Kategorie wird automatisch verwendet, wenn nichts anderes markiert ist

Geschichte zum Bezirk Bischofslinde

Vorgeschichte

Der Bezirk Bischofslinde lag schon früher auf den Gemarkungsgrenzen des Dorfes Betzenhausen.

Auf diesem Gelände fand 1299 ein bemerkenswertes Gefecht statt, beim der kriegerische Bischof von Straßburg (Konrad von Lichtenberg) in einer Schlacht um Freiburg durch einen Freiburger Metzger names Hauri verletzt wurde und später daran verstarb. Die beteiligten Soldaten stellten darauf den Kampf ein, so dass mit dem Tod des Bischofs auch die Schlacht um Freiburg damit beendet war. Zum Gedenken an dieses besondere Ereignis wurde ein Steinkreuz aufgestellt (das Bischofskreuz), neben dem über Jahrhunderte eine Linde wuchs (folglich Bischofslinde genannt).

Nebenbei: um das Bischofskreuz vom Verfall zu bewahren, wurde es 1999 durch eine Kopie ersetzt (das Orginal steht heute in der St. Albert-Kirche). Für mehr Hintergründe zu dieser Initiative vom Kultur- und Geschichtskreis siehe damaligen Bericht Rettung Bischofskreuz (pdf) im Bürgerblättle 148 und zugehörige Gechichtliche Hintergründe (pdf) zum Bischofskreuz im Bürgerblättle 149..

An die Bürger von Freiburg, die ihre Stadt damal so tapfer verteidigt hatten, wurde offensichtlich weniger gedacht oder zumindest nicht direkt. Indirekt wurde das Bischofskreuz auch zum Zeichen wachsender Eigenständigkeit städtischer Gemeinschaften (z.B. über die Zünfte) als Gegenpol zu den Adligen jener Zeit.  Mit der gewonnen Schlacht gab es erst mal Ruhe: allerdings mussten die zugehörigen Felder der Betzenhausener Felder im weiteren Verlauf der Geschichte noch häufiger als Aufmarschgebiet herhalten

Andererseits war der “Schotterboden” auch nicht besonders fruchtbar: so wurden mit zunehmender Bautätigkeit in Freiburg Sand- und Kiesgruben in diesem Gebiet angelegt. Aus dem letzten und größten Baggerloch ist dann der Flückiger See entstanden.

Schön ist auch die Geschichte des Brunnens neben dem Bischofskreuz: Hintergrund ist ein Laufbrunnen an der Lehenerstraße, derin in geschichtlichen Zeiten Haltepunkt von Markfrauen aus Lehen und Betzenhausen war, die sich ja üblicherweise zu Fuss auf den Weg nach Freiburg machten (bei mehr Interesse an den Hintergründen hier ein Bericht (pdf) dazu im Bürgerblättle 147 von 1998).

Entstehungsgeschichte Bezirk Bischofslinde

Bereits im Bebauungsplan von 1956 wurde das Gebiet des heutigen Bezirks Bischofslinde erstmals als Erweiterungsfläche für Wochnungsbau erwähnt. Ab 1963 erstellte die Städtische Wohnungsbaugesellschaft im Zehnsteinweg eine Wohnsiedlung für über 300 Familien, das größte soziale Wohnbauprojekt in Freiburg nach dem Krieg. Es sollte auch Heimat werden für Flüchtlinge, Rückkehrer und auch Obdachlose. Gleichzeitig sollte ein neues Zentrum für Behörden im Westen entstehen.

Damit wurde auch der Grundstein gelegt für den Bezirk Bischofslinde: Namengeber sollte eine historische Bischofslinde sein, die über Jahrhunderte neben dem Bischofskreuz stand und in den 1940-er Jahren einem Sturm zum Opfer gefallen war. Symbolisch für den Aufbruch pflanzte OB Dr. Keidel am 29. Mai 1963 am selben Ort eine neue Linde, die heute wieder eine stattlich Größe aufweist. Der Name dieses Stadtbezirks ist also gleichzeitig Geschichte.

Bei den Planungen zum Bezirk Bischofslinde wurde vier Siedlungsbereiche identifiziert:

  • Das Runzmattenviertel, in dem auch Gewerbe vorgesehen war
  • Das Seeparkviertel mit den Schwerpunkten Studentensiedlung (StuSie, ab 1965) und Idinger Hof (gebaut 1976)
  • Das Behördenzentrum mit zentralen Objekten wie Polizeidirektion und Regierungspräsidium,
  • Das “Kernland”von Bischofslinde mit dem Platz am Bischofskreuz als Nahversorgungsbereich, sowie Anne-Frank-Schulen und Kirchen St. Albert / Matthäus als zentrale Stellen.

Das Seeparkviertel

Der Bau der Studenten-Siedlung (StuSie) begann und bestand aus 3 Wohnhäuser unterschiedlicher Höhe mit gemeinsamen Hofraum. Im Juni 1966 wurde dieser erste Teil der StuSie feierlich eröffnet: dabei waren u.a. Ministerpräsident K.G. Kiesinger und Magnifizenz Prof. Helmut Baitsch. Einige der weiteren Hochhäuser wurden mit Unterstützung der Max-Kade-Stiftung erstellt. Nach Ende der ersten großen Bauphase bestand die StuSie aus ca. 20 Häusern mit etwas 1.5000 Plätzen und wurde so zum größten Studentendorf in Freiburg.

