Aktuelle Infomationen zum Stadtteil Betzenhausen

Schon gewusst?

In unregelmäßiger Reihenfolge haben wir im Bürgerblättle, dem Stadtteil-Magazin von Freiburg Betzenhausen, kurze Hinweise auf Punkte von Interesse, die wir auch hier aufnehmen wollen.


Aus Bürgerblättle 266 (April 2021):

Vor 111 Jahren…

Bürgerverein Betzenhausen-BischofslindeAm 10.4.1910 hat sich ein Lokalverein Betzenhausen gegründet. Und wer jetzt  zurückrechnet, wird schnell die oben genannte Jahreszahl ermitteln. Keines der üblichen runden Jubiläen, doch eine solche Zahl fordert geradezu auf, mit einem Getränk freier Wahl anstoßen!

Zwei Jahre vor der Gründung des Lokalvereins, am 1.1.1908 war Betzenhausen zum Ortsteil von Freiburg geworden. Damals noch ein kleiner Ort auf Höhe der St. Thomas Kirche mit Bauernhöfen, Mühlen, Handwerksbetrieben und etwa 600 Einwohnern. Der Lokalverein – einer der ersten in Freiburg – hatte von Beginn an klare Ziele: „Zur Wahrung und Förderung örtlicher Interessen des Vorortes Betzenhausen unter Ausschluss von Politik und Religion“ (aus der ersten Satzung).

Die ersten Themen waren natürlich diejenigen, die Betzenhausen nach Freiburg geführt hatten: das fehlende Schulhaus, die Versorgung mit Elektrizität, der Anschluss an die Wasserversorgung und eine Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Eine Volkschule (Vorgänger der heutigen GHS) wurde sehr schnell gebaut; schon kurz danach entstand Interesse an einem öffentlichen Bad in der Schule. Der elektrische Strom kam 1917; eine erste Buslinie zwischen Freiburg und Betzenhausen fuhr 1921. Im Jahr 1931 wurde eine Gasleitung verlegt: auch dafür hatte sich der Lokalverein eingesetzt (passend zum Thema Gaskugel der letzten Zeit).

Das Jubiläum mit 25 Jahren Zugehörigkeit zur Freiburg wurde noch gefeiert. Doch nicht viel später ließ die NS-Zeit eine unabhängige Arbeit nicht mehr zu: der Lokalverein löste sich 1936 auf.

Im Jahr 1952 dann die Neugründung als “Ortsverein Betzenhausen“. Die jüngere Geschichte des Vereins dürfte vielen Lesern noch geläufig sein. Wir wollen deshalb nur ein beachtliches Fest im Jahr 1973 erwähnen, denn da hatte Betzenhausen schon das stattliche Alter von 1.000 Jahren erreicht: Basis bildet die Erwähnung von „Bezenhusa“ im Jahr 972 in einer Schenkungsurkunde. Parallel wurde die Feier zur ersten gemeinsamen Veranstaltung für den neuen Doppelstadtteil Betzenhausen-Bischofslinde. Im gleichen Jahr schien auch der Begriff „Ortsverein“ nicht mehr zeitgemäß und so ergab sich der “Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde”.

Siehe auch unseren ausführlichen Beitrag zur Geschichte des Bürgervereins hier auf der Homepage.

Ein “Geburtstags-Küken” hat exakt am 10. April 2021 dann auch noch das Licht der Welt erblickt in unserem Storchennest auf der St. Thomas Kirche. Siehe unsere Impressionen dazu.


Im März 2021

Die Gasversorgung in Freiburg

Wie es mit der der Gaskugel weiter geht, ist Thema an anderer Stelle. Spannend wird es aber auch, wenn man die Hintergründe beleuchtet, die zum Bau der Gaskugel 1965 geführt haben. Dann gilt es einzutauchen in die Geschichte der Gasversorgung von Freiburg und die begann schon mehr als 100 Jahre vor der Gaskugel.

