Lieferzonen Sundgauallee mit neuem Zeitfenster

Einen Parkplatz in der Sundgauallee zu finden ist nicht immer einfach, erst recht nicht für die Lieferanten und Paketdienste für die Gewerbetreibenden.

Am 4. April 2017 fand eine Besprechung mit Vertreter(innen) des Garten-und Tiefbauamtes, des Amtes für Stadterneuerung und Projektentwicklung, der SUBI und des Bürgervereins statt.

Zunächst wurden die Probleme vor Ort besprochen. Fakt ist, dass der Fahrradschutzstreifen nicht als Lieferzone genutzt werden darf. Im Laufe des Gesprächs einigte man sich darauf, die eingerichteten Lieferzonen bestehen zu lassen, die Zeiten aber anzupassen. Die neuen Lieferzeiten sind nun von 6:00 Uhr bis 12:00 Uhr. Dies soll zunächst als Problelauf gelten.


 

Fotos Neujahrsempfang 2017

Jahreshauptversammlung 2017

Wie immer fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des Bürgervereins am 02.03.2017 im Bürgerhaus Seepark statt. Der Vorsitzende Nicolai Bischler konnte von einer Vielzahl von Aktivitäten des Bürgervereins berichten. So befasste sich nicht nur der Vorstand selbst mit den jeweils aktuellen Fragestellungen in Betzenhausen-Bischofslinde, unter anderem auch in einer Sondersitzung zum Thema Wohnen, sondern es waren hier […]

Storchennestbetreuer für Betzenhausen-Bischoflinde gesucht

Im Breisgau gibt es zwischenzeitlich über 100 Storchenhorste, so dass für jedes Storchennest ein oder zwei Personen als Ansprechpartner für die Nestpflege zuständig sein sollten.

Die jährliche Nestpflege ist wichtig für das Überleben der Jungstörche während der oft nasskalten Witterung nach dem Ausschlüpfen im Mai.

Deshalb wird für Betzenhausen-Bischofslinde ein oder besser zwei Tier- und Naturfreunde gesucht, die einmal im Jahr im Oktober oder November das Nest reinigen und für die neue Brut herrichten.

Bei der ersten Nestpflege erfolgt Hilfe und Einweisung durch den Verein.

Interessenten können sich beim Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde, Rainer Klotter, meira@freenet.de, Tel.: 0761/4 30 94 95, oder bei Weissstorch Breisgau e.V., gustav.bickel@gmail.com, Tel.: 07664 4644

 

 


Sommerfest 2016

Freie Fahrt auf der Sundgauallee

Seit Montag, den 7. November 2016 heißt auf der Sundgauallee wieder freie Fahrt. Um 11.30 Uhr haben Baubürgermeister Prof. Martin Haag und Nicolai Bischler, der Vorsitzende des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde, diese Verkehrsader im feierlichen Rahmen wieder für den Verkehr freigeben. Rund sieben Monaten intensive Bauzeit finden damit einen Abschluss.

Die Verkehrsfreigabe

Die Umgestaltung der Sundgauallee zwischen Dietenbachstraße und Angelus-Silesius-Straße ist zentraler Bestandteil des Zentren-Aktivierungs-Konzepts Betzenhausen-Bischofslinde (ZAK) – gehen sie doch im Kern auf eine Idee des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde aus dem Jahre 2007 zurück, als der damalige Vorsitzende, Dr. Thomas Hammerich, die ersten Ideen dazu lieferte.

Hiermit sollen die Stadtteilzentren Am Bischofskreuz und Sundgauallee durch Um- und Neugestaltung gestärkt werden. Für die konkrete Planung seit 2012 hatte es auch vielfache Rückkopplung mit der Bevölkerung und mit den dort ansässigen Geschäften, Der Interessensygemeinschaft SUBI und dem Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde gegeben. Über diese Beteiligung konnte das federführende Amt für Projektentwicklung und Stadterneuerung (APS) erreichen, dass im vergangenen Dreivierteljahr der Bauarbeiten möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sowie der Einzelhandel gut informiert waren.

Dies war wichtig, weil drei große Projekte gebündelt wurden: Gleichzeitig zur Umgestaltung der Sundgauallee fand auch eine notwendige Erneuerung der Straßen einschließlich Sanierung der Sundgaubrücke sowie die Sanierung der Straßenbahngleise statt.

