Beiträge aus Bereich Soziales

Störche und die Gaskugel

Diesen kurzen Beitrag haben wir vor allem für Besucher erstellt, die über die Storchen-WebCam zu uns gekommen sind. Wir vermuten überwiegend überregionale Gäste, die mit Betzenhausen, einem Stadtteil von Freiburg im Breisgau, nicht ganz so viel anfangen können. Und deshalb auch kaum wissen können, dass es hier eine ganz besondere Gaskugel gibt!

Aber was hat eine solche Gaskugel mit Störchen zu tun ?

Eine erste Gemeinsamkeit ist der Anklang in den letzten Jahren:

  • Zeitgleich mit dem Corona-Virus kam ein verstärktes Interesse an unserer WebCam; vor allem auch ein Vielfaches an Zuschauern (wobei verbesserte Technik vielleicht auch Wert geschätzt wird). Insbesondere ist es inzwischen ein überregionales Interesse.
  • Im Jahr 2019 wurde die Gaskugel von Betzenhausen stillgelegt. Für Viele in Freiburg ein besonderes Wahrzeichen: natürlich erkennen wir an, dass unser Münster immer noch weit davor steht in der Rangliste! Zusätzlich ist dieses Wahrzeichen inzwischen das erste Industriedenkmal in Freiburg geworden. Eine Vielzahl an Gruppen engagieren sich für eine weitere kulturelle Nutzung, z.B. auf Basis der einmaligen Akustik darin: organisiert werden die Ideen in einer lebendigen Gaskugel-Initiative. Dort ist z.B. ein Buch erschienen über die “Freiburger Gasgeschichte(n)”: Wie es bei uns historisch zur Verwendung von Gas kam, dürfte auch auf andere Städte übertragbar sein.

Also haben wir in unserem Stadtteil zwei Projekte mit großer Ausstrahlung. Aber es gibt mindestens noch eine weitere Verbindung, etwas Naheliegendes im urspünglichen Sinne des Wortes:

  • Die St. Thomas Kirche mit dem Storchennest und die Gaskugel stehen nur wenige Hundert Meter auseinander. Würde man die WebCam nach rechts schwenken, wäre die imposante Gaskugel im Bild (aber dann natürlich kaum noch etwas vom Nest). Google-Maps mit Eingabe “Gaskugel Betzenhausen” gibt die passende Orientierung und die St. Thomas Kirche ist dort im Plan auch gleich erwähnt.
  • Wenn im Sommer die Jungstörche so groß werden, dass es eng wird im Nest, dann zieht es die Eltern nicht selten auf die Gaskugel. Von dort haben sie einen wunderbaren Blick auf die Dreisam, an dessen Ufern die Störche gern nach Kleintieren suchen, aber sie können auch das Nest und das Treiben dort beobachten. Im Grunde die ideale Kombination aus Distanz und Nähe: Wir haben dann also eine Art von Helicopter-Eltern…

Speziell zur Gaskugel und dem Projekt gibt es viel zu berichten: Wenn wir auch nur etwas Interesse daran geweckt haben, würde uns das sehr freuen! In unserem Beitrag zur Gaskugel beschreiben wir Einiges zur Geschichte der Gaskugel und zu den Entwicklungen der letzten Jahre. Noch spannender für Aussenstehende ist vermutlich die Seite des Gaskugel-Projektes, insbesondere wenn es um kreative Ideen und Perspektiven für die Zukunft geht: siehe www.gaskugel-freiburg.de .

 

Aktuelles aus dem Stadtteiltreff

April 2022: Sammelstelle Sachspenden für die Ukraine

Wir sammeln im Stadtteiltreff Sachspenden für die Ukraine-Nothilfe der ev. Stadtmission Freiburg e.V. und des S’Einlädele und leiten diese weiter. Wenn Ihnen also der Weg in die Oltmannstraße zu weit ist, können Sie Ihre Sachspenden für die Ukraine-Nothilfe der ev. Stadtmission und des S’Einlädele in den Sprechzeiten bei uns abgeben.

Bitte beachten Sie:

  • Abgabe nur möglich: Montag 10-13 Uhr, Dienstag 14-18 Uhr, Donnerstag 9-12 Uhr.
  • Keine Kleidung, Schuhe oder Möbel! Bei uns auch keine Matratzen, Rollstühle, Fahrräder, Generatoren.
  • Aktuelle Bedarfsliste siehe www.seinlaedele.de/bedarfsliste

Alles weitere hier im Aushang Sammelstelle Ukraine-Hilfe (PDF).


Zu aktuellen Themen im Stadtteiltreff gibt es in einem monatlichen News-Letter. Bei Interesse einfach anmelden über email an stadtteiltreff-bb@caritas-freiburg.de


Was ist Quartiersarbeit?

Die Quartiersarbeiterinnen vor dem Stadtteiltreff, v.l.n.r. Hanna Brockmann und Katharina Becker

Die hauptamtlich Mitarbeitenden sammeln die Anliegen und Ideen der Bewohnerinnen und Bewohner, vernetzen bestehende Angebote und entwickeln sie gemeinsam mit den Ehrenamtlichen und sozialen Akteurinnen und Akteuren weiter. Dabei bietet das Quartiersbüro außerdem eine Anlaufstelle für allgemeine (Erst-)Beratung und Unterstützung mit einem besonderen Schwerpunkt auf niederschwelligen Beratungs- und Unterstützungsangeboten für Seniorinnen und Senioren und deren Angehörige.

Quartiersarbeit will im Grundsatz die Teilhabe und Beteiligung aller Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil sicherstellen und die Lebensbedingungen im Stadtteil verbessern.

Ihre Anlaufstelle im Quartier:  Stadtteiltreff Betzenhausen-Bischofslinde,  Am Bischofskreuz 4

Leitung: Katharina Becker, Telefon (07 61) 89 75 83 15,  stadtteiltreff-bb@caritas-freiburg.de

Sprechzeiten im Stadtteiltreff:

  • Montag 10–13 Uhr (mit Katharina Becker)
  • Dienstag 14–18 Uhr (mit Hanna Brockmann)
  • Donnerstag 9–12 Uhr (mit Katharina Becker)
  • oder nach Vereinbarung

Für alles Weitere siehe unsere generelle Vorstellung der Quartiersarbeit.

Graffiti in Betzenhausen

In Ausgabe 341 (Febr. 2022) unseres Stadtteil-Magazins hatten wir Graffiti mit Christian Streich als Titelseite genommen: Pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum des Trainers beim SC Freiburg. Das Ergebnis war wirklich aufgefallen und viele Bewohner haben uns darauf angesprochen. Ins Archiv des SC hat es unser Magazin damit auch erstmals geschafft. Also gute Gründe, das Thema Graffiti in Betzenhausen in einem eigenen Beitrag zusammenzufassen.