Im Dezember 1850 leuchteten erstmals die Strassen der Freiburger Innenstadt in einem weißen Licht: betrieben von Gas und nicht mehr von Öllampen wie zuvor. Es war im Grunde die Initial-Zündung für einen lange Nutzung von Gas zur Beleuchung von Straßen, Fabriken, Werkstätten und Wohnungen. Später natürlich auch für Öfen aller Art, Heizungen u.a. Betrieben wurden die Gaslampen mit „Leuchtgas“, das man in einem mehrstufigen industriellen Fertigungsprozess aus Kohle gewinnen konnte; eine anstrengende Arbeit mit viel Schmutz. Um dieses Leuchtgas zu produzieren hatte man im selben Jahr 1850 ein erstes Gaswerk an der Stelle der heutigen Johanneskirche errichtet. Bauherr war die private Gesellschaft Spreng & Sonntag. Das Gaswerk wurde bis 1884 betrieben: dann erst folgte dem Industriebau die heutige Johanneskirche. Um das Gas in die Innenstadt zu führen, hatte man erstmals Eisenrohre in den Straßen verlegt.

Nachfolgend wuchs der Bedarf an Gas kontinuierlich und meistens schneller als vorgesehen: ab 1884 kam das Gas aus einem neuen, weit größeres Werk in der Ferdinand-Weiß-Straße im Stühlinger. Dort stehen noch heute die Rundmauern, jetzt aber überbaut mit Wohnungen. Im dritte und letzte Gaswerk (ab 1936) im Industriegebiet Nord wurde bis 1965 betrieben: dann erfolgte Freiburgs Anschluss an die überregionale Gasversorgung mit Erdgas z.B. aus Förderungen an der Nordsee. Die Zeit der Gaswerke war damit vorbei, es begann genau da das Leben der Gaskugel als Pufferspeicher für die weitere Versorgung von Freiburg.

“Dies alles und noch viel mehr” wird z.Z. in einem Buchprojekt der Arbeitsgruppe Gaskugel aufbereitet. Vorläufiger Titel: Freiburger Gasgeschichte(n), 1850 bis heute. Wir halten Sie auf dem Laufenden…


Aus Bürgerblättle 259 (Dez. 2019):

Plastikmüll in den Weltmeeren

Erst vor ca. 70 Jahren hat der Mensch Produkte aus Plastik erfunden. Ein Stoff, der in der Natur nicht vorkommt und von ihr auch nicht zersetzt wird. Plastik hat also etwas „unvergängliches“ in eher negativem Sinne.

70 Jahre sind ein Zeitraum, der nah an unserer durchschnittlichen Lebenserwartung liegt. Die kurze Zeit eines Menschenlebens hat also ausgereicht, um die Meere der Welt mit Unmengen von diesem unvergänglichen Material zu füllen: eine LKW Ladung Plastikmüll ist es pro Minute (!), die wir ins Meer entsorgen. Das sind 8 Mio Tonnen im Jahr; in Summe dürften es dort schon unvorstellbare 150 Mio Tonnen sein. Daraus haben sich inzwischen fünf riesige Plastikstrudel entwickelt. Aber Plastik schwimmt nur bedingt: ein grosser Teil ist also schon in den Tiefen der Meere angekommen.

Von den Folgen für Wasser, Fische, Seevögel,… (und letztlich auch uns) haben wir alle schon gehört: vom Wal mit 40 kg im Bauch bis zum Mikro-Plastik, das offensichtlich inzwischen überall ist. Die Zahlen oben haben wir zwei beeindruckenden Vorträgen entnommen, zu denen die Ökostation im Anfang November
eingeladen hatte (auch angekündigt im letzten Bürgerblättle):

  • Marcella Hansch präsentierte ihre Idee, wie diese Bedrohung vielleicht doch noch in den Griff zu bekommen ist. „Pacific Garbage Screening“ heißt ihr innovatives Projekt: dort arbeitet man an einer Plattform, die auf dem Wasser schwimmt, den Plastikmüll einsammelt und direkt verarbeiten soll. Siehe www.pacific-garbage-screening.de
  • Daniel Bichsel engagiert sich lokal, denn irgendwo muss der Müll ja herkommen. Also auch aus der Dreisam. Über seine Initiative „3SamCleanUp“ organisiert er regelmäßig Müll-Sammelaktionen an der Dreisam: „Wir räumen auf – Meeresschutz beginnt vor unserer Haustüre!“ Siehe www.dreisamcleanup.de

Wir möchten an diese Stelle beide Initiativen für interessierte Bürger im Stadtteil weiterempfehlen.


Aus Bürgerblättle 258 (Okt. 2019):

Das Varieté am Seepark

Wenn sich Akrobatik, Jonglage und Tanz, Musik und Magie auf der Bühne treffen, nennt man das auch gern „Varieté“. In den 1920 und 1930 Jahren gab es regelrecht einen Boom für diese Art von Veranstaltungen. Dann aber wurde es für viele Jahrzehnte ruhig.

