Bürgerinnen und Bürger erarbeiten Empfehlungen für die weiteren Planungen zur Umgestaltung des Betzenhauser Torplatzes

In drei Workshop-Gruppen wird intensiv die zukünftige Gestaltung des Torplatzes diskutiert. Stadtverwaltung nimmt Anregungen für die weitere Arbeit mit.

Im Februar hatte die Verwaltung die Grobkonzepte zur Umgestaltung der Sundgauallee und des Betzenhauser Torplatzes einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Nun hat sie ihr damaliges Versprechen eingelöst, den Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit zu geben, an der künftigen Nutzung und Gestaltung des Torplatzes aktiv mitzuwirken: Beim Planungsworkshop zur Umgestaltung des Betzenhauser Torplatzes am Mittwochabend (25. Juni) stand die gemeinsame intensive und detaillierte Diskussion der Vorstellungen und Möglichkeiten zur Umgestaltung des Torplatzes im Mittelpunkt.

 

Der Workshop verlief dreigeteilt. Zum Einstieg gab die Stadtverwaltung neben der Erläuterung des bisherigen Planungsprozesses und der Zielsetzung, einen Einblick in die Themen Kunst, speziell auch der Plastiken auf dem Torplatz, und der Gestaltung im öffentlichen Raum. Das Planungsbüro Henne und Korn zeigte Rahmenbedingungen und Vielfalt der Ansprüche an eine Platzgestaltung auf und vermittelte ihre Eindrücke aus Ortsbegehungen. Im Anschluss ging es in drei Workshop-Gruppen. Jede der Gruppen, besetzt aus Bürgerinnen und Bürgern, Stadtverwaltung und Planungsbüro, bearbeitete die drei gleichen Fragestellungen nach der zukünftigen Funktion und Gestaltung des Platzes, sowie dem weiteren Umgang mit den auf dem Platz vorhandenen Kunstelementen.

Die Bürgerinnen und Bürger brachten ihr spezifisches Wissen aus dem Lebensumfeld des Torplatzes ein und erläuterten ihre Vorstellungen. Gemeinsam wurden die Anregungen diskutiert, teilweise skizzenhaft gezeichnet, und abgewogen. Zum Ende des Workshops blickte man in gesamter Runde auf die erarbeiteten Empfehlungen aus den Gruppen und fasste bei speziellen Fragestellungen noch einmal detailliert nach.

Die geäußerten Anregungen und Empfehlungen nimmt die Stadt in die weiteren Planungsschritte auf, indem diese nun zunächst geprüft und entsprechend berück­sich­tigt werden. Im September wird das Ergebnis noch einmal im Stadtteil vorgestellt, bevor es Anfang Oktober 2014 dem Gemeinderat vorgelegt wird.

Die TeilnehmerInnen waren sich insbesondere darüber einig, dass der Platz stärker belebt und der Verkehr zurückgenommen wird. Auch sollte die Straße weniger als trennendes Element wahrgenommen werden, sondern zum Beispiel durch einen einheitlichen Bodenbelag gestaltet werden. Über die Anzahl der zu entfernenden Kunstwerke gab es unterschiedliche Meinungen. Ebenso wurde unter anderem über Sitzmöglichkeiten und die Anbringung von Fahrradständern diskutiert.

Yves Strittmatter

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