Spatenstich Erweiterung Anne-Frank-Schule und Kita Fang-die-Maus

Am 28.Mai war Spatenstich für die Sanierung und Erweiterung von Schule und Kita an der Wilmersdorfer Straße. Jetzt folgt rege Bautätigkeit, die dreieinhalb Jahren dauern dürfte.  Ende 2022 soll das anno 1971 errichtete Gebäude dann optisch, baulich und energetisch den aktuellen Ansprüchen entsprechen. Die Schule wird um Unterrichtsräume und Ganztagesräume umfangreich erweitert. Am Ende wird es auch eine große Mensa geben, und Kreativräume, einen Forscherraum, einen Ruheraum, Spielezimmer und mehr. Aus der zweigruppigen Kita „Fang die Maus“ wird eine sechsgruppige Einrichtung werden.

Beim Spatenstich anwesend waren u.a. Baubürgermeister Martin Haag und Bürgermeisterin Gerda Stuchlik, sowie Vertreter aus Bauverwaltung, Schulverwaltung, Schulleitung, Bürgerverein und Lokalpolitik. Architekt Cornell Fuchs vom Waldkircher Büro fuchs.maucher.architekten.bda erläuterte seinen Entwurf, mit dem er 2017 die europaweite Ausschreibung gewonnen hatte.  Die dreigeschossige Erweiterung in Richtung Süden wird unmittelbar an den Bestand der Schule angebaut. Somit reicht ein Aufzug, um beide Gebäudeteile barrierefrei zu machen.

An die Nordseite des Bestandsbaus wird der Verwaltungsbereich der Schule angebaut und an die Westseite der größte neue Bauteil: die Cafeteria, der zweigeschossige Ganztagesbereich der Schule und die dann auf sechs Gruppen erweiterte Kita Fang die Maus. Da die Schule und die Kita seit jeher eng zusammen arbeiten, ist es sinnvoll, neben jenen Bereichen, die notwendigerweise optisch und akustisch zu trennen sind, auch gemeinsam nutzbare Bereiche einzurichten.

Auf dem Gelände der Schule fallen der Betrachterin gleich der reiche Baumbestand und die schützenswerte Blumenwiese auf. Allerdings wird es notwendig sein, einige Bäume zu fällen, auch um die rückwärtig liegende, besonders schützenswerte Wiese zu schonen. Ende 2020 wird das Gebäudemanagement hier einige Großbäume umpflanzen; und die Ersatzpflanzungen für die gefällten Bäume kommen allesamt wieder auf das Gelände der Schule.

Die Gesamtkosten für dieses Bauprojekt betragen rund 27,6 Millionen Euro (ohne Ausstattung). Davon entfallen 15,2 Millionen auf die Schulerweiterung, 6,4 Millionen auf die Schulsanierung und 6 Millionen auf den Kita-Neubau.

Eine Bitte von Frau K. Schiafone, Rektorin der Anne-Frank-Schule (im aktuellen Bürgerblättle):

Die Baujahre werden natürlich auch mit Lärm und Gefahren verbunden sein. Die Baustellen-Zufahrt wurde auf der Seite „Am Bischofskreuz“ eingerichtet. Jede Baustellenzufahrt ist natürlich auch eine Gefahrenzone. Natürlich weisen wir Eltern und Kinder immer wieder auf diese Gefahrenstelle hin.

Gerne würden wir aber zu den Hauptzeiten, an denen die Kinder kommen und gehen, ehrenamtliche Verkehrshelfer einsetzen, die mit dafür Sorge tragen, dass die Laster und Bagger und die Kinder heil aneinander vorbei kommen.

Wer hätte Lust morgens zwischen 7.30 und 8.00 Uhr und / oder mittags zwischen 12.55 und 13.20 Uhr einen Einsatz als Verkehrshelfer bei uns zu machen?

Die Stadt Freiburg wäre bereit, für ein solches Engagement eine Aufwandsentschädigung zur Verfügung zu stellen.

Bei Interesse können Sie sich im Sekretariat melden (Tel. 201-7508 oder Mail sekretariat.afsvn@freiburger-schulen.bwl.de).