Für Freiburg hat das Ehepaar Adelheid Hetzel-Mack und Sebastian Mack das Varieté vor 29 Jahren wieder zum Leben erweckt und dankenswerterweise in das Bürgerhaus am Seepark gebracht. Sebastian Mack war anfangs sogar noch selbst als Zauberer Sebastian auf der Bühne zu sehen. Artistik, Akrobatik, Comedy und Magie sind also seit 1991 am Seepark zu sehen, in diesem Jahr zwischen dem 7. und 17. November.

Wie immer ist es ein Programm mit viel Abwechslung, das speziell für diese Veranstaltungstage zusammengestellt wurde.

Wenn man sieht, welche Stars im Laufe der Jahre für das Varieté nach Betzenhausen gekommen sind, dann fragt man sich schon, ob die Bühne im Bürgerhaus nicht eigentlich zu klein ist. Einen besonderen Wert legen die Veranstalter seit Jahren auf die Rolle des Moderators, der Teil des Programms ist und nicht „nur“ ankündigt. Immer wieder haben bekannte Gesichter aus dem Bereich Kabarett / Comedy diese Rolle übernommen.

Siehe auch aktuelles Programm unter www.variete-am-seepark.de


Aus Bürgerblättle 253 (Dez. 2018):

Die erste Mundologia…

wurde veranstaltet im Januar 2004 (also vor 15 Jahren) mit ca. 3000 Besuchern im Bürgerhaus am Seepark. Heute bietet das Festival Reportagen in Veranstaltungshallen zwischen Waldshut-Tiengen und Rastatt. Die zentrale Veranstaltung der Mundologia mit Vorträgen, Workshops und Messe ist inzwischen in das Konzerthaus Freiburg umgezogen (diesmal 8. bis 10. Feb. 2019). Allein dort gibt es regelmäßig über 20.000 Besucher: die Mundologia ist damit wohl das größte Festival dieser Art in Europa. Welch eine Erfolgs-Geschichte mit Wurzeln in unserem Stadtteil!

MUNDOLOGIA steht für „Weltkenntnis“ (aus dem Spanischen). Das Bürgerhaus ist noch immer ein wichtiger Veranstaltungsort.

Siehe auch aktuelles Programm unter www.mundologia.de


Aus Bürgerblättle 253 (Dez. 2018):

Vor 250 Jahren …

wurde unsere Barockkirche St. Thomas fertiggestellt und dem zweifelnden Apostel geweiht. Verantwortlich für die Bauarbeiten in den Jahren 1767/68 war Stadtbaumeister Johann Baptist Häring. Erst vor wenigen Jahren wurden Kirchenschiff, Fassade und Turm renoviert. Seither hat dieses Kleinod im Mittelpunkt von Alt-Betzenhausen wieder seine ganz spezifische Ausstrahlung. Ein charakteristischer Blickfang, den unsere Störche auf dem Dach des Turms ideal ergänzen.


 


 


 

 

 

 

Zur Entstehung von Chummy

Beitrag aus Bürgerblättle 251 (Aug 2018).


In den 1960er Jahren wurde der Stadtteil Bischofslinde gegründet. Bereits damals gab es Bestrebungen, einen Treffpunkt für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Im Kellergeschoss des neugebauten Gemeindehauses von St. Albert waren großzügige Jugendräume angedacht. In den 1980er Jahren gab es beim Bau der Matthäuskirche einen zweiten Anlauf für ein Jugendzentrum. Beide Vorhaben kamen jedoch leider nicht zustande.

So gab es auch vor 20 Jahren noch keine Einrichtung für die Jugend im Stadtteil. Sebastian Hammerich machte damals als Jugendrat aus unserem Stadtteil gemeinsam mit der evangelischen Pfarrerin Monika Paetzholdt auf den großen Bedarf für ein Jugendzentrum aufmerksam.

Daraufhin machte der Bürgerverein die Einrichtung eines Jugendzentrums zu seinem Thema: Mit allen wichtigen Institutionen im Stadtteil wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um das Thema voranzubringen. Ein Trägerverein wurde gegründet und ein Name wurde über einen Wettbewerb gefunden: Chummy.

Der Chummy-Trägerverein unter seinem Vorsitzenden Thomas Hammerich organisierte in gemieteten Räumen der Kirchengemeinden (St. Albert und Matthäus) die ersten Anfänge einer nicht kirchlichen, nicht gebundenen Jugendarbeit im Stadtteil. Die angebotene Tanzgruppe und die Offene Jugendarbeit fanden regen Anklang. Die Stadt Freiburg hatte schon Jahre davor zugesagt, hier im Stadtteil ein Jugendzentrum zu errichten.

