Beiträge aus Bereich Soziales

10 Jahre Jugendzentrum CHUMMY

Seit in den 1960er Jahren der Stadtteil Bischofslinde gegründet wurde, gab es Bestrebungen aus der Bürgerschaft auch einen Treffpunkt für die Kinder und Jugendlichen zu gestalten. Zu Beginn wurden Jugendräume im Kellergeschoß des neugebauten Gemeindehauses von St. Albert angedacht. Mitte/Ende der 1970er Jahre gab es beim Bau der Matthäuskirche einen zweiten Anlauf, Räume für ein Jugendzentrum zu schaffen. Beide Vorhaben kamen zum damaligen Zeitpunkt jedoch leider nicht zustande.

So gab es vor etwa 20 Jahren, zum Zeitpunkt des ersten Freiburger Jugendrates, keine Einrichtung für die Jugend des Freiburger Stadtteils Betzenhausen-Bischofslinde. Sebastian Hammerich machte, als damaliger Jugendrat aus dem Stadtteil, gemeinsam mit der evangelischen Pfarrerin Frau Petzold auf den großen Bedarf für ein Jugendzentrum aufmerksam.

Daraufhin machte der Bürgerverein die Einrichtung eines Jugendtreffs zu seinem Thema: Mit Vertreter_Innen aller für dieses Vorhaben relevanten Institutionen im Stadtteil wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, um einen geeigneten Standort zu finden und eine Konzeption zu entwickeln. Ende der 1990er Jahre wurde schließlich ein eigener Trägerverein gegründet und mittels eines Wettbewerbes an der Anne-Frank-Grundschule der Name „Chummy“ gefunden.

Der „Trägerverein von Chummy Jugendzentrum in Betzenhausen-Bischofslinde e.V.“, unter seinem damaligen Vorsitzenden Thomas Hammerich, organisierte in angemieteten Räumen der katholischen Kirchengemeinde St. Albert und der evangelischen Matthäus-Gemeinde die ersten Anfänge einer nicht kirchlichen, nicht gebundenen Jugendarbeit im Stadtteil. Die angebotene Tanzgruppe und die Offenen Treffs fanden rasch regen Anklang unter der jungen Zielgruppe. Diese „Übergangsphase“ dauerte schlussendlich jedoch fast 10 Jahre.

Einweihung Chummy am 23.07.2010

Erst als der Ältestenrat der Matthäusgemeinde sich dafür entschied, die Kellerräume der Matthäuskirche langfristig an den Chummy-Trägerverein zu vermieten, konnte das Chummy im Jahr 2009 dort einziehen und die Räume im Juli 2010 offiziell eröffnen (siehe Bild).

Spätestens seitdem ist das Chummy Jugendzentrum offizieller Teil der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Freiburg und bietet Kindern und Jugendlichen, aus dem Stadtteil aber auch stadtweit, an fünf Tagen in der Woche eine Anlaufstelle und einen Treffpunkt.

Neben der Offenen Tür und geschlechterspezifischen Gruppenangeboten werden Tagesausflüge gemacht, Ferienbetreuungen angeboten und Ferienfreizeiten bzw. Hüttenwochenenden durchgeführt. Längst lässt sich nicht alles was bisher an Projekten und Aktionen durchgeführt wurde hier in Kürze wiedergeben. Wichtig ist jedoch:

Kindertreff kreativ

Bei alldem sollte und soll weder der Spaß noch die (informelle) Bildung zu kurz kommen! Genau das macht die Offene Kinder- und Jugendarbeit und mit ihr das Chummy zu etwas besonderem. Denn das Jugendhaus bietet eine Lern- und Erfahrungswelt, wie sie Kinder und Jugendliche heutzutage nur noch selten finden. Es gibt wenig vorgegebenen Inhalt, Regeln und Pflichten werden mit den Besucherinnen und Besuchern gemeinsam ausgearbeitet. So werden selbstbestimmte Möglichkeiten für die Persönlichkeitsentwicklung geschaffen.

Wer sich genauer über die pädagogische Arbeit und die dahinterstehenden Konzepte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit informieren möchte, kann dies auf der Website der AG OKJA (Arbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit Freiburg) www.okja-freiburg.de  oder der AGJF (Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg) www.agjf.de  tun.