Der Idinger Hof mit seinem eher ungewöhnlichen Klinker wurde 1976 errichtet und ist ein zweiter makanter Punkt im Seeparkviertel.

Zentrales Element des Seeparkviertels ist natürlich der Seepark selbst. der erst zur Landesgartenschau 1986 die heute Gestalt erhielt (nebenbei eine der erfolgreichsten Landesgartenschauen in Deutschland bisher). Der Seepark enhält eine Reihe markanter Bauwerke als Überbleibsel der Ausstellung; z.B. das Forsthaus,  der Aussichtsturm, das aus Sandstein gebaute Wassertürmchen sowie der Bacchus. Am Rande des Seeparks befindet sich das Hallenbad West, Freiburgs größtes Schwimmbad. Noch früher (ab 1968) gab es dort auch ein Freibad, das hoffendlichin 2022 wieder eröffnet wird.

Das Behördenzentrum

Erster Behördenbau war 1966 das Flurbereiningungsamt, es folgten u. a. das Landespolizeipräsidium (1973/74), die Oberpostdirektion (1975), das Chemische- und Veterinäruntersuchungsamt (2000) und das Regierungspräsidium (2001-2004).

Sieht man von der Wohnbebauung an der Bissierstrasse ab, dann bildet die ab 1962 geplante Berliner-Allee die Trennlinie zwischen dem Behördenzentrum und dem Wohnquartier Bischofslinde.

Das “Kernland”von Bischofslinde

ist geprägt durch den Platz am Bischofskreuz als Nahversorgungsbereich, der Anne-Frank-Schulen und den beiden Kirchen St. Albert / Matthäus als zentrale Stellen. Dieser Bereich entstand zeitgleich mit dem Bau der Studentensiedlung auf der gegenüberliegenden Seite der Sundgauallee; maßgeblich beteiligt am Wohnungsbau waren die Genossenschaften „Wohnstättenbau“ und „Familienheim“.

Die vierspurige Sundgauallee wurde mit Hochhäusern eingefasst, wobei die Höhe der Häuser jeweils in Richtung Dreisam und Flückigersee abnimmt. Letztendlich ergab sich daraus auch ein Mix aus unterschiedlichen Baustile: Geschoßwohnungsbau der Genossenschaften, Eigentumswohnungen, Reihenhäuser und auch Einzelwohnhäuser. Abseits der Sundgauallee sind die Wohnbereiche über Sackgassen oder Schlaufenstrassen erschlossen, so dass hinter den Hochhäusern eher ruhige Wohngebiete entstanden.

Besondere Architektur

Zahlreiche Gebäude in Betzenhausen-Bischofslinde sind über Architektenwettbewerbe entstanden und mit Auszeichnungen versehen als typische Vertreter  einer gehobenen Nachkriegsarchitektur. Beispiele dazu: der 1976 errichtete Idingerhof, eine Wohnanlage mit über 200 Wohneinheiten in fünf- bis siebengeschossigen Häusern, deren besonderes Kennzeichen eine Klinkerfassade ist (war für Freiburger Verhältnisse eher ungewöhnlich ist). Und doch zeigt sich nur wenige hundert Meter entfernt an der Ecke Berliner Allee / Sundgauallee die ehemaligen OPD (Oberpostdirektion) ebenfalls als imposanter Klinkerbau. Desweiteren zur nennen ist das Bürgerhaus im Seepark, die Wohnanlage Gruberhof (“Wiehre des Westens”) und auch die Wohngruppe Tränkematten (realisiert von den ersten Baugruppen in Freiburg). Diese Gebäude sind Fixpunkte und nicht nur prägend für den Stadtteil.

Nicht vergessen wollen wir die den kühne Kirchenrundbau der Kirchengemeinde St. Albert (1968/69): gebaut in Form einer überdimensionalen Krone aus Betonfertigteilen und Buntglasfenstern. Zum 50 jähringen Jubilärum (2019) wurde die Kirche ausgezeichnet als eine von zwölf Kirchenbauten der Nachkriegszeit ausgezeichnet und steht seither unter Denkmalschutz.

Auch das noch…

Verkehrsanbindung: Zur Nachkriegsarchitektur gehört wie selbstverständlich auch das Auto als prägendes Element im Städtebau: Ergebnis dieses Denkens ist die Sundgauallee, anfangs auch als „Boulevard des Westens“ beschrieben. Sie war geplant als Verbindungsschnellstrasse zwischen Westumfahrung (Paduaallee) und Friedrichring. Daran erinnert auch die heutige ESSO-Tankstelle, die anfangs ursprünglich auf beiden Seiten der Sundgauallee existierte (seit neuestems ist gegenüberliegende Gelände Teil der Studentensiedlung). Seit 1983 fährt auf dem Mittelstreifen der Sundgauallee die Straßenbanklinie 1: heute die meistgenutzt Linie in Freiburg. Darüber hinaus ist Behördenbereich durch die Linien in Richtung Weingarten/Rieselfeld bestens an die Innenstadt angebunden.