Dies sollte ursprünglich im Untergeschoss der Anne-Frank-Schule geschehen, scheiterte aber an der städtischen Sparpolitik. Erst als die Ältesten der Matthäusgemeinde sich dafür entschieden, die Kellerräume der Matthäuskirche langfristig an den Chummy-Trägerverein zu vermieten, konnte Chummy im Jahr 2009 dort einziehen. Seitdem wird dort qualifizierte Kinder- und Jugendarbeit betrieben.


Mehr über die Arbeit im Jugendzentrum ist auf der Homepage des Chummy zu finden, siehe www.chummy-jugendzentrum.de; oder einfach mal vorbeischauen in der Sundgauallee 31.

Sommerfest 2018 am Bischofskreuz

Auch dieses Jahr war es wieder ein schönes Sommerfest am Bischofskreuz. Wir danken allen beteiligten Gruppen für ihre Unterstützung. Hier gibt Bilder mit Impressionen vom Sommerfest 2018

Die “StuSie” – Stadtteil im Stadtteil

Bericht aus Bürgerblättle 249 (April 2018).


In den vorausgegangenen Folgen des Bürgerblättles wurde bereits zweimal über die StuSie berichtet, jeweils im Zusammenhang mit der anstehenden Erweiterung.

Die bestehende StuSie kennen viele Bürger nur vom Vorbeifahren entlang der Sundgauallee oder aus einem Spaziergang durch die Außenanlagen der Siedlung. Dabei wohnen, lernen und leben ca. 1.560 Studierende aus vielen Nationen in einer eigens für sie geschaffenen Siedlung, die über die reine Unterkunft hinaus zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitnutzung und der Kontaktaufnahme bietet.

Kernpunkt der Siedlung ist das Gemeinschaftshaus 36. Es bildet den sozialen und kulturellen Mittelpunkt der StuSie. Hier erwartet die Bewohner ein großes Angebot an Räumlichkeiten wie den großen Saal, die StuSie-Lounge, die SansiBar und verschiedene weitere Räume für Musik, Handwerk und Bewegung. Betrieben wird das Gemeinschaftshaus vom Verein StuSie e.V., dessen ehrenamtliche Mitglieder ein vielfältiges Angebot an Veranstaltungen auf die Beine stellen.

Der Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde wird in diesem Jahr zum zweiten Mal gemeinsam mit dem StuSie e.V. eine „80er Party“ in der StuSie-Bar (jetzt T.I.K) veranstalten. Die gute Kooperation zwischen der StuSie und dem Bürgerverein zeigt sich auch beim Sommerfest auf dem Platz „Am Bischofskreuz“, bei dem sich der StuSie e.V. mit der Bewirtung und der Bestuhlung einbringt.

Auch außerhalb des Gemeinschaftshauses sind verschiedene Sportmöglichkeiten vorhanden, beispielsweise ein Volleyballfeld, ein kleiner Fußballplatz und ein Kraftraum. Eine kleine Kita für die Kinder studierender Eltern ist auf dem Areal ebenfalls vorhanden. Die meisten Gebäude stammen noch aus der Gründungszeit der Siedlung in den 60er Jahren. In den Häusern wurden damals Stockwerksgemeinschaften gebaut, in denen sich alle 12 Bewohner eines Stockwerks eine Küche, zwei WCs und zwei Duschen teilten. Dafür erhielten die jeweils 11 m2 großen Zimmer ein Waschbecken, wohlgemerkt nur mit kaltem Wasser.

Über die Jahrzehnte kamen weitere Häuser hinzu, in denen das Stockwerksprinzip aufgegeben wurde zugunsten kleinerer Wohngemeinschaften. Heute baut das Studierendenwerk überwiegend Wohngemeinschaften, in denen sich vier Personen eine Küche mit Essbereich und zwei kleine Bäder mit Dusche teilen. Dazu hat jeder WG-Bewohner ein Zimmer mit 13 m2
Fläche. In untergeordneter Zahl werden auch Ein-Zimmer-Apartments und Zweier-WGs gebaut.

In den 70er bis 90er Jahren kamen Häuser hinzu, die mit Familienwohnungen ausgestattet studierenden Eltern ein Zuhause bieten in der Umgebung mit vielen anderen Familien.