Nicht zuletzt bedarf es für eine gelingende Jugendarbeit oftmals einer Kooperation mit anderen Vereinen und Institutionen aber auch einzelnen Mitbürgern (aus dem Stadtteil). Daher möchten wir uns an dieser Stelle bei all denen bedanken, die uns in den vergangenen 10 Jahren in unterschiedlichster Art und Weise unterstützt haben und hoffen auch in den nächsten 10 Jahren auf so viele tolle Menschen zu treffen.

Michael Muschiol (Chummy Hausleitung)


Mehr über die Arbeit im Jugendzentrum ist auf der Homepage des Chummy zu finden, siehe www.chummy-jugendzentrum.de; oder einfach mal vorbeischauen in der Sundgauallee 31.

Hier zwei kleine Erinnerungen an die Umbau-Maßnahmen im Jahr 2010:

Gestaltung Aussenbereich

Streichaktion Thekenbereich

 

 

 

 

 

 

 

Und hier noch Eindrücke von den Räumen im Innenbereich heute.

Billiard-Raum

Hauptraum mit Theke

 

Corona-Virus

Die Entwicklungen zur Ausbreitung des Corona-Virus haben sich in den letzten Wochen überschlagen. Deshalb hier kurze Hinweise mit Bezug auf Betzenhausen.

Quartiersarbeit: Besonders Menschen, die zu einer der Corona-Risikogruppen gehören, müssen geschützt werden. Deshalb haben die Mitarbeiterinnen im Stadtteiltreff Angebote der Nachbarschaftshilfe zusammengestellt, die z.B. Einkäufe und weitere Besorgungen für diese Personengruppen übernehmen. Auch Einzelhändler aus Betzenhausen-Bischofslinde, die Lieferdienste anbieten, werden dort geführt. Bitte auf das Schaufenster des Stadtteiltreffs achten oder telefonisch nach dem aktuellen Stand fragen (Tel. 0761/89 75 83 15).

Die Evangelische Pfarrgemeinde West hat eine Telefon-Nummer eingerichtet für Mitbürger, die Unterstützung benötigen (z.B. ältere Menschen oder Menschen in Quarantäne), Telefon 0761/276642.

Der Stadtteiltreff Betzenhausen-Bischofslinde ist seit dem 13. März für Besucher geschlossen; vorerst entfallen ALLE Veranstaltungen. Weitere Informationen werden im Schaufenster des Stadtteiltreffs ausgehängt (Am Bischofskreuz 4). Telefonisch und per Mail sind die Mitarbeiterinnen aber weiterhin zu erreichen: insbesondere auch zu den Sprechzeiten (Tel. 0761/89 75 83 15).

Auch Gruppen können die Räume des Stadtteiltreffs NICHT mehr nutzen. Das gilt auch für den Bürgerverein: insbesondere die Einladung zum Gespräch am 1. Samstag eines Monats entfällt bis auf weiteres.

Cafe und mehr” am Dienstagnachmittag findet vorerst nicht mehr statt.

Veranstaltungen / Termine auf unserer Homepage und im letzten Bürgerblätte sind NICHT auf die aktuellen Entwicklungen zur Eindämmung des neuen Virus-Typs abgestimmt. Aufgrund der aktuellen Versammlungsverbote gehen wird davon aus, dass keine der genannten Veranstaltungen stattfindet.

Zentrale Absagen:

  • Vorstellung der Umbaumaßnahmen Betzenhauser Torplatz (14. Mai) enfällt
  • Das Stadtteil-Fußball-Turnier des SC Freiburg (24. Mai) entfällt

Generelle Informationen

Die Stadt Freiburg hat das Portal www.freiburghaeltzusammen.de ins Leben gerufen als neues Stadtnetzwerk #fhz. ins Leben gerufen. Es soll insbesondere in der Corona Nachbarschaftshilfe helfen und vermitteln: hier können Helfende und Hilfesuchende zueinander finden (gegliedert nach Stadtteilen, es liegt also insbesondere Priorität auf der lokalen Ebene).

