stadtverordneten (1873-1962), der von den Nationalsozialisten enteignet und deportiert wurde. Nach seiner Emigration in die USA kehrte er nach dem Tod seiner Frau in seine Heimat Freiburg zurück. Er verbrachte seine letzten Lebensjahre im Heiliggeiststift, damals ein Pflegeheim der Heiliggeistspitalstiftung, und verstarb dort im Jahre 1962. Mit seinem Namen wird mahnend an die Zeit der Verfolgung, aber auch an einen außergewöhnlichen Freiburger Mitbürger erinnert. Wer mehr über Max-Mayer erfahren möchte, dem sei das Buch seiner Tochter Lotte Paepcke „Ein kleiner Händler, der mein Vater war“ empfohlen, das noch antiquarisch zu erwerben ist.

Das Max-Mayer-Haus heute bietet Menschen ab 60 Jahren mit geringem Einkommen die Möglichkeit, das Älterwerden in einer Gemeinschaft zu erleben, in der man sich gegenseitig hilft und in der Lebensfreude erfahrbar werden kann.

Falls dieser Artikel Ihr Interesse geweckt hat, das Max-Mayer-Haus kennenzulernen, freue ich mich über eine Kontaktaufnahme unter der Telefonnummer (0761-8963100) oder per E-Mail an buchholz.j@sv-fr.de .

(Jörg Buchholz)

Solidaritätsplattform #SCFreiburghilft

Das Stadtteil-Turnier am Sonntag, 24. Mai,  entfällt wegen Coronavirus!

Stattdessen hier ein Hinweis auf  die Sport-Club Solidaritätsplattform #SCFreiburghilft

Die Corona-Pandemie bringt eine Vielzahl von Unternehmen, Gastronomen und Selbstständige in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Diesen Einrichtungen will der SC Freiburg mit seiner Reichweite helfen und hat dafür die Solidaritätsplattform #SCFreiburghilft ins Leben gerufen.

Unter #SCFreiburghilft haben SC-Fans und Freiburger auf der neuen Website www.mehr-als-fussball.de die Möglichkeit, ihren Freiburger „Lieblingsplätzle“ einen Geldbetrag ihrer Wahl zukommen zu lassen, den sie sonst an einem „echten“ Spieltag im Schwarzwald-Stadion für Bratwurst und Bier ausgegeben hätten.

Ein Lieblingsplätzle kann sowohl eine Eckkneipe, ein Restaurant, ein Kiosk im Schwarzwald-Stadion oder ein Café in der Stadt sein. Selbstverständlich können aber auch in Not geratene kleine Läden, Selbstständige oder Kultur-, Freizeit- oder Sozialeinrichtungen unterstützt werden. Auch der SC Freiburg wird sich an #SCFreiburghilft finanziell beteiligen.

Der Sport-Club kooperiert bei seiner Solidarisierungsaktion mit der Crowdfundingplattform „GoFoundMe“, über die die Geldflüsse und Registrierungen laufen. Damit das Geld einem „Lieblingsplätzle“ zur Verfügung gestellt werden kann, muss sich der jeweilige Pächter, Betreiber oder Eigentümer eigenständig unter folgendem Link registrieren: gofundme.com/sign-up. 2

Los geht es mit der Aktion am Ostersamstag, ab 15.30 Uhr im Rahmen eines digitalen Spieltags, der mehrere Wochen läuft. Getreu dem Motto „Helfen statt Kicken“ ruft der Sport-Club seine Fans und alle Freiburger dabei nicht nur auf, ihren „Lieblingsplätzle“ finanziell unter die Arme zu greifen, sondern die Aktion #SCFreiburghilft auch auf allen digitalen Kanälen zu verbreiten.

Alle Informationen zu #SCFreiburghilft inklusive aller registrierten „Lieblingsplätzle“ auf einem speziell dafür angefertigten „Kärdle“ (Map) finden Sie unter: www.mehr-als-fussball.de


Die vorherige Ankündigung zum Fußball Stadtteil-Turnier 2020

Zum 900-jährigen Jubiläum der Stadt Freiburg veranstaltet der SC Freiburg am Sonntag, 24. Mai 2020 (ca. 9:00 bis 19:00), ein Fußball-Turnier für Mannschaften aus den Freiburger Stadtteilen. Jetzt sind Mitspieler_innen gesucht für das „Team Betzenhausen“. Rund um den Rasen wird es ein buntes Rahmenprogramm für Familien geben.