In einer gemeinschaftlichen Aktion laden der Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde, der StuSie e.V. und das Studierendenwerk Freiburg alle interessierten Bürger zu einem begleiteten Spaziergang durch die StuSie ein. Dabei können verschiedene Orte und Räume besichtigt werden: Das Gemeinschaftshaus, exemplarisch eine Stockwerks-WG aus den 60er Jahren, eine 4er WG aus einem neueren Gebäude und ein Apartment. Ebenfalls wird durch die parkähnliche Außenanlage geführt und wer möchte, kann in die weitgehend regenerativ betriebene Energiezentrale schauen.


 

Westbad: Sanierung des Außenbecken

Bericht der Badischen Zeitung vom 4.10.2017:

“Fünf Fraktionen machen Druck auf Freiburgs Oberbürgermeister in Sachen Sanierung”

An den Beschluss des Gemeinderats zur Sanierung des Außenbeckens im Westbad erinnern in einem gemeinsamen Schreiben die Fraktionen von SPD, Unabhängigen Listen, JPG, Freiburg Lebenswert / Für Freiburg und Freien Wählern. Sie fordern Oberbürgermeister Dieter Salomon auf, bis Ende des Jahres die Eckpunkte vorzulegen, damit in 2018 die verabschiedete Planungsrate in Höhe von 200 000 Euro abgerufen werden kann. Die fünf Fraktionen verfügen über 26 der 48 Sitze im Gemeinderat. An den Beschluss des Gemeinderats zur Sanierung des Außenbeckens im Westbad erinnern in einem gemeinsamen Schreiben die Fraktionen von SPD, Unabhängigen Listen, JPG, Freiburg Lebenswert / Für Freiburg und Freien Wählern. Sie fordern Oberbürgermeister Dieter Salomon auf, bis Ende des Jahres die Eckpunkte vorzulegen, damit in 2018 die verabschiedete Planungsrate in Höhe von 200 000 Euro abgerufen werden kann. Die fünf Fraktionen verfügen über 26 der 48 Sitze im Gemeinderat.


Stand Juli 2019: das Ziel rückt näher, denn das Aussenbecken scheint doch Realität zu werden. Siehe Bericht im Bürgerblättle Aug./Sept. 2019 bzw. hier.

50 Jahre Ring der Körperbehinderten

Bericht aus Bürgerblättle 245 (Aug. 2017)


Jubiläumsjahr beim Ring der Körperbehinderten

Der Ring der Körperbehinderten mit Sitz im Stadtteil kann 2017 sein 50-jähriges Bestehen feiern. 1967 als Selbsthilfegruppe von Menschen mit einer Körperbehinderung gegründet ist der Ring heute eine Organisation mit rund 1000 Mitgliedern mit und ohne Behinderung.

Die Angebote des Ring der Körperbehinderten reichen vom Wohnen mit Assistenz, über Beratung und sozialpädagogische Begleitung bis zum Behindertensport und zahlreichen Gruppen- und Freizeitaktivitäten.

Die Ernst-Winter-Wohnanlage am Seepark mit 47 rollstuhlgerechten Mietwohnungen und 24h-Assistenzdienst kann in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiern. Außerdem begeht das Rainer-Bernhard-Haus in Freiburg-Rieselfeld sein 5-jähriges Bestehen. Die Rollstuhl-Rugby-Mannschaft des Rings, die „Dragons Freiburg“ kann ihr 10-Jähriges feiern.

Diese Jubiläen feiert der Ring der Körperbehinderten das ganze Jahr über mit diversen Veranstaltungen (mehr auf ring-freiburg.de/jubiläum). Die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Betzenhausen-Bischofslinde möchten wir ganz besonders zum Jubiläumssommerfest 30-Jahre Ernst-Winter-Wohnanlage, am 22. Juli, 11-17 Uhr in und um den Meckelhof 1 einladen.

Musik, Zauberer, Ballonwettbewerb, Fotoausstellung, Hausführungen, Infos über neue Gruppenangebote und Spezialfahrräder sorgen für Abwechslung. Für das leibliche Wohl gibt es Getränke, Kaffee und Kuchen, Deftiges vom Grill. Feiern Sie mit uns.

Klemens Winter, Mitglied des Vorstands

Stadtteilbibliothek Mooswald

Seit Februar 1981 gibt es die Stadtteilbibliothek Mooswald, die leicht erreichbar in der benachbarten Wentzingerschulen zu finden ist (siehe auch Beitrag zu 40 Stadtbiblioth Mooswald) Davor gab es einen Bus als sog. “Fahrbibliothek” mit Haltestelle an der Gerhart-Hauptmann-Schule.

