exCURSIO: Besichtigung des Rebay-Hauses

Hand aufs Herz: wissen Sie wer Hilla von Rebay war? Den exCURSIO-Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich an einem sonnigen Mai-Sonntag auf den Weg nach Teningen gemacht haben, ging es auch nicht anders.

 

Doch schon bald sollte sich das „Geheimnis“ lüften. Im „Rebay-Haus“ wurden wir in die Welt der Hilla von Rebay entführt. Wir lernten ihren Lebensweg, ihre Lebenspartner und ihr Werk kennen. Beeindruckend war nicht nur, dass sie es war, die Solomon R. Guggenheim zum Sammeln (und Kaufen) von gegenstandsloser Malerei bewegen konnte und so Malern wie zum Beispiel Kandinski und Paul Klee zum Durchbruch verhalf, sondern ganz besonders auch ihre eigenen Werke.

Eine ihrer größten „Werk“ war sicher die Planung des heutigen Guggenheim-Museums, 1071 Fifth Avenue, New York City.

1947 erhielt Hilla von Rebay die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. 1949 starb Solomon R. Guggenheim und Hilla von Rebay verlor dadurch jeden Rückhalt in der Familie Guggenheim und bei der Solomon R. Guggenheim Foundation. 1952 musste sie deshalb ihre Leitungsfunktion aufgeben. Zur Eröffnung des Guggenheim Museums,1959 wurde sie nicht einmal mehr eingeladen. Verbittert zog sie sich aus der Öffentlichkeit zurück und setzte nie einen Fuß in das Museum. Den Rest ihres Lebens verbrachte sie in ihrem Anwesen in Greens Farms, wo sie im 1967 starb.

Auf ihren Wunsch hin wurde sie im Familiengrab in Teningen beigesetzt, wohin die Familie 1919 gezogen war.

Mit vielen neuen und interessanten Eindrücken aus ging es dann gemeinsam ins „Vinolivio“, um den Mittag gemütlich ausklingen zu lassen. Wir wünschen dem "Rebay-Haus" noch viele Besucherinnen und Besucher, um das Leben und Werk von Hilla von Rebay noch bekannter werden zu lassen.

Text: Nicolai Bischler, Foto: Helmut Schiemann

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