Aktuelle Informationen zur Gesamt-Situation in Freiburg (z.B. zu Verhaltensregeln, Absage von Veranstaltungen, Schulschliessungen) gibt es auf der Homepage der Stadt-Freiburg. Die Badische Zeitung hat einen frei zugänglichen Newsblog eingerichtet, in dem neuesten Nachrichten zu Corona verfügbar sind. Und hier gibt es die aktuellen Informationen der Bundesregierung. Die häufigsten Fragen zum Coronavirus (COVID-19) und zugehörige Anworten finden sich beim Robert Koch Institut.

Der AGJ-Freiburg hat ein gutes Papier zum Thema Elternwissen in Zeiten von Corona veröffentlich; im folgenden link gibt es mehr dazu.

Warnung der Polizei

Die Corona Krise bringt es leider mit sich, dass auch Betrüger versuchen werden, hilfsbedürftige und schwache Menschen im „Windschatten“ der Krise zu betrügen. Aus diesem Grunde hier im Anhang einige Hinweise der Polzei für Hilfesuchende: Nachbarschaftshilfe, Hilfe annehmen? Aber sicher!

 

 

 

 

 

 

 

Generationen im Gespräch

Wir möchten an dieser Stelle auf eine Veranstaltung hinweise, die es jetzt zum zweiten Mal in Freiburg gibt.


Bei “Generationen im Gespräch” treffen ca. 30 Jugendliche zwischen 16 – 24 Jahren auf 30 Menschen ab circa 65 Jahren, um zu aktuellen Themen und Herausforderungen zu diskutieren und gemeinsam neue Ideen für ein zukunftsfähiges Miteinander zu entwickeln. Die Veranstaltung findet statt am:

Donnerstag, den 26.03.2020, 09.30 Uhr bis 16.30 Uhr, Im Humboldtsaal in Freiburg      

Eine telefonische Anmeldung ist unter 030 610 81 44 68 möglich. Ansprechpartnerin bei der Stadt Freiburg ist Gerhard Rieger, telefonisch erreichbar unter 0761 201 30 52. Eine Anmeldung ist bis zum 18. März möglich. Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.wirmuessenreden.net/freiburg

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und für Verpflegung ist gesorgt.

Hier geht es zum Programmblauf_am Freiburg_26.März.

 

Max-Mayer-Haus

Bericht im Bürgerblättle 260 (Febr. 2020).


Kennen Sie das Max-Mayer-Haus in der Thannhauserstraße 16?

Die ockerbraune Fassade fällt einem vielleicht ins Auge, wenn man die Thannhausertraße entlanggeht. Ein ganz normales sechsstöckiges Wohnhaus in der Bischofslinde, denkt man sich.

Bei näherem Hinsehen steckt jedoch mehr dahinter. Ein Haus, das 70 älteren Menschen günstige, öffentlich geförderte Wohnungen mit Betreuung bietet.  Träger des „Wohnens mit Betreuung für ältere Menschen“ ist seit über 30 Jahren die Heiliggeistspitalstiftung Freiburg, die mit ihren Diensten und Angeboten 1.000 ältere Menschen in Freiburg täglich versorgt und betreut. Seit dem 13. Jahrhundert verfolgt die Heiliggeistspitalstiftung ihren Stiftungszweck, sich um ältere Menschen in Freiburg zu kümmern.

Die Mieter/innen im Max-Mayer-Haus wohnen selbständig und bekommen bei Bedarf Unterstützung und Hilfe. Veranstaltungen wie Kaffeenachmittage oder Feiern wie das Oktoberfest (siehe Foto) können die Hausbewohner/innen Gemeinschaft erleben und nachbarschaftliche Kontakte knüpfen. Dieses Gemeinschaftsprogramm gestaltet der Hausleiter Jörg Buchholz (Diplom-Sozial-arbeiter/FH) in Zusammenarbeit mit seinem Kollegen und Haustechniker Gerd Neumann.