Jubiläum: ein erstes richtiges Jubiläum gab es dann 25 Jahre nach der Grundsteinlegung (also im Jahre 1988): Anlaß für den damaligen Bürgerverein zu einem ersten Rückblick. Von der zugehörigen Festschrift mit vielen Informationen zum Werden des Bezirks Bischofslinde gibt es nur noch wenige Exemplare; deshalb haben wir die wichtigsten Teile eingescannt zum Nachlesen (“25 Jahre Bischofslinde“).

Sonstige Infos: viele Informationen zur Bevölkerungsstruktur, Verkehr, Wohnen und auch Wahlergebnissen im heutigen Stadtbezirk stellt wie üblich die Stadt Freiburg über das FR.ITZ-Portal zur Verfügung; hier der letzte Bezirksatlas-Betzenhausen-Bischofslinde (pdf) aus dem Jahr 2018.

 

 

 

 

 

Die Eishalle

Die Eishalle trägt heute (seit 2019) den offiziellen Namen “Echte-Helden-Arena” in Anlehnung an die bekannte Initiative zur Unterstützung der Kinder- und Jugendklinik Freiburg.

Es ist die Heimspielstätte des EHC Freiburg (den “Freiburger Wölfen”, siehe Spielplan), steht aber auch Breitensport also öffentliches Eislaufen zur Verfügung (seit 2019 sogar ganzjährig). Die Halle war anfangs eine der größten Hallen in Baden-Württemberg, ist aber aktuell nur noch für 3500 Zuschauer zugelassen (anfangs waren es mehr). Auch Wikipedia widmet der Sporthalle einen eigenen Beitrag.

Zusammen mit Seepark, Westbad und Weststation ist die Eishalle ein Teil der “Sportmeile” im Freiburger Westen.

Betrieb der Eishalle

Die Eishalle an der Ensisheimer Strasse wurde Ende 1960-er Jahre vom ERC gebaut, dem Vorläufer des heutigen EHC. Vorsitzenden des ERC war damal Franz Siegel, dessen Namen die Halle auch bis 2018 trug. Anfangs war es eine offene Eisfläche, denn das Dach und damit die Umgestaltung zur Halle folgte erst in den 1970-er Jahren. Wegen finanzieller Probleme des ERC gelangte die Halle 1982 in die Hände der Stadt, die später Nutzungsrechte an den EHC vergab.

Nebenbei: etwa zeitgleich Bau der Eishalle entstand auch das Aussenbecken des Westbades (das leider heute leider nicht mehr in Betrieb ist).

Seit 2009 beurteilen Statiker den Zustand der Halle kritisch, insbesondere für den Fall, dass Schneemassen auf dem Dach liegen. Schon 2013 sprach sich Gemeinderat für einen kompletten Neubau aus (siehe Diskussion hier).  Über temporäte Sanierungsmassnahmen konnte als Übergangslösung zumindest eine Betriebsgenehmigung bis Mitte 2024 erreicht werden.

Der geplante Neubau

Für die Zukunft angedacht ist ein Neubau mit 2 Eisflächen. Eine Machbarkeitsstudie ist Arbeit, der Ort für einen solchen Neubau scheint aber noch sehr unklar, oft priorisiert wird Nähe zum neuen SC-Stadion. Das bisherige Gelände wäre damit frei z.B. für Wohnungsbau.

In unmittelbarer Nähe des bisherigen Eisstadions liegt das Weststadion der Sport-Freunde-Eintracht (SFE): nach Ansicht des Bürgervereins sollte Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit die Nutzung des Stadions gesichert bleibt, insbesondere auch der notwendige Fussball-Trainingsbetrieb.

Der Mühlbach

Der heutige Mühlbach hat nicht mehr viel zu tun mit dem ursprünglichen Gewässer, das über lange Zeit das Leben in Betzenhausen geprägt hat. Der frühere Mühlbach (Mühlebach) war ein Wasserkanal mit genug Energie um mehrere Wasserräder als Basis für kleinere Fabriken. Die letzte Mühle an der Dietenbachstraße (siehe Bild) wurde sogar erst 2002 abgerissen (siehe Bericht im Bürgerblättle 161). Nebenbei versorgte dieser Bach auch noch die umliegenden Wiesen mit Wasser.

Auch die alte Mühlbach wurde über die Dreisam gespeist (also schon damals ein Runzbach). Der heutige Bach bei der Anne-Frank-Schule entspricht etwa noch dem ursprüglichen Lauf (auf der Höhe war auch Abzweigung aus Dreisam): allerdings mehrere Meter breit und folglich mit weit mehr Wasser, denn nur so konnten auch die Wasserräder betrieben werden.

Irgendwann war die Zeit der Wasserränder vorbei; und auch die Bewässerung der Wiesen nicht mehr erforderlich. In den 1960-er Jahre dann der Bau des Zubringers-Mitte; dem der Mühlbach in die Quere kam und auch die dort neu verlegte Gasleitung. Der bisherige Zulauf wurde geschlossen; es verblieb nur noch das Restwasser aus der Escholz-/Metzgergrün-Runz. Zeitweise war sogar die komplette Trockenlegung diskutiert worden.

So kommt also heute das Wasser zu uns: Ausleitung aus Dreisam auf Höhe Sandfang; über Gewerbekanal bis zum Martinstor. Von dort geht es überwiegend unterirdisch weiter entlang Metzgerau bis zur Faulerstrasse.  Dann Unterquerung der Bahnlinie: ab Kanalstrasse geht es dann teilweise oberirgisch weiter entlang Ferdinand-Weiß-Strasse, vorbei am (techn.) Rathaus, durch die Schrebergärten an der Bissierstrasse, um dann die Berliner Allee zu unterqueren.