Im Stadtteil-Magazin Bürgerblättle berichten wir regelmäßig über Neuerungen in der Stadtteilbibliothek Mooswald. Hier eine allgemeine Vorstellung als Beitrag in Bürgerblättle 245 (Aug. 2017)


Auf der anderen Seite des Seeparks wartet ein Schatz auf Sie…. die Stadtteilbibliothek Mooswald !

Entdecken Sie 15 000 Bücher, DVDs, Literatur-CDs, Konsolenspiele, Musik-CDs Comics und Zeitschriften zum Ausleihen :

Für die Kleinen gibt es ein großes Angebot an Bilderbüchern, Vorlesegeschichten,Tiptoi-Sachgeschichten und Hörbüchern. In der gemütlichen Leseecke gehen wir auf Fantasiereise in die Welt von Mama Muh oder dem Grüffelo , versinken in Märchen oder treffen Piraten und Prinzessinnen.

Grundschüler können selbst lesen in unseren Erstlesebüchern, die nach Schwierigkeitsstufen sortiert sind. Spannende und lustige Kindergeschichten mit Klassikern wie Michel oder dem Sams gibt es ebenso wie preisgekrönte Autoren oder aktuelle Neuerscheinungen. Verregnete Ferien oder Hitzewelle – egal, Lesen geht immer und wer lieber hört, holt sich Literatur-CDs oder wer lieber bewegte Bilder schaut, nimmt DVDs aus einer großen Auswahl von Animationsfilmen wie den Minions oder spannenden Spielfilmen für Jugendliche und die ganze Familie. Zu den Lernhilfen für die Schule oder Elternratgebern passt auch noch ein Wii-Spiel zur Entspannung oder ein PS4 Spiel für die nächste Party. Jugendromane, Fantasy, Comics und japanische Mangas sprechen auch Teenies an. Wie wärs mit der neuen Bravo-CD oder den Hits von Ed Sheeran? Romane für Erwachsene, Krimis, Sachbücher, Ratgeber, Bestseller, Bastel- und Kochbücher sind ebenso vertreten wie die aktuelle Tageszeitung.

Sie kochen gern vegetarisch, wollen Ihre Englischkenntnisse verbessern oder suchen einen aktuellen Bericht von Stiftung Warentest? Über 30 Zeitschriften lassen kaum Wünsche offen.

An zwei Internetplätzen können Sie im Netz surfen und der clevertouch bietet Spielspaß für Kinder und Jugendliche.

Die Ausleihe ist für Kinder und Jugendliche kostenlos, Erwachsene bezahlen eine Jahresgebühr und können mit dem Bibliotheksausweis das gesamte Netz der Stadtbibliothek nutzen.

Sie finden die Stadtteilbibliothek Mooswald in den Wentzingerschulen gegenüber vom Basketballfeld. Schauen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie!

Öffnungszeiten:  di, mi, do, fr 10-13 Uhr  / di, mi, do 15-18 Uhr

Das Team der Stadtteilbibliothek Mooswald

Falkenbergerstr. 21, Tel.0761/201-2280, www.freiburg.de/stadtbibliothek

Storchennestbetreuer für Betzenhausen-Bischoflinde gesucht

Im Breisgau gibt es zwischenzeitlich über 100 Storchenhorste, so dass für jedes Storchennest ein oder zwei Personen als Ansprechpartner für die Nestpflege zuständig sein sollten.

Die jährliche Nestpflege ist wichtig für das Überleben der Jungstörche während der oft nasskalten Witterung nach dem Ausschlüpfen im Mai.

Deshalb wird für Betzenhausen-Bischofslinde ein oder besser zwei Tier- und Naturfreunde gesucht, die einmal im Jahr im Oktober oder November das Nest reinigen und für die neue Brut herrichten.

Bei der ersten Nestpflege erfolgt Hilfe und Einweisung durch den Verein.