Zugegeben: Graffiti ist ein Phänomen unserer Zeit, das durchaus kontrovers diskutiert werden kann. Für die einen ist es eine moderne, junge Kunstform und auch Ausdruck urbanen Lebens; für andere geht es hier einfach nur um Schmierereien. So unterschiedlich die soziale und künstlerische Bewertung ist, so unterschiedlich ist auch die rechtliche: es gibt legale Flächen für Graffiti und es gibt illegale Graffiti auf privaten oder öffentlichen Gebäuden oder auch auf Fahrzeugen wie z.B. Straßenbahnen oder Zügen der Bundesbahn. Die Beseitigung illegaler Graffiti verursacht große Kosten, die am Ende leider häufig die Gesellschaft zu tragen hat, zugehörige Verursacher werden zwar strafrechtlich verfolgt, sind aber eher selten zu ermitteln. Graffiti als Kunst oder Vandalismus? Ein ziemlicher Spagat auf jeden Fall.

Kunst oder Vandalismus?

Andere Aspekte: das Grau in Grau unserer “modernen” Architektur stört viele Menschen; auch dies ist ein Sozial-Faktor und die zugehörige Tristesse geht sicher auch manchmal auf unsere Laune. Aber Architekten lieben offensichtlich die “dezente” Farbgestaltung: lebensfrohe Farben könnten ja am Ende irgendjemandem nicht gefallen (z.B. bei nächsten Gebäudeverkauf). Also bleibt man lieber “zurückhaltend”. Auch dagegen wollte die Graffiti-Szene immer angehen und phantasievoll Farbe zurück bringen in unser Umfeld.

Graffiti in Freiburg-Betzenhausen

Teilweise haben ganze Städte wie Linz oder die chilenische Hafenstadt Valparaiso auf den Trend zu Street-Art gesetzt und wurden nicht zuletzt über entsprechende Kunstprojekte sogar zu Touristenattraktionen. Auch Hundertwasser als Architekt und Künstler hat Farbe für unsere Städte eingefordert: zum Wohle ihrer Bewohner.

Eine fundierte Unterscheidung zwischen Street-Art und Graffiti wollen wir garnicht erst versuchen, aber vielleicht ein paar Anhaltspunkte nennen. Üblicherweise trifft man bei Straßen-Graffiti auf verfremdete Buchstabenkombinationen, denn der Ursprung liegt hier im Schreiben. Es geht also mehr um die kreative Gestaltung/Verfremdung von Schrift als um Malen oder Zeichnen. Die Buchstabenkombinationen als Leitthema zu wählen ist auch wieder ein Punkt, an dem sich die Geister des Gefallens oder Nicht-Gefallens scheiden. Zur Verfremdung dienen häufig geometrische Grundformen wie Kreise, Rechtecken, Rauten, Dreiecken oder Linien, natürlich auch Punkte. Der jeweilige Style bzw. das Design stehen im Mittelpunkt, aber am Ende bleiben die Buchstaben doch noch erkennbar. Häufigstes Werkzeug zur Gestaltung ist immer die Spraydose. Nicht zu vergessen: Straßen-Graffiti sind temporäre Kunstwerke, die nach gewisser Zeit durch andere Künstler wieder übermalt werden.

Von Street-Art könnte man immer sprechen, wenn eine Kunstform den Innenraum verlässt: auf die öffentliche Straße geht und dann auch ganz andere Inhalte und Motive haben kann als den Bezug auf Buchstaben. Insofern wäre Graffiti eigentlich eine Untergruppe von Steet-Art.


Street-Art Projekte

Auch in Freiburg gab es in den letzten Jahren einige prominente Street-Art Projekte. Allen voran die über 300 Meter lange Wand an der neuen Haltestelle zum SC Stadion. Ganz starke Diskussionen hatte in 2016 ein Haus in der Wiehre (Kirchstrasse) ausgelöst, das komplett mit einem Wandgemälde versehen wurde: neben schön oder nicht hatte hier vor allem der Denkmalschutz argumentiert (siehe Beitrag in Wikipedia). In beiden Fällen war der Freiburger Künstler Tom Brane aktiv (siehe www.tombrane.de).

Ein breites und ähnlich imposantes Kunstwerk hat seit 2019 auch die Gerhart-Hauptmann-Schule an einer Aussenwand zu bieten. Es ist eine Arbeit von Kindern mit dem Künstler Fabian Bielefeld (hier etwas verzerrt, denn es war gar nicht so leicht, das Bild hier in voller Breite wiederzugeben):

Siehe mehr dazu im Beitrag Kunstwerke im öffentlichen Raum.

Natürlich geht es auch kleiner, wenn z.B. Ameise, Biene und Co einen Stromkasten schmücken (hier Beispiel an der Ecke Runzmattenweg/ Zehntsteinweg). Dies war eine Ferienaktion für Jugendliche im Jahr 2020 als Kooperation zwischen Ökostation und Nachbarschaftstreff Zehntsteinweg. Eingerahmt wurde die Aktion mit einem Workshop zu Insektensterben und Artenvielfalt.

Auch ein schönes Projekt ganz in der Nähe bot eine graue Garagenwand im Jahr 2019: zusammen mit Graffiti-Künstler Andreas Ernst (www.inzoolo.de) wurde sie nach Ideen vieler Kinder mit bunten Phantasie-Bildern neu gestaltet. Das ganze erfolgte mit Unterstützung der Freiburger Stadtbau als Vermieter der Häuser hier.

An dieser Stelle auch noch ein Hinweis auf den Verein Achtung Frisch Gestrichen in Freiburg mit dem Ziel, “gemeinsam mit Künstlern, An- und Bewohnern öffentliche Kunst zu schaffen, um zur Stadtverschönerung beizutragen und die Kommuniktion des Umfeldes zu fördern”.

Öffentliche Flächen

In keinem Stadtteil von Freiburg wurden so viele öffentlicher Flächen freigegeben für Graffiti, wie in Betzenhausen: Das sind vor allem die Unterführungen der Sundgauallee und Berliner Straße. Intensiv genutzt wird auch die Fläche bei der Brücke der Paduaallee über die Dreisam. Auf www.freiburg.de/graffiti sind alle Freiflächen für Graffiti-Kunst aufgeführt und welche Regeln dabei zu beachten sind. Gefördert werden legale Street-Art- und Kunstprojekte vom Verein “Sicheres Freiburg e. V.” (www.sicheres-freiburg.de). Sogar die Telekom unterstützt Graffiti auf ihren Verteilungskästen (siehe dortige Aktion “Aus Grau wird Bunt”).

Aber der Verein “Sicheres Freiburg e. V.” geht mit Unterstützung der Stadt auch regelmäßig gegen illegale Graffiti vor (wie andere Kommunen auch): Laut einer Studie des Deutschen Städtetags summieren sich die Schäden bundesweit alljährlich auf 200 Millionen Euro (das sind vor allem Kosten für Beseitigung). Als Beispiel wurde im Jahr 2018 von der Stadt Freiburg rund 238.000 Euro für die Beseitigung der Schäden allein auf eigenen Objekten ausgegeben. Auch der Bürgerverein von Betzenhausen hat in den vergangenen Jahren mehrmals Aktionen zur Entfernung illegaler Graffiti unterstützt (siehe unser Beitrag Entfernen von Graffiti).


Weitere Quellen zum Thema Graffiti

Siehe auch weitere Hintergründe zum Thema auf Wikipedia, erläutert sind insbesondere auch unterschiedliche künstlerische Graffiti-Techniken zur Wandgestaltung.

Bekannt in Freiburg ist Graffiti-Künstler Andreas Ernst (aka Zoolo); er berichtete schon 2009 in zwei Videos über die Hintergründe.