Die größte Herausforderung, so Bürgermeister Haag, gab es in diesem Jahr zwischen dem 25. Juli und dem 11. September, als die Stadtbahn wegen der Gleiserneuerung nicht fuhr. Gute Koordination aller Gewerke sowie Arbeitszeiten bis in die späten Abendstunden und an Wochenenden ließen die Stadtbahnen ab Schulbeginn am 12. September wieder fahren. Wichtig für die Zeit der Umbauten war auch das begleitende Baustellenmarketing. Ein Geschäftsstraßenmanagement konnte die verschiedenen Beteiligten mit ihren speziellen Bedürfnissen und Anliegen immer wieder an einen Tisch bringen und gemeinsam Projekte wie die regelmäßige Informationen entwickeln und umsetzen. Bürgerverein, IG Subi, Stadt, Freiburger Verkehrs AG (VAG) entwickelten gemeinsam Informationsfaltblätter und Baustellenschilder.

Prof. Dr. Martin Haag bei der Eröffnungsrede

Der verantwortliche Bürgermeister Haag zeigt sich zufrieden: „Der aufwendig betriebene Planungsprozess mit vielen Beteiligungs – und Informationsveranstaltungen hat sich gelohnt. Über die so hergestellte Transparenz konnte das Dreivierteljahr dauernder Bauarbeiten gut über die Bühne gehen!“

Haag dankt allen Beteiligten. Dies auch, weil durch den intensiven Austausch mit den Wohnungseigentümerinnen und -eigentümern die Umgestaltungsarbeiten über die öffentlichen Flächen hinaus bis an die Hausfassaden in einem einheitlichen Erscheinungsbild realisiert werden. Vor allem aber dankte Haag den Bürgerinnen und Bürgern, die mit viel Geduld die Bauzeit überstehen mussten.

Nicolai Bischler konnte dem nur zustimmen: „Jetzt, wo der Verkehr wieder fließt, haben wir endlich wieder Normalität auf der Sundgauallee und den Umleitungsstraßen!“

Bischler dankte ebenso allen beteiligten Ämtern, der VAG, der Badenova und Firmen, insbesondere den Menschen, die an den Planungen und den Bauarbeiten mitgewirkt haben, für ihre gute Arbeit. Besonders erfreut zeigte sich Bischler darüber, dass der Zeit- und Kostenplan eingehalten wurde.

Nicolai Bischler bei der Eröffnungsrede

Laut Bischler muss aber die beste Planung den Test in der Realität bestehen. Und so bleibt es seiner Meinung nach nicht aus, dass man möglicherweise an verschiedenen Punkten nachbessern muss.

Ein solcher Punkt ist die Höhe der Bordsteine am Übergang der Haltestelle des Betzenhausertor Platzes. Hier hat sich gezeigt, dass die 3 cm für viele Menschen mit Handicap ein richtiges Problem darstellen.

„Da sich in direkter Nähe zur Haltestelle die Ernst-Winterer Wohnanlage des Rings für Körperbehinderte haben, in der viele Menschen mit Rollstuhl oder Rollatoren leben, sehen wir als Bürgerverein hier Handlungsbedarf!“, so der Vorsitzende des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde.

Radelnde Menschen haben nun einen 1,5 bis 1,75 Meter breiten Streifen auf der Fahrbahn. Personen, die zu Fuß gehen, finden mindestens 2,5 Meter breite Gehwege vor. An den Kreuzungen Hofacker- / Dietenbachstraße und Angelus-Silesius- / Aschenbrennerstraße sowie der Querungsstelle am Betzenhauser Torplatz können sie sicher über die Straßen gelangen. Da sich auf der Südseite der Sundgauallee viele Geschäfte für den täglichen Bedarf befinden, gab es die Forderung, das Radfahren auch auf dem neuen Gehweg zuzulassen. Die Beschilderung lautet deshalb „Fußgänger“ mit Zusatz „Radfahrer frei“. Diese Regelung ist aber in Absprache mit dem Bürgerverein ein einjähriger Probelauf. Bischler wünschte sich hier von den Radfahrern mehr Vorsicht und den Fußgängern mehr Toleranz!

Neu: die schlafende Bedarfsampel!

Die Haltestellen der Stadtbahn auf Höhe des Betzenhauser Torplatzes sind jetzt versetzt angeordnet und auseinander gezogen. Dazwischen können Menschen zu Fuß oder per Rad die Sundgauallee breitflächig queren. Auch die neue 20er-Zone für den Autoverkehr dient der sicheren Querung ohne Ampel. Für Blinde, Sehbehinderte und Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist eine Signalanlage für die Fahrbahnen eingerichtet, die im Regelzustand dunkel ist und auf Anforderung des Tasters den Individualverkehr anhält – eine sogenannte schlafende Bedarfsampel.