Geschichte der Störche in Betzenhausen

Der Bürgerverein arbeitet ehrenamtlich, um das Nest der Weißstörche auf dem Turm der St. Thomas Kirche in Alt-Betzenhausen instandzuhalten und dort eine Kamera zu betreiben. Hier zunächst ein paar Dinge zum Hintergrund.

Der Weißstorch (Adebar) stand lange Zeit auf der Liste bedrohter Tierarten. Mitte der 70er Jahre gab es in Baden-Württemberg nur noch 15 Weißstorch-Paare und davon keines mehr in unserer Region: der Bestand war seit Beginn der 50er Jahre kontinuierlich zurück gegangen. Im Jahr 2002 wurden dann aber schon wieder rund 200 Brutpaare gezählt, was etwa dem Stand der 50er Jahre entsprach. Heute sind es im ganzen Land über 600 Brutpaare. Zu dieser schönen Entwicklung hat auch das Nest auf dem Turm der St. Thomas Kirche seinen kleinen Beitrag geleistet (siehe Bilder unten).

Das Storchennest auf dem Turm der St. Thomas Kirche hat schon eine lange Tradition und bis 1938 kümmerte man sich auch um die Instandhaltung. In den 1950-ger Jahren kehrten die Störche zeitweise zurück: aber entsprechend dem allgemeinen Trend, blieb der Turm in den nachfolgenden Jahrzehnten unbewohnt. Um Störche wieder anzulocken, wurde 1981 ein neuer Nistkorb eingerichtet. Initiator war der Deutschen Bund für Vogelschutz, ein Vorläufer vom heutigen Naturschutzbund Deutschland (Nabu).  Das Nest hatte man bei einem Korb-Flechter aus Schleswig-Holstein anfertigen lassen; die Feuerwehr sorgte für den Transport nach oben. Sogar die lokale Presse berichtete über dieses Ereignis.

Aber das reichte nicht aus: vorerst blieb das Nest unbewohnt, genauso wie andere Nester in der Umgebung. Also versuchte man es Ende der 80er Jahre mit Auswilderung einige Jungtiere in unserer Region: beteiligt an dieser Initiative war u.a. der Tierfilmer Hagen Späth, der später auch Mitbegründer des Vereins „SOS Weißstorch“ wurde. In den Folgejahren (ab 1992) dann der Erfolg: es fanden fast durchgängig Störche ihr Zuhause auf dem Turm der Thomaskirche und fast immer hat auch Nachwuchs überlebt. Damit war die Wiederansiedlung gelungen: im Mai 2009 wurde der Kirche St. Thomas die Nabu-Plakette „Lebensraum Kirchturm“ verliehen (entgegen genommen vom Pfarrer der Gemeinde Heilige Familie).

Weiteren Informationen, speziell über die allgemeine Entwicklung der Weißstörche im Breisgau, ist beim Verein „SOS Weißstorch“ zu finden, der sich nach den genannten Erfolgen umbenannte in Weissstorch Breisgau e.V.

Geschichte des Bürgervereins

Seit über 100 Jahren ist Betzenhausen ein Stadtteil von Freiburg, die Eingemeindung erfolgte am 1.1.1908.

Der Lokalverein

Der Lokalverein als Vorläufer des Bürgerverein wurde schon zwei Jahre nach der Eingemeindung gegründet „Zur Wahrung und Förderung örtlicher Interessen des Vorortes Betzenhausen unter Ausschluss von Politik und Religion“ (aus der ersten Satzung vom 10.4.1910). Erste Themen waren elektrisches Licht, ein Schülerbad im Schulhaus und auch damals schon die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, inkl. Straßenbahn. Der elektrischen Strom kam 1917. Eine erste Buslinie durch Betzenhausen kam 1921, die auch viel genutzt wurde. Auf die Strassenbahn mussten man dann doch etwas länger warten, wie wir heute wissen. Im Jahr 1931 kam schliesslich eine Gasleistung: ebenfalls ein Anliegen, für das sich der Lokalverein eingesetzt hatte.