Ein Tipp, der einfach sein muss: Kunst in Katakomben, das Street-Art-Museum in Neuf-Brisach. Bei Interesse hier einfach die Vorstellung im Magazin Chilli. Zitat von dort: “Das Museum MAUSA Vauban präsentiert Street-Art auf Weltniveau“. Und das auch noch ganz in der Nähe (muss man schon sagen).

Wir sprachen hier häufiger von Graffiti als Alternative zur neuzeitlichen GrauInGrau-Architektur: Auch Aussenbegrünung ist ein Versuch, Tristesse zu vertreiben. Siehe unseren Beitrag Das grüne Gebäude zur Freiburger Initiative “Stadtgrün statt grau”.

Graffiti-Beispiele in Freiburg-Betzenhausen

Nachfolgend eine Sammlung mit Graffiti, die an verschiedenen Plätzen in Betzenhausen gefunden wurden.

 

 

Wege zum demenzfreundlichen Quartier

In Betzenhausen-Bischofslinde lässt es sich gut leben – eine große Auswahl an leicht erreichbaren und gut sortierten Geschäften, eine vielfältige Gastronomie, eine rege und aktive Vereinslandschaft, eine breitgefächerte ärztliche Versorgung, die komfortable Anbindung in die Innenstadt und zahlreiche Möglichkeiten zur Naherholung machen das Leben hier so lebenswert für Jung und Alt. Im Quartier leben auch viele ältere Menschen und mit steigendem Lebensalter steigt auch das Risiko, von einer Demenz betroffen zu sein:

  • Aber was ist überhaupt eine Demenz?
  • Wie entsteht sie?
  • Was bedeutet die Diagnose für den Alltag von Betroffenen und Angehörigen?

Antworten auf diese und andere Fragen bietet das Projekt „Inklusives Betzenhausen-Bischofslinde – Wege in ein demenzfreundliches Quartier“, organisiert vom Stadtteiltreff Betzenhausen-Bischofslinde. Ziel des Projekts ist es, das Leben von Menschen mit Demenz ganz konkret vor Ort zu verbessern, so dass Betroffene und ihre Angehörigen so lange wie möglich selbständig zurechtkommen und auch weiterhin in der gewohnten Umgebung leben können.


Vergangene, laufende und zukünftige Aktionen

Info-Ecke zum Thema Demenz

Quartiersspaziergänge: Im Sommer 2021 startete das Projekt mit Quartiersspaziergängen. Betroffene, Angehörige, Ehrenamtliche und Fachkräfte erkundeten gemeinsam Hürden und Hilfreiches im Quartier und entwickelten Ideen für Neues.

Info-Ecke: Seit Ende 2021 gibt es in der Info-Ecke zu Demenz viele Informationsbroschüren, Literatur und Medien zum Ausleihen – auch Hörbücher, Comics, Kinderbücher, DVDs –, Informationen zu Unterstützungsangeboten sowie technische Hilfsmittel zur Ansicht und zum Ausprobieren. Bitte informieren Sie sich zu unseren üblichen Öffnungszeiten (Mo 10–13 Uhr, Di 14–18 Uhr, Do 9–12 Uhr)

Beratung: Seit Anfang 2022 bieten wir Beratung rund um das Thema Demenz mit vielen Informationen, Medien und Materialien. Wir beraten auch zu Anlaufstellen für Diagnostik, Behandlung und Hilfsangeboten in Freiburg. Beratungstermine: Di 11–13 Uhr (nach vorheriger Anmeldung)

Vortrag: „Verständnis für und Umgang mit Menschen mit Demenz“ am 20.4.2022 von 18–19.30 Uhr im Franz-Hermann-Haus, Sundgauallee 8. Es informiert Martin Frey, Heilpädagoge und examinierte Pflegefachkraft. Im Anschluss ist Zeit für Austausch und Gespräche.

Sich begegnen: Voraussichtlich ab April 2022 öffnet wieder unser wöchentliches Begegnungscafé im Stadtteiltreff.  Es gibt Kaffee, Kuchen und nette Gespräche. Alle Menschen sind willkommen. Wir verfügen über einen barrierefreien Zugang und ein behindertengerechtes WC (Do 15–17.30 Uhr).


Zu allen Aktionen und Angeboten sind Sie herzlich eingeladen! Für Informationen, bei Fragen oder wenn Sie Ideen mit uns teilen möchten, wenden Sie sich gerne an uns unter:

Stadtteiltreff Betzenhausen-Bischofslinde

Ansprechpersonen: Katharina Becker und Hanna Brockmann
Am Bischofskreuz 4, 79114 Freiburg, Tel. (07 61) 89 75 83 15

stadtteiltreff-bb@caritas-freiburg.de

Siehe auch unsere allgemeine Vorstellung Quartiersarbeit (Stadtteiltreff) in Betzenhausen

 

Corona-Virus

Januar 2022: Unser Freiburg – zusammen gegen Corona. Eine Unterschriftenaktion initiiert von der Stadt Freiburg für Vernunft, Verantwortung und Solidarität. Wir sind dabei und würden uns über eine breite Unterstützung im Stadtteil freuen. Siehe www.unserfreiburg.de .


Hinweise mit Bezug auf Betzenhausen.

Quartiersarbeit: Besonders Menschen, die zu einer der Corona-Risikogruppen gehören, müssen geschützt werden. Deshalb haben die Mitarbeiterinnen im Stadtteiltreff Angebote der Nachbarschaftshilfe zusammengestellt, die z.B. Einkäufe und weitere Besorgungen für diese Personengruppen übernehmen. Auch Einzelhändler aus Betzenhausen-Bischofslinde, die Lieferdienste anbieten, werden dort geführt. Bitte auf das Schaufenster des Stadtteiltreffs achten oder telefonisch nach dem aktuellen Stand fragen (Tel. 0761/89 75 83 15).

Die Evangelische Pfarrgemeinde West hat eine Telefon-Nummer eingerichtet für Mitbürger, die Unterstützung benötigen (z.B. ältere Menschen oder Menschen in Quarantäne), Telefon 0761/276642.

Die Sprechstunden des Stadtteiltreffs Betzenhausen-Bischofslinde finden seit Juli 2020 wieder statt.  Selbstverständlich können Sie sich jedoch auch weiterhin telefonisch oder per Mail beraten lassen. Weitere Informationen werden im Schaufenster des Stadtteiltreffs ausgehängt (Am Bischofskreuz 4).

Der Mittagstisch findet allerdings bis auf weiteres nicht statt.

Persönliche Sprechzeiten: Mo 10-13 Uhr, Di 14-18 Uhr, Do 9-12 Uhr., Tel. 0761/89 75 83 15, stadtteiltreff-bb@caritas-freiburg.de

Bürgerverein: Einladung zum Gespräch am 1. Samstag eines Monats im Stadtteiltreff entfällt bis auf weiteres.

Cafe und mehr” am Dienstagnachmittag findet vorerst nicht mehr statt.


Generelle Informationen

Die Stadt Freiburg hat das Portal www.freiburghaeltzusammen.de ins Leben gerufen als neues Stadtnetzwerk #fhz. ins Leben gerufen. Es soll insbesondere in der Corona Nachbarschaftshilfe helfen und vermitteln: hier können Helfende und Hilfesuchende zueinander finden (gegliedert nach Stadtteilen, es liegt also insbesondere Priorität auf der lokalen Ebene).