Bei diesem Turnier soll die alte Tradition der einzelnen Stadtteile wiederbelebt werden. Es geht uns hierbei jedoch nicht darum, dass die Stadtteile, die einen Fußballverein besitzen mit ihrer Fußballmannschaft auflaufen, sondern dass alle Bewohner des Stadtteils, die Möglichkeit bekommen Teil dieses Teams zu werden und bei Spaß an der Bewegung zusammenkommen.

Es können Freiburger Bürger ab 16 Jahren gemeinsam im Team für ihren Stadtteil spielen. Es gilt Turnier-Modus auf Kleinfeldern mit einem Torhüter und fünf Feldspielern. Gespielt wird vermutlich in der Freiburger Fußballschule oder im Schwarzwald-Stadion.

Ziel ist eine Mannschaft pro Stadtteil mit (siehe auch Infos beim SC-Freiburg):

  • Maximal 12 Spieler pro Team
  • Die Spieler müssen ihren Wohnsitz im Stadtteil haben, für den sie spielen.
  • Es müssen mindestens zwei Frauen pro Team gemeldet werden.
  • Die Spieler müssen über 16 Jahre alt sein (Stichtag: 24. Mai 2004).
  • Es dürfen maximal drei aktive Vereinsfußballer pro Team (gilt auch für AH-Spieler) mitspielen.

Wer Interesse hat im „Team Betzenhausen“ mitzuspielen möge sich bitte melden bei: Tanita Müller, E-Mail tanita.mueller89@gmail.com

Bitte angeben: Vor- und Zunamen, Alter, Adresse, Telefonnummer und Mailadresse. Aktive Vereinsspieler mögen dies bitte angeben!

Im ersten Quartal (also bis Ende März) sammeln wir die Rückmeldungen. Schöne wäre eine Mannschaft mit Spielern unterschiedlichen Alters. Wir freuen uns auf Rückmeldungen (je früher, desto besser).

Neujahrsempfang 2020

Über 150 Besucher_innen waren am 14. Januar zu unserem traditionellen Neujahrsempfang ins Bürgerhaus gekommen. Erfreulicherweise auch wieder einige Vertreter aus Nachbarstadtteilen, Gemeinderäte u.a.

Zu Gast waren in gewisser Weise auch Mozart, Schubert und Händel: wunderschön gespielt von drei Musikerinnen der Oberlin Musikschule (10,12 und 14 Jahre). Ihre Beiträge gaben diesem Neujahrsempfang einen besonders festlichen Rahmen. Dafür gab es viel Lob vom Publikum. Ganz herzlichen Dank auch auf diesem Wege an Madeleine, Lotta und Lina!

Beate Diezemann begrüßte die Besucher_innen und begann mit einem Vortrag über aktuelle Themen im Stadtteil; einige ihrer Themen: Dichte im Baugebiet Obergrün, Gaskugel, ZAK und der ungeliebte Rückbau der Sundgauallee im Stühlinger, Betzenhauser Torplatz Umbau, der verbesserte Übergang über die Strassenbahn Haltestelle dort, Freibad West u.a.

Bürgermeister Stefan Breiter war als Vertreter der Stadt Freiburg gekommen und berichtete u.a. von seiner Jugend und den damaligen Erlegnissen am Flückigersee, er erwähnte die Bundesgartenschau 1986 und auch problematische Situationen im heutigen Seepark. Grußworte überbrachten auch Ingrid Wickler (Arbeitsgemeinschaft Freiburger Bürgervereine) und Berthold Disch (Lehen).

Eine ganz besondere Freude war es, unserem Pfarrer Joachim Koffler zuzuhören, denn er hatte wieder etwas gedichtet bzw. gereimt. Schöner lassen sich die Themen des Abends kaum zusammenfassen; deshalb hier seine Wünsche für 2020 zum Nachlesen:

