Fernsehbeitrag auf Baden TV

Das ist schon eine kleine Erwähnung wert: in einem kurzen Fernsehbeitrags hat Baden TV zum aktuellen Stand der Gaskugel berichtet. Der Sendebeitrag wurde am 21. Febr. ausgestrahlt und ist wahrscheinlich für drei Monate online verfügbar.

Siehe hier: www.baden-tv-sued.com/neue-nutzung-der-gaskugel-wird-wohl-realistischer/

Alle weiteren Hintergründe gibt es wie bisher schon in unserem Beitrag hier: www.betzenhausen-bischofslinde.de/gaskugel/

Die Gaskugel hat ausgedient. Wie geht es weiter?

Das Landesamt für Denkmalpflege hat das Industriewahrzeichen von Betzenhausen unter Denkmalschutz gestellt. So konnte es Martin Horn als “OB vor Ort” am 16. Dez. im Bürgerhaus verkünden. Die vielen anwesenden Bürger von Betzenhausen hat es gefreut. Denn das ist eine wichtige Weichenstellung.

Im Juli 2019 wurde die Gaskugel – ein Erkennungszeichen von Betzenhausen – außer Betrieb genommen: nach 54 Jahren Betrieb als Reservespeicher für Freiburg und die Region. Siehe Pressemitteilung Badenova . Herzlichen Dank auch ans “Friburger Bobbele” für das nette Video zum Ruhestand der Gaskugel.

Hier gibt es Hintergründe zur Geschichte der Gaskugel. Das Betriebsende war inzwischen auch mehrfach Thema in der Badischen Zeitung; siehe z.B. Berichte am 28. Juni, 26. Aug., 7. Sept. und 18.Dez.2019. Den Denkmalschutz nahm auch das Magazin Chili zum Anlass für einen Bericht im Dez. 2019.

Es stellt sich natürlich sofort die Frage, wie es mit diesem imposanten Bauwerk weitergeht.

Ein Arbeitskreis für das Wahrzeichen von Betzenhausen

Gleich nach Betriebsende hat sich in Betzenhausen eine Initiative gegründet, die sich für den Erhalt der Gaskugel als Wahrzeichen des Freiburger Westens einsetzt (beteiligt sind u.a. der Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde e.V., der Kultur- und Geschichtskreis Betzenhausen-Bischofslinde e.V. und die Arbeitsgemeinschaft Freiburger Stadtbild e.V.).

„Wir wollen die Gaskugel als Industriedenkmal erhalten, sie aber nicht einfach leer stehen lassen, sondern neu nutzen“, sagt die Vorsitzende des Bürgervereins, Beate Diezemann. Die drei Institutionen haben im Arbeitskreis ein „sanftes“ Nutzungskonzept entwickelt. Es sieht vor, dass die Gaskugel als solche erhalten bleibt, ebenso der Park mit dem alten Baumbestand. „Wir wünschen uns hier einen lebendigen Treffpunkt für alle Freiburger/innen, mit einem Gartencafé, das an die Kugel angedockt werden könnte.“ Ein solcher Treffpunkt fehlt bislang im Freiburger Westen, obwohl die Gaskugel inmitten des beliebten Naherholungsgebietes an der Dreisam und gegenüber dem Dietenbachsee liegt. Hier führen gleich drei überregionale Radwege vorbei. Die Arbeitsgemeinschaft wünscht sich ein niedrigschwelliges und familienfreundliches Gartencafé, das zur Dreisam hin ausgerichtet ist und v. a. Spaziergänger/innen und Fahrradfahrer/innen anlocken soll. Schließlich befindet sich die Gaskugel an der Schnittstelle von vier Stadtteilen und ist von diesen fußläufig zu erreichen: Sie steht im Stadtteil Betzenhausen-Bischofslinde, grenzt im Norden an Lehen, im Westen an Rieselfeld bzw. den neuen Stadtteil Dietenbach und im Süden an Weingarten.

Kontakt:

  • Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde e.V, www.betzenhausen-bischofslinde.de
  • Kultur- und Geschichtskreis Betzenhausen-Bischofslinde e.V., www.kuge-freiburg.de
  • ARGE Freiburger Stadtbild e.V., www.arge-stadtbild.de

Nov. 2019: Unsere ausführliches Konzept zur weiteren Nutzung der Gaskugel ist jetzt verfügbar.

Innerhalb kürzester Zeit fanden sich viele Unterstützer für die Initiative. Eine Auswahl: adfc Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V. (Kreisverband Freiburg / Emmendingen / Breisgau-Hochschwarzwald),  AFB Arbeitsgemeinschaft Freiburger Bürgervereine, Architekturforum Freiburg e.V., Ingenieurkammer Baden-Württemberg, Institut für Neue Musik, Hochschule für Musik Freiburg, O.-Studio – KlangObjekt-Studio Freiburg, mehrklang Gesellschaft für Neue Musik Freiburg e.V., NaturFreunde Freiburg e.V., Obertonchor Freiburg & Experimentalchor Freiburg, Partnergemeinde Teningen, VDI Verein Deutscher Ingenieure (Bezirksverein Schwarzwald e.V.), und andere.