Die Restmenge an Wasser füttert dann ab Anne-Frank-Schule unseren “Mühlbach”. Nebenbei: im Gebiet hinter der Anne-Frank-Schule wurde Ende der 1980-Jahre mit der neuen Bachführung auch ein Feuchtbiotop angelegt. Für dieses “Schulbiotop” hat dankenswerterweise und mit viel Engagement die Anne-Frank-Schule schon 1998 eine Bachpatenschaft übernommen (siehe Bericht zur Übergabe der Urkunde im Bürgerblättle 148). Über die Pflege durch Eltern und Kinder der Schule haben wir z.B. im Bürgerblättle 183 (April 2007) berichtet.

Danach geht es für den Mühlbach vorbei an Sonnland und den SFE Sportplätzen weiter in Richtung Lehen (mit Unterquerung Paduaallee); in Lehen geht es schliesslich wieder zurück in die Dreisam an der Strasse “Im Hirschgarten”.

Leider hat dieser Rest Mühlbach kaum eine Chance zu aktivem Flussleben; zumal er häufig ausgetrocknet ist ( z.B. in trockenen Sommermonaten oder auch begründet durch Wartungsarbeiten am Gewerbekanal). Unrat tut ein Übriges. Im Bürgerblättle haben wir auf den Zustand den Mühlbachs schon häufig zum Thema gehabt (z.B. schon im Bürgerblätte 146 von 1998 mit dem Bericht “Warum gibt es im Mühlbach keine Forellen mehr” ).

Der Bürgerverein Betzenhausen und Ortsverein Lehen setzen sich ein für eine Renaturierung des Mühlbachs, z.B. im Zuge von Ausgleichsmaßnamen für aktuelle Bauvorhaben.


Stand 03.2020

2018 und 2019 waren sehr trockene Jahre und der Mühlbach praktisch das ganze Jahr über ausgetrocknet. Dies liegt zum einen am Wassermangel in diesen Jahren (Klimawandel), zum anderen wurde auch die EU Wasserrahmenrichtlinie umgesetzt: nach dieser Richtlinie muss die Dreisam nun bei trockener Witterung einen höheren Restwasserspiegel behalten, um die dortigen Fischbestände zu schonen. Der Mühlbach bekommt sein Wasser als “Restgewässer” vom Gewerbekanal, der am Sandfangwehr in Littenweiler abzweigt. Wenn bei Trockenheit für den Gewerbekanal die Wassermenge reduziert wird, kommt weniger in Betzenhausen-Bischofslinde an. Das wenige Wasser versickert zudem unterwegs. Eine technische Möglichkeit, um Wasser bis nach Lehen zu behalten, wäre das Einbauen von Lehmmatten, schon auf Höhe des Stühlingers. Dies ist jedoch eine aufwenige und teure Methode. Sie könnte vielleicht als Ausgleichsmaßnahme für die Baugebiete Kleinescholz und Metzgergrün fungieren. Der AK Natur hat der Stadtverwaltung entsprechende Vorschläge gemacht.

 

Juli 2020 + mehr

Mi 01.07., 8:00-9:30
Wegweiser Bildung
Kostenlose Beratung zu Schule, Studium, Ausbildung u.a.
Kindergarten St. Albert, Sundgaualle 9a

Do 09.07., 17:00–19:00
Lebensspuren – Treffpunkt für Trauernde
Offenes Wohnzimmer, St. Albert, Sundgauallee 9

So 19.07, 15:00 bis 16:15
Gamelangruppe Anggur Jaya
Seebühne im Seepark

Fr 24.07., ab 18:00 bis So. 26.07.
Freiburger Seefest
Seepark

So 09.08, 15:00 bis 16:15
Rathausmusik Freiburg
Seebühne im Seepark

So 13.09., 15:00 bis 16:15
Freiburger Blasorchester e. V
Seebühne im Seepark

So 27.09., 15:00 bis 16:15
Musikverein Freiburg-Waltershofen
Seebühne im Seepark

So 11.10., 15:00 bis 16:15
Musikverein Freiburg-Zähringen
Seebühne im Seepark

Mo 23.11. ab 19:00
Fairer Handel – faires Klima – Was tun?
Workshop mit “eine welt forum freiburg e.V.”
Gemeindezentrum Matthäus

weitere Termine folgen..

Stadtteiltreff in neuen Räumen

Eröffnung der neuen Räume des Stadtteiltreffs am Samstag, den 11. Mai 2019

Die Quartiersarbeit Betzenhausen-Bischofslinde des Caritasverbandes Freiburg Stadt e. V. ist umgezogen. In zentraler Lage, Am Bischofskreuz 4, bietet der Stadtteiltreff Bürgersprechstunden, Beratungs- und soziokulturelle Angebote und ist Treffpunkt von Selbsthilfegruppen. Eine Übersicht zur Quartiersarbeit Betzenhausen Bischofslinde ist zu finden unten www.quartiersarbeit-bb.de.

Die neuen Räumlichkeiten eigenen sich für Vorträge und Veranstaltungen, ein Stadtteil-Schaufenster informiert über Aktuelles im Quartier.