Ich wünsche Ihnen, euch und allen – ein Jahr mit ganz viel Wohlgefallen,
ein Jahr, in dem uns viel gelingt, – das Staunen und viel Neues bringt.
Ich wünsch im Hirn uns reichlich Grütze, – die unsrem Klima sinnvoll nütze.
Ich wünsch, dass Fremdenhass verschwindet, – der Trump den roten Knopf nicht findet,
dass wir im Seepark fröhlich brunchen – und irgendwann im Freibad plantschen.
Ich wünsch, dass weiter Blumen blühn – und es noch grünt im Obergrün!
Die Gaskugel, die tut uns kund, – in Betzenhausen geht es rund.
Das soll man auch in Zukunft sehn, – drum bleibt als Wahrzeichen sie stehn.
Ich wünsch uns allen mit Komfort – nen Platz am Betzenhauser Tor,
der irgendwie nicht nur vergammelt – die Leute zum Verweilen sammelt.
Und gerne würden wir genießen; – wenn einmal dort die Brünnlein fließen.
Ich wünsch uns allen frische Luft, – dass Einfallsreichtum nicht verpufft,
dass Freiburgs Freiheit wird bewundert – in Jahren weitren 9 x 100,
dass unser Horizont wird weiter – und unsre Mittel immer „Breiter“!
Dass Alt und Jung zusammenhalten – und solidarisch Welt gestalten
im Dialog der Konfessionen, – und auch verschiedner Religionen,
mit allen, die den Frieden lieben, – und nicht die Schuld auf andre schieben.
Ich wünsch Gesundheit, Freude, Trost, – für jeden, was er braucht. Und: Prost!

Zum anschliessenden Stehempfang sind fast alle Teilnehmen geblieten, es kam zu vielen Gesprächen und sicher sind auch viele neue Kontakte entstanden.


Hier der ausführliche Bericht zum NJE in der Badischen Zeitung vom 16. Januar 2020 , aufgegriffen wird insbesondere der Vorschlag von Herrn Breiter zur Neuauflage einer Gartenschau.

Schulkinder schmückten unsere Weihnachtsbäume

Die alljährlich vom Bürgerverein aufgestellten zwei Weihnachtsbäume wurden in diesem Jahr erstmalig von Schulkindern mit selbstgebasteltem Baumschmuck aus Gefundenem und Abfall verschönert. Wir trafen uns am

Mi. 04.Dez.2019 auf dem Platz am Bischofskreuz (Anne-Frank-Schule) und
Fr. 06.Dez.2019 auf dem Betzenhauser Torplatz (Gerhard-Hauptmann-Schule)

Die Kinder wollten mit diesem etwas ungewöhnlichen Baumschmuck zeigen, dass man auch aus diesen Dingen noch etwas machen kann.

Die schönen Weihnachtslieder, gesungen von den Schulkindern und umrahmt mit Gitarren, Flöten und Ziehharmonika, rundeten die kleinen Feierstunden ab.

Die IG SuBi (Interessengemeinschaft der Geschäfte Sundgauallee/Bischofskreuz) spendete zum Abschluss Weckmänner für die Kinder und übergaben sowohl für die Anne-Frank-Schule wie auch für die Gerhard-Hauptmann-Schule einen Scheck über jeweils € 150,00 für besondere Projekte der Schulen.

Auf dem Betzenhauser Torplatz wurden die Kinder vom Marktverein zusätzlich mit heißen Würstchen im Brot beschenkt, die Herr Metzgermeister Rückert eigenhändig verteilte. Herr Rückert betreibt den Stand auf dem Bauernmarkt.

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an die Sponsoren Familienheim Freiburg Baugenossenschaft eG und der Volksbank Freiburg, die das Aufstellen der Bäume wieder durch eine großzügige Spende unterstützt haben. Auch die SuBi beteiligte sich mit 500 € an der Aktion, und gab nochmal 150 € ja Schule für individuelle Projekte.

Herzlichen Dank auch an alle, die diese schöne Aktion vor Ort unterstützten: Das sind natürlich die beteiligten Schulen mit Lehrern und Kindern, denen es offensichtlich sehr viel Spaß gemacht hat.

Gedanken zu Zigarettenkippen

Beitrag aus Bürgerblättle 258 (Okt. 2019)


Während unseres Urlaubs wurde ich auf die Möglichkeit einer einfachen Entsorgung/Sammlung dieser lästigen und hochgiftigen Abfallprodukte unserer rauchenden Mitmenschen in einem Naturschutzgebiet hingewiesen.