Dass eine solche Nutzung sorgfältige Planungen, Investitionen und viel Rückhalt erfordert, ist dem sechsköpfigen Arbeitskreis bewusst. Neben Beate Diezemann und Dr. Heike Piehler arbeiten hier auch Jürgen Schmitteckert (Vorstand Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde e.V.), Dr. Diana Wiedemann (ARGE Freiburger Stadtbild e.V.) sowie Dr. Stefan und Renate Grugel (Kultur- und Geschichtskreis Betzenhausen-Bischofslinde e.V.) mit. „Wir wollen etwas anschieben – wohl wissend, dass ein solches Vorhaben Zeit, Geduld und Energie braucht. Es gibt wenige Projekte im Freiburger Westen und vielleicht auch in ganz Freiburg, die spontan so große Unterstützung finden“, erklärt Beate Diezemann, die für Ideen und Rückmeldungen immer ein offenes Ohr hat.

Weitere Details siehe hier: Konzept zur weiteren Nutzung der Gaskugel (pdf).


Dez. 2019: Die Gaskugel steht jetzt unter Denkmalschutz!

Bei seinem Besuch am 16.Dez. in Betzenhausen als “OB vor Ort” konnte Martin Horn die gute Nachricht verkünden: das Landesamt für Denkmalpflege hat das Industriewahrzeichen von Betzenhausen unter Denkmalschutz gestellt. Die Besucher beim Bürgergespräch hat es sehr gefreut. Nach dieser wichtigen Weichenstellung ist ein Abriß keine Option mehr. Welche weiteren Rahmenbedingungen sich ansonsten ergeben, will die Badenova im Januar abklären. Auf die Zukunft der Gaskugeln angesprochen, erklärt OB Martin Horn, auch er würde sich freuen, “wenn wir da perspektivisch etwas hinbekommen. Wir sind erst am Anfang eines Prozesses.”

Es ist nebenbei erste Industriedenkmal, das in Freiburg unter Denkmalschutz gestellt wurde. Weitere Details siehe hier: Die Gaskugel steht unter Denkmalschutz.


Febr. 2020: ein schöner Fernsehbeitrag von Baden TV zum aktuellen Stand der Gaskugel (Ausstrahlung war 21. Febr. 2020); der Beitrag wird vermutlich 3 Monate online verfügbar sein.

In Lahr ist es anders gekommen, denn dort wird die Gaskugel (Baujahr 1974) bald verschwunden sein: sie ging schon 2018 ausser Betrieb und wird aktuell zurück gebaut bzw. zerlegt. Hier der Bericht in der Lahrer Zeitung.

 

Die Gaskugel steht unter Denkmalschutz

Zum Jahresausklang gab es Anlass zur Freude: Das Landesamt für Denkmalpflege hat die stillgelegte Freiburger Gaskugel unter Denkmalschutz gestellt. Sie ist nun als Kulturdenkmal gemäß § 2 des Denkmalschutzgesetzes (DSchG) anerkannt. Damit ist die Sorge, dass das Wahrzeichen des Freiburger Westens abgerissen werden könnte, vom Tisch.

Der Erhalt des 1964/65 erbauten Hochdruck-Kugelgasbehälters liegt fortan „aus wissenschaftlichen und heimatgeschichtlichen Gründen im öffentlichen Interesse“, wie das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart mitteilte. In der Begründung werden die besondere Bauweise und die moderne Speichertechnik, aber auch der gute Erhaltungszustand gewürdigt:

[…] Für die Konstruktion des Freiburger Kugelgasbehälters wurde die Meridianaufteilung (Zoneneinteilung) gewählt, da man so beim Bau leichter die durch die Horizontalschnitte gegebenen Kreise nachmessen konnte. […] Gleichzeitig veranschaulicht er die modernere Form der Kugelgasbehälter, die aufgrund weiter entwickelter Schweißtechniken auf genietete Konstruktionen verzichteten. Er ist ein Dokument für die Geschichte der Energieversorgung der Stadt Freiburg in den 1960er Jahren, als man den Schritt vollzog, auf eine eigene Gasproduktion zu verzichten und sich dem Ferngasnetz anzuschließen.

Der Hochdruck-Kugelgasbehälter hat Zeugniswert für die Geschichte der Gasversorgung der Stadt Freiburg und allgemein für die Gasversorgung der 1960er Jahre — vielerorts haben die nicht mehr zeitgemäßen Hochdruck-Kugelgasbehälter ausgedient und werden bereits deutschlandweit abgebrochen. Das öffentliche Erhaltungsinteresse besteht zudem wegen seiner Originalität und Integrität, die sich in der guten Überlieferung des ursprünglichen Baubestandes zeigt, der im Laufe der Jahrzehnte sorgfältig instand gehalten wurde, ohne das ursprüngliche konstruktive und formale Konzept zu beeinträchtigen. Formalen Anspruch zeigt der Kugelgasbehälter nicht zuletzt durch die V-förmigen Doppelstützen.“