Ein weiterer Baustein der Betreuung ist die Sozialberatung durch Herrn Buchholz, wenn es um Wohngeldanträge oder Beantragung von Pflegegraden geht. Haustechniker Neumann sorgt nicht nur für eine innen und außen gepflegte Wohnanlage, sondern hilft auch bei den kleinen und großen Problemen im Alltag zu Hause. Die Ausstattung jeder Wohnung mit einem Hausnotrufgerät runden das Betreuungspaket im Max-Mayer-Haus in puncto Sicherheit ab.

Seit 1995 hat das Haus auch einen Namen. Mit dem Namen „Max-Mayer-Haus“ gedenkt die Heiliggeistspitalstiftung des jüdischen Kaufmanns und Stadtverordneten (1873-1962), der von den Nationalsozialisten enteignet und deportiert wurde. Nach seiner Emigration in die USA kehrte er nach dem Tod seiner Frau in seine Heimat Freiburg zurück. Er verbrachte seine letzten Lebensjahre im Heiliggeiststift, damals ein Pflegeheim der Heiliggeistspitalstiftung, und verstarb dort im Jahre 1962. Mit seinem Namen wird mahnend an die Zeit der Verfolgung, aber auch an einen außergewöhnlichen Freiburger Mitbürger erinnert. Wer mehr über Max-Mayer erfahren möchte, dem sei das Buch seiner Tochter Lotte Paepcke „Ein kleiner Händler, der mein Vater war“ empfohlen, das noch antiquarisch zu erwerben ist.

Das Max-Mayer-Haus heute bietet Menschen ab 60 Jahren mit geringem Einkommen die Möglichkeit, das Älterwerden in einer Gemeinschaft zu erleben, in der man sich gegenseitig hilft und in der Lebensfreude erfahrbar werden kann.

Falls dieser Artikel Ihr Interesse geweckt hat, das Max-Mayer-Haus kennenzulernen, freue ich mich über eine Kontaktaufnahme unter der Telefonnummer (0761-8963100) oder per E-Mail an buchholz.j@sv-fr.de .

(Jörg Buchholz)

Solidaritätsplattform #SCFreiburghilft

Das Stadtteil-Turnier am Sonntag, 24. Mai,  entfällt wegen Coronavirus!

Stattdessen hier ein Hinweis auf  die Sport-Club Solidaritätsplattform #SCFreiburghilft

Die Corona-Pandemie bringt eine Vielzahl von Unternehmen, Gastronomen und Selbstständige in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Diesen Einrichtungen will der SC Freiburg mit seiner Reichweite helfen und hat dafür die Solidaritätsplattform #SCFreiburghilft ins Leben gerufen.

Unter #SCFreiburghilft haben SC-Fans und Freiburger auf der neuen Website www.mehr-als-fussball.de die Möglichkeit, ihren Freiburger „Lieblingsplätzle“ einen Geldbetrag ihrer Wahl zukommen zu lassen, den sie sonst an einem „echten“ Spieltag im Schwarzwald-Stadion für Bratwurst und Bier ausgegeben hätten.

Ein Lieblingsplätzle kann sowohl eine Eckkneipe, ein Restaurant, ein Kiosk im Schwarzwald-Stadion oder ein Café in der Stadt sein. Selbstverständlich können aber auch in Not geratene kleine Läden, Selbstständige oder Kultur-, Freizeit- oder Sozialeinrichtungen unterstützt werden. Auch der SC Freiburg wird sich an #SCFreiburghilft finanziell beteiligen.

Der Sport-Club kooperiert bei seiner Solidarisierungsaktion mit der Crowdfundingplattform „GoFoundMe“, über die die Geldflüsse und Registrierungen laufen. Damit das Geld einem „Lieblingsplätzle“ zur Verfügung gestellt werden kann, muss sich der jeweilige Pächter, Betreiber oder Eigentümer eigenständig unter folgendem Link registrieren: gofundme.com/sign-up. 2

Los geht es mit der Aktion am Ostersamstag, ab 15.30 Uhr im Rahmen eines digitalen Spieltags, der mehrere Wochen läuft. Getreu dem Motto „Helfen statt Kicken“ ruft der Sport-Club seine Fans und alle Freiburger dabei nicht nur auf, ihren „Lieblingsplätzle“ finanziell unter die Arme zu greifen, sondern die Aktion #SCFreiburghilft auch auf allen digitalen Kanälen zu verbreiten.