Das hat mich veranlasst, über diese SONDERMÜLLBELASTUNG nachzulesen. Was ich da erfahren musste, hat mich sehr erschreckt. Als ehemalige Raucherin bin ich mir bewusst, welche Wirkung diese Glimmstängel auf die Gesundheit haben können. Vor fast 40 Jahren hat mich dieser gesundheitliche Aspekt dazu bewogen damit aufzuhören. Dass man als Raucher nicht nur sich selbst, sondern die Mitmenschen durch Passivrauchen schädigt ist mir bekannt.

Doch die toxischen Wirkungen der Zigarettenkippen auf das Grundwasser waren mir in diesem Ausmaß nicht geläufig. Täglich kann man sie x-fach an jeder Ecke und vor allem an den Haltestellen sehen. Achtlos weggeworfen und oft auch direkt in die Abflüsse, oder unsere geliebten Bächle, in denen die Kinder so gerne spielen. Damit werden die giftigen Substanzen noch schneller ausgewaschen. Jeder Regen spült die auf der Straße liegenden Kippen aus und so gelangen die Gifte in unseren Wasserkreislauf. Zigarettenfilter bauen sich sehr langsam über viele Jahre ab. Das bedeutet, dass über die Jahre viele toxische Stoffe an die Umwelt abgegeben werden.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden jährlich etwa 5,6 Billionen Zigaretten geraucht. Davon sollen 4,5 Billionen nicht im Aschenbecher oder in der Mülltonne landen. Ein 680.000 Tonnen großer Müllberg würde lt. WHO-Schätzung daraus entstehen. Dabei wäre es ein für alle vertretbarer Kompromiss, wenn die rauchenden Mitmenschen Ihre Zigarettenstummel in tragbaren Behältern (Taschenaschenbecher/kleine Schachtel) umweltgerecht zuhause entsorgen würden.

Helfen Sie mit auf diese Weise für sauberes Grundwasser und einen sauberen Stadtteil zu sorgen. DANKE!

Beate Diezemann

Achtsamkeit im Japanischer Garten

In den vergangenen Wochen wurde der Bürgerverein von verschiedenen Seiten wegen den unhaltbaren Zuständen im japanischen Garten angeschrieben. Kinder sollen auf den Steinen und Bäumen herumklettern und die Wasserläufe als Planschbecken benutzen. Auch würde rücksichtslos Abfall weggeworfen. Sogar mit Mountainbikes sollen Jugendliche auf den Steinen herumgefahren sein. Wir meinen, dass dieser kleine kostbare Garten von unserer Partnerstadt Matsuyama besseres verdient hat. Er sollte der Ruhe und Stille dienen. Der Seepark ist sicher groß genug, damit dort alle Kletter- und Bewegungshungrigen auf ihr Kosten kommen können. Auch gibt es zwei Spielplätze, auf denen nach Herzenslust getobt werden kann.

Diese Situation hat uns veranlasst, sowohl die Stadtverwaltung (Garten- und Tiefbauamt = GuT), wie auch den Polizeiposten West zu dem Thema anzuschreiben. Von Seiten der Polizei bekamen wir postwendend die Information, dass die Polizeistreifen zukünftig öfters auch in den japanischen Garten hineingehen würden, um nach Recht und Ordnung zu sehen. Von Seiten des GuT kam die Rückmeldung, dass der Japanische Garten täglich und am Wochenende durch die ASF gereinigt wird. Die Regelverstöße wurden leider auch während der Besichtigung durch das GuT und trotz der vorhandenen Verbotsschilder beobachtet. Das GuT hat den Gemeindevollzugsdienst ebenfalls gebeten, den Japanischen Garten bei den Kontrollgängen im Seepark verstärkt zu kontrollieren.

Der Japanische Garten wird vom GuT in Ehren gehalten und mit der aufwändigsten Pflege aller Parkanlagen in Freiburg bedacht. Es wäre schön, wenn auch alle Besucher und Besucherinnen dieses schöne Geschenk unserer Partnerstadt Matsuyama in Ehren halten würden.

Beate Diezemann

Wie sich die Dinge wiederholen: auch zum 25 Jubiläum wurde Vandalismus schon beklagt. Siehe damaligen Bericht in der Badischen Zeitung (ggf. mit Einschränkung beim Zugriff).