Offiziell verkündet wurde die Neuigkeit von OB Martin Horn beim Bürgergespräch am 16. Dezember im Bürgerhaus am Seepark, was ihm spontanen Applaus einbrachte. Mit dem Denkmalschutz ist ein wichtiges Etappenziel erreicht. Bis zu einer „sanften“, denkmalverträglichen Nutzung der Kugel und des dortigen Naturraums, wie sie das vom Arbeitskreis entwickelte Konzept vorsieht, ist es allerdings noch ein weiter Weg. Vor der Weihnachtspause haben wir einen entsprechenden Appell an knapp 80 Adressaten aus Politik und Verwaltung sowie an den Betreiber, die bnNETZE und die Badenova, gerichtet. Dr. Roland Weis, Pressesprecher der Badenova, bestätigte: „Wenn die Politik entsprechende Ziele verfolgt und planungsrechtlich möglich macht, ist bnNETZE bereit, Kugel mitsamt Grundstück zu veräußern.“ Wir sind guten Mutes!

Dr. Heike Piehler


Einen schönen Fernsehbeitrag von Baden TV zum aktuellen Stand der Gaskugel wurde am 21. Febr. 2020 ausgestrahlt; der Beitrag wird vermutlich 3 Monate online verfügbar sein.

Einen Bericht zum Denkmalschutz gibt es z.B. auch bei www.industrie-kultur.de.

Hintergründe zur Gaskugel in Betzenhausen haben wir hier zusammengestellt: Die Gaskugel hat ausgedient. Wie geht es weiter?

Weihnachtskonzert St. Thomas Kirche

Drei Chöre sorgten gemeinsam für Weihnachtsstimmung in der St. Thomas Kirche, Betzenhausen, am Sa. 14. Dezember, 17:00 Uhr

Im Rahmen der Stadt-Land Partnerschaft zwischen Betzenhausen-Bischofslinde und der Gemeinde Teningen hatte der Bürgerverein in die St. Thomas Kirche eingeladen.

Das Motto des Abends: Ein Stern geht auf – Lieder (nicht nur) zum Advent

Gleich drei Chöre hatten sich vorgenommen, gemeinsam einen besinnlichen und auch vergnüglichen Abend zu gestalten:

Die „Vokalisatoren“ sind ein weit über die lokalen Grenzen hinaus bekanntes A-capella-Männerdoppelquartett, das sich dem modernen, klassischen und auch ironischem Chorgesang verschrieben hat.

Unter Leitung von Katharina Roser war ein facettenreiches Programm geboten: heiter und doch auch besinnlich.

 

 

Der Chor „Kalinka“ aus Freiburg singt mit Begeisterung seit 15 Jahren russische Volkslieder, geistliche Literatur und Lieder von russischen Komponisten. Also stimmte der Chor einige russische Weihnachtslieder-Lieder an; Melodien für die Seele.

Hier waren gleich drei Generationen im Chor vertreten.

 

Der „Gemischte Chor Nimburg“ hat eine große Tradition; das Repertoire umfasst weltliche und geistliche Chorliteratur von überwiegend zeitgenössischen Komponisten. Er präsentierte überwiegend Lieder zur Weihnachtszeit in einem modernen Gewand.

Da Nadja Schell sowohl den Chor Kalinka, als auch den Gemischten Chor Nimburg leitet, konnten die Besetzungen und Aufführungen fließend ineinander übergehen.

Der Bürgerverein möchte sich ganz herzlich bei den vielen Besuchern bedanken.  Auch die Musiker waren begeistert und werden sicher wieder kommen. Das “Kleinod” St. Thomas Kirche“ war genau der richtige Rahmen für diesen vorweihnachtlichen Nachmittag.

 

 

 

Einladung zur 2. Vernissage im Stadtteil-Treff

Jessica

Ziegelbauer

Malerei

Zeichnungen

Der Arbeitskreis Kunst im Stadtteil lädt Sie herzlich ein zur 2. Kunstausstellung des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde  “Kunst im Stadttteil”. Mit Malerein und Zeichnungen von Jessica Ziegelbauer

Musik: Jürgen Hagenlocher (Tenorsaxophon)

Sonntag, 30 April 2017, 11:00 Uhr. Stadtteiltreff Betzenhausen-Bischofslinde im Haus Albert, Sundgauallee 9, 79114 Freiburg

Ausstellungsreihe „Kunst im Stadtteil“ im Stadtteiltreff erfolgreich eröffnet

 

Zunächst war unklar, ob die Vernissage zur Ausstellungsreihe „Kunst im Stadtteil“ überhaupt stattfinden würde, da eine Bombenentschärfung und Evakuierung in Betzenhausen-Bischofslinde ins Haus stand“, so Nicolai Bischler , Vorsitzender des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde – aber die Polizei gab am Freitag Entwarnung, so dass die Ausstellung ohne Probleme eröffnet werden konnte.

Die dicht stehenden Besucherinnen und Besucher wurden zunächst musikalisch mit Musik von Petra Gack und Mike Schweizer eingestimmt. Nach einer kurzen Einführung durch Nicolai Bischler hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit die Naturaufnahmen von David Geigenbauer und die Aquarelle von Ulrich von Kirchbach zu betrachten.