Alle Informationen zu #SCFreiburghilft inklusive aller registrierten „Lieblingsplätzle“ auf einem speziell dafür angefertigten „Kärdle“ (Map) finden Sie unter: www.mehr-als-fussball.de


Die vorherige Ankündigung zum Fußball Stadtteil-Turnier 2020

Zum 900-jährigen Jubiläum der Stadt Freiburg veranstaltet der SC Freiburg am Sonntag, 24. Mai 2020 (ca. 9:00 bis 19:00), ein Fußball-Turnier für Mannschaften aus den Freiburger Stadtteilen. Jetzt sind Mitspieler_innen gesucht für das „Team Betzenhausen“. Rund um den Rasen wird es ein buntes Rahmenprogramm für Familien geben.

Bei diesem Turnier soll die alte Tradition der einzelnen Stadtteile wiederbelebt werden. Es geht uns hierbei jedoch nicht darum, dass die Stadtteile, die einen Fußballverein besitzen mit ihrer Fußballmannschaft auflaufen, sondern dass alle Bewohner des Stadtteils, die Möglichkeit bekommen Teil dieses Teams zu werden und bei Spaß an der Bewegung zusammenkommen.

Es können Freiburger Bürger ab 16 Jahren gemeinsam im Team für ihren Stadtteil spielen. Es gilt Turnier-Modus auf Kleinfeldern mit einem Torhüter und fünf Feldspielern. Gespielt wird vermutlich in der Freiburger Fußballschule oder im Schwarzwald-Stadion.

Ziel ist eine Mannschaft pro Stadtteil mit (siehe auch Infos beim SC-Freiburg):

  • Maximal 12 Spieler pro Team
  • Die Spieler müssen ihren Wohnsitz im Stadtteil haben, für den sie spielen.
  • Es müssen mindestens zwei Frauen pro Team gemeldet werden.
  • Die Spieler müssen über 16 Jahre alt sein (Stichtag: 24. Mai 2004).
  • Es dürfen maximal drei aktive Vereinsfußballer pro Team (gilt auch für AH-Spieler) mitspielen.

Wer Interesse hat im „Team Betzenhausen“ mitzuspielen möge sich bitte melden bei: Tanita Müller, E-Mail tanita.mueller89@gmail.com

Bitte angeben: Vor- und Zunamen, Alter, Adresse, Telefonnummer und Mailadresse. Aktive Vereinsspieler mögen dies bitte angeben!

Im ersten Quartal (also bis Ende März) sammeln wir die Rückmeldungen. Schöne wäre eine Mannschaft mit Spielern unterschiedlichen Alters. Wir freuen uns auf Rückmeldungen (je früher, desto besser).

Neujahrsempfang 2020

Über 150 Besucher_innen waren am 14. Januar zu unserem traditionellen Neujahrsempfang ins Bürgerhaus gekommen. Erfreulicherweise auch wieder einige Vertreter aus Nachbarstadtteilen, Gemeinderäte u.a.

Zu Gast waren in gewisser Weise auch Mozart, Schubert und Händel: wunderschön gespielt von drei Musikerinnen der Oberlin Musikschule (10,12 und 14 Jahre). Ihre Beiträge gaben diesem Neujahrsempfang einen besonders festlichen Rahmen. Dafür gab es viel Lob vom Publikum. Ganz herzlichen Dank auch auf diesem Wege an Madeleine, Lotta und Lina!

Beate Diezemann begrüßte die Besucher_innen und begann mit einem Vortrag über aktuelle Themen im Stadtteil; einige ihrer Themen: Dichte im Baugebiet Obergrün, Gaskugel, ZAK und der ungeliebte Rückbau der Sundgauallee im Stühlinger, Betzenhauser Torplatz Umbau, der verbesserte Übergang über die Strassenbahn Haltestelle dort, Freibad West u.a.

Bürgermeister Stefan Breiter war als Vertreter der Stadt Freiburg gekommen und berichtete u.a. von seiner Jugend und den damaligen Erlegnissen am Flückigersee, er erwähnte die Bundesgartenschau 1986 und auch problematische Situationen im heutigen Seepark. Grußworte überbrachten auch Ingrid Wickler (Arbeitsgemeinschaft Freiburger Bürgervereine) und Berthold Disch (Lehen).