Interessenten können sich beim Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde, Rainer Klotter, meira@freenet.de, Tel.: 0761/4 30 94 95, oder bei Weissstorch Breisgau e.V., gustav.bickel@gmail.com, Tel.: 07664 4644

 

 


Freigabe Sundgauallee nach Umgestaltung 2016 (ZAK)

Freie Fahrt auf der Sundgauallee

Seit Montag, den 7. November 2016 heißt auf der Sundgauallee wieder freie Fahrt. Um 11.30 Uhr haben Baubürgermeister Prof. Martin Haag und Nicolai Bischler, der Vorsitzende des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde, diese Verkehrsader im feierlichen Rahmen wieder für den Verkehr freigeben. Rund sieben Monaten intensive Bauzeit finden damit einen Abschluss.

Die Verkehrsfreigabe

Die Umgestaltung der Sundgauallee zwischen Dietenbachstraße und Angelus-Silesius-Straße ist zentraler Bestandteil des Zentren-Aktivierungs-Konzepts Betzenhausen-Bischofslinde (ZAK) – gehen sie doch im Kern auf eine Idee des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde aus dem Jahre 2007 zurück, als der damalige Vorsitzende, Dr. Thomas Hammerich, die ersten Ideen dazu lieferte.

Hiermit sollen die Stadtteilzentren Am Bischofskreuz und Sundgauallee durch Um- und Neugestaltung gestärkt werden. Für die konkrete Planung seit 2012 hatte es auch vielfache Rückkopplung mit der Bevölkerung und mit den dort ansässigen Geschäften, Der Interessensygemeinschaft SUBI und dem Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde gegeben. Über diese Beteiligung konnte das federführende Amt für Projektentwicklung und Stadterneuerung (APS) erreichen, dass im vergangenen Dreivierteljahr der Bauarbeiten möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sowie der Einzelhandel gut informiert waren.

Dies war wichtig, weil drei große Projekte gebündelt wurden: Gleichzeitig zur Umgestaltung der Sundgauallee fand auch eine notwendige Erneuerung der Straßen einschließlich Sanierung der Sundgaubrücke sowie die Sanierung der Straßenbahngleise statt.

Prof. Dr. Martin Haag bei der Eröffnungsrede

Die größte Herausforderung, so Bürgermeister Haag, gab es in diesem Jahr zwischen dem 25. Juli und dem 11. September, als die Stadtbahn wegen der Gleiserneuerung nicht fuhr. Gute Koordination aller Gewerke sowie Arbeitszeiten bis in die späten Abendstunden und an Wochenenden ließen die Stadtbahnen ab Schulbeginn am 12. September wieder fahren. Wichtig für die Zeit der Umbauten war auch das begleitende Baustellenmarketing. Ein Geschäftsstraßenmanagement konnte die verschiedenen Beteiligten mit ihren speziellen Bedürfnissen und Anliegen immer wieder an einen Tisch bringen und gemeinsam Projekte wie die regelmäßige Informationen entwickeln und umsetzen. Bürgerverein, IG Subi, Stadt, Freiburger Verkehrs AG (VAG) entwickelten gemeinsam Informationsfaltblätter und Baustellenschilder.

Der verantwortliche Bürgermeister Haag zeigt sich zufrieden: „Der aufwendig betriebene Planungsprozess mit vielen Beteiligungs – und Informationsveranstaltungen hat sich gelohnt. Über die so hergestellte Transparenz konnte das Dreivierteljahr dauernder Bauarbeiten gut über die Bühne gehen!“

Haag dankt allen Beteiligten. Dies auch, weil durch den intensiven Austausch mit den Wohnungseigentümerinnen und -eigentümern die Umgestaltungsarbeiten über die öffentlichen Flächen hinaus bis an die Hausfassaden in einem einheitlichen Erscheinungsbild realisiert werden. Vor allem aber dankte Haag den Bürgerinnen und Bürgern, die mit viel Geduld die Bauzeit überstehen mussten.

Nicolai Bischler konnte dem nur zustimmen: „Jetzt, wo der Verkehr wieder fließt, haben wir endlich wieder Normalität auf der Sundgauallee und den Umleitungsstraßen!“

Bischler dankte ebenso allen beteiligten Ämtern, der VAG, der Badenova und Firmen, insbesondere den Menschen, die an den Planungen und den Bauarbeiten mitgewirkt haben, für ihre gute Arbeit. Besonders erfreut zeigte sich Bischler darüber, dass der Zeit- und Kostenplan eingehalten wurde.

Nicolai Bischler bei der Eröffnungsrede

Laut Bischler muss aber die beste Planung den Test in der Realität bestehen. Und so bleibt es seiner Meinung nach nicht aus, dass man möglicherweise an verschiedenen Punkten nachbessern muss.