Die Eröffnungsveranstaltung am Samstag, den 11. Mai 2019, ab 11 Uhr kamen viele Besuche (Einladung siehe hier).  Der Tag wurde eröffnet von Dr. Rainer Gantert, Vorstand des Caritasverbandes Freiburg-Stadt e. V., der die Geschichte und Erfolge in der Quartiersarbeit schilderte. Es folgten Grussworte von Boris Gourdial, dem Leiter des Amtes für Soziales und Senioren Freiburg, und Werner Hertleif als Vetreter des Bürgervereins.

Viel Sonne (es regente erst nach Ende der Feier), Zauberer, Kinderschminken und musikalische Beiträge rundeten das Rahmenprogramm der Eröffnungsfeier ab.

Jetzt ist das Stadtteilbüro also direkt am Platz am Bischofkreuz zu finden. Auch der Bürgerverein wird diese Räume zukünftig nutzen können für Treffen, zur Unterbringung des Archivs, aber auch ganz einfach als postalische Adresse.

Hier der ausführliche Bericht in der Badischen Zeitung.


Nachtrag Juli 2019:  Der Bauverein fördert Stadtteiltreff vom Caritasverband – Positives Zwischenfazit zwei Monate nach der Eröffnung des Stadtteiltreffs

Exakt zwei Monate nach der Eröffnung des Stadtteiltreffs Betzenhausen-Bischofslinde ziehen der Caritasverband Freiburg-Stadt e.V. und die Bauverein Breisgau eG ein positives Zwischenfazit. „Bereits seit den ersten Tagen nehmen die Bürgerinnen und Bürger den Stadtteiltreff an und beleben das Miteinander“ berichtet Dr. Rainer Gantert, Vorstand Caritasverband Freiburg-Stadt e.V.. Die Bauverein Breisgau eG hat die Räume des Stadtteiltreffs Am Bischofskreuz 4 an den Caritasverband Freiburg-Stadt e.V. vermietet. Die Genossenschaft fördert mit 500 Euro die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements.

Jörg Straub, Vorstand Bauverein Breisgau eG verdeutlicht: „Das Engagement des Caritasverbands ist vorbildlich und ermöglicht ein selbstbestimmtes Wohnen auch für Menschen mit Einschränkung. In Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein entsteht hier ein engmaschiges Netzwerk.“ … Hier die zugehörige Pressemitteilung vom 15. Juli auf Regiotrends.

 

 

 

Wetterhexen und Aufstellen Narrenbaum

Inzwischen ist es eine schöne Tradition: seit 2012 eröffnen die Wetterhexen e.V. Freiburg ihre heisse Phase der Fasnet mit einem Hexentanz und Hexentaufe auf dem Betzenhauser Torplatz. Und dabei natürlich auch das Aufstellen des Narrenbaums, der dann für kurze Zeit die Kunstwerke auf dem Torplatz überragt.

Zum diesjährigen Narrenbaumaufstellen am  20. Febr. 2020 ab 19:11 (Schmutzige Dunnschdig) möchten wir alle Bürger_innen von Betzenhausen-Bischofslinde ganz herzlich einladen. Der Bürgerverein ist mit einem kleinen Stand vertreten und schenkt gern ein Glas Sekt aus (oder auch Getränke ohne Alkohol).

Narrenzunft Wetterhexen Freiburg e.V., Zunftvogt: Uwe Stasch, www.wetterhexen-freiburg.de


Über den gelungenen Abend hier der Bericht im Bürgerblättle 255 (April 2019): Hexentanz am Betzenhauser Torplatz

Wir kennen sie schon: Auf dem Titelbild des Bürgerblättles im März haben sich die Freiburger Wetterhexen in voller Pracht vorgestellt – mit Narrensamen im Vordergrund.

Am Schmutzige Dunschdig war nun großer Auflauf am Betzenhauser Torplatz: Wetterhexen mit der furchteinflößenden Hexenmaske und ihrem eindruckvollen schwarz-rot-ockerfarbigen Narrenhäs rücken mit Zunftvogt Uwe Stasch und dem schwarz gekleideten Teufel an, um in Betzenhausen die folgenden närrischen Tage „zünftig“ zu eröffnen. Aus Lehen sind einige Ammonshörner mit ihrem „Hörnletrunk“ dabei. Und der Bürgerverein hat einen Tisch mit Sekt und anderen Getränken aufgebaut. Auch Publikum aus dem Stadtteil in Fasnetsstimmung und teilweise närrisch gekleidet ist gekommen.

Pünktlich um 19:11 Uhr geht es los. Alle warten gespannt auf die 11 starken Wetterhexen mit dem 11 Meter hohen Narrenbaum. Sie haben im Seepark alles heimlich vorbereitet. Das ist professionelle Arbeit, wie die Wetterhexen den Baum unter lautem „Narri -“ und dem Wetterhexen-Ruf kerzengerade aufstellen. Oben an der Spitze ist unser Weihnachtsbaum aus der Advents- und Weihnachtszeit befestigt. Eine Wetterhexe hält sich am Tannenbaum fest und wird die nächsten Tage auf das Treiben da unten schauen. Dann kommt als Hexentanz ein kleines Theaterstück unter großem Beifall zur Vorführung, bevor vier Junghexen in die Gemeinschaft aufgenommen werden. Die Wetterhexen haben erkannt, dass es in Betzenhausen dieses Jahr ein närrisches Jubiläum gibt.