Bei der Gelegenheit auch noch ein paar Hintergründe zu diesem besonderen Garten:

Der Japanische Garten im Seepark wurde vom japanischen Gartenarchitekten Yoshinori Tokumoto aus Matsuyama geplant. Es ist ein Partnerschaftsgeschenk von Matsuyama  an die Freiburger Bevölkerung. Neben Yoshinori Tokumoto arbeiteten ab Herbst 1989 drei japanische Gärtner zusammen mit 10  Freiburger Gärtnern, die bei der Gelegenheit auch die spezielle Pflege des Gartens erlernten (z.B. Schneiden, Schienen und Binden der Gehölze). Der Garten hat eine Größe von 3.500 m² und wurde am  05. Mai 1990 feierlich eröffnet (im Jahr 2020 haben wir also wieder einen runden “Geburtstag”, siehe Bericht “30 Jahre Japanischer Garten“).

Es ist typisch für einen  japanischen Garten, dass Szenen einer Landschaft zusammengefasst werden auf kleiner Fläche: in Freiburg ist es ein Wasserlauf, der sich von der Quelle in den Bergen über einen Wasserfall und Fluss im Meer endet (hier Flückingersee). Ein Japanische Garten lebt von den Formen der Steine, der Pflanzen und den Wasserstrukturen. Dazu gehört aber auch Ruhe und Beschaulichkeit als wesentliches Element.

Die “Deutsch-Japanischen Gesellschaft Freiburg Matsuyama e. V.” feiert jährlich im Mai ihr Frühlingsfest “Kodomonohi” am Garten bzw. im Bürgerhaus. Vorführungen, Ausstellungen und Workshops bieten dabei Gelegenheit, Einblick in die japanische Kultur zu nehmen. Für mehr Infos siehe: www.djg-freiburg.de

Einladung zur Wanderung auf dem Bundschuhpfad (Lehen)

Am 21. September 2019 findet eine geführte Wanderung auf dem Bundschuhpfad in Lehen statt. Dazu sind alle interessierten Mitglieder des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde (Mitglieder werden bevorzugt) und Gäste aus unserer Partnergemeinde Teningen eingeladen.

Die Wanderung dauert ca. 2 bis 2,5 Stunden. Treffpunkt ist 16:00 Uhr an der Haltestelle Paduaallee. Hier befindet sich auch ein Park & Ride Platz. Nach der Wanderung Einkehr im Schützen.

Zur Geschichte: Nach der blutigen Niederschlagung eines Bundschuhaufstandes (Bauernkrieg) 1502 bei Bruchsal konnte Jos Fritz, einer der Anführer, untertauchen. Um 1512 wurde er in Lehen als Bannwart angestellt und, da es auch hier den Bauern sehr schlecht ging, wurde er der Anführer einer weiteren Bundschuh Verschwörung.

Wie die Sache ausging, und warum die Bauern durch 2 Maler aus Freiburg verraten wurden, was das für Folgen hatte und warum es den Bundschuhpfad gibt, wird uns Herr Edgar Müller erzählen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb bitten wir um Anmeldungen durch eine Email an bund.schuh@web.de oder auch per Telefon 0761 892382

Helmut Schiemann

Der neue Gemeinderat

Das ist der neu gewählte Gemeinderat: 21 Frauen und 25 Männer, Durchschnittsalter 46 Jahre, zwischen dem Jüngsten und der Ältesten liegen 50 Jahre. Zwei Mitglieder des Gemeinderates – Jan Otto und Stefan Schillinger – wohnen in Betzenhausen. Hier sind die Gesichter und weitere Informationen zum Wahlergebnis.

Anti-Graffiti Aktion in Betzenhausen-Bischofslinde

Am 11.05.2019 fand zum 15.ten Mal der Aktionstag  Solidarmodell „Anti-Graffiti“ in Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde statt.

An 15 Objekten wurden bei der diesjährigen Aktion Illegale Graffiti im Stadtteil Betzenhausen-Bischofslinde durch ehrenamtliches Engagement der Malerbetriebe entfernt. Die Federführung hatte wieder der Verein Sicheres Freiburg e. V. der den Aktionstag gemeinsam mit dem Bürgerverein Betzenhausen – Bischofslinde, der Malerinnung Freiburg/ Müllheim, der Polizei, der Jugendhilfe im Strafverfahren, der VAG und vielen weiteren Akteuren organisierte.