Aktuelle Informationen zur Gesamt-Situation in Freiburg (z.B. zu Verhaltensregeln, Absage von Veranstaltungen, Schulschliessungen) gibt es auf der Homepage der Stadt-Freiburg. Die Badische Zeitung hat einen frei zugänglichen Newsblog eingerichtet, in dem neuesten Nachrichten zu Corona verfügbar sind. Und hier gibt es die aktuellen Informationen der Bundesregierung. Die häufigsten Fragen zum Coronavirus (COVID-19) und zugehörige Anworten finden sich beim Robert Koch Institut.

Der AGJ-Freiburg hat ein gutes Papier zum Thema Elternwissen in Zeiten von Corona veröffentlich; im folgenden link gibt es mehr dazu.

Warnung der Polizei

Die Corona Krise bringt es leider mit sich, dass auch Betrüger versuchen werden, hilfsbedürftige und schwache Menschen im „Windschatten“ der Krise zu betrügen. Aus diesem Grunde hier im Anhang einige Hinweise der Polzei für Hilfesuchende: Nachbarschaftshilfe, Hilfe annehmen? Aber sicher!

 

 

 

 

 

 

 

Quartiersarbeit / Stadtteiltreff

Zu den Hintergründen: was ist Quartiersarbeit?

Die Quartiersarbeiterinnen vor dem Stadtteiltreff, v.l.n.r. Hanna Brockmann und Katharina Becker

Die hauptamtlich Mitarbeitenden sammeln die Anliegen und Ideen der Bewohnerinnen und Bewohner, vernetzen bestehende Angebote und entwickeln sie gemeinsam mit den Ehrenamtlichen und sozialen Akteurinnen und Akteuren weiter. Dabei bietet das Quartiersbüro außerdem eine Anlaufstelle für allgemeine (Erst-)Beratung und Unterstützung mit einem besonderen Schwerpunkt auf niederschwelligen Beratungs- und Unterstützungsangeboten für Seniorinnen und Senioren und deren Angehörige.
Quartiersarbeit will im Grundsatz die Teilhabe und Beteiligung aller Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil sicherstellen und die Lebensbedingungen im Stadtteil verbessern.

Ihre Anlaufstelle im Quartier:

Stadtteiltreff Betzenhausen-Bischofslinde,  Am Bischofskreuz 4 (siehe Flyer)

Leitung: Katharina Becker, Telefon (07 61) 89 75 83 15,  stadtteiltreff-bb@caritas-freiburg.de

Sprechzeiten im Stadtteiltreff:

  • Montag 10–13 Uhr (mit Katharina Becker)
  • Dienstag 14–18 Uhr (mit Hanna Brockmann)
  • Donnerstag 9–12 Uhr (mit Katharina Becker)
  • oder nach Vereinbarung

Für kurzzeitige Angebote und Aktionen der Quartiersarbeit siehe Beitrag Aktuelles aus dem Stadtteiltreff.


Die Quartiersarbeiterinnen stellen sich vor

Katharina Becker

Seit Januar 2020 leite ich den Stadtteiltreff am Bischofskreuz. Meinen Start in der Quartiersarbeit hatte ich bereits im Studium. Während meines Studiums der Sozialen Arbeit an der Dualen Hochschule arbeitete ich in der Quartiersarbeit der Stadt Kehl. Meine Freude an diesem Tätigkeitsfeld behielt ich auch während meines Masterstudiums an der Evangelischen Hochschule in Freiburg, sodass ich im März 2019 als Quartiersarbeiterin im Nachbarschaftstreff Zehntsteinweg des Caritasverbands Freiburg-Stadt e.V. anfing. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem damaligen Quartiersarbeiter im Stadtteiltreff, war mir der Stadtteil Betzenhausen-Bischofslinde schon sehr vertraut.

Daher freue ich mich sehr, dass ich seit dem 01.01.2020 Ihre Ansprechperson hier im Stadtteil sein darf. Die Bewohnerinnen und Bewohner und der ganze Stadtteil Betzenhausen-Bischofslinde sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen.

Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen. Kommen Sie mich doch gerne mal in meinen Sprechzeiten am Montag 10-13 oder am Donnerstag 9-12 Uhr im Stadtteiltreff besuchen. Auch telefonisch oder per Mail bin ich natürlich gerne für Sie da.

Hanna Brockmann

Ich freue mich, dass ich seit dem 01.03.2021 im Stadtteiltreff am Bischofskreuz, des Caritasverbands Freiburg Stadt e.V. beschäftigt bin. Zusammen mit Katharina Becker bin ich dort ihre Ansprechpartnerin für alle Anliegen, Wünsche und Ideen, die Betzenhausen-Bischofslinde betreffen.

Ich bin ursprünglich Gymnasiallehrerin und habe sowohl mit Kindern und Jugendlichen als auch in der Betreuung von Seniorinnen und Senioren Berufserfahrung sammeln dürfen. Zuletzt habe ich in meiner Elternzeit ein längeres Praktikum in der Quartiersarbeit in Freiburg-Haslach absolviert. Berufsbegleitend studiere ich Soziale Arbeit.

Mir ist es besonders wichtig, dass es im Stadtteil ein Miteinander und ein füreinander Dasein gibt. Ich lade Sie herzlich ein, dienstags in meiner Sprechstunde zwischen 14 und 18 Uhr vorbeizukommen und auch telefonisch oder per Mail bin ich gerne für Sie da.

Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen!


Generelle Angebote im Stadtteiltreff

  • Erstberatung bei persönlichen Anliegen oder Problemen
  • Beratung zu ehrenamtlichem Engagement im Stadtteil
  • Suche-Biete Börse, z.B. gemeinsame Walking Gruppe, Nachhilfe etc.
  • Ausgabe der Freiburger Familien-Card
  • Ausgabe von Gelben Säcken
  • Ausgabe von diversem Infomaterial zu Unterstützungsangeboten
  • Notfalldosen gegen kleine Spende für den Stadtseniorenrat erhältlich
  • Annahme alter Handys, Brillen (ohne Etuis), Hörgeräte, Tintenpatronen, Tonerkartuschen, und Weinkorken aus Kork für einen guten Zweck
  • Anmeldestelle für „Kulturwunsch Freiburg“, der kostenfreie Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen für Menschen mit geringen Einkommen ermöglicht
  • Aktivitäten, Angebote, Termine werden regelmäßig im Bürgerblättle veröffentlicht und sind auch im Aushang beim Stadtteiltreff zu finden.