Im Jahr 1933, dem 25-ten Jahr nach der Eingemeindung, dann eine erste Jubiläumsfeier. Eine entsprechende Feier zum 25-jährigen Jubiläum des Lokalverein gab es dann nicht mehr. Die politischen Verhältnisse ließen eine unabhängige Arbeit nicht mehr zu: stattdessen löste sich der Lokalverein 1936 auf.

Neugründung Orts-/Bürgerverein

Erst 1952 kam es zur Neugründung als Ortsverein; die Gründungsversammlung war im „Bierhäusle“ in Lehen. Die Errichtung der Genkstätte auf dem Betzenhausener Friedhof zur Erinnerung an die Gefallenen war eines der ersten grossen Themen (eingeweiht 1959). Der Bau der Autobahn nach Basel war ein anderes wichtiges Thema: damals gab es Planungen, welche die Trasse noch viel dichter an Freiburg sahen (etwa bei der heutigen Paduaallee). Glücklicherweise drängte der Ortsverein zusammen mit anderen Bürgervereinens im Freibuger Westen auf eine Lösung hinter dem Lehener Bergle, wie sie heute ist. Und die 50 Jahre Zugehörigkeit zu Freiburg konnte dann auch wieder gefeiert werden.

Seit 1965 steht in Betzenhausen Gaskugel als Gas-Reservespeicher der Badenova für Freiburg und die Region. Heute sicher das Erkennungszeichen für Betzenhausen: der damalige Bürgerverein war wenig begeistert und protestierte (Landschaftsschutzgebiet). Ansonsten waren Verkehrsprojekte auch immer wieder Thema ab den 1960-ger Jahren; zentral z.B. der Ausbau von Padua- und Sundgauallee. 1983 kam dann endlich auch die Staßenbahn nach Betzenhausen. Bis Anfang der 1980 Jahre war die Dietenbachstrasse eine Durchgangsstrasse mit sehr grossen Verkehrsaufkommen: dass sie gesperrt wurde, lag sicher auch an den Bemühungen des Bürgervereins.

Im Januar 1976 erschien das erste Bürgerblättle: vorher hatte der Bürgerverein teilweise Beiträge in den Lokalnachrichten Freiburg-West veröffentlicht. Es wurde eine Erfolgsgeschichte (siehe Details hier…), denn im Sommer 2018 erschien die 250-te Ausgabe des Stadtteil-Magazins (aktuell verteilt mit Auflage 7.500).

Wichtiges Thema in den 1970/80-ger Jahren waren darüber hinaus die Entwicklungen am Flückingersee bzw. dem heutigen Seepark, der mit der Landesgartenschau 1987 entstand (und dem ersten Seenachtsfest). Damals wurde auch das heutige Bürgerhaus gebaut: verbunden mit vielen Diskussionen zur Nutzung. Im Januar 1987  lud der Bürgerverein zum ersten Neujahrsempfang, damals noch im Vereinsheim in den Tränkematten.

Die jüngste Vergangenheit

Der Bürgerverein (mit Dr. Thomas Hammerich als Vorsitzendem) kämpfte viele Jahre um ein Jugendzentrum in Betzenhausen-Bischofslinde, das wir heute als Chummy kennen.

Zur Aufwertung des Stadtteils wurde das Zentrenaktivierungskonzept (ZAK) erstellt mit den bisherigen Maßnahmen zur Neugestaltung des Platzes am Bischofskreuz und der Staßenbahnhaltestelle Sundgauallee/Betzenhauser Torplatz.

Und auch gefeiert wurde immer wieder: z.B. bei den jährlichen Neujahrsempfängen, aber vor allem auch das Jubiläum zum 100-ten Jahr der Zugehörigkeit zu Freiburg.

