Literatur ist gefragt!

Wiedererkannt?

Kürzlich bei der Nachbarin: “Ich lese gerade ein Buch, das du sicher kennst. Hier mal ein paar Zeilen aus der Einleitung: Erkennst du sie wieder?”

Eine Frage mit schönem Aha-Effekt!

Also haben wir in Bürgerblättle 269 vom Okt./Nov. 2021 eine kleine Reihe mit Zitaten aus bekannten Büchern begonnen. Und wo eine Frage gestellt ist, sollte es natürlich auch Lösungen geben…


Ausgabe Dez. 2021/Jan. 2022:  Diesmal musste es natürlich etwas sein mit Blick auf die Weihnachtszeit. Thomas Mann und “Die Buddenbrooks” war die richtige Anwort; zitiert haben wir von Seite 534:

Der ganze Saal, erfüllt von dem Dufte angesengter Tannenzweige, leuchtete und glitzerte von unzähligen kleinen Flammen, und das Himmelblau der Tapete mit ihren weißen Götterstatuen ließ den großen Raum noch heller erscheinen. Die Flämmchen der Kerzen, die dort hinten zwischen den dunkelrot verhängten Fenstern den gewaltigen Tannenbaum bedeckten, welcher, geschmückt mit Silberflittern und großen, weißen Lilien, einen schimmernden Engel an seiner Spitze und ein plastisches Krippenarrangement zu seinen Füßen, fast bis zur Decke emporragte, flimmerten in der allgemeinen Lichtflut wie ferne Sterne. …


Ausgabe Okt./Nov. 2021: Es war keine kurze Geschichte, aus der wir beim ersten Mal zitiert haben, sondern eine recht lange: Michael Ende und “Die unendliche Geschichte”. Zitiert hatten wir u.a.:

“Draußen war ein grauer kalter Novembermorgen und es regnete in Strömen. Die Tropfen liefen am Glas herunter und über die geschnörkelten Buchstaben. Alles, was man durch die Scheibe sehen konnte, war eine regenfleckige Mauer auf der anderen Straßenseite. Plötzlich wurde die Tür so heftig aufgerissen, dass eine kleine Traube von Messingglöckchen, die über ihr hing, aufgeregt zu bimmeln begann und sich eine ganze Weile nicht wieder beruhigen konnte”. …