 Wie geht es weiter?

Mit dem jetzigen Abschluss des ersten Bauabschnittes ist das ZAK noch nicht gänzlich umgesetzt. Weitere Fördergelder hat das APS beim Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ bereits beantragt. Es sollen noch zwei weitere Bauabschnitte folgen:

Zunächst der Betzenhauser Torplatz, für den 2016/17 die Planung stehen und 2018 der Umbau folgen soll. Dann kommt der Abschnitt östlich des ersten Bauabschnitts, der 2017/18 geplant und 2019 umgebaut werden soll. Das APS will auch dank der bisherigen positiven Erfahrungen und aufgebauten Netzwerke im bisherigen Verlauf die noch ausstehenden Bauabschnitte beteiligungsintensiv planen, wie die Pressestelle der Stadt Freiburg mitteilte.

Es will die Öffentlichkeit wie die spezieller Zielgruppen gleichermaßen beteiligen. Die nächsten Informationsveranstaltungen sind für Anfang 2017 geplant.

Da die Verwirklichung der beiden Bauabschnitte unter dem Vorbehalt, dass die erforderlichen Mittel in den Beratungen zu den Doppelhaushalten 2017/18 sowie 2019/20 bereit gestellt werden forderte Bischler die anwesenden Gemeinderäte auf, sich tatkräftig für die Realisierung einzusetzen!

Siehe auch Fotoreportage zum Umbau der Sundgaualle im Heft Facetten 01/2017 der VAG. Siehe hier  VAG Facetten Download

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Einladung zur 2. Vernissage im Stadtteil-Treff

Jessica

Ziegelbauer

Malerei

Zeichnungen

Der Arbeitskreis Kunst im Stadtteil lädt Sie herzlich ein zur 2. Kunstausstellung des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde  „Kunst im Stadttteil“. Mit Malerein und Zeichnungen von Jessica Ziegelbauer

Musik: Jürgen Hagenlocher (Tenorsaxophon)

Sonntag, 30 April 2017, 11:00 Uhr. Stadtteiltreff Betzenhausen-Bischofslinde im Haus Albert, Sundgauallee 9, 79114 Freiburg

Kurzvorstellung der Partnergemeinde Teningen


Unsere Partnergemeinde besteht aus sechs Ortsteilen: dem Kernort Teningen sowie Heimbach, Köndringen, Nimburg, Landeck und Bottingen. Jeder dieser Ortsteile hat eine eigene Geschichte und auch zum Teil eigene Vereinsleben. Teningen hat heute über 12 000 Einwohner (etwa die Hälfte im Kernort Teningen).

Teningen ist mit dem Auto in knapp 20 Minuten zu erreichen, viel schöner ist natürlich ein Ausflug mit dem Rad: in weniger als einer Stunde ist man am Ziel. Als öffentliches Verkehrsmittel empfiehlt sich die Regionalbahn nach Köndringen (oder die Breigau S-Bahn nach Ende der Umbaumaßnahmen 2019).

Geschichtliche Gemeinsamkeiten

Der Kernort Teningen (Deninga) wird erstmals 972 als Besitz des Klosters Einsiedeln (bei Zürich) in einer Kaiserurkunde erwähnt. In der gleichen Urkunde wird auch Betzenhausen (Bezenhusa) mit insgesamt 14 Orten erwähnt.  Diese Ortschaften waren eine Schenkung von „Otto dem jüngeren“ an das Kloster Einsiedeln. Die Kaiserurkunde vom 14. August 972 ist das erste noch erhaltene Dokument  über das Bestehen von Teningen und Betzenhausen. Teningen und Betzenhausen haben 1972 auf Grund dieser Urkunde ihre“ Tausend Jahre Feiern“ durchgeführt.

Allerdings scheint Teningen viel älter zu sein, weil die Endung „-ingen“ im Namen auf eine alemannische Gründung im 5./6. Jahrhundert schließen lässt.

Im Gegensatz zu Teningen, das sich durch weitere Ortsteile vergrößern konnte, ließ sich Betzenhausen auf eigenen Wunsch am 1. Januar von Freiburg eingemeinden. Allerdings hatte Betzenhausen von 1381 bis 1807 schon einmal zu Freiburg gehört. 1940 hatte Betzenhausen ca. 850- und heute mit Bischofslinde zusammen mehr als 14 000 Einwohner.

Mehr über die Geschichte ist hier zu lesen Geschichte von Teningen seiner Ortsteile .