Amtszeit der bisherigen Vorsitzenden

Ab 1910  Ludwig Kiesel, Mühlenbesitzer
Ab 1919  Josef Raimund Müller, Hauptlehrer und Schulleiter
Ab 1929  Herr Kunzelmann, Bahninspektor
Ab 1933  Otto Ritt, Bäckermeister

1936 Auflösung des Lokalvereins
1952 Wiedergründung mit Otto Ritt

Ab 1952  Karl Unmüßig, Zimmermeister, Unternehmer
Ab 1967  Walter Kiefer, Stadtrat und ÖTV- Vorsitzender
Ab 1975  Willy Kapp, Installateurmeister
Ab 1987  Rolf Abendschein, Architekt, Projektleiter
Ab 2005 Dr. Thomas Hammerich, Hals-,Nasen-Ohrenarzt
Ab 2011 Nicolai Bischler
Ab 2018 Rolf Baiker
Ab 2019 Beate Diezemann

Die Geschichte von Betzenhausen

Seit über 100 Jahren ist Betzenhausen ein Stadtteil von Freiburg, die Eingemeindung erfolgte am 1.1.1908.

Hier ein kurzer Blick auf die Vorgeschichte des Stadtteils, denn Betzenhausen zählt zu den ältesten Umlandsiedlungen von Freiburg:

  • 932 gilt als das Jahr einer ersten Erwähnung von „Bezenhusa“ in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Einsiedeln durch Otto I. Dort blieb die Bauerngemeinde auch ca. 250 Jahre. Die gleiche Urkunde nennt übrigens auch unsere heutige Partnergemeinde Tenigen als „Deninga“: eine durchaus bemerkenswerte Gemeinsamkeit.
  • 1299 wird der Bischof von Straßburg – Konrad II von Lichtenberg – von rebellischen Bürgern Freiburgs vor den Toren der Stadt verletzt (am Bischofskreuz) und stirbt nach Rückkehr in Straßburg.
  • Im Jahr 1381 kauft Freiburg die Gemeinde Betzenhausen; gut 400 Jahre hält dieses Untertanenverhältnis.
  • 1806 wird Betzenhausen eine selbständige Gemeinde im Großherzogtum Baden. Die Einwohner waren daraufhin freie Bürger, mit Gemeinderat und eigenem Bürgermeister.

Was dann geschah:

  • 1908 waren es vor allem wirtschaftliche Gründe, die Betzenhausen zu Freiburg führten. Die Stadt sah eine Chance zur Ausdehnung nach Westen (noch heute aktuell), im Gegenzug erhielt Betzenhausen eine eigene Wasserleitung, neue Straßen und es begann die Geschichte der Gerhard Hauptmann Schule.
  • 1910 gründet sich der Ortsverein, aus dem später der Bürgerverein Betzenhausen entstand.
  • Die beiden Weltkriege hinterließen Leid und große Zerstörung auch in Betzenhausen.
  • Ab 1963 wird der Bezirk Bischofslinde gebaut mit dem Platz am Bischofskreuz als Zentrum; eine neue Bischofslinde wird als Gründungssymbol gepflanzt. Etwa zeitgleich Beginn des großen, sozialen Wohnbauprojekts „Zehnsteinweg“.
  • 1965 Einweihung „StuSie“, der größten Studentensiedlung in Freiburg.
  • 1986 Landesgartenschau als Grundlage für den heutigen Seepark.
  • 2012 Beim ZentrenAktivierungsKonzept (ZAK) beginnt die Umsetzung mit Platz am Bischofskreuz und Neugestaltung Sundgauallee.

Für Interessierte hier ein Hinweis auf den „Kultur- und Geschichtskreis Betzenhausen-Bischofslinde e.V.“, der sich seit 1998 um Themen in der Geschichte von Betzenhausen-Bischofslinde kümmert: siehe www.kuge-freiburg.de.

 

Bürgerblättle Juni/Juli 2019

Ausgabe 256, einzelne Themen:

  • Bericht Jahreshauptversammlung
  • Baugebiet Obergrün
  • Anne Frank Schule
  • Die älteste Solargehwegleuchte…

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Radfahren an der Sundgauallee

Bürgersteig zwischen Dietenbachstraße und Paduaallee

Der Bürgersteig entlang der Sundgauallee zwischen Dietenbachstraße (Kiosk) und Paduaallee an der Südseite der Sundgauallee ist sehr schmal und schon deshalb nur als Fußweg vorgesehen. Trotzdem wird er häufig auch von Radfahrern genutzt. Mit der Folge von teilweise schon gefährlichen Begegnungen.

