Beiträge aus Bereich Soziales

Türmchen im Seepark strahlt wieder…

Bericht im Bürgerblättle 225, April / Mai 2014


Seit längerer Zeit schon präsentierte sich das Türmchen im Seepark in einem traurigen Zustand: vermalt, verkritzelt und zugemüllt stand es da. „Da mussten wir unternehmen“, so Nicolai Bischler, der Vorsitzende des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde. Der Vorstand beschloss sich für Sanierungsarbeiten am Türmchen einzusetzen und spendete 1.000,- Euro dafür.

„Nach wenigen Telefonaten ging es ziemlich schnell und unkompliziert zur Sache“, fährt Bischler fort. Das Garten-und Tiefbauamt übernahm es, eine Firma zu beauftragen, die die Schmierereien entfernen sollte. Die Reinigungsarbeiten wurden von  der Firma Bela Blümke, aus Sulzburg-Laufen in der Zeit vom 17. Februar bis 19. Februar 2014 durchgeführt.

Hauptproblem war das Entfernen von Graffiti und sonstiges Farbschmierereien am und im Türmchen und anschließende Aufbringung von einer Graffitischutz-Opferschicht auf Mikrowachs-Dispersionsbasis auf den gereinigten Flächen.

Dabei sind 24,0 Arbeitsstunden angefallen, 20 Liter Schattenentferner, 6 Liter Edding-Entferner, 3 Liter Bleichmittel und im Anschluss für über 80,00 m² Graffitischutz. Diese Schutzschicht erleichtert in den nächsten Jahren die Entfernung der Beschmutzungen am Turm, die wir wohl nicht verhindern können.

„Die Decke im Turm wird in den nächsten Tagen durch eine Malerfirma noch gestrichen werden. Das Turmdach wurde bei den Reinigungsarbeiten ausgespart, da die Kosten, die jetzt schon bei über 4.000,– Euro liegen. Das Stellen eines Gerüstes hätte die Kosten extrem nach oben getrieben, da das Türmchen zum Teil im Wasser steht“, so Dipl.-Ing. Stephanie Lemper vom Garten- und Tiefbauamt Abteilung Grünflächen und „Freiburg packt an, die die Arbeiten koordinierte.

fotos Türmchen / Tempelchen: Nicolai Bischler; Stepanie Lemper

 

Eröffnung Stadtteiltreff Betzenhausen-Bischofslinde

Bericht im Bürgerblättle 225, April / Mai 2014


Lebendiges Betzenhausen-Bischofslinde

Mit einem »Schnipp« war es vollbracht: Die Mitdenker und Förderer des Stadtteiltreffs Betzenhausen-Bischofslinde im Haus Albert zerschnitten das rote Band und eröffneten den Stadtteiltreff somit auch ganz offiziell als Anlaufstelle für alle Bewohnerinnen und Bewohnerinnen im Quartier. Selbstverständlich unter dem Segen der beiden Pfarrer Hr. Koffler und Hr. Förschler und mit einem gemeinsamen Kanon. Denn Singen verbindet.

Im Anschluss daran weckten die Ministranten von St. Albert mit Waffelduft die nachmittägliche Kaffeelust und die in Ausbildung stehenden Jugendlichen des Caritas Bildungszentrums Freiburg bewirteten ihre Gäste gekonnt mit Kaffee, Streuselkuchen, selbst gemachten Häppchen und kühlen Getränken. So gestärkt, flanierte so mancher Besucher über die Stadtteilbörse, auf der nahezu 30 Gruppierungen, Vereine, Institutionen und Gemeindemitglieder aus Betzenhausen-Bischofslinde ihre Arbeit vorstellten. Ob Qi-Gong, Buttons herstellen unter Anleitung der Jugendlichen aus dem Chummy, Informationen über das geplante Zentren-Aktivierungskonzept im Stadtteil oder gar ein Kreativangebot der lokalen Kindereinrichtungen – hier war für jeden Geschmack etwas geboten. Im Mittelpunkt standen dabei das Gespräch und die Freude an der Begegnung.