Farbschmierereien verursachen nicht nur einen hohen wirtschaftlichen Schaden, sie sind auch ein Straftatbestand. Sie verärgern ebenso Hauseigentümer, Mieter und häufig auch Besucher, die ihr Bedauern ausdrücken über die negative Veränderung des Stadtbildes. Die Folge: Man fühlt sich im eigenen Stadtteil zunehmend unwohl und im schlimmsten Fall sogar bedroht, da das subjektive Sicherheitsgefühl dann oftmals beeinträchtigt ist. Nach der Reinigung und dem neuen Anstrich wirken die Zu- und Abgänge freundlicher und heller.

Dank der guten Zusammenarbeit aller Kooperationspartner konnten nach der Begrüßung und Eröffnung der Aktion durch den Ersten Bürgermeister Herrn von Kirchbach in diesem Jahr wieder viele Objekte, deren Eigentümer der Reinigung zugestimmt haben, in diesem Stadtteil gereinigt werden.

Auch die VAG, die den Aktionstag seit Anbeginn unterstützt, beteiligte sich mit der Reinigung ihrer Haltestellen in dem Stadtteil.

Es wurden auch umfangreiche Reinigungen in Abstimmung mit dem Garten- und Tiefbauamt durch die gemeinnützige Freiburger Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft mbH unter anderem im Seepark durchgeführt. Auch hier wirkt alles viel heller, gepflegter und freundlicher. Das subjektive Sicherheitsgefühl wir dadurch gestärkt und es entsteht eine positive Wahrnehmung aller Besucher, sei es aus Freiburg oder dem Ausland.

Trotz schlechter Wetterprognose konnten alle Arbeiten im Trockenen erledigt werden. Unser Dank gilt allen Akteuren, die durch ihr großes, ehrenamtliches Engagement diesen Aktionstag ermöglichten.

Für alle an diesem Aktionstag gereinigten Flächen gibt der Verein Sicheres Freiburg e.V. eine 3-monatige Nachstreich Garantie: Sollte in den nächsten drei Monaten an den gereinigten Flächen Sachbeschädigungen durch Beschmierungen auftreten, werden diese umgehend beseitigt. Dazu bitte einfach eine formlose Meldung, am besten per Mail an diese Adresse:

Kontakt: Sicheres Freiburg e.V., Mark Bottke, Rathausplatz 2-4, 79098 Freiburg, Tel.: 0761 2927 2098, eMail: info@sicheres-freiburg.de

Hier die ausführliche Pressemitteilung zum Solidarmodell von Sicheres Freiburg mit Bildern aus unserem Stadtteil. Konzept und Fotos der letzten Aktionstage finden Sie auf der Homepage des Vereins unter www.sicheres-freiburg.de.


Grundsätzliches zur Beseitigung illegaler Graffiti

Private Eigentümer/innen, die Graffiti an ihren Gebäuden fachmännisch durch Ansprechpartner der Malerinnung entfernen lassen, erhalten die Absicherung, dass innerhalb eines halben Jahres die Kosten zur Beseitigung einer erneuten Sachbeschädigung durch Graffiti bis zu zwei Mal durch die Stadt Freiburg übernommen werden. Seit 2018 hilft der Verein Sicheres Freiburg im Auftrag der Stadt Freiburg den betroffenen, privaten Eigentümern.

Hierbei übernimmt der Verein unter bestimmten Bedingungen die Kosten zur Beseitigung illegaler Graffiti. Weitere Informationen finden Sie hier: Anti-Graffiti-Kostenübernahme


Legale Graffiti

Der Verein “Sicheres Freiburg e. V.”  fördert auch legale Street-Art- und Kunstprojekte. Auf der Homepage unter www.freiburg.de/graffiti sind diejenigen Orte in Freiburg aufgeführt, an denen Farbe erlaubt ist, und welche Regeln dabei zu beachten sind. Freigegebene Flächen sind in Betzenhausen z.B. die Unterführung Berliner Allee bei den Schrebergärten, aber auch die drei Unterführungen unterhalb der Sundgaualle.


Nachtrag Juli 2019: Neue Initiative „Graffiti-Alarm – Für ein schönes Stadtbild“.

Hintergrund: Viele Kommunen kämpfen mit illegalen Graffiti, laut einer Studie des Deutschen Städtetags summieren sie sich bundesweit alljährlich auf 200 Millionen Euro. In Freiburg hat die Stadt 2018 rund 238.000 Euro für die Beseitigung der Schäden allein auf eigenen Objekten ausgegeben.