Aus diesem Grunde hatten wir im Februar eine Begehung mit Vertretern des GuT. Als Ergebnis wird ein Verbotsschild für Radfahrer aus Richtung Dietenbachstr. montiert. Von der Paduaallee kommend werden Fahrradsymbole angebracht, um Radfahrer auf die Strasse (Sundgauallee) zu leiten.

Probelauf für Radfahren im Abschnitt Angelius-Silesius-Str. und Dietenbachstr.

Mit Fertigstellung der neuen Haltestelle Betzenhauser Torplatz und zugehöriger Umgestaltung der Sundgauallee (ZAK) im Nov. 2016 wurde für Radfahrer eine eigene Spur direkt auf der Strasse eingerichtet. Da sich auf der Südseite der Sundgauallee viele Geschäfte für den täglichen Bedarf befinden, gab es den Wunsch, zusätzlich auch das Radfahren auch auf dem neuen Gehweg zuzulassen (insbesondere für die Gegenrichtung zum Autoverkehr). Deshalb wurde ein einjähriger Probelauf vereinbart mit der Beschilderung „Fußgänger“ und Zusatz „Radfahrer frei“. Wir hatten auf vorsichtiges Verhalten der Radfahrer und Toleranz bei Fußgängern gehofft.

Aber es gab immer wieder Beschwerden und „Zusammenstöße“. Wir haben deshalb jetzt die Stadt gebeten, den Probelauf zu beenden und den Hinweis „Radfahrer frei“ abzunehmen (wird in Kürze vom GuT umgesetzt). Bei der Jahreshauptversammlung im März wurde die Änderung schon vorgetragen und von vielen Mitgliedern begrüßt. Das Verbot gilt in beiden Richtungen, wobei Radfahrer aus Richtung Dietenbachstr. ja ohnehin die vorgesehenen Trasse neben dem Autoverkehr nutzen sollen. Auf dem Bürgersteig selbst gilt also jetzt: Absteigen und das Rad ggf. ein paar Meter schieben.

Gefahr durch Asiatische Tigermücke

Die Asiatische Tigermücke ist bei uns eigentlich nicht heimisch und sie ist sehr aggressiv. Seit dem Jahr 2015 gibt es Populationen in Freiburg (im Sommers 2018 auch im Nachbarstadtteil Mooswald gemeldet).

Weibchen der Asiatischen Tigermücke auf einem Ligusterzweig sitzend

Der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zu Bekämpfung der Schnakenplage e.V. (KABS e.V.) angegliederte Institut für Dipterologie (ID) wurde von der Stadt Freiburg beauftragt, diese Populationen zu bekämpfen und zu eliminieren.

Geeignete Brutstätten der Asiatischen Tigermücke sind jegliche Behältnisse natürlicher oder künstlicher Art, in denen über mehrere Tage hinweg Wasser stehen kann.

Im ersten Schritt ist es wichtig, vorhandenen Populationen zu melden, alle relevanten Informationen zur Meldung sind unten dem nachfolgendne Link zu finden:  www.freiburg.tigermuecke.info.

 

Sanierung „Spielkrater“ im Seepark im Rahmen des 900 jährigen Stadtjubiläums

Im Jahr 2020 feiert die Stadt Freiburg ihr 900 jähriges Stadtjubiläum. Aus diesem Anlass sollen 3 Spielplätze, zusätzlich zu den ohnehin vorgesehenen Sanierungen, neu gestaltet werden. Die Fertigstellung des Umbaus soll Mitte 2020 abgeschlossen sein. Das Garten- und Tiefbauamt, das für den Unterhalt von Spielplätzen zuständig ist, hat aus der Prioritätenliste die Spielplätze ausgewählt, die dafür in Frage kommen. Einer davon ist der Spielplatz „Spielkrater“ im Seepark (und auch der Spielplatz am Dietenbachpark).