Besondere Angebote darüber hinaus im Stadtteiltreff

  • Sozialsprechstunde für Senioren und Angehörige
    • 1x im Monat bietet Frau Hasler von der Projektstelle „Älter werden im Nordwesten“ älteren Menschen und deren Angehörigen eine individuelle Informationsmöglichkeit über sämtliche Hilfen im Alter (ambulant, teilstationär, stationär)
    • Sie berät zu individuellen Lebenssituationen, über Finanzierungsmöglichkeiten (sozialrechtliche Leistungen) und bietet Begleitung durch Gesprächsangebote, Hilfe bei Antragsstellung und deren Durchsetzung.
    • Die Beratung ist kostenlos, konfessionsunabhängig, und unterliegt der Schweigepflicht
  • Begegnungscafé
    • Jeden Donnerstag von 15-17 Uhr im Stadtteiltreff
    • Es gibt Kaffee, Kuchen und Gespräche
  • Mittagstisch
    • Mittwochs von 12 – 14 Uhr
    • Das frisch gekochte Essen wird vom St. Anna Stift geliefert und kostet 5,50€. Anmeldung ist nicht erforderlich. Es gibt jedoch eine begrenzte Anzahl an Menüs.
    • Nähere Informationen werden im Schaufenster ausgehängt oder können telefonisch erfragt werden.
  • Nähwerkstatt des Mosaik-Netzwerks
    Jeden zweiten Montagnachmittag treffen sich die Teilnehmenden der Nähwerkstatt im Stadtteiltreff zum gemeinsamen Nähen und Miteinander ins Gespräch kommen.
  • Wechselnde Vortragsreihen
  • Gemeinschaftsgarten im Quartier Zehntsteinweg/Runzmattenweg
  • Mosaik-Netzwerk
    • Projekte zur Integration in den Stadtteil, Raum für Kontakt, Gespräche und Zeit um Deutsch zu lernen.
    • Mosaik am Mittwoch: Begegnungcafé  mit Geflüchteten, Mittwochs von 16-18 Uhr im Haus Albert, Sundgauallee 9. Zeit für Kontakt, Gespräch, Nachhilfe-Unterricht, Musik, Ausflüge planen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
    • Weitere Angebote und Projekte: Freizeitgruppe, Nähwerkstatt, Kulturpatenschaften und die Wandergruppe (in Kooperation mit den NaturFreunden Freiburg)
  • Runder Tisch Umwelt in Betzenhausen-Bischofslinde:
    • Austauschgremium zu Umwelt- und Naturfragen im direkten Wohnumfeld.
    • Es nehmen verschiedene Institutionen und Privatpersonen aus dem Stadtteil teil

Über wechselnde Angebote und Projekte informieren wir u.a. über unser Schaufenster oder im „Bürgerblättle“. Gerne können Sie sich auch immer persönlich oder telefonisch bei uns über aktuelle Angebote informieren.

Corona-Hinweis: Aufgrund des wechselnden Infektionsgeschehens bitten wir Sie, sich jeweils aktuell im Stadtteiltreff zu erkundigen, welche Angebote stattfinden können.

Historie des Stadtteiltreffs von Betzenhausen-Bischofslinde

Die Quartiersarbeit hat sich seit ihrem Start 2013 in Betzenhausen etabliert. Damals noch an einem anderen Standort, denn bis 2019 hatte der Stadtteiltreff seinen Platz in den Räumlichkeiten der katholischen Pfarrgemeinde St. Albert an der Sundgauallee (siehe Bericht zur Eröffnung).

Seit Mitte 2019 ist der Stadtteiltreff in seinen neuen Räumlichkeiten, ganz zentral, am Bischofskreuz 4 zuhause und ist jetzt mittendrin – umgeben von Geschäften und Wohnungen! (siehe Bericht zum Umzug).

Seit Januar 2020 sind wir außerdem, dank eines höheren Stellendeputats, nun zu zweit im Stadtteiltreff und freuen uns, jetzt noch mehr Zeit für Sie zu haben!

Katharina Becker und Hanna Brockmann

Neugestaltung Spielplatz Wiechertstrasse

Akueller Stand: Dez. 2021

Inzwischen sind die Arbeiten abgeschlossen: so ergab sich ein besonderes Weihnachtsgeschenk für die Kinder in Betzenhausen.
Herzlichen Dank an dieser Stelle auch an das Garten- und Tiefbauamt der Stadt Freiburg!


Hier als Ergänzung noch der abschliessen Beitrag im Bürgerblättle 341 Febr./März 2022:

Im Dezember konnten die Sanierungs- und Umbau-Arbeiten bei dem 40 Jahre alten und 380 Quadratmeter großen Spielplatz in der Wiechertstraße beendet werden: Jetzt ist er wieder mit zeitgemäßem Spielgerät ausgestattet. Wegen Corona gab es leider keine Spielplatzparty wie sonst üblich.

Eine Besonderheit auf dem Spielplatz ist ein gepflasterter Bereich in der Mitte, der für den angrenzenden Wohnblock als Feuerwehrzufahrt dient. In früheren Ausgaben des Bürgerblättle hatten wir zur Beteiligung an der Planung aufgerufen und es wurde dabei u.a. der Wunsch geäußert, die gestalterische Grundstruktur des Platzes beizubehalten. Die alte Kletteranlage (ein „Kletteroktogon“) konnte aber aus Sicherheitsgründen nicht stehen bleiben: Gestalterisch ähnlich gibt es dafür jetzt eine moderne, vielfältige Kletterkugel. Neu ist auch eine Gruppe mit drei kleinen Trampolinen. In Summe sind es Anreize eher für ältere Kinder; auch weil es für Jüngere ohnehin schon andere Angebote gibt in der Umgebung.

Neu sind auch zwei Bänke und mehrere lange Sitzbalken aus Holz: letztere sollen auch die Steinkanten an den vorhandenen Hochbeeten entschärfen. Damit ist der kleine neue Spielplatz eigentlich eine Einladung an alle Generationen, sich dort aufzuhalten.

Nebenbei wurden einige Bereiche entsiegelt und ökologisch aufgewertet, vorhandene Bäume sind nach Möglichkeit erhalten geblieben und haben jetzt größere Baumscheiben; dort werden auch insektenfreundliche Pflanzen wachsen. Stolperstellen an den angrenzenden Fußwegen wurden beseitigt. Wir bedanken uns ausdrücklich bei der Stadt Freiburg für die Umsetzung und auch die vorherige Beteiligung der Bevölkerung. Über das städtebauliche Förderprogramms „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ haben sich auch Bund und Land an den Kosten beteiligt (der Spielplatz ist noch Teil des Sanierungsgebietes rund um den Betzenhauser Torplatz).

Die Redaktion


Mai 2021:  SO WIRD ES NUN

In den vergangenen Wochen gab es einige Rückmeldungen auf die Entwurfsvorstellung des Spielplatzes Wiechertstraße. Soweit möglich haben die Mitarbeiter_innen des Garten- und Tiefbauamtes  diese aufgegriffen und das Konzept in Teilen angepasst. Der grundsätzliche Planungsgedanke der Flächenentsiegelung mit Quartierskommunikation und Trampolinen wurde von den Nutzer_innen positiv bewertet und bleibt daher erhalten: siehe finaler Plan Spielplatz Wiechertstraße (pdf).