Seit 111 Jahren gehört Betzenhausen zur Stadt Freiburg. Dafür beschenken sie den Bürgerverein mit einem tollen Schmuckteller zum 111-Jubiläum und mit dem Jahresorden 2019 der Breisgauer Narrenzunft e.V.

Seit 1990 sind die Wetterhexen am Schmutzige Dunnschdig in unserem Stadtteil aktiv und seit 2012 auf dem Betzenhauser Torplatz. Ein großartiger Abend war das. Herzlichen Dank an alle Wetterhexen mit ihrem eifrigen Nachwuchs und mit dem Zunftvogt an der Spitze, und auch an die Ammonshörner für deren Besuch. Alle freuen sich auf das Wiedersehen beim Fasnetmendig-Umzug in der Freiburger Innenstadt.

Nach ausgiebigem Umtrieb mit viel Musik hört man zum Schluss erneut den Wetterhexen-Ruf: „Hagel, Blitz und Donnerschlag – d’ Wetterhex am liebschte mag!“

Rolf Baiker


Als Ergänzung hier ein paar Impressionen aus vergangenen Jahren:

 

Nach Nimburg mit dem Rad

Nimburg – das Tor zum Kaiserstuhl – ist ein Ortsteil unserer Partnergemeinde Teningen und hat eine schöne Gemeinsamkeit mit Betzenhausen: die Nähe zur Dreisam. Also ist es naheliegend, einfach mal mit dem Rad entlang der Dreisam nach Nimburg zu fahren (flussabwärts): nach etwa 13 km ist man schon am Ziel.

Idealer Startpunkt in Betzenhausen ist die Gaskugel (wie könnte es anders sein): im ersten Teilstück bis auf Höhe Umkirch folgt man dem Dreisam-Uferradweg (FR1), aber auch danach ist Fahrt direkt am Ufer ohne Problem möglich (je nach Geschmack auf der linken oder rechten Uferseite).

Auch wenn Ingenieur Tulla hier vor fast 200 Jahren sehr auf Gradlinigkeit Wert gelegt hat, es gibt doch viel zu entdecken an der Strecke: wobei eine Herde Schafe mit Nachwuchs in den Tagen um Ostern natürlich besonders passt (hier ein kleines Video zu dieser Begegnung, bitte mit Ton anschauen, denn vor allem die Lämmer haben viel zu sagen…).

Nimburg hat eine lange Geschichte (erwähnt schon im Jahr 977) und ist seit 1974 Ortsteil von Teningen. Das Wein-Dorf hat heute knapp 2200 Einwohnern (zusammen mit Bottingen): im Ortskern findet man eine Reihe schöner Fachwerkhäuser, es lohnt sich also, einfach mal durch den Ort zu bummeln. Von der kleinen Anhöhe “Beckebirgle” aus hat man einen fantastischen Rundblick über die Oberrheinebene und Kaiserstuhl: verständlich, dass dort früher die Grafen von Nimburg ihre Burg erbauen liessen. Von der östlichen Seite Nimburgs ist es nicht mehr weit zum Nimburger Bagger-/Badesee, der natürlich vor allem im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel ist.

Südlich von Nimburg liegt der Nimberg, wobei “Berg” eher etwas übertrieben ist für Höhen bis zu 70 Metern. Aber dieser kleine Höhenzug ist aus vielen Gründen erwähnenswert: zum ersten ist er das Zentrum des Wein-Anbaus von Nimburg. Genutzt werden ca. 60 ha, überwiegend in kleinteiligen Terrassen. Die Winzergenossenschaft Nimburg-Bottingen ist dem Badischen Winzerkeller angeschlossen. Am Nimberg liegt auch die Bergkirche (ca. 2 km entfernt von Nimburg): sie geht zurück auf ein ehemaliges Kloster und ist mit wunderbaren Fresken und beeindruckender Orgel ausgestattet. Auch wegen der besonderen Akustik gibt es hier gelegentlich Konzerte.

Den Nimberg zu Fuß zu erkunden geht am besten über den Nimbergpfad: ein Rundweg insbesondere für Wanderer, die Weitblick lieben (auf Kaiserstuhl, Schwarzwald, Vogesen u.s.w.). Man ist überwiegend unterwegs durch Weinberge, Obstwiesen, Hohlgassen und kommt auch an der erwähnten Bergkirche vorbei. Der Rundweg wurde 2008 eingeweiht (Länge 7.5 km): idealer Startpunkt ist das (ehemalige) Rathaus von Nimburg, denn dort findet man auch gleich eine passende Info-Tafel (und dann weitere Themen-Tafeln am Weg).

Rückweg

Für den Weg zurück nach Freiburg gibt es mehrere Optionen: z.B. die Breisgau S-Bahn, die am Bahnhof von Nimburg hält (etwas ausserhalb des Ortes). Mit dem Rad wieder zurück entlang der Dreisam geht natürlich auch.