Ein solcher Punkt ist die Höhe der Bordsteine am Übergang der Haltestelle des Betzenhausertor Platzes. Hier hat sich gezeigt, dass die 3 cm für viele Menschen mit Handicap ein richtiges Problem darstellen.

„Da sich in direkter Nähe zur Haltestelle die Ernst-Winterer Wohnanlage des Rings für Körperbehinderte haben, in der viele Menschen mit Rollstuhl oder Rollatoren leben, sehen wir als Bürgerverein hier Handlungsbedarf!“, so der Vorsitzende des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde.

Radelnde Menschen haben nun einen 1,5 bis 1,75 Meter breiten Streifen auf der Fahrbahn. Personen, die zu Fuß gehen, finden mindestens 2,5 Meter breite Gehwege vor. An den Kreuzungen Hofacker- / Dietenbachstraße und Angelus-Silesius- / Aschenbrennerstraße sowie der Querungsstelle am Betzenhauser Torplatz können sie sicher über die Straßen gelangen. Da sich auf der Südseite der Sundgauallee viele Geschäfte für den täglichen Bedarf befinden, gab es die Forderung, das Radfahren auch auf dem neuen Gehweg zuzulassen. Die Beschilderung lautet deshalb „Fußgänger“ mit Zusatz „Radfahrer frei“. Diese Regelung ist aber in Absprache mit dem Bürgerverein ein einjähriger Probelauf. Bischler wünschte sich hier von den Radfahrern mehr Vorsicht und den Fußgängern mehr Toleranz!

Neu: die schlafende Bedarfsampel!

Die Haltestellen der Stadtbahn auf Höhe des Betzenhauser Torplatzes sind jetzt versetzt angeordnet und auseinander gezogen. Dazwischen können Menschen zu Fuß oder per Rad die Sundgauallee breitflächig queren. Auch die neue 20er-Zone für den Autoverkehr dient der sicheren Querung ohne Ampel. Für Blinde, Sehbehinderte und Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist eine Signalanlage für die Fahrbahnen eingerichtet, die im Regelzustand dunkel ist und auf Anforderung des Tasters den Individualverkehr anhält – eine sogenannte schlafende Bedarfsampel.

 Wie geht es weiter?

Mit dem jetzigen Abschluss des ersten Bauabschnittes ist das ZAK noch nicht gänzlich umgesetzt. Weitere Fördergelder hat das APS beim Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ bereits beantragt. Es sollen noch zwei weitere Bauabschnitte folgen:

Zunächst der Betzenhauser Torplatz, für den 2016/17 die Planung stehen und 2018 der Umbau folgen soll. Dann kommt der Abschnitt östlich des ersten Bauabschnitts, der 2017/18 geplant und 2019 umgebaut werden soll. Das APS will auch dank der bisherigen positiven Erfahrungen und aufgebauten Netzwerke im bisherigen Verlauf die noch ausstehenden Bauabschnitte beteiligungsintensiv planen, wie die Pressestelle der Stadt Freiburg mitteilte.

Es will die Öffentlichkeit wie die spezieller Zielgruppen gleichermaßen beteiligen. Die nächsten Informationsveranstaltungen sind für Anfang 2017 geplant.

Da die Verwirklichung der beiden Bauabschnitte unter dem Vorbehalt, dass die erforderlichen Mittel in den Beratungen zu den Doppelhaushalten 2017/18 sowie 2019/20 bereit gestellt werden forderte Bischler die anwesenden Gemeinderäte auf, sich tatkräftig für die Realisierung einzusetzen!

Quelle: Bericht im Bürgerblättle 241 (Dez. 2017 / Jan. 2018), Text: Redaktion, Fotos: Helmut Schieman


Zur weiteren Info:

Siehe auch Fotoreportage zum Umbau der Sundgaualle im Heft Facetten 01/2017 der VAG. Siehe hier  VAG Facetten Download


 

Neujahrsempfang 2017

Die Oberstufenband des Wetzinger Gymnasiums unter der Leitung von Dr.Michael Weh eröffnet mit fetziger Musik den Neujahrsempfang.

Die Begrüßung durch Nicolai Bischler ist schon einmal ein Novum. Er begrüßt Oberbürgermeister Dr. Dieter Salmon und den Bürgermeister von Teningen, Herrn Heinz-Rudolf Hagenacker und dann ALLE und verweist darauf, dass er Namen und Positionen nicht auflisten möchte, der Empfang soll ja nicht eine langweilige Angelegenheit werden.

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