Nach intensiver Prüfung hat sich indes bestätigt, dass das über 40 Jahre alte Kletteroktogon trotz aller „Verteidigung“ aus sicherheitstechnischen Gründen nicht erhalten werden kann. Um den Forderungen nach Erhalt des Spielangebotes dennoch Rechnung zu tragen, wird es anstelle der ursprünglich angedachten Calisthenics-Kletteranlage durch eine gestalterisch ähnliche – jedoch sicherheitstechnisch aktuelle, deutlich modernere und vielfältigere – Kletterkugel ersetzt. Gebogene Rohre aus Edelstahl dienen zusätzlich zum Kletterkubus als „Geländer- Rutschen“, eine „Feuerwehrstange“ ermöglicht einen weiteren, kletterfreien Abgang. Zwischenpodeste aus Gummimatten ermöglichen bei Bedarf auch motorisch eingeschränkten Kindern das Spiel innerhalb des für sie sonst nur schwer wahrnehmbaren Seilkubus und bringen zusätzliche Abwechslung in die Kletterrunde.

Um auch generationsübergreifende Kommunikation zu ermöglichen, werden künftig 2 „richtige“ Bänke zum gemeinschaftlichen Verweilen einladen. Das platzsparende Konzept der Sitzbalken, die gleichzeitig die als gefährlich empfundenen Steinkanten der vorhandenen Hochbeete entschärfen werden, bleibt parallel dazu erhalten.

Im Anschluss an die nun anstehenden, technischen Detailplanung, Ausschreibung und Lieferzeit der Spielgeräte ist die Umsetzung für den kommenden Herbst/Winter vorgesehen.


Zusammenfassung

Der Spielplatz Wiechertstrasse liegt etwas unscheinbar im „im Hinterhof“ und ist deshalb auch eher wenig bekannt. Und er ist in die Jahre gekommen. Deshalb hat das Garten und Tiefbauamt (GuT) angeboten, diesen Spielplatz neu zu gestalten.

Nach einer ersten Termin zur Bürgerbeteiligung hat das GuT einen Gestaltungsvorschlag erarbeitet, der auch die gegebenen Rahmenbedingungen berücksichtigt (wie z.B. Feuerwehrzufahrt). Siehe auch Beitrag im Bürgerblättle April/Mai 2021.

Hier die zugehörige Projekt-Seite beim Garten und Tiefbauamt der Stadt Freiburg.


Stand März 2021: Vorstellung Gestaltungsentwurf

Nachfolgend die Ausführungen des GuT zu SPIELPLATZ WIECHERTSTRASSE – ENTWURFSVORSTELLUNG

Die anhaltenden Pandemiebeschränkungen erlauben es leider immer noch nicht, die bei Spielplatzumgestaltungen sonst üblichen Beteiligungstermine mit Treffen vor Ort stattfinden zu lassen. Doch allmählich muss es mit dem Spielplatzprojekt „Wiechertstraße“ weiter gehen – und Ihre Meinung ist uns dabei weiterhin wichtig! Daher wählen heute diesen Weg, um unseren Planungsprozess transparent zu machen.

Aufgrund der langen Lieferzeiten für Spielgeräte ist geplant, die Umbauarbeiten voraussichtlich im 4. Quartal des Jahres durchzuführen. Konstruktive Anmerkungen zum nachfolgend beschriebenen Gestaltungskonzept können Sie gerne bis zum 15. April 2021 per mail an das Garten und Tiefbauamt (GuT@stadt.freiburg.de) senden. Wir prüfen dann, inwiefern diese im Rahmen der fachlichen und verfügbaren Möglichkeiten berücksichtigt werden können.

AUSGANGSSITUATION

In den vergangenen 40 Jahren hat sich auf dem Spielplatz Wiechertstraße kaum etwas verändert. Die Fläche ist mit Betonpflaster und Fallschutzplatten aus Kunststoff fast vollständig versiegelt, ein grüner Rahmen aus Kastanienbäumen „verhockt“ in allzu kleinen, hochbeetartigen Baumscheiben. Das einzige Spielelement ist ein Oktogon aus Stahl mit integriertem Kletternetz, das nach all den Jahren jedoch abgespielt ist. Die alten Fallschutzplatten haben die erforderliche Elastizität verloren und biegen sich, so dass problematische Stolperstellen entstehen. Auch die vorhandenen Sitzbänke und der Abfallbehälter am Rand der Fläche haben schon bessere Zeiten gesehen.

Um auf dem Platz wieder eine zeitgemäße Gestaltung zu ermöglichen, wurde die Fläche in das Vorhaben „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier (SIQ) – Sanierungsgebiet Betzenhausen- Bischofslinde“ aufgenommen und wird nun von Bund und Land mit Städtebaufördermitteln unterstützt. Im Herbst 2020 fand vor Ort ein erster Bürgerbeteiligungstermin statt, zu dem mit mails, Plakaten und Wurfzetteln großräumig eingeladen wurde. Im Anschluss daran konnten noch einige Wochen lang Anregungen zur Umgestaltng im Wunschbriefkasten hinterlassen werden. Da der Platz eher unscheinbar „im Hinterhof“ liegt, wurde er aber im Viertel bisher offenbar kaum wahrgenommen, denn die Anzahl der Rückmeldungen war leider eher gering. Dennoch ließen sich Tendenzen ablesen. Neben einer Bemerkung wie „lassen Sie es wie es ist“ zeigte sich vor allem, dass im nahen Umfeld bereits ausreichend viele Angebote für kleine Kinder bestehen. Stattdessen wurden eher Bewegungsangebote für „Größere“ angefragt. Aber auch die Themen Kommunikation und Ökologie waren den Teilnehmer_innen wichtig.

KONZEPT

Die gestalterischen Möglichkeiten auf der eher kleinen Fläche sind dank einer frei zu haltenden Feuerwehrzufahrt und der vorhandenen Bäume begrenzt. Trotzdem haben die Planer_innen des Garten- und Tiefbauamtes ein Konzept entwickelt, in dem viele Anregungen des Beteiligungsverfahrens berücksichtigt werden konnten.

Die geometrische Formensprache des Platzes wurde beibehalten und mit Motorikangeboten für Nutzer_innen unterschiedlicher Altersgruppen ergänzt. Zahlreiche Balken aus Holz gliedern künftig die Flächen, „entschärfen“ die als problematisch empfundenen Steinkanten an den alten Baumscheiben und laden zum Verweilen oder zu nachbarschaftlichen Gesprächen ein. In Teilbereichen werden vorhandene Höhensprünge zwischen Gehweg und Platzfläche ausgeglichen, so dass ein künftig ein stufenloser  Zugang zur Fläche möglich sein wird.

Ein Erhalt der alten Kletteranlage ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Stattdessen bietet künftig eine Calisthenicsanlage mit (gewünschten) Holzpfosten vielfältige Bewegungs- und Sportanreize.  Ein langer Federwippbalken, eine Reckstange sowie ein verdrehtes Kletternetz ergänzen das Bewegungsangebot auch für die etwas jüngeren Besucher_innen, so dass das Thema Spiel bei aller Sportbegeisterung nicht zu kurz kommen wird. Ein großer Spaß für alle Altersklassen wird sicher die Reihe aus 3 kleinen Bodentrampolinen, die es so auf öffentlichen Spielplätzen in Freiburg bisher noch nicht gibt. Auf die Themen Kleinkindspiel und Sand wird wunschgemäß verzichtet, da dieser Schwerpunkt bereits auf den Spielplätzen im näheren Umfeld vielfältig vorhanden ist.