Eine ganz besondere Freude war es, unserem Pfarrer Joachim Koffler zuzuhören, denn er hatte wieder etwas gedichtet bzw. gereimt. Schöner lassen sich die Themen des Abends kaum zusammenfassen; deshalb hier seine Wünsche für 2020 zum Nachlesen:

Ich wünsche Ihnen, euch und allen – ein Jahr mit ganz viel Wohlgefallen,
ein Jahr, in dem uns viel gelingt, – das Staunen und viel Neues bringt.
Ich wünsch im Hirn uns reichlich Grütze, – die unsrem Klima sinnvoll nütze.
Ich wünsch, dass Fremdenhass verschwindet, – der Trump den roten Knopf nicht findet,
dass wir im Seepark fröhlich brunchen – und irgendwann im Freibad plantschen.
Ich wünsch, dass weiter Blumen blühn – und es noch grünt im Obergrün!
Die Gaskugel, die tut uns kund, – in Betzenhausen geht es rund.
Das soll man auch in Zukunft sehn, – drum bleibt als Wahrzeichen sie stehn.
Ich wünsch uns allen mit Komfort – nen Platz am Betzenhauser Tor,
der irgendwie nicht nur vergammelt – die Leute zum Verweilen sammelt.
Und gerne würden wir genießen; – wenn einmal dort die Brünnlein fließen.
Ich wünsch uns allen frische Luft, – dass Einfallsreichtum nicht verpufft,
dass Freiburgs Freiheit wird bewundert – in Jahren weitren 9 x 100,
dass unser Horizont wird weiter – und unsre Mittel immer „Breiter“!
Dass Alt und Jung zusammenhalten – und solidarisch Welt gestalten
im Dialog der Konfessionen, – und auch verschiedner Religionen,
mit allen, die den Frieden lieben, – und nicht die Schuld auf andre schieben.
Ich wünsch Gesundheit, Freude, Trost, – für jeden, was er braucht. Und: Prost!

Zum anschliessenden Stehempfang sind fast alle Teilnehmen geblieten, es kam zu vielen Gesprächen und sicher sind auch viele neue Kontakte entstanden.


Hier der ausführliche Bericht zum NJE in der Badischen Zeitung vom 16. Januar 2020 , aufgegriffen wird insbesondere der Vorschlag von Herrn Breiter zur Neuauflage einer Gartenschau.

Schulkinder schmückten unsere Weihnachtsbäume

Die alljährlich vom Bürgerverein aufgestellten zwei Weihnachtsbäume wurden in diesem Jahr erstmalig von Schulkindern mit selbstgebasteltem Baumschmuck aus Gefundenem und Abfall verschönert. Wir trafen uns am

Mi. 04.Dez.2019 auf dem Platz am Bischofskreuz (Anne-Frank-Schule) und
Fr. 06.Dez.2019 auf dem Betzenhauser Torplatz (Gerhard-Hauptmann-Schule)

Die Kinder wollten mit diesem etwas ungewöhnlichen Baumschmuck zeigen, dass man auch aus diesen Dingen noch etwas machen kann.

Die schönen Weihnachtslieder, gesungen von den Schulkindern und umrahmt mit Gitarren, Flöten und Ziehharmonika, rundeten die kleinen Feierstunden ab.

Die IG SuBi (Interessengemeinschaft der Geschäfte Sundgauallee/Bischofskreuz) spendete zum Abschluss Weckmänner für die Kinder und übergaben sowohl für die Anne-Frank-Schule wie auch für die Gerhard-Hauptmann-Schule einen Scheck über jeweils € 150,00 für besondere Projekte der Schulen.

Auf dem Betzenhauser Torplatz wurden die Kinder vom Marktverein zusätzlich mit heißen Würstchen im Brot beschenkt, die Herr Metzgermeister Rückert eigenhändig verteilte. Herr Rückert betreibt den Stand auf dem Bauernmarkt.