Dieser Spielplatz liegt recht versteckt zwischen der östlichen Spitze des Sees und dem Schongauerweg und dürfte manchem Stadtteil-Bewochner deshalb gar nicht bekannt sein. Der Spielkrater ist darüber hinaus in die Jahre gekommen und soll im Rahmen des Sanierungsprojektes zu einem Mehrgenerationenplatz werden.

Bei einem Bürgerbeteiligungsverfahren will das GuT alle Interessierten mit ihren Wünschen und Vorstellungen einbeziehen. Zu einem ersten Beteiligungs-Treffen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen hatte das GuT am Freitag, den 3. Mai 2019 eingeladen, siehe auch Details in Einladung_Seepark_Spielkrater.

Wir werden hier über den Stand der Entwicklungen berichten.

Juli 2019: Bei herrlichem Wetter fand am 10. Juli 2019 ein 2. Beteilungsverfahren vor Ort statt.

Leider war die Beteilung sowohl von Kindern wie auch von Jugendlichen und Erwachsenen nicht sehr gut. Doch die Anwesenden waren von der Ausarbeitung des Entwurfs begeistert und können deren Umsetzung kaum erwarten. Es wird für jede Altersgruppe etwas dabei sein, um so einen Mehrgenerationenspielraum zu bieten. Die Öffnung des Spielkraters zur großen Liegewiese am Seepark, wird die jetzige versteckte unsichere Lage entschärfen und den Benutzern noch mehr Bewegungspielraum geben.

Beginn der Bauarbeiten ist für Beginn 2020 angedacht. Fertigstellung wird zum Sommer 2020 zugesagt. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) hat gemeinsam mit Herrn Braun vom Büro Ramboll Studio Dreiseitl aus Überlingen eine sehr innovative und schöne Lösung erarbeitet, die auch Kindern mit Behinderung Spielmöglichkeiten bieten wird.
Wenn jetzt die Stadt Freiburg sich noch überlegen würde, ob sie nicht doch eine Toilette in dem Bereich einrichten könnte, wäre vielen Anliegern und freizeitgenießenden Menschen geholfen. Schließlich muss für die Wasserspiele eine Trinkwasserleitung neu verlegt werden. Die nächsten öffentlichen Toiletten sind bei der Öko-Station und dem Bürgerhaus! Es wäre nett, wenn die Verwaltung darüber nachdenken würde. Die „Buschtoiletten“ der Seeparkbenutzer sind eine Zumutung.

Anti-Graffiti Aktion in Betzenhausen-Bischofslinde

Am 11.05.2019 fand zum 15.ten Mal der Aktionstag  Solidarmodell „Anti-Graffiti“ in Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde statt.

An 15 Objekten wurden bei der diesjährigen Aktion Illegale Graffiti im Stadtteil Betzenhausen-Bischofslinde durch ehrenamtliches Engagement der Malerbetriebe entfernt. Die Federführung hatte wieder der Verein Sicheres Freiburg e. V. der den Aktionstag gemeinsam mit dem Bürgerverein Betzenhausen – Bischofslinde, der Malerinnung Freiburg/ Müllheim, der Polizei, der Jugendhilfe im Strafverfahren, der VAG und vielen weiteren Akteuren organisierte.

Farbschmierereien verursachen nicht nur einen hohen wirtschaftlichen Schaden, sie sind auch ein Straftatbestand. Sie verärgern ebenso Hauseigentümer, Mieter und häufig auch Besucher, die ihr Bedauern ausdrücken über die negative Veränderung des Stadtbildes. Die Folge: Man fühlt sich im eigenen Stadtteil zunehmend unwohl und im schlimmsten Fall sogar bedroht, da das subjektive Sicherheitsgefühl dann oftmals beeinträchtigt ist. Nach der Reinigung und dem neuen Anstrich wirken die Zu- und Abgänge freundlicher und heller.