Im Bereich der Feuerwehrzufahrt bleibt die zum Inliner- oder Rollerfahren beliebte Pflasterfläche teilweise erhalten. Durch die Beseitigung von Unebenheiten im angrenzenden Gehwegbereich können künftig aber auch diese Flächen wieder problemlos für ähnliche Aktivitäten genutzt werden. Der Fallschutzbereich der Motorikkombination wird aus ökologischen Gründen entsiegelt. Künftig sorgen (wie auf den meisten Spielplätzen im Stadtgebiet) Holzhackschnitzel für die erforderliche Sicherheit.

Durch die großflächige Entsiegelung  werden nicht zuletzt die Standortbedingungen der vorhandenen Bäume nachhaltig verbessert. Eine zusätzliche Verbesserung bzw. ökologische Aufwertung der Fläche soll durch die deutliche Vergrößerung der bisher sehr beengenden Baumscheiben erfolgen. Auch das innerstädtische Kleinklima wird dadurch in diesem bisher „überhitzten“ Bereich nachhaltig verbessert. In den neu entstehenden Grünflächen bieten verschiedene, mittelhohe Blütenpflanzen wertvollen Lebensraum für zahlreiche Insekten und werten die Fläche zudem optisch auf.


Stand Sept. 2020: Einladung zum Projektstart am Dienstag, 29.09. 2020.

Es war schon vor einiger Zeit angekündigt worden: jetzt kann endlich die Umgestaltung des über 40 Jahre alten Spielplatzes “Wiechertstraße” beginnen. Die Fläche ist zwar nur klein und mit allerlei Zwangspunkten belegt, aber trotzdem möchte das Garten- und Tiefbauamt (GuT) eine Neugestaltung erreichen, in der sich möglichst viele Nutzer*innen positiv wiederfinden können.

Erstes Treffen ist am Dienstag, 29.09. 2020 um 15.30 Uhr auf dem Spielplatz, um den Spielplatz gemeinsam anzuschauen (unter Beachtung der aktuellen Coronaregeln).

Dabei wird auch ein Wunschbriefkasten montiert: wer keine Zeit hat am Dienstag, kann in aller Ruhe in den darauffolgenden 3 Wochen seine Anregungen und Wünsche dort hinterlassen. Die Mitarbeiter*innen vom Garten- und Tiefbauamt sind neugierig was das kommt und leeren den Kasten regelmäßig…

Hier die zugehörige Projekt-Seite bei der Stadt Freiburg.

 

 

 

Wie war Weihnachten 1850?

Um 1850 war Betzenhausen ein kleines Dorf mit etwa 450 Einwohnern. Wie auch immer Weihnachten hier gefeiert wurde: aus dem fernen Freiburg (damals immerhin schon ein Städtchen mit gut 15.000 Einwohnern) gab es ganz Besonderes zu vermelden: die Straßen dort wurden um die Weihnachtszeit erstmals mit Gaslampen beleuchtet. Passend dazu nachfolgend einige Auszüge aus dem Buch zum Gaskugel-Projekt.

Der Ruf nach „Gaslicht“ auch in Freiburg

Buchvorstellung auf www.gaskugel-freiburg.de

Vor 170 Jahren, am 1. Dezember 1850, wurde auch in Freiburg erstmals eine Gasleuchte gezündet. Noch vor Weihnachten hatten alle Straßen das herbeigesehnte Gaslicht. Es war die Zeit, da die Eisenbahnen mit ihrem wachsenden Schienennetz schnelle Verbindungen zwischen der zunehmend industriellen Produktion und den Verbrauchszentren schufen, auch zwischen den Kohlerevieren und den schon bestehenden Gaswerken der größeren Städte. Es war auch die Zeit, in der die recht unzuverlässige Beleuchtung mit Öl nicht mehr der Forderung nach hellerem Licht entsprach…

Am 16. Dezember war es so weit. Alle Straßen im Zentrum der Stadt erstrahlten zum ersten Mal vollständig im Glanze der modernen Gasbeleuchtung. Am 21. Dezember gab es im Freiburger Theater zur Feier der Ankunft seiner großherzoglichen Hoheit eine Galavorstellung, bei der auch dieses Haus erstmals mit Gas beleuchtet wurde. Das Werk konnte nun dem dauernden Gebrauch übergeben werden. Man war sich einig: Freiburg war um eine schöne Einrichtung reicher geworden und den noch bevorstehenden Weihnachtseinkauf beging man mit zusätzlicher Freude. Nicht nur in den Geschäften war es heller, nach Abschaffung der düsteren Ölbeleuchtung fühlte man sich zudem auch sicherer in den Straßen…

In London hatte man schon seit 1812 Gasbeleuchtung, bald darauf folgten Paris (1815), Hannover (1825) und Berlin (1826)…

In Freiburg hatte man es mit der Einführung der Gasbeleuchtung zunächst nicht ganz so eilig. Zunehmend war man aber auch hier mit der Ölbeleuchtung, vor allem mit deren unzuverlässiger Wartung durch ortsansässige Handwerker, nicht mehr zufrieden. Das ergibt sich aus recht unerfreulichen Berichten der seinerzeit mit dieser Einrichtung befassten Amtsstuben. Nach den guten Erfahrungen mit dem Gaslicht, insbesondere im nicht allzu fernen Stuttgart, bemühte man sich ab 1848 auch in Freiburg um ein Gaswerk und eine neuzeitliche Gasbeleuchtung…

Zur Technik der Gaserzeugung um 1850

Dass man durch Erhitzen von Kohle unter Luftabschluss brennbares Gas erzeugen kann, ist schon seit über 200 Jahren bekannt. Mit dem Namen „Leuchtgas“ bezeichnet man allgemein ein Gemisch von Gasen, das durch eine solche „Trockene Destillation“ von Steinkohle entsteht.

Abschluss-Bemerkungen

Gas-Straßenlaternen gab es noch sehr lang in Freiburg (bis Mitte der 1990 Jahre). Um das Gas aus Kohle zu gewinnen, wurden im Laufe der Zeit drei Gaswerke in Freiburg betrieben: das letzte sogar noch bis 1965. Zu dem Zeitpunkt erfolgte der Anschluss Freiburgs an die überregionalen Ferngasversorgung und damit begann ja auch die Geschichte der Gaskugel in Betzenhausen. Als Straßenbeleutung kam das Gaslicht übrigens direkt nach der Eingemeindung (1908) nach Betzenhausen in Form von 18 Straßenlaternen.

Die Redaktion


Hintergründe:

Hier unsere ausführliche Buchvorstellung Freiburger Gasgeschichte(n) 1850 bis heute mit weiteren Infos.

Das Buch von Richard Funk ist erhältlich im Buchhandel und auch beim Verlag unter www.piceaverlag.de (112 Seiten, 14,80 Euro).

Es entstand im Rahmen des Projektes zur Erhaltung der Gaskugel in Freiburg-Betzenhausen; siehe weitere Infos in unserem Beitrag “Wie geht es weiter mit der Gaskugel?” und auch auf der Web-Seite des Gaskugel-Projektes www.gaskugel-freiburg.de  .

Weihnachtsbäume in Betzenhausen

Dez. 2021: natürlich dürfen unsere zwei großen Weihnachtsbäume auch in diesem Jahr nicht fehlen; auf dem Platz am Bischofskreuz und am Betzenhauser Torplatz (dort jetzt erstmals nach dem Umbau). Gern hätten wir auch wieder eine schöne Aktion dazu organisiert (z.B. wie schon einmal mit Schulkindern): die aktuelle Corona-Entwicklung macht das aber eher unwahrscheinlich.