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an die Sponsoren Familienheim Freiburg Baugenossenschaft eG und der Volksbank Freiburg, die das Aufstellen der Bäume wieder durch eine großzügige Spende unterstützt haben. Auch die SuBi beteiligte sich mit 500 € an der Aktion, und gab nochmal 150 € ja Schule für individuelle Projekte.

Herzlichen Dank auch an alle, die diese schöne Aktion vor Ort unterstützten: Das sind natürlich die beteiligten Schulen mit Lehrern und Kindern, denen es offensichtlich sehr viel Spaß gemacht hat.

Gedanken zu Zigarettenkippen

Beitrag aus Bürgerblättle 258 (Okt. 2019)


Während unseres Urlaubs wurde ich auf die Möglichkeit einer einfachen Entsorgung/Sammlung dieser lästigen und hochgiftigen Abfallprodukte unserer rauchenden Mitmenschen in einem Naturschutzgebiet hingewiesen.

Das hat mich veranlasst, über diese SONDERMÜLLBELASTUNG nachzulesen. Was ich da erfahren musste, hat mich sehr erschreckt. Als ehemalige Raucherin bin ich mir bewusst, welche Wirkung diese Glimmstängel auf die Gesundheit haben können. Vor fast 40 Jahren hat mich dieser gesundheitliche Aspekt dazu bewogen damit aufzuhören. Dass man als Raucher nicht nur sich selbst, sondern die Mitmenschen durch Passivrauchen schädigt ist mir bekannt.

Doch die toxischen Wirkungen der Zigarettenkippen auf das Grundwasser waren mir in diesem Ausmaß nicht geläufig. Täglich kann man sie x-fach an jeder Ecke und vor allem an den Haltestellen sehen. Achtlos weggeworfen und oft auch direkt in die Abflüsse, oder unsere geliebten Bächle, in denen die Kinder so gerne spielen. Damit werden die giftigen Substanzen noch schneller ausgewaschen. Jeder Regen spült die auf der Straße liegenden Kippen aus und so gelangen die Gifte in unseren Wasserkreislauf. Zigarettenfilter bauen sich sehr langsam über viele Jahre ab. Das bedeutet, dass über die Jahre viele toxische Stoffe an die Umwelt abgegeben werden.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden jährlich etwa 5,6 Billionen Zigaretten geraucht. Davon sollen 4,5 Billionen nicht im Aschenbecher oder in der Mülltonne landen. Ein 680.000 Tonnen großer Müllberg würde lt. WHO-Schätzung daraus entstehen. Dabei wäre es ein für alle vertretbarer Kompromiss, wenn die rauchenden Mitmenschen Ihre Zigarettenstummel in tragbaren Behältern (Taschenaschenbecher/kleine Schachtel) umweltgerecht zuhause entsorgen würden.

Helfen Sie mit auf diese Weise für sauberes Grundwasser und einen sauberen Stadtteil zu sorgen. DANKE!

Beate Diezemann

Achtsamkeit im Japanischer Garten

In den vergangenen Wochen wurde der Bürgerverein von verschiedenen Seiten wegen den unhaltbaren Zuständen im japanischen Garten angeschrieben. Kinder sollen auf den Steinen und Bäumen herumklettern und die Wasserläufe als Planschbecken benutzen. Auch würde rücksichtslos Abfall weggeworfen. Sogar mit Mountainbikes sollen Jugendliche auf den Steinen herumgefahren sein. Wir meinen, dass dieser kleine kostbare Garten von unserer Partnerstadt Matsuyama besseres verdient hat. Er sollte der Ruhe und Stille dienen. Der Seepark ist sicher groß genug, damit dort alle Kletter- und Bewegungshungrigen auf ihr Kosten kommen können. Auch gibt es zwei Spielplätze, auf denen nach Herzenslust getobt werden kann.

Diese Situation hat uns veranlasst, sowohl die Stadtverwaltung (Garten- und Tiefbauamt = GuT), wie auch den Polizeiposten West zu dem Thema anzuschreiben. Von Seiten der Polizei bekamen wir postwendend die Information, dass die Polizeistreifen zukünftig öfters auch in den japanischen Garten hineingehen würden, um nach Recht und Ordnung zu sehen. Von Seiten des GuT kam die Rückmeldung, dass der Japanische Garten täglich und am Wochenende durch die ASF gereinigt wird. Die Regelverstöße wurden leider auch während der Besichtigung durch das GuT und trotz der vorhandenen Verbotsschilder beobachtet. Das GuT hat den Gemeindevollzugsdienst ebenfalls gebeten, den Japanischen Garten bei den Kontrollgängen im Seepark verstärkt zu kontrollieren.