Dank der guten Zusammenarbeit aller Kooperationspartner konnten nach der Begrüßung und Eröffnung der Aktion durch den Ersten Bürgermeister Herrn von Kirchbach in diesem Jahr wieder viele Objekte, deren Eigentümer der Reinigung zugestimmt haben, in diesem Stadtteil gereinigt werden.

Auch die VAG, die den Aktionstag seit Anbeginn unterstützt, beteiligte sich mit der Reinigung ihrer Haltestellen in dem Stadtteil.

Es wurden auch umfangreiche Reinigungen in Abstimmung mit dem Garten- und Tiefbauamt durch die gemeinnützige Freiburger Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft mbH unter anderem im Seepark durchgeführt. Auch hier wirkt alles viel heller, gepflegter und freundlicher. Das subjektive Sicherheitsgefühl wir dadurch gestärkt und es entsteht eine positive Wahrnehmung aller Besucher, sei es aus Freiburg oder dem Ausland.

Trotz schlechter Wetterprognose konnten alle Arbeiten im Trockenen erledigt werden. Unser Dank gilt allen Akteuren, die durch ihr großes, ehrenamtliches Engagement diesen Aktionstag ermöglichten.

Für alle an diesem Aktionstag gereinigten Flächen gibt der Verein Sicheres Freiburg e.V. eine 3-monatige Nachstreich Garantie: Sollte in den nächsten drei Monaten an den gereinigten Flächen Sachbeschädigungen durch Beschmierungen auftreten, werden diese umgehend beseitigt. Dazu bitte einfach eine formlose Meldung, am besten per Mail an diese Adresse:

Kontakt: Sicheres Freiburg e.V., Mark Bottke, Rathausplatz 2-4, 79098 Freiburg, Tel.: 0761 2927 2098, eMail: info@sicheres-freiburg.de

Hier die ausführliche Pressemitteilung zum Solidarmodell von Sicheres Freiburg mit Bildern aus unserem Stadtteil. Konzept und Fotos der letzten Aktionstage finden Sie auf der Homepage des Vereins unter www.sicheres-freiburg.de.


Grundsätzliches zur Beseitigung illegaler Graffiti

Private Eigentümer/innen, die Graffiti an ihren Gebäuden fachmännisch durch Ansprechpartner der Malerinnung entfernen lassen, erhalten die Absicherung, dass innerhalb eines halben Jahres die Kosten zur Beseitigung einer erneuten Sachbeschädigung durch Graffiti bis zu zwei Mal durch die Stadt Freiburg übernommen werden. Seit 2018 hilft der Verein Sicheres Freiburg im Auftrag der Stadt Freiburg den betroffenen, privaten Eigentümern.

Hierbei übernimmt der Verein unter bestimmten Bedingungen die Kosten zur Beseitigung illegaler Graffiti. Weitere Informationen finden Sie hier: Anti-Graffiti-Kostenübernahme


Legale Graffiti

Der Verein „Sicheres Freiburg e. V.“  fördert auch legale Street-Art- und Kunstprojekte. Auf der Homepage unter www.freiburg.de/graffiti sind diejenigen Orte in Freiburg aufgeführt, an denen Farbe erlaubt ist, und welche Regeln dabei zu beachten sind. Freigegebene Flächen sind in Betzenhausen z.B. die Unterführung Berliner Allee bei den Schrebergärten, aber auch die drei Unterführungen unterhalb der Sundgaualle.


Nachtrag Juli 2019: Neue Initiative „Graffiti-Alarm – Für ein schönes Stadtbild“.

Hintergrund: Viele Kommunen kämpfen mit illegalen Graffiti, laut einer Studie des Deutschen Städtetags summieren sie sich bundesweit alljährlich auf 200 Millionen Euro. In Freiburg hat die Stadt 2018 rund 238.000 Euro für die Beseitigung der Schäden allein auf eigenen Objekten ausgegeben.