Bei einer Info-Veranstalltung der Stadtverwaltung zur illegalen Graffiti haben sich sich 15 Freiburger Institutionen zur neuen Initiative „Graffiti-Alarm – Für ein schönes Stadtbild“ zusammengeschlossen, um verstärkt gegen illegale Graffiti vorzugehen und sich künftig mit Erfahrungs- und Fachwissen gegenseitig zu unterstützen. Ziel der Initiative: Das Stadtbild soll verbessert werden. Aktuell beteiligt sind u.a.: Justiz, Polizei, FWTM, Verband Haus & Grund Freiburg, Wohnungsunternehmen (z.B. Bauverein Breisgau eG, Freiburger Stadtbau GmbH, Heimbau Breisgau eG, Vonovia), VAG, Stiftungen der Erzdiözese Freiburg, Evangelische Kirche, Amt für Vermögen- und Bau BW (Universitäts- und Landesgebäude).

Hier ist die vollständige Pressemitteilung “Graffiti Alarm” zu finden.

Stadtteiltreff in neuen Räumen

Eröffnung der neuen Räume des Stadtteiltreffs am Samstag, den 11. Mai 2019

Die Quartiersarbeit Betzenhausen-Bischofslinde des Caritasverbandes Freiburg Stadt e. V. ist umgezogen. In zentraler Lage, Am Bischofskreuz 4, bietet der Stadtteiltreff Bürgersprechstunden, Beratungs- und soziokulturelle Angebote und ist Treffpunkt von Selbsthilfegruppen. Eine Übersicht zur Quartiersarbeit Betzenhausen Bischofslinde ist zu finden unten www.quartiersarbeit-bb.de.

Die neuen Räumlichkeiten eigenen sich für Vorträge und Veranstaltungen, ein Stadtteil-Schaufenster informiert über Aktuelles im Quartier.

Die Eröffnungsveranstaltung am Samstag, den 11. Mai 2019, ab 11 Uhr kamen viele Besuche (Einladung siehe hier).  Der Tag wurde eröffnet von Dr. Rainer Gantert, Vorstand des Caritasverbandes Freiburg-Stadt e. V., der die Geschichte und Erfolge in der Quartiersarbeit schilderte. Es folgten Grussworte von Boris Gourdial, dem Leiter des Amtes für Soziales und Senioren Freiburg, und Werner Hertleif als Vetreter des Bürgervereins.

Viel Sonne (es regente erst nach Ende der Feier), Zauberer, Kinderschminken und musikalische Beiträge rundeten das Rahmenprogramm der Eröffnungsfeier ab.

Jetzt ist das Stadtteilbüro also direkt am Platz am Bischofkreuz zu finden. Auch der Bürgerverein wird diese Räume zukünftig nutzen können für Treffen, zur Unterbringung des Archivs, aber auch ganz einfach als postalische Adresse.

Hier der ausführliche Bericht in der Badischen Zeitung.


Nachtrag Juli 2019:  Der Bauverein fördert Stadtteiltreff vom Caritasverband – Positives Zwischenfazit zwei Monate nach der Eröffnung des Stadtteiltreffs

Exakt zwei Monate nach der Eröffnung des Stadtteiltreffs Betzenhausen-Bischofslinde ziehen der Caritasverband Freiburg-Stadt e.V. und die Bauverein Breisgau eG ein positives Zwischenfazit. „Bereits seit den ersten Tagen nehmen die Bürgerinnen und Bürger den Stadtteiltreff an und beleben das Miteinander“ berichtet Dr. Rainer Gantert, Vorstand Caritasverband Freiburg-Stadt e.V.. Die Bauverein Breisgau eG hat die Räume des Stadtteiltreffs Am Bischofskreuz 4 an den Caritasverband Freiburg-Stadt e.V. vermietet. Die Genossenschaft fördert mit 500 Euro die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements.

Jörg Straub, Vorstand Bauverein Breisgau eG verdeutlicht: „Das Engagement des Caritasverbands ist vorbildlich und ermöglicht ein selbstbestimmtes Wohnen auch für Menschen mit Einschränkung. In Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein entsteht hier ein engmaschiges Netzwerk.“ … Hier die zugehörige Pressemitteilung vom 15. Juli auf Regiotrends.