Aber es ist absolut lohnenswert, einen anderen Weg einzuschlagen: denn der oben genannte Nimberg liegt ohnehin südlich von Nimburg, also genau in Richtung Heimweg. Die leichte Steigung sollte man nicht scheuen: zur Belohnung folgt logischerweise die Abfahrt beim Ortsteil Bottingen. Der Radweg führt teilweise durch Löss-geprägte Hohlgassen, wie man sie typischerweise vom Kaiserstuhl kennt. Einer dieser Gassen ist ein sehr alter Verkehrsweg von Nimburg in die March (und damit Richtung Freiburg).

Hinter dem Nimberg folgt – wie schon erwähnt – der kleine Ort Bottingen: schon lange ein Teil von Nimburg und damit auch heute im Gebiet von Teningen. Auch Bottingen ist vom Wein geprägt und hat auch etwas gemeinsam mit Betzenhausen: ein schönes Storchennest.

Am Ausgang von Bottingen schlagen wir vor, der Dorfstrasse zu folgen, denn dann geht es ausserhalb des Ortes an schönen Bächen entlang in Richtung March: zuerst dem Schobbach, dann später dem Mühlbach, der letztendlich nach Holzhausen führt oder man fährt alternativ über Buchheim. Die vielfältigen Möglichkeiten, von dort nach Betzenhausen zu kommen, dürften bekannt sein.

Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis für Leser aus Nimburg: die Tour ist genauso schön anders herum für den nächsten Besuch in Betzenhausen.


Auch in früheren Zeiten war der Weg nach Teningen etwas besonderes, erst recht wenn die Reise mit dem Boot erfolgte. Zum Nachlesen hier ein kleiner Bericht, den wir 2018 im Bürgerblättle abgedruckt haben.

 

Juni 2020

So 14.06., 15:00 bis 16:15
Musikverein Freiburg-Zähringen
Seebühne im Seepark

Mi 17.06., 8:00-9:30
Wegweiser Bildung
Kostenlose Beratung zu Schule, Studium, Ausbildung u.a.
Kindergarten St. Albert, Sundgaualle 9a

Do 18.06., 17:00–19:00
Lebensspuren – Treffpunkt für Trauernde
Offenes Wohnzimmer, St. Albert, Sundgauallee 9

So 21.06., 15:00 bis 16:15
Skyline Big Band Landwasser
Seebühne im Seepark

So 28.06., 15:00 bis 16:15
Freizeitmusikkorps der Polizei
Seebühne im Seepark

Mai 2020

So 03.05., 11:00 bis 17:00
Kodomonohi – japanisches Frühlingsfest 2020
Bürgerhaus im Seepark

Mo 04.05. ab 10:00
Montagsfrühstück
Kosten: 4,00€, mit Anmeldung (0761/ 892146)
Begegnungszentrum, Freytagstr. 6

Mo 04.05. 14:30- 17:30
Nähtreff vom Mosaik
Stadtteiltreff, Am Bischofskreuz 4

Mo 04.05. ab 15:00
Selbsthilfegruppe für Frauen nach Krebs
Begegnungszentrum, Freytagstr. 6

Mo 04.05., 15:00-17:30
Singen und Musizieren mit Lambert Utz
und Anwohnercafé
Nachbarschaftstreff Zehntsteinweg 4

Mi 06.05., 19:0
Im Familienalltag Ruhe finden
Workshop, Referentin Sylvia Tag.
Anmeldung bis 4. Mai (Telefon: 276642)
Gemeindezentrum Matthäus

Sa 09.05., 10:00-14:00
An die Töpfe, fertig, los!
Kochen mit Kindern macht Spaß
Anmeldung bis 07.05. Tel 276642
Gemeindezentrum Matthäus

So 10.05., 15:00 bis 16:15
Soulfamily (brasilianische Musik)
Seebühne im Seepark

Mo 11.05., 17:00-18:30
Wegbegleiter – offener Treff für pflegende Angehörige
Haus Albert, Sundgauallee 9

Di 12.05., 20:00
POPULISMUS in Zeiten der Verunsicherung
Dr. Ulrich Eith, Professor für Politikwissenschaft, Universität Freiburg
Pfarrei St. Albert, Sundgauallee 9

Mi 13.05. von 14:30 bis 19:30
Blut-Spende-Aktion vom DRK
(zum Dank gibt es ein üppiges Vesper)
Gemeindesaal St. Albert, Sundgauallee 9

Mi 13.05. um 15:00
Volkslieder – Singkreis
Anmeldung erforderlich (0761/892146)
Begegnungszentrum, Freytagstr. 6

Do 14.05., 15:00-17:00
Mit-Mach-Garten »MiMa« mit Café
Was blüht denn da?“
Gemeindezentrum Matthäus

Do 14.05., 17:00–19:00
Lebensspuren – Treffpunkt für Trauernde
Offenes Wohnzimmer, St. Albert, Sundgauallee 9

Sa 16.05 10:00-13:00
Kindersachenmarkt Hl. Familie
Pfarrgemeindehaus Hl. Familie, Hofackerstr. 29

So 17.05., 15:00 bis 16:15
Musikverein Freiburg-Hochdorf
Seebühne im Seepark

So 17.05., 14:00 bis 15:15
Artenvielfalt der Bäume im Seepark
Anmeldung unbedingt erforderlich!
Oekostation