An den Kosten beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder Familienheim Freiburg mit einer Spende: ganz herzlichen Dank dafür auch an dieser Stelle!


Im Dez. 2020 gibt es wegen der Bauarbeiten am Betzenhauser Torplatz nur einen Weihnachtsbaum auf dem Platz am Bischofskreuz. Gern hätten wir auch wieder eine schöne Aktion gemacht mit Schulkindern wie im letzten Jahr: wegen der Corona-Situation werden wir aber wohl darauf verzichten.

In diesem Jahr unterstützen Familienheim Freiburg und die IG SuBi das Aufstellen des Weihnachtsbaums mit Spenden: ganz herzlichen Dank dafür auch an dieser Stelle!


Hintergrund: seit 2006 läst der Bürgerverein jedes Jahr zwei große Weihnachtsbäume am Betzenhauser Torplatz und auf dem Platz am Bischofskreuz aufstellen und beleuchten (Siehe unten Berichte aus vergangenen Jahren).

Natürlich sind diese beleuchteten Bäume auch mit nennenwerten Kosten versehen. Insofern freud sich der Bürgerverein immer über Spenden zu für diesen Zweck. Bei dieser Gelegenheit direkt einen herzlichen Dank an Familienverein Freiburg, Bauverein Freiburg, die IG SuBi und Frischemärkte DANNER (alles Organisationen, die sich in den vergangenen Jahren regelmäßig an den Kosten beteiligt haben).


Schulkinder schmückten unsere Weihnachtsbäume

Rückblick Dez. 2019: Die alljährlich vom Bürgerverein aufgestellten zwei Weihnachtsbäume wurden in diesem Jahr erstmalig von Schulkindern mit selbstgebasteltem Baumschmuck aus Gefundenem und Abfall verschönert. Wir trafen uns am

Mi. 04.Dez.2019 auf dem Platz am Bischofskreuz (Anne-Frank-Schule) und
Fr. 06.Dez.2019 auf dem Betzenhauser Torplatz (Gerhard-Hauptmann-Schule)

Die Kinder wollten mit diesem etwas ungewöhnlichen Baumschmuck zeigen, dass man auch aus diesen Dingen noch etwas machen kann.

Die schönen Weihnachtslieder, gesungen von den Schulkindern und umrahmt mit Gitarren, Flöten und Ziehharmonika, rundeten die kleinen Feierstunden ab.

Die IG SuBi (Interessengemeinschaft der Geschäfte Sundgauallee/Bischofskreuz) spendete zum Abschluss Weckmänner für die Kinder und übergaben sowohl für die Anne-Frank-Schule wie auch für die Gerhard-Hauptmann-Schule einen Scheck über jeweils € 150,00 für besondere Projekte der Schulen.

Auf dem Betzenhauser Torplatz wurden die Kinder vom Marktverein zusätzlich mit heißen Würstchen im Brot beschenkt, die Herr Metzgermeister Rückert eigenhändig verteilte. Herr Rückert betreibt den Stand auf dem Bauernmarkt.

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an die Sponsoren Familienheim Freiburg Baugenossenschaft eG und der Volksbank Freiburg, die das Aufstellen der Bäume wieder durch eine großzügige Spende unterstützt haben. Auch die SuBi beteiligte sich mit 500 € an der Aktion, und gab nochmal 150 € ja Schule für individuelle Projekte.

Herzlichen Dank auch an alle, die diese schöne Aktion vor Ort unterstützten: Das sind natürlich die beteiligten Schulen mit Lehrern und Kindern, denen es offensichtlich sehr viel Spaß gemacht hat.

 


Weihnachtsgeschenke für den Stadtteil

Rückblick Dez. 2018: Fast schon traditionell wurde der Weihnachtsbaum am Betzenhauser Torplatz erfreulicherweise wieder vom Familienheim Freiburg Baugenossenschaft eG gesponsert.

Der Weihnachtsbaum am Bischofskreuz wurde erstmalig vom Bauverein Breisgau eG gesponsert. Bei einem kleinen nachbarschaftlichen Treffen gemeinsam mit Mitgliedern des Bauvereins, den Herren Vorständen Ullrich und Straub sowie dem Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde wurde die Einweihung des beleuchteten Weihnachtsbaums mit einem kleinen Umtrunk gefeiert.

Frischemärkte DANNER sponserte hierzu einen heißen Glühwein, was die Gemütlichkeit bei netten Gesprächen vor dem erleuchteten Weihnachtsbaum abrundete. Der Bürgerverein bedankt sich ganz herzlich bei den Baugenossenschaften Familienheim und Bauverein Breisgau sowie bei Frischemärkte Danner für ihre Bereitschaft, den Bürgerverein bei der vorweihnachtlichen Einstimmung unseres Stadtteils finanziell zu unterstützen.


 

Lehen: 50 Jahre Eingemeindung

Es gibt viel Gemeinsames in der Geschichte von Lehen und Betzenhausen: zwei Dörfer, die nach früheren Verhältnissen nah beieinander lagen aber weit weg waren von Freiburg. So gab es z.B. über lange Zeit eine gemeinsame Schule und auch an den Bundschuh-Aufstand im Jahr 1513 wurde 500 Jahre später gemeinsam erinnert (siehe unser Beitrag zu 500 Jahre Bundschuh-Aufstand).

Betzenhausen wurde schon 1908 ein Stadteil von Freiburg und ermöglichte dadurch der Stadt eine weite Ausdehnung in Richtung Westen. Am 1. Sept. 1971 folgte die selbstständige Ortschaft Lehen, die seither zu Freiburg gehört. Heinz Scherer als damalige Lehener Bürgermeister und Freiburgs Oberbürgermeister Eugen Keidel unterzeichneten im neuen Ratssaal der Stadt den Eingemeindungsvertrag. Die Ortschaftsverfassung schrieb fest, dass wichtige Teile der Verwaltung in der Gemeinde verbleiben und der Ortsvorsteher im Freiburger Gemeinderat ein Mitspracherecht hat.

Lehen ist gleichzeitig Stadtteil und Bezirk, hat einen zwölfköpfigen Ortschaftsrat und eine eigene Ortsverwaltung. Und Lehen konnte sich bis heute als Randbezirk der Stadt seinen dörflichen Charakter bewahren:  Einfamilien- und Reihenhäuser mit Gärten prägen den Ortsteil. Sport und Freizeitmöglichkeiten bieten das Hallenbad Lehen, die Naherholungsgebiete Lehener Bergle und Bereiche des Stadtwalds sowie zahlreiche Vereine – einer der bekanntesten davon ist der Bundschuh zu Lehen e. V.

Heute (2021) hat Lehen ca. 2500 Einwohnerinnen und Einwohner. Bald dürften es mehr werden, denn nach langer Vorbereitungszeit wird in den nächsten Jahren das Baugebiet Zinklern realisiert (siehe unseren Beitrag zu Baugebiet Zinklern in Lehen ).

Siehe ausführlichen Bericht in der Ausgabe Nummer 798 des Freiburger Amtsblattes.