Neue Planungsstand ZAK läßt noch viele Fragen und Probleme offen

 Am 22.04.2015 informierte das Amt für Projektentwicklung und Stadterneuerung (und verschiedenen Mitarbeiter) über den aktuellen Stand der Planungen zur Umgestaltung der Sundgauallee und des Betzenhauser Torplatzes.

„Erfreulich war, dass doch recht viele Anregungen aus der Bevölkerung, der SUBI und nicht zuletzt auch des Bürgervereins Betzenhausen-Bischofslinde in die Planung eingeflossen sind umso ein nachhaltiges, tragfähiges Konzept für den Stadtteil zu erreichen. Dies ist sicher auch ein Ergebnis der transparenten Arbeitsweise des APS mit den angeschlossenen Ämtern“, so Nicolai Bischler, Vorsitzender des Bürgervereins.

Dennoch gibt es offene Fragen für den Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde , die im weiteren Planungsverlauf zu klären sind:

 

 

Radwege

Die Frage der Radwege ist unserer Meinung nicht mehr so realisiert, wie ursprünglich vorgestellt: Es gibt nur noch den Radweg auf dem Schutzstreifen. Der Radweg für die langsamen Radfahrer/innen ist nicht mehr in der Planung zu finden. Grundsätzlich halten wir die ursprüngliche Planung für die bessere. Was genau führte zur Änderung der Planung?

Tempo 20 auf dem Haltestellenabschnitt:

Es ist noch unklar, wie dies konkret umgesetzt wird. Hier bitten wir in den Entscheidungsprozess miteinbezogen zu werden.

Tempo 30

Es stellt sich die Frage, in wie weit auf der ganzen Sundgauallee Tempo 30 gelten soll. Wieweit sind da die Überlegungen?

Fahrradstellplätze

Wo sind Fahrradabstellplätze geplant?

Beleuchtung

Wie sieht das Beleuchtungskonzept aus?

Glascontainer

Wo soll der Glascontainer positioniert werden. Aus Erfahrungen im Bischofskreuz wissen wir, dass dies rechtzeitig überlegt sein muss.

 

Telefonzelle

Bleibt die Telefonzelle erhalten? Oder bekommt sie einen neuen Standort?

 

Aber das Kernproblem ist nach Meinung des Bürgervereins die Aufteilung der Arbeiten in 2 Bauabschnitte.

„Es ist nicht nachvollziehbar ist, dass man nicht schon viel früher auf Finanzierungslücke im Rahmen eines controllings gestoßen ist, um so rechtzeitig (z.B . in den Haushaltsberatungen) entgegenzuwirken“, so Bischler.

Die nun angestrebte Lösung das Projekt Sundgaualle in 2 Bauabschnitte aufzuteilen (und gar den Betzenhauser Torplatz in den 2. Abschnitt zu legen) kann der Bürgerverein nicht akzeptieren.

Gerade der Betzenhauser Torplatz (Überquerung Sundgauallee, Haltestelle, Überquerung Sundgauallee und der Platz an sich) ist die Kernfläche des Konzepts. Hier den Platz in der Umsetzung zu verschieben, halten wir für einen großen Fehler.

Der Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde fordert die bauliche Maßnahmen innerhalb des abgegrenzten Stadtteilzentrums Sundgauallee zeitgleich realisieren:

Betzenhauser Torplatz und Platz vor NKD als Plätze von hohem öffentlichen Interesse mit wichtiger Verweilfunktion. Die Plätze sind gestalterisch wie funktional als Einheit zu betrachten. Den NKD-Platz in BA2 zu realisieren, wäre gleichbedeutend mit einer zweiten Baustelle in diesem Bereich rund um  die Geschäfte. 

Östlicher Abschnitt des Stadtteilzentrums zwischen Angelus-Silesius-Straße und Chummy (Sundgauallee 31) - diese Händler (zeitlich) abzuhängen, könnte prblematisch für diese sein.

Maßnahmen zwischen den Stadtteilzentren Sundgauallee und Am Bischofskreuz bzw. im weiteren

Der Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde hat sich mit einem entsprechenden Schreiben an Baubürgermeister gewandt. Ein Antwortschreiben ist bis zum Redaktionsschluss nicht eingegangen.

Nicolai Bischler, Foto. Stadt Freiburg

 

 

 

 

 

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