Der Japanische Garten wird vom GuT in Ehren gehalten und mit der aufwändigsten Pflege aller Parkanlagen in Freiburg bedacht. Es wäre schön, wenn auch alle Besucher und Besucherinnen dieses schöne Geschenk unserer Partnerstadt Matsuyama in Ehren halten würden.

Beate Diezemann

Wie sich die Dinge wiederholen: auch zum 25 Jubiläum wurde Vandalismus schon beklagt. Siehe damaligen Bericht in der Badischen Zeitung (ggf. mit Einschränkung beim Zugriff).


Bei der Gelegenheit auch noch ein paar Hintergründe zu diesem besonderen Garten:

Der Japanische Garten im Seepark wurde vom japanischen Gartenarchitekten Yoshinori Tokumoto aus Matsuyama geplant. Es ist ein Partnerschaftsgeschenk von Matsuyama  an die Freiburger Bevölkerung. Neben Yoshinori Tokumoto arbeiteten ab Herbst 1989 drei japanische Gärtner zusammen mit 10  Freiburger Gärtnern, die bei der Gelegenheit auch die spezielle Pflege des Gartens erlernten (z.B. Schneiden, Schienen und Binden der Gehölze). Der Garten hat eine Größe von 3.500 m² und wurde am  05. Mai 1990 feierlich eröffnet (im Jahr 2020 haben wir also wieder einen runden “Geburtstag”, siehe Bericht “30 Jahre Japanischer Garten“).

Es ist typisch für einen  japanischen Garten, dass Szenen einer Landschaft zusammengefasst werden auf kleiner Fläche: in Freiburg ist es ein Wasserlauf, der sich von der Quelle in den Bergen über einen Wasserfall und Fluss im Meer endet (hier Flückingersee). Ein Japanische Garten lebt von den Formen der Steine, der Pflanzen und den Wasserstrukturen. Dazu gehört aber auch Ruhe und Beschaulichkeit als wesentliches Element.

Die “Deutsch-Japanischen Gesellschaft Freiburg Matsuyama e. V.” feiert jährlich im Mai ihr Frühlingsfest “Kodomonohi” am Garten bzw. im Bürgerhaus. Vorführungen, Ausstellungen und Workshops bieten dabei Gelegenheit, Einblick in die japanische Kultur zu nehmen. Für mehr Infos siehe: www.djg-freiburg.de

Einladung zur Wanderung auf dem Bundschuhpfad (Lehen)

Am 21. September 2019 findet eine geführte Wanderung auf dem Bundschuhpfad in Lehen statt. Dazu sind alle interessierten Mitglieder des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde (Mitglieder werden bevorzugt) und Gäste aus unserer Partnergemeinde Teningen eingeladen.

Die Wanderung dauert ca. 2 bis 2,5 Stunden. Treffpunkt ist 16:00 Uhr an der Haltestelle Paduaallee. Hier befindet sich auch ein Park & Ride Platz. Nach der Wanderung Einkehr im Schützen.

Zur Geschichte: Nach der blutigen Niederschlagung eines Bundschuhaufstandes (Bauernkrieg) 1502 bei Bruchsal konnte Jos Fritz, einer der Anführer, untertauchen. Um 1512 wurde er in Lehen als Bannwart angestellt und, da es auch hier den Bauern sehr schlecht ging, wurde er der Anführer einer weiteren Bundschuh Verschwörung.

Wie die Sache ausging, und warum die Bauern durch 2 Maler aus Freiburg verraten wurden, was das für Folgen hatte und warum es den Bundschuhpfad gibt, wird uns Herr Edgar Müller erzählen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb bitten wir um Anmeldungen durch eine Email an bund.schuh@web.de oder auch per Telefon 0761 892382

Helmut Schiemann