Bei einer Info-Veranstalltung der Stadtverwaltung zur illegalen Graffiti haben sich sich 15 Freiburger Institutionen zur neuen Initiative „Graffiti-Alarm – Für ein schönes Stadtbild“ zusammengeschlossen, um verstärkt gegen illegale Graffiti vorzugehen und sich künftig mit Erfahrungs- und Fachwissen gegenseitig zu unterstützen. Ziel der Initiative: Das Stadtbild soll verbessert werden. Aktuell beteiligt sind u.a.: Justiz, Polizei, FWTM, Verband Haus & Grund Freiburg, Wohnungsunternehmen (z.B. Bauverein Breisgau eG, Freiburger Stadtbau GmbH, Heimbau Breisgau eG, Vonovia), VAG, Stiftungen der Erzdiözese Freiburg, Evangelische Kirche, Amt für Vermögen- und Bau BW (Universitäts- und Landesgebäude).

Hier ist die vollständige Pressemitteilung „Graffiti Alarm“ zu finden.

Stadtteiltreff in neuen Räumen

Eröffnung der neuen Räume des Stadtteiltreffs am Samstag, den 11. Mai 2019

Die Quartiersarbeit Betzenhausen-Bischofslinde des Caritasverbandes Freiburg Stadt e. V. ist umgezogen. In zentraler Lage, Am Bischofskreuz 4, bietet der Stadtteiltreff Bürgersprechstunden, Beratungs- und soziokulturelle Angebote und ist Treffpunkt von Selbsthilfegruppen. Eine Übersicht zur Quartiersarbeit Betzenhausen Bischofslinde ist zu finden unten www.quartiersarbeit-bb.de.

Die neuen Räumlichkeiten eigenen sich für Vorträge und Veranstaltungen, ein Stadtteil-Schaufenster informiert über Aktuelles im Quartier.

Die Eröffnungsveranstaltung am Samstag, den 11. Mai 2019, ab 11 Uhr kamen viele Besuche (Einladung siehe hier).  Der Tag wurde eröffnet von Dr. Rainer Gantert, Vorstand des Caritasverbandes Freiburg-Stadt e. V., der die Geschichte und Erfolge in der Quartiersarbeit schilderte. Es folgten Grussworte von Boris Gourdial, dem Leiter des Amtes für Soziales und Senioren Freiburg, und Werner Hertleif als Vetreter des Bürgervereins.

Viel Sonne (es regente erst nach Ende der Feier), Zauberer, Kinderschminken und musikalische Beiträge rundeten das Rahmenprogramm der Eröffnungsfeier ab.

Jetzt ist das Stadtteilbüro also direkt am Platz am Bischofkreuz zu finden. Auch der Bürgerverein wird diese Räume zukünftig nutzen können für Treffen, zur Unterbringung des Archivs, aber auch ganz einfach als postalische Adresse.

Hier der ausführliche Bericht in der Badischen Zeitung.


Nachtrag Juli 2019:  Der Bauverein fördert Stadtteiltreff vom Caritasverband – Positives Zwischenfazit zwei Monate nach der Eröffnung des Stadtteiltreffs

Exakt zwei Monate nach der Eröffnung des Stadtteiltreffs Betzenhausen-Bischofslinde ziehen der Caritasverband Freiburg-Stadt e.V. und die Bauverein Breisgau eG ein positives Zwischenfazit. „Bereits seit den ersten Tagen nehmen die Bürgerinnen und Bürger den Stadtteiltreff an und beleben das Miteinander“ berichtet Dr. Rainer Gantert, Vorstand Caritasverband Freiburg-Stadt e.V.. Die Bauverein Breisgau eG hat die Räume des Stadtteiltreffs Am Bischofskreuz 4 an den Caritasverband Freiburg-Stadt e.V. vermietet. Die Genossenschaft fördert mit 500 Euro die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements.

Jörg Straub, Vorstand Bauverein Breisgau eG verdeutlicht: „Das Engagement des Caritasverbands ist vorbildlich und ermöglicht ein selbstbestimmtes Wohnen auch für Menschen mit Einschränkung. In Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein entsteht hier ein engmaschiges Netzwerk.“ … Hier die zugehörige Pressemitteilung vom 15. Juli auf Regiotrends.