Die Partnergemeinde heute

In Köndringen, Heimbach und Nimburg wird heute Wein auf einer Fläche von etwa 200 Hektar angebaut. Diese Trandition ist schon sehr alt: erstmal urkundlich erwähnt ist der Weinanbau in Heimbach schon im Jahre 1317, bzw. Köndringen 1364 und Nimburg 1463. Immer einen Besuch wert ist das jährliche „Weinfest auf dem Hungerberg“.

Zwischen Schwarzwald und Kaiserstuhl hat die Gemeinde Teningen auch sonst viel zu bieten, was einen Ausflug lohnt:

  • Das heutige Rathaus Teningen war bis 1850 ein Gasthaus mit dem Namen „Zur Sonne“, wie das Sonnensymbol mit der Jahreszahl 1767 über dem Eingangsportal zeigt. Rechts vom Rathaus steht ein spätgotisches Staffelgiebelhaus, das älteste erhaltene weltliche Gebäude Teningens (vermutlich die frühere Rats- und Trinkstube der Gemeinde).
  • Das Alte Schloss Heimbach mit seinem Staffelgiebel ist schon 1578 datiert. 1978 wurde es durch die Gemeinde erworben, renoviert und dient heute als Feuerwehrgerätehaus.
  • Das Neue Schloss Heimbach wurde in den Jahren 1803 bis 1806 erbaut. Die gesamte Schlossanlage mit englischem Garten ist mit einer Sandsteinmauer umgeben und befindet sich heute im Besitz der Familie von Elverfeldt.
  • Die Mühle Heimbach gehörte früher zum Schloss. Dort wurde 1958 zum letzten Mal Mehl gemahlen. Die Heimbacher Mühle hat die Tradition des Müllerhandwerks bis in unsere Zeit bewahrt.
  • Die Burg Landeck Teil des „Vierburgenweges“ von Waldkirch nach Kenzingen und wurde schon als „schönste aller Burgen im Breisgau“ bezeichnet (Baubeginn war um 1250/60). Auch wenn heute „nur noch“ eine Burgruine übrig ist: der Besuch lohnt auf jeden Fall (z.B. auch zum 1. Mai Hock). Ein Förderverein kümmert sich um die Erhaltung der Burgruine Landeck, dort werden auch Führungen angeboten.
  • Im 18. und 19. Jahrhundert wanderten viele Köndringer Bürgerinnen und Bürger und Familien aus, nach Ungarn, Siebenbürgen und später auch nach Nordamerika. Darunter auch mehrere Köndringer, die sich um 1791/92 im Ort Franzfeld nördlich von Belgrad ansiedelten. Daran erinnert seit 1996 die „Franzfelder Heimatstube“ mit vielen Ausstellungsstücken (Landkarten, Baupläne, Bilder, Bücher, Trachtenpuppen) im neuen Rathaus Köndringen: eingerichtet von Nachfahren der früheren Siedler (eine Besichtigung bitte anmelden im Rathaus, Tel. Nr. 07641-8725).
  • Das „Heimatmuseum Menton“  liegt mitten im Ortskern von Teningen und ist eine sehr gut erhaltene, große bäuerliche Hofanlage aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Dort zu finden ist eine Dauerausstellung zur örtlichen Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (z.B. mit Dokumentation des alten Dorfhandwerks).   Einen Besuch wert sind natürlich auch die Veranstaltungen wie  Herbstmarkt, Brauchtumsabende und Sonderausstellungen. Das Heimatmuseum ist geöffnet von März bis Mitte Dezember So 14-17 Uhr (mehr infos unter Tel.  (07641) 58 06 36).
  • Die Heimbacher Steinbrüche spielten eine wichtige Rolle für die gesamte Bautätigkeit im nördlichen Breisgau. Hier wurden vom 14. bis 19. Jahrhundert Steine z.B. für Aufbau- und Reparaturarbeiten am Freiburger Münster gebrochen. Die Heimbacher Stein gilt als besonders widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse. Siehe auch Wandervorschlag von 2013 weiter oben.
  • Ein besonderer Wanderweg ist der St. Gallus-Rundweg: konzipiert wurde der Wanderweg anlässlich des Dorfjubiläums „1250 Jahre Heimbach“ mit Eröffnung am 3. Oktober 2009. Die Wegführung bietet die schönsten Ein- und Ausblicke in die Landschaften des Schwarzwaldes, der Vogesen und des Kaiserstuhls (Wanderstrecke: ca. 4,5 km
- Heimbach Schlossplatz, Steinbruch, Galgen, Auswandererstein und Blumberg
)

Für weiteres Infos siehe Sehenswürdigkeiten auf der Homepage der Gemeinde.