Im Büro des Stadtteiltreffs konnten alle rätselfreudigen Besucher ihr Stadtteilwissen unter Beweis stellen. Dabei sorgten insbesondere drei Fragen für Kopfzerbrechen. Deshalb sei an dieser Stelle verraten: Die Augenfarbe von Frau Haas ist im Personalausweis mit braun bezeichnet. Im Alltag variiert sie jedoch abhängig von Licht und Stimmung. Eine andere Dame des Stadtteils lebt in der Tat auf etwas größerem Fuße – hier war Schuhgröße 41 die richtige Antwort. Und falls Sie immer noch überlegen, wann genau der Grundstein für das Gemeindezentrum der Matthäusgemeinde gelegt wurde, erhalten Sie jetzt Gewissheit: Es war im Jahr 1983.

Wir blicken auf einen informativen und gelungenen Samstagnachmittag zurück und freuen uns auf viele weitere Besucher in der Sundgauallee 9. Alle Interessierten, Bewohnerinitiativen und Menschen, die ihre Lebensqualität im Stadtteil durch gemeinsame Treffen und Interessen weiter ausbauen möchten, sind dabei herzlich willkommen. Die offene Sprechstunde des Stadtteiltreffs ist dienstags von 14 bis 18 Uhr und donnerstags von 9 bis 12 Uhr. Gerne sind nach persönlicher Absprache Einzeltermine zu anderen Zeiten möglich.

Einweihung Platz am Bischofskreuz

Bericht Bürgerblättle Aug./Sep. 2013


Neuer Platz erfolgreich eingeweiht

Bis zuletzt waren die Bauarbeiter damit beschäftigt, den neuen Platz am Bischofskreuz fertig zu stellen. Und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen! »Es liegt nicht nur eine harte Phase der Bauzeit hinter uns, sondern auch eine lange und intensive Zeit der Vorbereitung, Planung und Abstimmung mit den Behörden, den Anwohnern und Gewerbetreibenden«, so Nicolai Bischler, Vorsitzender des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde. Bischler machte noch einmal deutlich, dass die Eröffnung des Platzes nicht das Ende der Aktivierungsmaßnahmen im Stadtteil bedeutet – im Gegenteil! Es geht fließend weiter mit den Planungen der Sundgauallee, des Betzenhauser Torplatzes und der Haltestellen- sowie Gleissanierung.

Baubürgermeister Prof. Dr. Martin Haag nahm diesen Gedanken auf: »Bei der Maßnahme Sundgauallee wird es noch viel Gesprächsbedarf geben«, sagte Haag. »Beteiligen Sie sich und gestalten Sie Ihr Lebensumfeld mit.«

Bürgerverein und die Interessensgemeinschaft SUBI sind mit dem Erreichten sehr zufrieden; das gilt für das Eröffnungsfest, aber auch für die abgeschlossene Baumaßnahme. »Wir konnten in den Abstimmungen mit der Stadtverwaltung unsere Vorstellungen und Anregungen mit einbringen, so dass uns die Bauarbeiten nicht zu extrem belastet haben«, so Claudia Blum, erste Vorsitzende der SUBI.

Die Vorstandsmitglieder des Bürgervereins empfanden die Zusammenarbeit mit SUBI und den Mitarbeitern der Stadtverwaltung ebenfalls als sehr konstruktiv, »auch wenn um bestimmte Punkte hart gerungen und verhandelt werden musste, so stand am Ende immer ein Ergebnis, das alle zufrieden stellte«, so Beate Diezemann, zweite Vorsitzende des Bürgervereins.


Namenssuche abgeschlossen

Anlässlich der Einweihung des neuen Platzes am Bischofskreuz hat der Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde um Vorschläge für die Namensgebung gebeten. Knapp einhundert Mitbürgerinnen und Mitbürger haben sich bei der Aktion aktiv beteiligt. Neben einigen Vorschlägen, die eher als Spaßnummer anzusehen waren, entfielen über 51 Prozent der Stimmen auf den Vorschlag des Bürgervereins, der als Namen »Platz am Bischofskreuz« vorgeschlagen hatte.

»Wir freuen uns, dass so viele sich ernsthaft Gedanken über den zukünftigen Platznamen gemacht und sich beteiligt haben «, so Nicolai Bischler.