Mo 18.05. 14:30- 17:30
Nähtreff vom Mosaik
Stadtteiltreff, Am Bischofskreuz 4

Mo 18.05. ab 19:00
Der historische Jesus und was man von ihm wissen kann
Vortrag Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Joachim Gehrke
Gemeindezentrum Matthäus

Mo 18.05. + Di 19.05, 19:30
Frühlingskonzerte Mittel-/Oberstufen AG
Aula des Wentzinger Gymnasiums

Mi 20.05., 8:00-9:30
Wegweiser Bildung
Kostenlose Beratung zu Schule, Studium, Ausbildung u.a.
Kindergarten St. Albert, Sundgaualle 9a

Sa 23.05. – So. 31.05.
Falko Traber Hochseilshow
900 Jahre Freiburg, Seepark

So 24.05., 15:00 bis 16:15
Skyline Big Band Landwasser
Seebühne im Seepark

Di 26.05. 17:00-19:00
Müsli selbst herstellen
Um Anmeldung wird gebeten
Nachbarschafstreff Zehntsteinweg 4

Studentensiedlung (StuSie)

Die Studentensiedlung am Seepark (StuSie) ist das größte Studentenwohnheim in Freiburg und bietet Platz für rund 1.500 Studierenden. In den 21 Häusern gibt es Apartments, kleine Wohngemeinschaften mit 2 bis 6 Studierenden und Stockwerksgemeinschaften mit bis zu 12 Studierenden (jeweils mit gemeinschaftlich genutze Küche und sanitären Einrichtungen).

Für Familien mit Wohnberechtigungsschein stehen einige 2- und 3-Zimmer-Wohnungen zur Verfügung.

Geschichte

Die StuSie wurde Mitte der 1960er Jahre nach Plänen der Stuttgarter Architekten Wolf Irion, Reiner Graf und Wolf Maier errichtet und sollte Platz für ca. 1300 Studierende bieten.

Einweihung war im Juli 1966: mit dabei war auch Kurt Georg Kiesinger, der damaligen Ministerpräsident des Landes. Er wurde Ende des gleichen Jahres zum Bundeskanzler gewählt.

Man beachte: die StuSie wurde schon 20 Jahre vor der Landesgartenschau 1986 gebaut. Einen Seepark, wie wir ihn heute kennen, gab es also noch nicht: der Flückigersee war in diesen Jahren noch ein Baggersee und das Gelände um den See noch weitgehend unbebaut; lediglich das Aussenbecken des Westbads entstand schon 1968.

Viele der Gebäude aus den 1960-er Jahren wurden im Laufe der Jahre saniert: häufig wurde dabei auch große Wohneinheiten in kleinere aufgeteilt. Einzelne Gebäude kamen hinzu, so dass Stand 2018 ca. 1.600 Studierende hier Platz finden.

Erweiterung 2018-2023

Die aktuelle Erweiterung der StuSie für ca. 850 weitere Bewohner ist der größte Umbau seit Einweihung vor ca. 50 Jahren. Hier ein ausführlicher Bericht dazu.

Studentensiedlung am Seepark (StuSie) im Freiburger Westen ist bereits heute – mit rund 1.500 Studierenden und 21 Häusern – Freiburgs größte Wohnanlage für Studierende. Bei diesem Bauprojekt liegt der Fokus auf nachhaltigem Bauen: bemerkenswert ist, dass zwar knapp 60% mehr an Wohnraum geschaffen werden, jedoch nur 20% der Fläche zusätzlich bebaut wird. Möglich ist das natürlcih nur, indem man in die Höhe geht: alle neuen Gebäude werden anstelle von bestehenden Gebäuden oder auf bisherigen Parkplätzen errichtet (keine Neubauten auf bisherigen Grünflächen).

Freizeitgestaltung

Die StuSie-Bar ist legendär, daneben gibt es viele Tutorate, Freizeitangebote und Sportmöglichkeiten. Alle Zimmer haben Internet-Zugang. oder die Universität in ca. zehn Minuten erreichbar.

Es gibt viele Freizeitmöglichkeiten auf dem Gelände, z.B. T.I.K Club auch einen Beachvolleyballplatz und einen Basketballplatz, welcher gleichzeitig auch als Fußballplatz fungiert.

Im T.I.K Club (= Tanz im Glück) gibt es Partys auf mehreren Floors, auf denen unterschiedliche Musik gespielt wird. Im Keller kann man sich auch Räume mit Klavier mieten, falls man musikalisch unterwegs ist. Zum Programm siehe www.tik-club.de

Studentische Belange werden von der StuSie e.V. vertreten, siehe www.studentensiedlung.de.

Einmal im Somme gibt es auf dem Gelände eine gr0ße StuSie Party, zu der auch Mitbürger/innern aus Betzenhausen immer herzlich eingeladen sind (siehe Hinweis z.B. im Bürgerblättle).

“Sammel-Unterkünfte” zu Semesterbeginn

Eine Wohnung in Freiburg zu finden ist seit Jahren schwierig. Das gilt insbesondere für Studienanfänger im Herbst, die neu nach Freiburg kommen und vorher keine Unterkunft organisieren konnten. Damit die Betreffenden wenigsten “ein Dach über dem Kopf haben”, bietet die StuSie mehrere Räume als Sammelstellen (Zimmer mit Mehrfachbetten) für geringe Übernachtungsgebühr. Nach einigen Wochen entspannt sich fast immer die Situation.